sprüche und flüche - kurzreime
 
 
 
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sprüche und flüche

 
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sprüche und flüche - kurzreime

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sprüche und flüche - kurzreime

ist kein datum angegeben,
könnte die notiz belegen,
wann der spruch geschrieben wurde;
jedoch wozu das absurde?

fast alle reime sind von mir, -
für die anderen dank' ich dir,
um sie schriftlich festzuhalten
und hier humor zu gestalten.




  1. vorweg, hier gibt's keine flüche,
    und nichts ist gegen dich gemeint;
    hier gibt's nur sinnlose sprüche,
    wenn auch so mancher ernst erscheint.
    ( Fri Feb 21 22:08:07 CET 2014 )


  2. the more you wish
    the more you die;
    the less you desire,
    the higher you fly.

  3. es beginnt herzhaft
    was einmal schmerz schafft.

  4. schlecht, aber echt.

  5. die wirtschaft lebt gestern wie heute
    sehr gut von der dummheit der leute.

  6. man muss begreifen selbst zu sein, -
    ansonsten lebt man nur zum schein.

  7. schulbücher, die das leben schreibt,
    und tücher, - wenn noch etwas bleibt;
    in einem eck am dachboden;
    dieses versteck, spinnverwoben,
    da liegen deine reste, -
    von dir nur das beste.

  8. wenn ich deine wiedergeburt
    zum dritten mal erleben muss,
    hast du zum vierten mal gesurrt -
    dachte der schwan ganz zum schluss;
    und fraß die fliege mit genuss.

  9. oftmals ist ungeduld
    an allem unsinn schuld.

    oder kürzer mag man sagen,
    und vermutlich auch recht haben,
    die ungeduld verursacht schuld.

  10. sie schreien laut, wie billig es ist
    und verkaufen teuer jeden mist.

  11. ich liebe die krokodile -
    davon gibt es nicht so viele.

  12. menschen erwarten von andern
    ihrem wunschbild zu entsprechen;
    und wohin sie immer wandern,
    werden sie daran zerbrechen.

  13. einst hat sich der verdacht verdichtet
    dass sich der mensch bald selbst vernichtet.

  14. was lese ich hier? -
    'mein trieb ist die gier,
    mein leid ist der neid, -
    es blieb tief in mir
    die bequemlichkeit.'
    steht auf dem grabstein. -
    wer mag denn das sein?

  15. ein gebrochenes herz
    spürt kaum noch einen schmerz.

  16. sie wollen nur nehmen,
    und wollen nicht geben;
    mich dafür zu schämen
    ist unnütz im leben.

  17. wie hat's der buddha gemacht
    dass er trotz der menschen lacht?

  18. so vieler menschen leid
    ist respektlosigkeit
    in dieser neuen zeit

  19. menschen, die nur provozieren,
    kann man zumeist ignorieren.

  20. menschen bringen sich gegenseitig um, -
    brutal, völlig sinnlos und äußerst dumm.

  21. es ist schwer von lügen zu leben;
    manche leben ganz gut deswegen.

  22. wenn du sagst, die menschen sind schlecht,
    wird man dir zustimmung geben;
    doch alle sind sie gut und recht, -
    so ist es eben im leben.

  23. ein jeder mensch ist liebenswert, -
    die ganze menschheit umgekehrt.

  24. wahrheit ist eine variante
    vieler auslegungsmöglichkeiten, -
    wenn auch meist eine relevante,
    gibt es gründe sie abzustreiten.

  25. das symbol der wichtigkeit
    liegt zum abholen bereit.

  26. mit offenheit konfrontiert
    wirken viele irritiert.

  27. worte im tabubereich
    färben rot bis kreidebleich.

  28. gestern war ich damit zufrieden;
    heute staub' ich es schon wieder ab.
    irgendwo dort seh' ich es liegen.
    sicher kommt noch irgendwann der tag,
    an dem wird der schrott hinausfliegen,
    weil ich mir selbst immer wieder sag',
    es wird die zufriedenheit siegen.

  29. so manche betreiben genuss
    zur kompensation von verdruss.

  30. hier die moderne anmache,
    über welche ich doch lache:
    deine mobiltelefone
    sind tatsächlich gar nicht ohne ...

  31. die wahrheit ist unbeliebt,
    solange es lügen gibt.

  32. wegbereiter schmerzvoller zeit
    sind faulheit und bequemlichkeit.

  33. es macht spaß menschen zu sehen, -
    nicht immer sie zu verstehen.

  34. lieber weise distanz
    als dumme diskrepanz.

  35. du willst freude haben!
    willst du freude geben?
    soll ich dich auch fragen,
    was willst du erleben?

  36. neues entsteht,
    wenn nichts mehr geht.

  37. die ratte kommt schnüffeln,
    und sucht nach den trüffeln.

  38. ob wir menschen jemals lernen,
    die erde zu unterstützen,
    oder uns davon entfernen,
    um sie weiter auszunützen,
    wird unser dasein bestimmen.
    es mag darüber entscheiden,
    wann wir ersteres beginnnen,
    um länger hier zu verbleiben.

  39. heute wird alles achtlos weggeschmissen;
    warum soll mich irgendjemand vermissen?

  40. schein dein sein - teil zwei
    wäre heute frei ...

  41. der menschen schweigsamkeit
    bewirkt die einsamkeit.

  42. sie erzählen sich geschichten,
    und davon viele versionen;
    um alkohol zu vernichten
    und die träume zu vertonen.

  43. die heutige situation
    als prä-zivilisation
    ist eine stimulation
    der subjektiven fiktion.

  44. manchmal denkt man über vergangenes nach,
    ein andermal hält einen zukunft wach,
    und verliert sich von illusionen befreit
    in den fängen spontaner sinnlosigkeit.

  45. ich sah eine menschenschlange,
    die war schier unendlich lange,
    und fragte, was es hier gäbe.
    es sei, dass ein stein dort läge,
    auf dem stünde klein geschrieben,
    hier bleibt keiner ewig liegen.

  46. „was der mensch sagt, - oftmals schweigen
    passt selten damit zusammen,
    was so seine gesten zeigen.”
    die emotionalen pannen
    sind höflich zu respektieren,
    und diskret zu ignorieren.

  47. irgendwo bei den bäumen, -
    dort wo grenzen träumen
    nicht zu existieren,
    ist die freiheit ausgebrochen.
    um zu meditieren,
    hat sie sich verkrochen.

  48. gewaltfreie konfrontationsfähigkeit
    scheitert zumeist an der respektlosigkeit.

  49. wer nicht mitschwimmt,
    steht daneben;
    wer sich besinnt,
    kämpft dagegen.

  50. die dummheit schreit,
    es tut mir leid,
    ich bin gescheit.

  51. plastikflaschen unter bäumen, -
    inhaltslos liegen gelassen,
    sollen andere wegräumen
    oder sich damit befassen.

  52. es macht mich frei -
    ich brauche das!
    der letzte schrei
    ist heute was?

  53. der wirtschaftskrieg ist voll entbrannt;
    werbung zählt zu seinen waffen.
    soldaten wurden elegant, -
    bunt mit symbolen erschaffen,
    die sie durch die gegend tragen,
    und stolz ihre nachricht zeigen.
    manchmal muss ich mich dann fragen,
    kann ich wirklich nicht vermeiden
    diesen anblick zu beklagen?

  54. die schale ist rein,
    der kern ist verdreckt;
    hinter dem anschein
    modert er versteckt.

  55. ein hallo hätte gereicht,
    um nicht weiter zu schweigen,
    damit diese distanz weicht,
    die herrscht, - zwischen uns beiden.

  56. man beobachtet das treiben;
    seltsam, wie sie sich bewegen.
    man beachtet fern zu bleiben,
    um anderes zu erleben.

  57. sie leben aneinander vorbei, -
    für viele sind die anderen schlecht;
    es ist beinah' wie ein hilfeschrei,
    schon möglich, ein wenig ungerecht.

  58. ist es schlimm
    zu beginn,
    wird es gut,
    was man tut.

  59. du möchtest schreien und weinen;
    niemand ist da, der das versteht.
    du weißt gut, sinn macht es keinen,
    und vertraust, dass es weitergeht.

  60. es hat eine zeit gegeben,
    da hätt' ich dich gern gesehen
    doch du wirst sicher verstehen,
    dinge ändern sich im leben.

  61. die flasche ist umgefallen,
    wir haben nach ihr gegriffen;
    wir spürten den funken knallen,
    deine hand hat mich gestriffen -
    komm, lass uns die liebe schnallen.

  62. du willst geld oder zigaretten
    oder was willst du sonst noch haben? -
    nebenbei kann ich darauf wetten,
    du hast ansonsten nichts zu sagen.

  63. natürlich hast du recht
    du siehst es eben so;
    warte kurz, - mir ist schlecht,
    ich muss mal schnell aufs klo.

  64. es ist nicht besonders gescheit,
    manche menschen zu beglücken,
    denn bei nächster gelegenheit
    fallen sie dir in den rücken.

  65. menschen, die nur zeichen geben,
    nerven fürchterlich im leben.

  66. der weg war richtig,
    du bist vielschichtig;
    und auch umsichtig,
    nur zu unwichtig.

  67. man denkt über manche sachen
    oft stundenlang vergebens nach,
    die alle keinen sinn machen;
    hauptsache es hält dich in schach.

  68. dem himmel sei vor allem dank;
    du bist in jeder datenbank.
    leider hast du nichts gewonnen,
    doch überall teilgenommen.

  69. wolken hängen umher,
    in der stimmung der nacht
    unter dem sternenmeer,
    welches der mond bewacht.

    gedanken treibt der wind
    wie wolken vor sich her.
    wo immer wir hier sind
    gibt uns das leben mehr.

    die wolken reissen auf;
    eine sternschnuppe fliegt, -
    du schaust zu ihr hinauf
    und spürst, dass sie dich liebt.

  70. gut ist, wenn alles anders wird,
    und irgendwann der tod ausstirbt.

  71. ich habe so viele getroffen,
    die mir so vieles erzählten.
    was immer sie warum hoffen, -
    die ehrlichen worte fehlten.
    ( Sun Feb 9 08:51:09 CET 2014 )


  72. er kehrte den schmutz unter nachbars matte,
    weil dieser eine sauberere hatte.
    ( Sun Feb 9 10:27:40 CET 2014 )


  73. soviele schwellen schienen verbinden,
    stehen dir an hindernissen im weg;
    um dich fortlaufend zu überwinden
    zu tun, was auch immer eben ansteht.

  74. manches geht dir leicht von der hand,
    anderes will nicht gelingen;
    das raubt dir oftmals den verstand, -
    denn du kämpfst mit den dingen.

  75. hast du denn noch zeit
    für die ewigkeit?

  76. manchmal fühlst du dich allein', -
    siehst nur schatten deines lichts;
    du bist irgendwo daheim,
    und willst außer ruhe nichts.

  77. man wird so lange abgelehnt,
    bis man sich nach anderem sehnt.

  78. man hängt in gedanken herum,
    denkt über dieses und auch das,
    manche gescheit, andere dumm; -
    und beschreibt derart irgendwas.
    hin und wieder fällt dir was ein,
    ansonsten schaust du daneben,
    eventuell auch mal hinein,
    und versuchst etwas zu geben.
    möglichst wenig dabei denken,
    worte einfach fließen lassen,
    um sie in reime zu fassen,
    und ein paar zeilen zu schenken.

  79. wir machen mist,
    weil's üblich ist.

  80. dort gibts
    imbiss
    in piss
    kein witz.
    eine
    feine
    neuheit
    vom leid
    sagen
    die, die
    haben,
    und sie.

  81. ein jeder weiß genau bescheid;
    man braucht selbst gar nichts zu sagen.
    da hör ich zu, - sie sind gescheit, -
    die meister der lebenslagen.
    ( Sat 13:04:23 CET 2014 )

  82. sie wissen alles und noch mehr;
    sie scheinen hoch intelligent;
    was soll man sagen, bitte sehr,
    es wär' unklug nebst präpotent.
    ( Sat 13:04:41 CET 2014 )


  83. diese gegend ist wunderbar,
    ihre natur ist wundervoll; -
    doch so schön die reise war,
    die leute fand ich nicht so toll.
    ( Sat 13:04:41 CET 2014 )


  84. unfreundlich sind viele leute,
    unter einigen recht netten; -
    und wie gestern so auch heute
    gibt es auch genügend deppen.
    ( Sat 13:04:41 CET 2014 )


  85. wozu lebt man denn eigentlich?
    alle fragen das irgendwann.
    zumeist stellt man die frage sich,
    ohne dass man antworten kann.
    ( Sat 13:04:41 CET 2014 )


  86. in grogroßszlig;er menge unbekannt
    unter vielen fischen einer schwimmt,
    der es von anfang an verstand,
    dass er sich selbst das beste nimmt.
    ( Sat 13:04:41 CET 2014 )


  87. wolken kommen zu dir geflogen,
    um dir gestaltungskunst zu zeigen,
    wo ihre formen da hoch oben
    zu keiner zeit die selben bleiben.
    ( Sat 13:04:41 CET 2014 )


  88. z'erst foit a ma in ruck'n
    dann tuat a freindlich daher; -
    dea deaf sie hint'n buck'n
    oba sunst sicha net mehr.
    ( Sat 17:32:02 CET 2014 )


  89. dea hot goa kane manier'n;
    normal miasast as panier'n,
    des ei'tredene klahirn.
    ( Sat 18:02:53 CET 2014 )


  90. auf der jagd nach neuem
    erspähe ich beute.
    was kann mich erfreuen,
    das geb' ich mir heute.
    ( Sat 18:59:52 CET 2014 )


  91. der mond bewacht deine träume;
    sterne erzählen geschichten.
    ohne ende scheinen räume
    dir ihr schicksal zu berichten.
    ( Sun Feb 16 07:32:37 CET 2014 )


  92. meine kleine zehe
    weiß, worauf ich stehe.
    ( Sun Feb 16 07:32:37 CET 2014 )


  93. als der teufel feuer machte,
    verbrannte er sein linkes horn;
    weswegen er damals dachte,
    es bliebe ihm nun dieser dorn.
    ( Sun Feb 16 07:32:37 CET 2014 )


  94. in dem lied von der erde
    wär' der mensch nur eine strophe
    von der zweibeinigen herde, -
    und der naturkatastrophe.
    ( Sun Feb 16 08:18:57 CET 2014 )


  95. die mutter lässt dich nie im stich;
    sie ist besorgt um dein leben.
    täglich nährt diese erde mich,
    doch was habe ich zu geben?

  96. do schaust umadum
    wo's hektisch zuageht;
    wast eh net warum,
    wös kana vasteht.

  97. du machst alles so kompliziert,
    dass es mich nicht interessiert.

  98. wo winde wehen
    erzählen fichten,
    die dort stehen,
    ihre geschichten.

    wenn du sie nicht störst,
    wirst du erfahren,
    dass du vieles hörst; -
    auch wer sie waren.

  99. gestern war heute morgen,
    bald wird es wieder so sein;
    dafür brauchst du nicht sorgen, -
    es passiert ganz von allein.

  100. wer am eis einbricht,
    hat zu viel gewicht.

 
  1. ein leitfaden zum spinnen
    ist heute zu gewinnen.

  2. ökoenergetische rotation
    ist als teil der globalen vibration
    ein faktor der heutigen situation.

  3. auf der jagd nach der liebe
    findest du im hühnerstall
    zwischendurch eine ziege
    wartend unter'm wasserfall.

  4. sie wollen ein stück verschwendung?
    wir bitten um etwas geduld.
    sie ist zur zeit in verwendung; -
    nein, sie tragen keine mitschuld.

  5. menschen wissen alles besser, -
    man kommt sich so unwissend vor.
    sogar der regen ist nässer
    bei den engeln am himmelstor.

  6. dir ist unwichtig, was mich stört, -
    das ist dir ohnehin egal.
    du hast nicht einmal zugehört,
    doch das ist eben ganz normal.

  7. du kannst dir nicht davonlaufen,
    kannst nicht alles anders machen;
    du kannst dir dein glück nicht kaufen,
    doch du kannst darüber lachen.

  8. ich fühle mich hier nicht daheim;
    die menschen rundum wirken fremd.
    ein stück raum zum wohnen ist mein;
    so scheint heutzutage der trend.

  9. mein kopf ist schwer,
    voll von ballast;
    ich will noch mehr, -
    ich hab es fast.
    ich brauch das sehr,
    ich bin fantast!

  10. ich werd' verrückt!
    ich bin entzückt!
    es ist geglückt,
    dass es genügt.

  11. der schlechte schreit, wie gut er ist,
    der gute schweigt, weil er es zeigt;
    du findest oftmals nur den mist.

  12. im licht der freude strahlt dein herz,
    es schlägt den takt der meldodie;
    die stimmung bewegt sich aufwärts,
    gedanken kreisen nur um sie.

    liebe hat einzug gehalten,
    in unerwartetem moment;
    sie zählt zu jenen gewalten,
    die du spürst, weil dein feuer brennt.

  13. lass mich in's fehlende feuer schauen,
    lass mich auf meine träume vertrauen,
    und mich meine luftschlösser aufbauen;
    lass mich doch bitte den tag verdauen.

  14. sie isst ihre schokolade,
    und schimpft auf sein bier;
    ist doch eigentlich sehr schade, -
    zumindest denke ich das mir.

  15. es träumt der mensch vom paradies,
    auch wenn er dies verkommen lies.

  16. kurz streifen sich die antennen,
    du spürst einen hauch von neugier,
    manchmal auch ein feuer brennen,
    und siehst wieder, wie sie rennen.

  17. viele ansichten sind richtig,
    und solange du mich aufregst,
    bist du mir zumindest wichtig;
    egal, wo immer du auch lebst.

  18. mit wasser malt der wind wolken,
    bilder, die vom himmel fließen,
    selbst wenn sie noch treiben wollten,
    müssen sie die erde giessen.

  19. in einer arsch und weise
    furzt der mensch manchmal leise.

  20. so eine allergie
    gegen disharmonie
    fördert schizophrenie
    menschlicher chemie.

  21. man wird geboren
    allein zu sterben, -
    ist auserkoren,
    älter zu werden.

  22. ein wort kann spannungen entschärfen,
    ein wort, das kann entsetzlich nerven;
    wir beide brauchen nicht zu reden, -
    wir spüren den rythmus gemeinsam.
    unsere herzen sind im leben
    ein schillerndes paar von anfang an.
    im park dieser sonnenuntergang
    hat uns beide zusammengebracht.
    es war ein romantischer anfang
    einer überwältigenden nacht.

  23. wann si' d'leit in'd goschn haun,
    wö's an ondan club anbeten,
    bleibt da friede a schena traum,
    den zu vü mit füss'n treten.

  24. es mag falsch sein, die zu meiden,
    die durch eigennutz abschrecken -
    und dich um alles beineiden.
    ja selbst, wenn sie dir ihr messer
    tief in deinen rücken stecken,
    wissen sie sicher noch besser,
    warum sie darunter leiden.

  25. ein sonnenkind
    das allein bleibt,
    liebt den wind,
    der wolken treibt.

  26. unlängst im regen
    bin ich dagegen.
    gemau deswegen
    sollte es eben
    anderes geben.

  27. in einer welt voll feindlichkeit
    sind auch streit, neid und eitelkeit
    dünger für unnötiges leid;
    eine seite dieser menschheit
    scheint ihre unergründlichkeit.

  28. voller sehnsucht nach der liebe,
    nach der sich so viele sehnen,
    verstreut die gier ihre triebe.
    es ist müssig zu erwähnen,
    dass ich diesen unterliege.

  29. sie träumt von den hochzeitsglocken,
    und einem kuss auf den stufen;
    er meint unerwartet trocken,
    ich werd' dir ein taxi rufen,
    gibst mir bitte meine socken.
    sie werden sich nicht mehr sehen, -
    ihre wege sind verschieden.
    auch die sehnsüchte vergehen,
    und die träume bleiben liegen,
    wo winde spuren verwehen,
    die im untergrund versiegen.
    so beginnt man zu verstehen,
    für und wider abzuwägen,
    und die träume umzudrehen,
    um die hölle zu erleben.

  30. du wirst es sicherlich wissen,
    dass täglich leben verhungert.
    findest du das nicht beschissen?
    doch was mich daran wundert, -
    so viele sterben jeden tag!

    ich hab' das obst weggeschmissen,
    weil das alte niemand mehr mag.

  31. wenn ich die schwerkraft besiege,
    und anstatt dich den mond küsse,
    oder um die sonne fliege,
    bleiben mir die genüsse
    unserer einstigen liebe.

  32. an manchen orten bleibt man fremd;
    dort spürt man unerwünscht zu sein.
    doch mag auch sein, es ist der trend
    zum glänzenden heiligenschein,
    der ignoriert, was er nicht kennt.

  33. sie stehen über den dingen,
    das leben ist ihr horizont;
    man hört die weingläser klingen,
    wo manchmal auch ein rausch vorkommt.

  34. aus der feder fließen worte, -
    das gehirn formt den überfluss
    zu versen der kranken sorte,
    welche es von sich geben muss.

  35. du kannst nur mitsaufen
    oder davonlaufen.
    ich will schuhe kaufen.

  36. ich wohne in mir.
    sonst ist niemand hier.

  37. dein spiegelbild hat sich versteckt;
    manchmal schaut es schüchtern hervor, -
    wobei es den eindruck erweckt,
    dass es seinen humor verlor.

  38. dummheit besiegte den frieden, -
    schrieben sie auf ihre fahnen,
    die auf vielen gräbern liegen,
    wo sie zum bewusstsein mahnen.

  39. mit der gier ist es wie mit mir, -
    nicht auszuhalten, sag' ich dir.

  40. du gibst den kleinen finger, -
    und sie schnappen zehn dinger.

  41. es zählt kaum, was du von dir gibst,
    weit aus mehr, wie man dich versteht;
    egal, ob du schreist oder piepst
    drehst du im wind, wohin er weht.

  42. die reise zurück zur kindheit
    öffnet immens viele laden;
    manches freut, anderes schafft leid, -
    doch der weg ist wie ein faden
    in eine zeit der ehrlichkeit,
    die manche vergessen haben.

  43. weniger ist mehr,
    mehr ist zu viel;
    was ich auch verzehr' -
    leere ist das ziel.

  44. besser ein brett
    unter den füssen,
    als eines vor dem kopf;
    denn es vergeht
    morgens das müssen,
    wie oft üblich, am topf.

  45. zwischen zwei stühlen
    weiß ich nicht weiter;
    dank den gefühlen
    nehm' ich es heiter.

    vergiss diese zwei,
    ein neuer muss her;
    gehen alle drei,
    kommt schon irgendwer.

  46. die liebe kommt, die liebe geht,
    nichts gibt es, das ewig besteht.

  47. wieviel wiegt
    ein kilo licht
    bei dunkelheit?

    wohin fliegt
    das lichtgewicht
    zur regenzeit,
    wenn bei fünfunddreissig grad
    wind mit hundertzwanzig km/h
    aus südosten naht,
    und es eine 23 meter dicke nebelschicht
    symmetrisch vierfach bricht?

  48. ein entblösstes goldfischskelett
    schwamm einst im öl - so heiss und fett;
    nachts träumte ich davon im bett.

  49. lass es geschehen,
    dann wirst du sehen,
    du wirst verstehen
    weiterzugehen.

  50. ich will deine worte anmalen,
    damit sie an schönheit gewinnen;
    die farbe kann ich nicht bezahlen, -
    sie ist im budget nicht mehr drinnen.

  51. ist der raum in der leere,
    oder die leere im raum?
    wenn es ersteres wäre,
    sässe die wurzel am baum.

  52. jetzt gibt's den letzten schei,
    dieses smartphone im sarg
    erhält sie länger frei -
    innovativ und arg!
    ---
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    'wenn ich noch leben tät'

  53. was kann ich mir heute leisten?
    was kann mich zufrieden stimmen?
    ich will von allem am meisten,
    um die zeit gut zu verbringen.

  54. was du gibst, kommt irgendwo zurück,
    was du nimmst, kostet irgedwann ein stück.

  55. ich zeige dir, was ich nicht bin,
    und rede, was ich nicht denke;
    die kombination hat den sinn,
    dass ich mich von mir ablenke.

  56. alle fliegen über's kuckucksnest,
    nur ein einziger schaut ihnen zu, -
    denn er hängt mit seinem schuhband fest,
    und kommt nicht heraus aus seinem schuh.

  57. bist du jung,
    suchst du ältere,
    bist du alt,
    willst du jüngere,
    bist du heiss,
    brauchst du kältere;
    dinge sind dümmere,
    bist du kalt,
    ist was niemand weiß.

  58. welche lügen willst du hören?
    sag nicht, du suchst die ehrlichkeit, -
    die würde dich doch nur stören.
    daher vermeide ich dein leid,
    und bleibe lieber beim schweigen,
    um nicht auch noch selbst zu leiden.

  59. stell dir vor, die welt läuft verkehrt!
    da wachsen blüten auf samen,
    es werden die armen geehrt,
    und zu beginn schreibt man amen.

  60. was werde ich heute essen?
    gestern hatte ich schon guster.
    verdammt, ich hab's vergessen!
    vielleicht sollte ich bewusster
    etwas ganz anderes fressen.

  61. den song hat der regenbogen
    zum himmel hinauf gehoben,
    wo irgendwo ganz hoch oben
    die winde tanzen und toben.

  62. du hast meine liebe zerstört,
    und dir die reste behalten;
    seither habe ich aufgehört,
    die gefühle zu entfalten.

  63. in weihrauch gedämpfte tomaten
    auf heissen gurkenschalen serviert
    und sonst diversen zutaten
    bekommst du auch bald konserviert.

  64. ich schlief die ganze nacht sehr tief,
    wobei ich nur unsinn träumte,
    bis ich irgendwann 'scheisse' rief,
    weil sich meine hose bräunte.

  65. du wühlst in der sehnsucht,
    du willst dich anlehnen;
    du lebst in der selbstzucht
    es nicht zu erwähnen.

  66. gutes und schlechtes treffen sich, -
    das findet das schlechte sehr gut;
    dem guten gibt es einen stich,
    welcher ihm ein wenig weh tut.

  67. es liebt das gute den frieden,
    um auch das schlechte zu lieben;
    doch das kann nicht genug kriegen.
    sag, woran mag das wohl liegen?

  68. wo am himmel die boote fliegen,
    siehst du die ufos auftauchen,
    weil diese schaumkronen lieben,
    und die seepferdchen das brauchen.

  69. wer sich in gesellschaft bewegt,
    der das koriose erlebt,
    dass sie in dieser form besteht.

  70. es floriert die ignoranz
    in präpotenter masse;
    mühsam kämpft die toleranz
    dass man sie leben lasse.

  71. haben anrüchige sprüche
    aus der küche auch gerüche?

  72. du siehst sie den finger zeigen
    bis oben hin gefüllt mit frust;
    dort wo sie das leben meiden,
    vergeht mir zu allem die lust.

  73. fast jeder träumt vom großen geld,
    und glaubt, dies sei das ganze glück;
    eines tages findet der held
    gezeichnet zum ursprung zurück.

  74. er wurde als mensch geboren,
    heute lebt er als egoist;
    die menschlichkeit ging verloren,
    weil das bei uns so üblich ist.

  75. da war noch das fest der feste.
    riesengroß und spektakulär
    war zuletzt das fest der reste
    auch heuer wieder poplär.

  76. wenn dich musik nicht mehr aufbaut,
    und du dich ganz am boden fühlst,
    ist das best, du nimmst es an,
    auch wenn du in gedanken wühlst.
    es gehöhrt einfach zum leben,
    manchmal auch schlecht drauf zu sein;
    man braucht immerwieder eben
    den ganzen frust für sich allein.

  77. wien stinkt anders.

  78. wir wollen die liebe haben,
    sowie zeit für bequemlichkeit;
    wichtig ist sich zu beklagen,
    und schuld ist die vergangenheit.

  79. respekt passt nicht zu der kultur;
    anderes wird meist verurteilt.
    auf alten pfaden bleibt man stur,
    solange man im luxus weilt.

  80. der umgang ist undank.

  81. anonyme freunde im internet,
    unbekannte frauen im bett.
    gestern abend wieder fett, -
    gestern abend war es nett.

  82. danke für ihre ignoranz.
    mag sein, sie spendet ihnen trost.
    ich suche einen rosenkranz,
    in dem ein wenig restglut glost.

  83. warum verbringe ich die zeit
    mit schmerzender unnötigkeit?

  84. für dich hole ich dem drachen
    das feuer aus seinem rachen.

  85. sie sind meister im andeuten,
    und beherrschen die schweigsamkeit;
    man empfindet unter leuten
    oftmals die unerträglichkeit.

  86. the reality shows,
    that the bullshit grows ...

  87. da lag eine feder geknickt,
    um gedanken zu entführen;
    ich hab' meinen vogel erblickt,
    und lernte zuneigung spüren.

  88. du wirst begeistert sein, -
    dort passt du vielleicht hin.
    der praepotenzverein
    mit freundlichkeit zum schein
    macht für dich sicher sinn.

  89. kassieren und ignorieren
    wird sich sicher nie rentieren.

  90. die wortlosen erwartungen
    sind den wenigsten gelungen.

  91. vom himmel schreit sinnlosigkeit,
    die menschheit sei genau so weit.

  92. ich darf morgens selbst aufstehen,
    und der tag liegt in meiner hand.
    die kraft meinen weg zu gehen,
    zerbrach zu oft an deiner wand.

  93. mit zwei stöpseln in den ohren
    oder in's handy vergraben
    geht die möglichkeit verloren
    zum leben mehr beizutragen.

  94. die ganzen notwendigkeiten
    existieren im überfluss;
    spärlich bringen freie zeiten
    oftmals nur trügerisch genuss.

  95. ein jeder glaubt, was keiner weiß,
    und sie streiten heftig darum;
    mag sein, alles hat seinen preis,
    doch muss ich mich fragen, warum -
    bringen sie sich dewegen um?

  96. oberflächlich ignorant
    hast du dein haupt gehoben;
    nebensächlich unbekannt
    bist du vorbeigezogen.

  97. mit dem wortlosen verlangen
    weiß ich mir nichts anzufangen.

  98. das leben respektieren
    ist eine selbstverständlichkeit;
    den wahnsinn zu kritisieren
    zeitweilig die notwendigkeit.

  99. die tage sind gezählt,
    bald waren es genug;
    sei's drum, dass einer fehlt,
    wenn ihn der tod fort trug.

  100. der fisch ist nicht mehr frisch,
    das ei schlecht geworden;
    am tisch das milchgemisch
    muss ich auch entsorgen ...

 
  1. der verein ohne charakter
    tut sehr viel für die gesellschaft;
    all seine mitglieder plagt er, -
    wann gibst auch du ihm deine kraft?

  2. gedanken zur kritik
    sind auch neuigkeiten;
    täglich in der trafik,
    um sie zu verbreiten.

  3. den rat der ratlosen
    gibt es hier in dosen.

  4. frei bin ich in meinen träumen,
    wo meine liebe dich verwöhnt,
    um das leben zu versäumen,
    das die gerechtigkeit verhöhnt.

  5. ich wollte dich auf wolken tragen,
    doch es hat zu regnen begonnen;
    jetzt steh' ich da und muss mich plagen,
    denn die wolken sind weggekommen.

  6. welch ein wunderschöner moment,
    wenn einem dinge klar werden;
    wenn man ein stück wahrheit erkennt,
    um etwas klüger zu werden.

  7. es gilt zu relativieren,
    wo eigene empfindung trügt;
    doch was manche inszenieren,
    ist das, was man als abschaum rügt.

  8. vor lauter niederträchtigkeit
    bleibt für nichts anderes mehr zeit.

  9. glaubenskriege, wirtschaftssiege -
    doch leider wieder kein friede ...

  10. das schlimmste problem des mannes
    ist es kein problem zu haben;
    von zweihundert einer kann es
    dem phänomen zu entsagen.

  11. mein telefon ist so geil,
    endlich bin ich zufrieden;
    die störfunktion ist ja steil, -
    da muss man sich verlieben.

  12. da schaue ich die blätter an,
    die einzeln zu boden fliegen;
    das hab' ich jeden herbst getan, -
    irgendwann werd' ich da liegen.

  13. respekt ist nicht ja zu sagen, -
    es heißt würde zu beachten,
    welche wir notwendig haben,
    um uns ehrlich zu betrachten.

  14. zum leben geboren,
    zum sterben gelebt, -
    das leben verloren,
    wo werden ensteht.

  15. gegründet wurde ein verein
    zum kampf gegen monotonie,
    sie wollten bald zufrieden sein, -
    in diesem club der ironie.

  16. von trieben besessen
    hat er stattdessen
    auf liebe vergessen,
    und nurmehr gegessen.

  17. in wirklichkeit hast du viel zeit,
    die wirklichkeit kommt irgendwann;
    zur wirklichkeit ist es nicht weit,
    verriet mir einst der sensenmann.

  18. träume heilen meine seele
    von den wunden, die geschehen;
    wenn ich ihre narben zähle,
    fällt mir schwer dich zu verstehen.

  19. es gab einmal evolution.
    danach war die revolution.
    wir leben re-evolution.

  20. deiner app 'decke vorwärmen'
    kannst du jetzt vibrieren lernen.
    du brauchst nur das update laden, -
    gratis, falls du registriert bist, -
    und schon kannst du den spaß haben,
    der zur zeit gerade in ist.

  21. fast könnte ich neidig werden;
    ich will auch mit handy sterben.

  22. bitte mich nicht anzusprechen,
    denn ich kann dir nicht zuhören.
    mein schweigen zu unterbrechen
    würde dich sicher nur stören.

  23. wenn die träume langsam sterben,
    verhungert die hoffnung dabei;
    aus gewohnheit älter werden
    gibt den menschen zum abbau frei.

  24. sind dir lügen ein problem,
    bist du andern unbequem.

  25. ich mit mich
    lieben dich.

  26. sage, was sie hören wollen,
    dann bist du gerne gesehen;
    reden was sie hören sollen,
    wird dir niemand zugestehen.

  27. sind dir die sprüche zu dumm,
    sieh sie doch verkehrt herum ...

  28. ich lass' die anderen machen,
    denn mir ist ohnehin nichts recht;
    all diese verdammten sachen
    sind sicher unnötig und schlecht.

  29. kriege zerstören diese welt, -
    du willst deinen luxus haben.
    sie zählten auf der bank ihr geld,
    werden deine kinder sagen.

  30. wenn ich einmal erwachsen bin,
    wünsch' ich mir freunde zum reden,
    anstatt immer nur den unsinn
    vor dem bildschirm zu erleben.

  31. heute zählte der weihnachtsmann
    die schafe in seinem gespann,
    damit er morgen sagen kann,
    es sei der advent schuld daran.
    der schneemann hat hirsch gegessen,
    und auf weihnachten vergessen.

  32. jede zelle nährt das leben
    in der balance der natur, -
    allein der mensch will nichts geben;
    er zerstört das ganze nur.

  33. die selbstschutzversicherung fehlt,
    die mich vor meiner dummheit schützt;
    erst unlängst hat man mir erzählt,
    dass diese bei mir auch nichts nützt.

  34. mancher sitzt mit seinem gewicht
    sinnbildlich auf seinem gesicht.

  35. es meint der schlimmste bösewicht,
    er sei ein solcher sicher nicht.

  36. ein geräusch war gut zu hören.
    wär' ich sicher, würd' ich schwören,
    beim greissler streiten die gören
    wieder um die grössten möhren.

  37. ich hab' den schrecklichen verdacht,
    dass mein nachbar häufig lacht.
    unlängst in der silvesternacht
    bin ich deswegen aufgewacht;
    aus angst, dass er es wieder macht.

  38. spürst du die gefühle schwirren,
    welche die worte verschweigen?
    weil sie mich im herz verwirren,
    lasse ich das fühlen bleiben.

  39. macht euch die erde untertan, -
    es sind andere schuld daran,
    wenn man hier nicht mehr leben kann;
    auch das ändert sich irgendwann.

  40. macht euch die erde untertan ...,
    ... damit sie keine chance hat;
    sind doch andere schuld daran,
    was sich bis heute schlimmes tat.
    ( Sun Aug 9 09:03:20 CEST 2015 )


  41. macht euch die erde untertan,
    bis sie irgendwann nicht mehr kann;
    die religion hat schuld daran ...

  42. es ist die unzufriedenheit,
    mit der mancher täglich agiert;
    so vergeht die kostbare zeit,
    zu der die entwicklung stagniert.

  43. bleibt der traum von friede und glück
    vom menschen ungelebt zurück ?

  44. meinem vogel muss ich treu bleiben;
    er hat das sagen von uns beiden.

  45. so manchen verpassten moment
    lege ich in mein testament.

  46. du verstehst vieles und mich nicht,
    ist unsere gemeinsamkeit;
    langsam kommen wir zur einsicht,
    welche uns vom irrtum befreit.

  47. zu vielen menschen fehlt der respekt
    vor der natur, die in ihnen steckt.

  48. sag mir, was ich für dich tun kann,
    vielleicht tust du es irgendwann.

  49. mist, mist, mist ... machen wir mist
    bis außer mist nichts mehr ist

  50. woran man misst, was man vergisst
    erfordert manche hinterlist.
    man vergisst die vergesslichkeit
    zumeist während der ganzen zeit
    nebenher als gegebenheit.

  51. prosit!
    an den glocken hängen flocken,
    ausgebrannt schmeckt der mund trocken.
    in der ecke liegen socken,
    die das ungetier anlocken.
    was weiß ich, wo ich gestern war, -
    heute beginnt das neue jahr!

  52. ich suchte diese sechs stunden
    mehrere tage vergebens.
    nur bei dir hab' ich empfunden,
    liebe sei der sinn des lebens.

  53. ist ehrlichkeit ausgestorben, -
    rettete sie sich in's tabu?
    mir bleibt die wahrheit verborgen,
    und manchmal frag' ich mich wozu.

  54. geh im kreis!
    am strich, dem das ende fehlt; -
    schwarz auf weiß
    bist du, der den anfang wählt.

  55. die hölle hat viele türen,
    durch die sie zu betreten ist;
    doch nur sehr wenige führen
    dorthin, wo du frei von ihr bist.

  56. zukunft ist vergangenheit,
    wenn kein hahn mehr danach schreit.

  57. wenn man seine gedanken spinnt,
    gibt's oft merkwürdige sachen,
    sodass man den eindruck gewinnt,
    das reale schön zu machen.

  58. das miteinander entsteht
    in der gemeinschaftlichkeit;
    gegeneinander vergeht
    diese verblühende zeit.

  59. die augen stechen in die nacht, -
    glitzernd funkeln sie wie strahlen;
    die beiden hat der mond bewacht,
    dem sie seinen schleier stahlen.

  60. auf der suche nach der wahrheit
    fand ich ein paar einzelteile;
    vor ihrem bild der einsamkeit,
    stand ich eine ganze weile.

  61. ohne toleranz
    fehlt dem herz der glanz.

  62. man geht im leben seinen weg,
    das schicksal bietet viele an;
    manchmal sogar ein wenig schräg,
    damit das schöne frei sein kann.

  63. das heldenbild hab' ich gekauft,
    auf dem der zwerg die haare rauft.

  64. ich habe die zeit vertrieben;
    sie war mir lästig gewesen, -
    irgendwo lies ich sie liegen,
    und habe ein buch gelesen.

  65. die geschichte kann nicht lehren,
    könnte man sie verurteilen;
    hingegen sich zweifel mehren,
    dass menschen ihr übel heilen,
    sich nicht um's lernen zu scheren.

  66. bedenkt man zusammenhänge,
    erzeugt die gedankenmenge
    hinter der stirn ein gedränge.

  67. alles braucht sein gegengewicht,
    um sich zu manifestieren;
    ich folge im schatten dem licht,
    um die kraft zu investieren.

  68. VORSICHT!
    materie zu versetzen
    ist am areal untersagt.
    die moleküle zu hetzen
    ist strafbar und wird angeklagt.

  69. werden die menschen erlernen,
    zu schätzen, was nicht ist wie sie?
    denn wenn sie ihr herz erwärmen,
    sind sie des friedens energie.

  70. man fand einen haufen sterne,
    zugedeckt mit einer fahne;
    astrologen wüssten gerne,
    ob man gemeinsamkeit plane.

  71. du zeigst mir ja, doch du sagst nein;
    was mach' ich da, ich fahre heim.

  72. nach der reise aus der tiefe
    pulsiert an der oberfläche
    ein impuls, der sonst noch schliefe,
    wenn er seiner norm entspräche.

  73. ich spüre klar deine absicht,
    die du mir beharrlich verschweigst;
    doch momentan stört es mich nicht,
    wenn du in deinem bunker bleibst.

  74. gemeinsam bleiben sie einsam,
    wo der schauplatz am bildschirm zeigt,
    wie dieser anderswo sein kann,
    damit er ihre zeit vertreibt.

  75. gib mir meine liebe ...

  76. gestern ist vorbei,
    heute bin ich frei.
    wie immer das sei,
    morgen sind wir zwei
    in der bücherei
    vielleicht sogar drei.

  77. die gier lockt mit bequemlichkeit,
    und weiß, wie sie die dummheit schützt;
    verlangt es die gegebenheit,
    wird auch gewalt dazu benützt.

  78. um meine zeit zu genießen,
    folgte ich dem inneren drang
    meine augen zu verschließen, -
    völlig spontan und frei von zwang.

  79. luxus ist menschliche wärme,
    doch es herrscht rundum die kälte;
    nicht überall ist man gerne,
    selbst wenn man es sich vorstellte.

  80. das schlechte hat sein gutes,
    auch wenn ich es nicht sehen kann;
    die hoffnung stärkt frohen mutes
    zumindest den glauben daran.

  81. wär' ich auf einem der sterne,
    bräuchte ich nicht zuzusehen,
    wie die menschen in der ferne
    mit dem planeten umgehen.

  82. der himmel ist zum greifen nah,
    gemeint ist die glückseligkeit, -
    stattdessen ist die hölle da;
    gemeinsam fehlt die einigkeit.

  83. 'intrigen kosten den frieden',
    war auf einem schild zu lesen;
    viel ist nicht übergeblieben,
    acht ruinen sind's gewesen.

  84. sie flogen ihn zu grabe,
    wo die ihrigen lagen;
    er war ein schwarzer rabe -
    an allen seinen tagen.

  85. das blatt wendet sich im leben
    oftmals unvorhergesehen.
    dem geschehenen entwegen
    versucht man das zu verstehen.

  86. ehlich schweigt am längsten, -
    man kann es kaum hören;
    lügen dient den ängsten, -
    manchmal dem empören.

  87. den pflanzen wachsen die triebe,
    wenn der frühling vorzeichen zeigt;
    menschen sind bereit zur liebe,
    wenn ihre lust im körper steigt.

  88. den meisten menschen ist es egal,
    wie es dir unter ihnen geht;
    denn scheinbar ist es ganz normal,
    dass jeder nur sich selbst versteht.

  89. jesus sprach einst weise worte,
    mohammed lehrte die wahrheit,
    buddha wies zum glück die pforte, -
    und diese menschheit pflegt das leid.

  90. zwar kann ich mir nicht vorstellen,
    dass mich die jagd nach mehr erfüllt,
    doch es steckt in meinen zellem
    anzusammeln, was mich zumüllt.

  91. manchmal schaut man in augen,
    die erfüllt voll leben leuchtem;
    doch manchmal könnte man glauben,
    dass sie das leben verscheuchten.

  92. wo einst die schornsteine rauchten,
    existiert heute kein leben, -
    weil wir zu viele(s) verbrauchten,
    hat es keine mehr gegeben.

  93. ein fisch tief am meeresgrund
    lebte fröhlich und gessund
    von der flosse in den mund ...

  94. langsam nimmt der winter abschied,
    damit der frühling in's land zieht;
    die vogelwelt zwitschert ihr lied,
    wo man die ersten blumen sieht.
    die natur bestimmt, was geschieht.

  95. stell dir vor, es gibt kriegsverbot,
    und die armut kennt keine not ...

  96. lüge mich doch noch einmal an,
    damit ich es dir glauben kann.

  97. das gesicht im hosenboden
    war schon lange auf den beinen;
    einmal wollte es nach oben,
    doch erfolg hatte es keinen.

  98. manchmal glaubt man an den zufall,
    wenn man das schicksal nicht versteht;
    warten auf den weisheitsanfall -
    ist, was meinen glauben erhält.

  99. ich brauche manchmal selbstbetrug,
    um meinen mist nicht zu sehen;
    dann scheiss ich sicher neun mal klug,
    und will mich selbst nicht verstehen.

  100. wegen all diesen genüssen,
    die uns das leben täglich gibt,
    tritt man es achtlos mit füssen,
    bis es hilflos am boden liegt.

 
  1. die freiheit feiert geburtstag, -
    und konnte selbst nicht erscheinen;
    was mit sicherheit daran lag,
    dass war, was die meisten meinen.

  2. es ist leicht sich zu entscheiden
    besser alleine zu bleiben.

  3. je mehr man im leben versucht,
    desto mehr gelingt einem nicht;
    auch wenn man die logik verflucht,
    fällt sie aufdringlich in's gewicht.

  4. vieles gilt es auszuleben,
    damit man möglichst nicht verpasst,
    sich den rest gut aufzuheben,
    bis man irgendwann den ballast
    beherzt beginnt abzulegen.

  5. wer das feuer entzündet
    verbrennt das holz begründet;
    wo das wasser verdampft,
    weil das eisen zerfliesst,
    wird die erde zerstampft,
    wenn sich der kreis schliesst.

  6. sagt der bauch,
    du mich auch ...

  7. all das, was war, ist mir zu schlecht, -
    etwas neues muss dringend her;
    scheinbar bin ich mir selbst nicht recht.
    mein neues ich wird irgendwer,
    der meiner erwartung entspricht,
    und glücklich wie zufrieden lebt.
    diese verheissungsvolle absicht
    habe ich mir zurecht gelegt.

  8. im emotionsmorast zu gast
    ist die orientierung schwer;
    auch wenn man sich damit befasst,
    ist man der situation kaum her;
    außerhalb geschieht meist nicht mehr,
    als dass wenig zusammenpasst.

  9. für den anfang hatte man mut,
    der irgendwo verloren ging;
    was immer man dagegen tut,
    ist die wirkung zumeist gering.

  10. um gute laune zu spenden,
    kannst du dich auch an mich wenden ...



  11. yes, i guess, i love to hate stress

  12. ich seh' die neue serie
    am marktplatz der illusionen;
    ganz aus antimaterie
    voller brandneuer visionen.

  13. wir spielen wetter
    mit deinem vetter
    von meinem retter,
    denn der ist netter.

  14. wie viele steine am weg liegen,
    kannst du lebenslänglich zählen;
    oder nach deinem belieben
    die schönsten davon auswählen,
    um dich über sie zu freuen,
    und ihr sein zu respektieren;
    nebst die mühe nicht zu scheuen,
    manchen abzutransportieren.

  15. wir hinterlassen müllberge;
    dabei leben wir nur gesund.
    wenn ich einmal im mist sterbe,
    kenne ich wenigstens den grund;
    doch egal wie ich verderbe,
    denke ich mir dabei 'na und'.

  16. so sehr ein gutes herz strampelt,
    wird es nur niedergetrampelt.

  17. dir bull shit einzuverleiben
    kannst du tun oder vermeiden.

  18. ich sage ihm zum dritten mal,
    dass mein vater nicht josef heißt;
    jesus christ - ist denn der normal,
    oder warum derart dummdreist?

  19. in kochendem eis
    ist wasser trocken
    macht es kälte heiss
    locken die glocken.

  20. zu viel kann nicht genügen,
    und noch mehr ist zu ertragen;
    um die seele zu betrügen,
    opfere ich kopf und kragen.
    da gibt's nichts zu überlegen,
    geht es doch um's überleben.

  21. wozu über dinge sprechen,
    welche jetzt niemand hören will;
    wozu die türen aufbrechen, -
    leichter ist es doch, man bleibt still.

  22. man tut, worüber man nicht spricht,
    man spricht davon, was man nicht tut;
    dafür gibt's das andere nicht,
    und außerdem wird alles gut.

  23. man lernt, mit scheisse zu leben,
    wo man hofft, man steht daneben.

  24. ich möchte mein leben spüren,
    bloss hat's mir niemand beigebracht;
    ich möchte mein leben berühren,
    und werde diese letzte schlacht
    erfolgreich gegen mich führen.

  25. besser ehrliches vergnügen,
    als niederträchtiges lügen.

  26. was will ich denn,
    wo zu viel ist?
    was wäre wenn -
    du nicht mehr bist?

  27. manch undank ist der welten lohn,
    und viele leben gut davon.


  28. high fishshit
    is
    deep bullshit


  29. extravagant und ignorant
    beherrscht mein sein der alphafant.

  30. die wahrheit spricht man selten gern,
    denn sie wird oftmals abgelehnt;
    lieber hält man sich vom schmerz fern,
    und lässt die folgen unerwähnt.

  31. man lernt auf manches zu scheissen,
    und sich allein durchzubeissen.

  32. egal, wie sehr man sich auch mühe gibt,
    weit entfernt ist, woran dir liegt.

  33. ich höre die menschen schweigen,
    die ihren kummer behalten,
    ich sehe, dass sie vermeiden,
    die peinlichkeit auszuschalten.

  34. wir müssen alles vermisten,
    was nicht funktioniert, wird entsorgt;
    in säcken oder kisten,
    und containern, die man sich borgt.

  35. die sonne wird immer scheinen,
    solange ihre seele brennt;
    manchmal, wenn die wolken weinen,
    fühle ich mich von ihr getrennt.

  36. wo kann ich denn sterben lernen?
    muss ich hier ungelernt sterben?
    oder steht gar in den sternen,
    dass wir nicht mehr sterben werden?

  37. ich versuchte von überall
    irgendwie zu mir zu kommen;
    zum schluss habe ich radikal
    eine abkürzung genommen.
    ( Sat Aug 1 10:10:56 CEST 2015 )


  38. warum seh' ich die sonne nicht,
    fragte ich mich selbst in der nacht;
    ich vermisste das sonnenlicht, -
    soeben bin ich aufgewacht.

  39. ignorant und überheblich
    ist man lebensunverträglich.

  40. es ist alles ansichtssache,
    sowie oftmals nicht die wahrheit;
    wenn ich aus dem traum erwache,
    bleibt mir zum leben keine zeit.
    ( Sun Aug 9 09:27:37 CEST 2015 )


  41. die sinnvolle genügsamkeit
    bringt dir sicher wohlbefinden;
    und spart dir eine menge zeit
    dich für überfluss zu schinden.
    ( Sun Aug 9 22:50:38 CEST 2015 )


  42. man lebt in unzufriedenheit,
    und nützt den konsum als ventil;
    in unserer modernen zeit
    verbrauchen so manche zu viel.
    ( Wed Aug 12 07:31:12 CEST 2015 )


  43. ferngesteuert übersäuert, -
    ungescheuert runderneuert.
    ( Fri Aug 14 13:08:26 CEST 2015 )


  44. willst du das leben beachten,
    so sei ihm ein hilfreicher teil;
    denn am gabentisch zu schmachten,
    erfüllt dich mit seinem unheil.
    ( Sun Aug 16 13:29:26 CEST 2015 )


  45. wer in der pause cola trinkt,
    weil der burger entsetzlich stinkt,
    weiß über gesundheit bescheid.
    so nützt die gier die möglichkeit.
    ( Sat Aug 22 23:35:13 CEST 2015 )


  46. schenke mir deine traurigkeit,
    damit dir nurmehr frohsinn bleibt;
    ich gebe ihr gelegenheit,
    dass sie die meinige vertreibt,
    sobald ich dich fröhlich sehe,
    und zu einer andern gehe.
    ( Sat Aug 22 23:57:00 CEST 2015 )


  47. die macht will erhalten werden,
    selbst wenn menschen dafür sterben.
    ( Sun Aug 23 10:55:35 CEST 2015 )


  48. du hast meine kraft genommen -
    mir ist keine mehr geblieben;
    um sie wieder zu bekommen,
    will ich lernen mich zu lieben.
    ( Tue Aug 25 20:41:05 CEST 2015 )


  49. ich verkaufe die freundlichkeit!
    noch kaum gebraucht und gut gepflegt.
    nützen sie die gelegenheit, -
    denn sie sind zu mies aufgelegt.
    ( Wed Aug 26 22:49:49 CEST 2015 )


  50. die früchte der freiheit fallen
    vom baum des friedens zu boden;
    wo sich agressionen ballen,
    faulen die kerne hoch oben.
    ( Fri Aug 28 22:39:28 CEST 2015 )



  51. tabu
    ( Sun Aug 30 12:26:14 CEST 2015 )


  52. der fisch wird zum stier,
    die hirten sind wir.
    ( Sun Aug 30 19:36:55 CEST 2015)


  53. es ist so viel, das man nicht weiß,
    und um so mehr, das man nur glaubt;
    jede dummheit hat ihren preis,
    wenn sie mir meinen verstand raubt.

  54. bewacht der wille den frieden,
    blüht der fortschritt in der seele;
    will die gier den luxus kriegen,
    gibt der verfall die befehle.

  55. mancher ist am krieg beteiligt,
    weil der zweck die mittel heiligt.

  56. schlecht ist, wer für sich etwas tut,
    wovon andere nichts haben;
    für sich tun ist hingegen gut,
    wenn sie dafür danke sagen.

  57. wenn ich dein desinteresse
    irgendwann einmal vergesse,
    werde ich nurmehr daran denken,
    mich anderswie abzulenken.

  58. konservativ ist destruktiv,
    so man anderes bekämpft;
    es sitzt so mancher unfug tief,
    wo er den optimismus dämpft.

  59. 'für die scherben glas schönfärben'
    könnte ich den wahnsinn nennen,
    um am weg in mein verderben
    an begierden zu verbrennen.

  60. wir verschwenden bis wir enden.

  61. morgen denke ich an gestern,
    damit ich weiß, was heute war;
    ich will ja wirklich nicht lästern,
    aber finde es sonderbar.

  62. kriege aus der luxusschmiede
    bringen den hass statt die liebe.

  63. die direkte art ist zu hart, -
    besser bleibt man unverstanden;
    vielleicht bleibt einem so erspart,
    im ungewissen zu landen.

  64. auch das leben zu genießen
    lässt einen manchmal verdrießen.

  65. jenseits realer gedanken -
    frei von allen alltagssorgen -
    entsteht das sein ohne schranken
    durch die sehnsucht wahr geworden.

  66. ein zweifel kommt selten allein -
    ein ganzer haufen liegt vor mir;
    auch heute steig' ich nicht hinein,
    mein ziel vor augen im visier.

  67. wir brauchen, was wir nicht haben,
    gierig nach dem unbekannten
    von der vorstellung getragen, -
    aber planlos im gesamten.

  68. du freust dich am tag auf die nacht,
    dann träumst du in der nacht vom tag,
    und hast darüber nachgedacht,
    was dir die zukunft bringen mag.

  69. sie reden über den fussball,
    doch wollen nicht fussball spielen.
    die masse bestimmt ihr schicksal
    als nur ein beispiel von vielen.

  70. man zieht über die andern her,
    wo man doch selbst viel besser ist;
    immer findet sich irgendwer,
    der schuld ist an dem ganzen mist.

  71. man diskutiert die gesundheit
    wenn das fast food besonders schmeckt;
    und vielleicht lacht der mund breit,
    falls man daran dann krank verreckt.

  72. beim provider ging nichts weiter;
    ich könnte sehr verärgert sein.
    lieber nehme ich es heiter,
    und bin halt anderswo online.

  73. der genuss ist oftmals dein feind -
    deine feinde sollst du lieben -
    wer dennoch den genuss verneint,
    hat sich für gutes entschieden.

  74. die chance verstanden zu werden,
    wird sich irgendwann ergeben;
    muss ich zuerst wieder sterben,
    um dieses glück zu erleben?

  75. den berg ab bin ich gestiegen,
    im dorf, da war die hölle los, -
    deshalb bin ich dortgeblieben;
    die katze lag auf meinem schoss.

  76. so wie ein fass ohne boden
    verschlingt die macht der gewohnheit -
    von der gier dazu erzogen -
    täglich, wonach ihr hunger schreit.

  77. wer zuletzt lacht, lacht am besten,
    habe ich irgendwann gehört;
    und dachte, ich will das testen, -
    doch hat das andere gestört.

  78. er verheimlichte sein wissen
    in egoistischer absicht,
    und verteidigte verbissen
    was seiner gesinnung entspricht.

  79. fern der weite liegt die nähe,
    wenn ich sie auch selten sehe.
    so ein umgedachtes wortspiel
    führt oft zur nachdenklichkeit;
    vielleicht ist sie nur ein ventil
    schmerzender unverstandenheit.


  80. schlingwurm

  81. alles findet seinen ausgleich,
    jedes sein birgt für und wider;
    vieles wird hart und war so weich -
    manchmal ist uns das so lieber.

  82. einem tropfen folgt der regen, -
    von zeit zu zeit ein ganzer fluss;
    bei der liebe auch das leben,
    und diese meist dem ersten kuss.

  83. wo der schwarze regenbogen
    den himmel in zwei stücke teilt,
    steigt eine wolke zu boden,
    weil sie sich entsetzlich langweilt.


  84. dont kill me

  85. wann wird im geschichtsbuch stehen,
    dass es einst leid des krieges gab;
    heute dort als letztes sehen
    brächte den ersten friedenstag.

  86. solange du den weg nicht gehst,
    wirst du ihn schlecht beurteilen,
    weil du durch lesen kaum verstehst,
    was dein herz vermag zuweilen.

  87. wohin führt mich dieses leben -
    was wird in zukunft passieren?
    es muss etwas neues geben,
    um mich zu interessieren.

  88. ich kenne unsinn, der macht sinn
    und auch verluste als gewinn.

  89. als wahl der qual ein wasserstrahl
    ist im kanal total normal.

  90. schuldlose andeuterinnen
    voll enttäuschter erwartungen
    könnten die party verstimmen.
    es folgen unterhaltungen ...

  91. statt fisch und brot
    vom stier der kot
    zum abendrot
    im angebot

  92. liebe ist ein guter schlüssel, -
    im alter ist es die schüssel.

  93. rastaspinne
  94. i moch, wos i wü
    und des is net vü.
    ( wiener dialekt )

  95. ein weiser meinte zum andern
    beim in dimensionen wandern:
    den infantilen intellekt
    habe ich vor kurzem entdeckt;
    er bietet vor- und nachteile,
    doch viel zu viel langeweile."

  96. finden der zusammenhänge
    schafft gedankliches gedränge

  97. mieses übel bleibt verlässlich
    ein leben lang unvergesslich

  98. ehrlich sind, die wenig haben,
    sonst kann man das selten sagen.

  99. da nun wahr wird, was ich wollte,
    ist es, dass ich gehen sollte.

  100. die musik gehört mir immer,
    an jedem ort, -
    und im zimmer
    dient sie auch als hoffnungsschimmer.

 
  1. was immer entsteht, das vergeht,
    damit das leben fortbesteht.

  2. man singt lieder für die liebe
    in der welt der gegensätze;
    man schiebt waffen für die kriege
    und verletzt naturgesetze.

  3. ich wollte wissen, wer du bist,
    doch erfuhr nur, was du vermißt;
    da dachte ich, wenn das so ist,
    dann behalte dir deinen mist.

  4. immer möchte ich dir danken, -
    jetzt ist mir danach zumute;
    hab' dank für liebe gedanken,
    deine energie ist gute.

  5. der dickhäuter zum andeuter,
    'du bist energieausbeuter;
    besser trinkst du deine kräuter, -
    vielleicht bist du dann erfreuter.

  6. ihr habt alle viel spaß gehabt,
    nur mir ist er abgegangen;
    es sei somit danke gesagt, -
    mehr kann ich wohl nicht verlangen.

  7. für den luxus sterben leute, -
    selten ist einem das bewusst;
    wertlos macht erwerb die beute, -
    man befriedigt seine kauflust.


  8. sugar babe

  9. überbevölkerungsproblem
    wird es wahrscheinlich nie geben;
    die lösung ist unangenehm,
    weil fruchtbarkeit war deswegen ...
    (barweisheit zu schon frühen zeit)

  10. ich verkaufe ihnen srtahlen -
    besondere, die noch leben -
    wenn sie mir genügend zahlen
    und zeit zur herstellung geben.

  11. das verlangen ist erloschen
    nur die sehnsucht ist geblieben;
    irgendwann gab es noch groschen,
    und die zeit liess sie einst liegen.

  12. läuft der mensch in sein verderben,
    kann er oft nicht klüger werden.

  13. land der gerüchte,
    land der süchte, -
    heimat bist du t(r)aubenreich;
    komm, schau weg - es ist mir gleich.

  14. wellen deines spirits schwingen
    zeitlos neben dem raum vorbei;
    wenn sie dein gefühl mitbringen,
    machst du im herz die liebe frei.

  15. du musst handeln wie ich denke,
    denn das gehört zum guten ton;
    du wirst sein, wohin ich lenke, -
    alle wege führen nach rom.

  16. auf dem schild stand 'love, fuck & more' -
    schräg, wie ich fand, doch das kommt vor.

  17. wisser reden hinter dir her, -
    wisser, die es besser wissen,
    wissen über dich immer mehr,
    als sie ihr wissen vermissen.

  18. so manche sprüche am klo
    sind von fragwürdigem niveau:
    'fisch und brot sind vergangenheit,
    bier und dope bestimmen die zeit.'

  19. man kann nur geben, was man hat,
    und wird erleben, was man tat.

  20. hier habe ich nach glück gesucht,
    jedoch nur pech dabei gehabt;
    gestern habe ich noch geflucht, -
    und heute 'lebe wohl' gesagt.

  21. die natur wird immer schlechter, -
    darum kümmern sich die schlächter.

  22. ist unsere basis zerstört,
    wurden warnungen überhört.

  23. wenn du der erde dankbar bist,
    weil sie die lebensader ist,
    fühlst du das leben zu schätzen,
    anstatt dich mit stress zu hetzen.

  24. präge einen spruch der liebe
    morgens gleich nach dem frühstück,
    und baue so die stiege
    auf einem weg zu deinem glück.

    ( hast du sie erst einmal gebaut,
    kannst du sie hinunterpoltern, -
    und holst dir eine holde braut,
    um mit ihr das pech zu foltern. )

  25. dank gerüchten als hirndünger
    bin ich heute wieder dümmer.

  26. irgendjemand ist immer schuld -
    zum denken fehlt mir die geduld.

  27. bitte mich nicht anzusprechen,
    denn das wäre ein verbrechen.

  28. ich wünsche dir - und das ist wahr -,
    ein erfolgreiches neues Jahr!
    pro shit 2016
  29. wer sich am weg die distanz spart,
    bewegt sich im kreis um den start.

  30. leichter ist verzeih' zu sagen,
    als um erlaubnis zu bitten;
    denn verantwortung zu tragen
    gehört zu den guten sitten.

  31. solange man sich freuen kann -,
    wenn auch nur aufs nächste laben -,
    wird es gewiß doch irgendwann
    manch schöne momente geben.

  32. die liebe zum fassadenkult
    ist mancherorts sehr ausgeprägt;
    ohren der wände haben schuld,
    die nur ein ziegelstein erträgt.

    respect

  33. jeder mensch versteht sich so gut,
    wie es sonst kein anderer tut;
    unverstanden wächst der unmut,
    auf dem das phänomen beruht.

  34. ich weiß viel, und kenne wenig.
    auf zum ziel, das dauert ewig!

  35. neues ist bald alt und schäbig, -
    wer viel hat, verwendet wenig.

  36. ich bin die ganze zeit mobil -
    von meinem handy abhängig;
    mein handy ist mir nie zu viel, -
    es ist so brav und anständig.
    ich lerne es schon auswendig.

  37. am schönsten ist es frisch verliebt,
    wenn man die maske nimmt und gibt;
    es kommt die zeit, wo man sich trennt,
    meist sobald man die wahrheit kennt.

  38. das leben gedeiht im frieden, -
    seine würde stirbt in kriegen.

  39. das leben in dir gleich in mir,
    wie in pflanzen und jedem tier
    verdient respektiert zu werden, -
    denn ich will zufrieden sterben.

  40. das leben zeigt seine farben
    sowie seine schattenseiten.
    es bleiben schrammen und narben
    von den nebensächlichkeiten
    während vergangener zeiten.
    es wird wieder welche geben,
    um das schöne zu erleben.

  41. mein herz, das du verstossen hast,
    empfindet dich als große last.

  42. du zeigst ja, und dann sagst du nein, -
    du wirst doch keine zicke sein?

  43. reggae - sudern fürs pud... :)
    ( ... zum glück nicht nur ... )

  44. reggae is the best black humor I know ...

  45. der teufel aß engelsflügel,
    damit der engel bei ihm bleibt;
    beim höllenritt hält die zügel,
    wer sich den teufel einverleibt.

  46. willst du meine liebe haben, -
    gleich dem stück fleisch aus der kühlbox,
    musst du mich nach hause tragen.
    es wäre mir zu paradox,
    mich der liebe zu entsagen.

  47. wer früher stirbt, ist länger tod, -
    wer später lebt, ist bald in not.

  48. gesundheit heißt die verpflichtung, -
    manch essen sorgt für vernichtung.

  49. es tut's gut, wenn hunde hecheln, -
    so bekommt man hier ein lächeln.

  50. frischer kaffeeduft in der luft
    weht mir morgens ins nasenloch,
    als eine zarte stimme ruft,
    mein schatz, wie lange brauchst du noch?

  51. hier werde ich alt und kälter -
    bin ich im aschenbehälter?

  52. günstig lebt man mit hausverstand, -
    denn teuer ist, wer ihn betont;
    den meisten ist das lang bekannt,
    der rest kauft schlecht wie schon gewohnt.

  53. es existiert weise distanz, -
    und präpotente arroganz.
    wichtig ist und bleibt toleranz.

  54. wenn wir die kopfwehtabletten
    beim saufen nicht in uns hätten,
    wäre der rausch nur halb so gut;
    und morgen wird der schmerz akut.

  55. interessant ist der instinkt,
    denken wir doch an die liebe;
    da riecht plötzlich gut, was sonst stinkt, -
    dank der ausgelebten triebe.

  56. schweine schnüffeln nach den trüffeln, -
    ihr tod sind hufe der büffeln.
    ein totes schwein serviert zum bier
    fand keine trüffeln doch den stier.
    darum hassen trüffelschweine
    nicht viel mehr als büffelbeine.

  57. christus lehrte nie rassismus!
    ebenso nicht der buddhismus.
    und lese ich aus dem koran,
    ist auch nichts rassistisch daran.

  58. wer nur hört, was er hören will,
    versteht vom ganzen meist nicht viel.

  59. der erste blick ist entscheidend,
    und sein eindruck manchmal bleibend -
    darum endet jauchzen leidend?

  60. want to love you,
    one, two - love you.

  61. wo die gerüchte nie verstummen,
    da ist die zuflucht der dummen.

  62. das kerzenlicht am stillen ort
    strahlt von der scheidungstorte, -
    und manch unnsinnigkeiten dort,
    wie die gevögelten worte,
    sind von humorvoller sorte.

  63. mir ist wichtig, dass man mich sieht, -
    das wie ist mir dabei egal;
    einbildung ist mein fachgebiet, -
    da nährt die unendliche zahl
    den selbstbetrug am gaspedal.

  64. so viele wollten sich melden,
    von denen ich nichts mehr hörte;
    selten denk' ich an die helden, -
    und daran, dass mich das störte.

  65. die anderen sind immer schuld,
    hat man mir einst mitgegeben;
    da vorn' der typ am rednerpult
    pocht darauf derart zu leben.

  66. gut tut, wenn man darauf vergisst,
    was einem derart wichtig ist,
    dass man zeit dafür verschwendet,
    die in der enttäuschung endet.

  67. ob nun jung, dumm und gefräßig,
    oder alt, stur und gehässig, -
    besser lebt sich's mittelmäßig,
    als zu extrem und aufsässig.

  68. "let's move the movers ..."

  69. der affe nimmt die bananen
    um deren früchte zu fressen,
    die wir herren wie auch damen
    ihrer schale wegen essen.

  70. so weit auseinander klaffen
    für mich praxis und theorie;
    zu leben will ich noch schaffen
    in einer nützlingskolonie.

  71. gut ist das uns gefallende, -
    entschieden frei vom röntgenblick;
    wir bezahlen für missstände, -
    es lebe der verpackungstrick!

  72. ich lasse mich nicht mehr ärgern, -
    diesen berg besteige ich gern;
    hell leuchtet dort oben der stern, -
    zwinkernder glanz strahlt nächtens fern.

  73. ich habe zickenallergie, -
    erspare mir die theorie!

  74. so ein schimpffluch ist kein gesuch,
    und eignet sich kaum zum küssen;
    da ist noch ein ganz netter spruch,
    "leck' mich doch an meinen füssen!"

  75. zu faul zum stehen war die acht,
    da drehte sie sich zur seite;
    man hat beinahe den verdacht,
    sie ging dabei in die breite.

  76. wirklich traurig ist zu wissen,
    einen holzweg zu beschreiten;
    und lebt man doch so beschissen,
    braucht man darum nicht zu streiten.

  77. nach vielen abhängigkeiten
    zeigen uns annehmlichkeiten
    unerwartet schlechte seiten.

  78. freundlichkeit kostet heute geld,
    da in diesem menschenhaufen
    kaum jemand etwas von dir hält,
    wenn du kommst, um nichts zu kaufen.

  79. ist denn der menschliche alptraum
    der egoistische abschaum?

  80. die form der neuen menschlichkeit
    scheint schlimmer als sie jemals war;
    das ende dieser zeit bringt leid,
    für das man bezahlt - dermal bar?

  81. glaube an dich -
    liebe dein ich,
    lebe für mich.

  82. bleibt vom menschen eine kerbe
    so er fortsetzt mutter erde
    eigennützig auszubeuten -
    als ende vom glocken läuten?

  83. der mensch wird immer gescheiter,
    doch bleibt konstant unbescheiden.
    macht er unbelehrbar weiter
    zerstörung voranzutreiben?

  84. sag, waren die pharisäer
    wirtshaussteher, kirchengeher,
    und obendrein wortverdreher?

  85. überall wirst du verschaukelt,
    vieles wird dir vorgegaukelt, -
    selbst wer was für wie wichtig hält,
    wohin immer die ausschau fällt.

  86. noch sind wir im friedensprozess
    und lernen miteinander umzugehen;
    das bereitet uns teils viel stress, -
    am weg zum nächsten meilenstein.

  87. erzähl mir nicht, was wer tut,
    und laß sein mich auszufragen;
    es wird wie es war - sicher gut,
    auch wenn wir darüber klagen.

  88. alles wissen menschen von dir,
    auch wenn sie dich gar nicht kennen;
    beschwer' dich nicht, das ist so hier,
    dein ausweg ist davon rennen.

  89. einsicht, ansicht und umgekehrt
    schafft umsicht, die freisicht gewährt.

  90. nicht immer wirkt der zickenblick -
    versuch' es einmal ohne trick.

  91. so eine änderung in dir -
    und meine änderung in mir -
    lassen uns das leben spüren,
    anstatt die kriege zu führen.

  92. es ist schade um das gute,
    wo das schlechte ist das rechte;
    mir ist nicht danach zumute,
    was mir optimismus schwächte.

  93. kann man den punkt nicht verstehen,
    ist er zu klein ihn zu sehen.

  94. man sagt, die zeit heilt die wunden,
    und hat keine zeit gefunden.

  95. zu viele schaffen und raffen
    in der hölle im paradies;
    von macht und geld sprechen waffen,
    wo menschen die vernunft verließ.

  96. schön ist, wenn man endlich vergißt,
    was man lange schmerzvoll vermißt.

  97. deutsch:
    du musst auf ihren kopf schlagen,
    dann werden sie respekt haben.

    wienerisch:
    du muaßt eana am schädl haun,
    dass nimma so deppat schaun.

  98. wieviel plastik ist im essen?
    wird das irgendwo gemessen?

  99. zerstört der mensch das gleichgewicht,
    hat sich die herde vermenschlicht.

  100. der himmel wird uns versprochen,
    wo sie uns die hölle bieten;
    ist ihr letztes wort gebrochen,
    werden sie den tod vermieten.

 
  1. energizer sucht energizerin
    zwecks gemeinsamen energizens.
    komm zu den strahlen, die ich bin
    nahe des astralen reisens;
    ergänze deinen lebenssinn.
    ( .. entschließe dich jetzt zum gewinn
        und pro beleuchteten schwachsinn .. )

  2. manchmal zieht man seine lehren
    bei dem wunsch, dass sie nicht wären.

  3. ein jeder liebt die freundlichkeit,
    doch vielen fehlt dafür die zeit.

  4. die menschen wollen nur haben.
    sei doch so und mache noch das, -
    distanz dazu kann nicht schaden;
    zu vielen fehlt das mittelmaß.

  5. tage werden wieder länger,
    der frühling tut sein kommen kund;
    zeitiger zwitschern die sänger, -
    vögeln hört man zur morgenstund'.

  6. die viel schockolade essen,
    kann man für den sex vergessen.

  7. komm' ich im leben auch herum,
    ist zu hause mein sterbeplatz;
    manchmal frage ich mich warum
    finde ich daheim keinen schatz?


  8. ganz egal wo ich leben will,
    zu hause sterbe ich am ziel.

  9. und fragst du mich noch weswegen
    bin ich eigentlich dagegen,
    dann müsst ich zur antwort geben,
    einfach erklärt will ich leben.

  10. den finger hab' ich gegeben,
    meine hand hab' ich verloren -
    meine seele nahm der segen,
    dafür wurde ich geboren.

  11. die anderen sind immer schuld, -
    ansonsten fällt mir niemand ein;
    das ist hier der gesellschaftskult, -
    das leben kann so einfach sein.

  12. wo jeder nach dem meisten schreit,
    kommt auch einmal die karge zeit.

  13. man vereinfacht die politik.
    ein roboter gibt versprechen
    durch einfache automatik;
    er lässt sich gerne bestechen,
    und ist meister der polemik.

  14. ein lächeln hätte mich gefreut, -
    die erwartung hab' ich bereut.

  15. einen vorteil hat das sterben, -
    es kann nurmehr besser werden.

  16. lass es bleiben dich zu meiden!

  17. menschen, die stressgeplagt hecheln,
    haben keine zeit zum lächeln.

  18. die menschen sind unglaublich krank, -
    nur ich bin gesund - mir sei dank!

  19. diese geheimnistuerei
    um reichtum und macht zu haben
    ist quasi eine schweinerei,
    der es galt adieu zu sagen.

  20. aladin zur wunderschlampe,
    'ich sehe nur meine wampe ...'

  21. ich gehe auf dämonenjagt,
    weil mich die trophäenlust packt;
    die geister aus dem alkohol
    sorgen sich heute um mein wohl.

  22. was man im leben so wollte,
    war im wesentlichen nicht viel;
    selbst wenn vieles nicht sein sollte,
    kommt man sicher ans letzte ziel.

  23. soll ich dich sehen, wie du bist,
    oder dir glauben, was du sagst?
    wozu erzählst du mir den mist,
    den du die ganze zeit beklagst?

  24. meint der rufmordjäger
    zum gerüchtepfleger,
    lebt das opfer, schweigt der kläger.

  25. das zweiunddreissig-kornweckerl
    enthält zweiunddreissig körner;
    ein stier ist zier am tischdeckerl, -
    langsam wachsen mir die hörner.

  26. würde man den krieg beenden,
    bräuchten wir weniger spenden.
    wer verursacht diese kosten -
    und wie nennt sich dieser posten?

  27. du schaust beflissen weg,
    weil ich mahlzeit wünschen wagte;
    schleich dich, du stück dreck, -
    wäre besser, wenn ich sagte.

  28. du schützt mit deinem gehabe
    deine unerfüllte sehnsucht,
    bist dir selbst die größte plage,
    und verdirbst wie die faule frucht.

  29. du bist wie die vogelmutter,
    die vor des jägers zähnen fliegt,
    wenn er die kücken als futter
    für den vogelschmaus nicht kriegt.

  30. die theorie lebt sich meist leicht,
    was in der praxis selten reicht.

  31. wer immer nur die wahrheit spricht
    den liebt diese gesellschaft nicht.

  32. bei einer netten begegnung
    ist das schöne die erregung.

  33. man zieht über andere her,
    weil darüber lacht man mehr;
    zum handkuß kommt ein anderer,
    denn schuld ist immer irgendwer.

  34. man redet über gesundheit, -
    da weiß man viel, man ißt gescheit.

  35. ein neuer ausdruck ist "landern",
    der vor einiger zeit entstand;
    hinterrücks reden von andern
    heißt dieses wort, dass man erfand.

  36. distanz füttert die einsamkeit,
    die laut nach mehr gesellschaft schreit.

  37. wir menschen sind wissbegierig
    und von natur aus sehr schwierig.

  38. soll man sich dafür genieren,
    andere auszustallieren?

  39. ist das faß übergelaufen,
    pfeift man auf den ganzen haufen.

  40. ja, ich sollte was ich wollte,
    doch weil ich darüber grollte,
    trank ein anderer die molke.

  41. was war, wird tag für tag mehr,
    und was wird somit weniger;
    wenn da nur ein weg zurück wär, -
    doch täglich wird man schäbiger.

  42. am klo stand "ein schatz für den spatz'" -
    was ist das für ein dummer satz?

  43. es lohnt nicht die zu bekämpfen,
    die den optimismus dämpfen.

  44. stehst du draussen oder drinnen, -
    willst du nehmen oder geben,
    aufhören oder beginnen
    dein sein im moment zu leben?

  45. die erfahrung hat mich gelehrt,
    dass mich dein problem nicht mehr schert.
    du hast mir kürzlich umgekehrt
    ignorant die hilfe verwehrt.

  46. laß die sonne wieder scheinen!
    denn man weint nicht im theater.
    du als wolke auf zwei beinen
    kannst nur ein schlechter berater
    für das glück in meinem herz sein.
    darum wäre ein lächeln fein.

  47. einige, die dich belügen,
    die mißtrauen dir am meisten;
    dem ist noch hinzuzufügen,
    dass sie sich zusätzlich leisten,
    dich hinterrücks falsch zu rügen.
    halte abstand zu solcher schand',
    sie sind zum schaden für ihr land.

  48. wo sie unwahres verbreiten,
    lohnt es nicht, darum zu streiten.

  49. wo sie gerüchte erzählen,
    ist das weiseste zu fehlen.

  50. im wirtshaus schwingt er reden,
    daheim schlägt er frau und kinder;
    der pfarrer hat ihm vergeben, -
    straffrei bleibt der menschenschinder.

  51. je mehr, desto mir, -
    und der rest bleibt dir.

  52. ich denke nach, was alles war, -
    im hirn, da zirpt die vogelschar;
    ihr lied, das klingt so wunderbar,
    und stellt das wahre lieblich dar.

  53. ist dir übel
    über dem kübel,
    verdarb den spaß
    das letzte glas.

  54. ist das hier das wartezimmer
    schweigsamer marionetten,
    die alle mitsamt wie immer
    gerne vieles anders hätten?

  55. verantwortung abzugeben!
    mich trifft keine schuld im leben,
    denn das käme ungelegen.
    sie stört am sonntag den segen.

  56. wo nehme ich die stimmung her?
    da lauert überall nur frust;
    irgendwo lächelt irgendwer -
    den ort hätte ich gern gewußt.

  57. mehr leben im moment leben
    lässt mich diesen tag gewinnen;
    den gewinn dem frieden geben
    dient den positiven dingen, -
    sei das gute mein bestreben!

  58. ich habe dich einmal gefragt,
    und deine antwort war schweigen;
    trotzdem es mir wenig behagt,
    lasse ich zu fragen bleiben.

  59. wenn heute ein gefühl entsteht,
    hängt zumeist begehren daran;
    wem heute sein gefühl vergeht,
    der weiß, dass man enttäscht sein kann.

  60. frei von erwartung zu leben
    mag auch erleichtern zu handeln;
    zu lernen, danach zu streben,
    erfordert doch sich zu wandeln.

  61. in der steinzeit
    waren mammuts modern, -
    in der eiszeit
    aß man mammuteis gern.

  62. laß sie hinterrücks reden,
    die da charakterlos leben.

  63. wie hinterzimmerfaschisten
    leiden sie an engstirnigkeit, -
    es sind die kranken rassisten
    in befremdender eigenheit.

  64. der tag tut so gut im leben, -
    die nacht ist bereits vergeben;
    man ist zufrieden deswegen, -
    oder will sich das einreden.

  65. wo jede/r lügen hören will,
    ist das beste wohl zu schweigen;
    schließlich bleibt mir noch das ventil,
    meinen kummer aufzuschreiben.

  66. möchtest du dich selber küssen,
    wirst du beweglich sein müssen.

  67. das schlechte wurde immer mehr,
    das gute ist schon lange her ...

  68. nur ein wort hätte schon gereicht,
    damit harmonie entstünde;
    dass keinem ein solches entweicht,
    hat auch verschwindende gründe.

  69. hunde wollen sich begrüßen,
    menschen oft nur weil sie müssen.

  70. liebe hindert mich zu hassen,
    und der haß lässt mich nicht lieben;
    irgendwo abseits der massen
    finde ich in mir den frieden.

  71. die hoffnung hat sich nie erfüllt, -
    sie liegt da hinten zugemüllt.

  72. schwestern, seid mir gute brüder, -
    brüder, seid wie gute schwestern.
    schwestern, macht die brüder klüger;
    brüder, lässt die schwestern lästern,
    heute wird bald wieder gestern.

  73. lustig, wie die menschen schauen,
    die sich nichts sagen getrauen, -
    traurig, was die leute reden,
    die irgendwas von sich geben;
    vielleicht ist es auch umgekehrt,
    was irgendwo niemanden schert.

  74. a bad
    mißtrauen habe ich erlebt,
    doch den menschen nichts genommen;
    früher hat mich das aufgeregt,
    und so bin ich dazu gekommen,
    wie es ohne arschlöcher geht,
    mich daheim allein zu sonnen.

  75. a good
    höre heute auf die kinder,
    lerne dabei von den alten -
    bleibe ein flexibler finder,
    um die balance zu erhalten,
    und dein dasein zu entfalten.

  76. du glaubst, du bist der beste,
    und erlebst dabei die reste.

  77. auch sinnlosigkeit ist sinnvoll,
    wenn sie zur abwechslung sein soll.

  78. phänomene des lebens
    sind elemente des gebens.

  79. using my energy
    by giving ignorance
    is like an elegy
    about deliverance.

  80. und sollte ich im unrecht sein,
    bin ich damit scheins nicht allein.

  81. das gute gehört zum schlechten,
    sowie die linke zur rechten;
    mühsam ist es mich zu schützen,
    will ich diesem sein hier nützen.

  82. frauen sind alle verschieden, -
    bei ihr musst du anders liegen ...
    wir männer sind da einfacher,
    und tun im allgemeinen gleich;
    zumeist genügt uns ein kracher,
    und große scheisse macht uns reich.

  83. was ist im leben schon perfekt?
    vielleicht der akt, wie man verreckt.

  84. das leben ist die parodie
    auf die vermisste harmonie.

  85. ihre bewegung lädt dich ein, -
    sie wirbt mit reizvollen blicken;
    sag nichts, denn du hörst nur ein nein,
    werde immun gegen zicken!

  86. wo ist die andeuterstrasse?
    sie kommen doch dort eben her;
    sie und mit ihnen die masse
    wissen sicher bei weitem mehr.

  87. oh, so you know - fornever no.

  88. weil ich jedes leben liebe,
    empfinde ich zu dir respekt,
    wie so auch zu einer fliege, -
    ist das doch mein letzter aspekt,
    damit in mir frieden siege.

  89. ich wünsche dir nur das beste,
    so du jetzt bitte verschwindest,
    und dass du auf deinem feste
    irgend einen lover findest.

  90. die boten gottes sind engeln, -
    menschen des teufels gesandte,
    die vor ihrer hölle drängeln,
    als gäbe es das brisante.

  91. die muster werden bewußter,
    während jahre ins land ziehen;
    wohl erhält man sich den guster,
    um dem alltag zu entfliehen;
    wann ist der verderb gediehen?

  92. ich wollte dir etwas geben, -
    du hast es nicht angenommen;
    damit kann ich zwar gut leben,
    aber nicht mehr zu dir kommen.

  93. was mich so furchtbar irritiert, -
    du hast es einfach nicht kapiert.
    da bin ich nurmehr chancenlos,
    so bleibt denn meine hoffnung groß.

  94. dem weg geht ein entschluß voran,
    damit die hoffnung sehen kann,
    was der wille täglich bewegt,
    wenn der geist sein dasein auslebt.

  95. du kommst, schaust, und gehst wieder fort, -
    du bist nicht da, ich bleibe dort,
    doch warum sagtest du kein wort -
    gedankenlesen ist kein sport.

  96. wir hätten viel schaffen können, -
    miteinander auf dieser welt;
    weil wir dies nur uns selbst gönnen,
    bleibt der erfolg dahingestellt.

  97. siehst du auch das universum
    als dein privates eigentum?

  98. wo dir vor menschen täglich graust,
    du hungrig vegetiertst statt haust,
    da dich schon bald der affe laust.

  99. das leben bietet stationen, -
    man erfährt stimulationen
    durch gute konstellationen, -
    fallweise sind situationen
    wiederum eskalationen.

  100. an manchem ort ist man daheim,
    anderswo verweilt man allein.
 
  1. sie lügen für ihren vorteil -
    und zu unser aller unheil.

  2. im auto muss es rauchfrei sein,
    nach draussen stinkt der dreck allein.

  3. die umwelt wird weiter zerstört,
    bis das geld niemandem gehört.

  4. wenn es keine bäume mehr gibt,
    kaufen wir welche aus kunsstoff.
    plastik ist eben sehr beliebt,
    denn dieses macht uns frei von zoff.

  5. "wenn du willst, dass die sonne scheint,
    so laß mich einfach nur rauchen;
    und willst du, dass der himmel weint,
    dann bring mich einmal zum pfauchen."

    ... sagte zu mir einer in der u-bahn.
    ganz dicht scheinen manche nicht ..

  6. da drüben ist dieser ausgang,
    wo das leben vielleicht beginnt.
    an dem eingang ist ein aushang,
    wo steht, wer dein leben gewinnt.

  7. wenn du nichts mehr finden willst,
    hast du die weisheit gewonnen,
    zu wissen wo sie ist.

  8. wir sind vor allem neugierig, -
    und vielleicht ein bisschen schwierig.

  9. die sprache würde abgeschafft, -
    empfahl in handschriftlicher form
    die bunte handy-gemeinschaft
    in der neuen mobil-laut-norm.

  10. einst versuchte ich freundlichkeit,
    war höflich und auch hilfsbereit,
    doch das war leider nicht gescheit.
    man wird von allen ausgenützt,
    bis man sich vor dem übel schützt!

  11. oh schreck -
    soviel dreck -
    auf einem fleck -
    da muss ich weg!

  12. es macht ignoranzverhalten
    im gesicht unschöne falten.

  13. wiviel kostet deine freundlichkeit?
    dafür habe ich keine zeit.
    und du bist mir viel zu teuer, -
    schlimmer als die hundesteuer.
    bei dir spare ich mein feuer.
    lebe wohl, und das schon heuer.

  14. dabei ist alles ganz einfach,
    ziemlich ähnlich denen beim schach.

  15. i remember this irie member ...

  16. ich hatte einen papagei,
    der sprach von sich aus allerlei.
    mal krächzte er 'bleib zickenfrei',
    dann wieder, 'besser wären drei', -
    und nach dem geschrei noch 'verzeih'.

  17. der heilige schuhabstreifer
    ist bei uns vom strom abhängig;
    morgen sind wir etwas reifer,
    und vielleicht ein schuh abgängig.

  18. gegen das zicken hilft stricken;
    zwei glatt, danach einmal verkehrt, -
    immer lächelnd und unbeschwert
    hat man mich dort zu tun gelehrt ...

  19. wer die rechnung ohne gast macht,
    der am ende recht selten lacht.

  20. nicht nur dein salz in der suppe
    ist dem salzamt heute schnuppe;
    denn ist die suppe versalzen,
    waren gedanken beim balzen.

  21. möglichst kompliziert, indirekt
    hinterrücks, unausgesprochen -
    und bitte ausschließlich verdeckt
    wird hier das mobbing verbrochen.

  22. ich lebe für meine tasche, -
    das entspricht doch deiner masche?

  23. mach doch, dass die sonne scheine,
    weil ich deinentwegen weine.

  24. diese ganze falsche bagage
    bringt mich hier immer nur in rage.
    würde man das als "rasch" schreiben,
    müsste das r zweiter bleiben ...

  25. genuss schafft oftmals leiden, -
    ist die gier doch schwer zu meiden;
    warum wollen wir allen schrott, -
    wie entkomme ich diesem trott?

  26. einzig alleine sein befreit
    von hiesiger abschätzigkeit.

  27. ich danke für deinen fußtritt,
    und zeige dir den höllentrick.

  28. sag mir noch, warum du mich wünschst,
    wo du dich unzufrieden lynchst.

  29. da fressen sich die einen tod,
    dort sterben menschen hungersnot;
    das nennen wir hier paradies, -
    mir ist bei dem gedanken mies.




  30. es wird die gesundheit verkauft,
    womit sich manche krank machen;
    wer seiner illusion nachlauft,
    wird anderes verursachen.

  31. schmarotzer und kübelkotzer,
    schleimrotzer und spiegelglotzer,
    scheinprotzer und dauermotzer -
    da wird man gesellschaftstrotzer ...

  32. es hilft nichts, bitte zu sagen, -
    das heißt oft sich selbst zu schaden;
    warum sie sich halb erschlagen,
    scheint sinnlos zu hinterfragen.

  33. die menschen leben alleine, -
    im rudel - jedem das seine.

  34. mir fehlt jede lebensfreude,
    wenn ich mich dem wahnsinn beuge.

  35. unser täglicher überschuß
    ist der wegweiser zum verdruß.

  36. da wird mein sorgenbehälter
    jeden tag um einen älter.

  37. rotzbuam, wos ollas vasauf'n,
    nenn i an gscherd'n sauhauf'n.
    wö's ollawö sovü gscheit tuan,
    de vasoffanan poar kotzbuam.

  38. und ja nichts persönlich nehmen,
    die hand vorhalten beim gähnen,
    keine tatsachen erwähnen,
    für die sich andere schämen, -
    und sich nach dem ende sehnen.

  39. sie wollen immer nur haben, -
    und wollen alles benützen;
    statt dem leben beizutragen
    sein dasein zu unterstützen.
    gib deine reine energie
    und schau zu, was sie wie bewirkt,
    wenn sie im verbund irgendwie
    ihren einfluss gebend erwirbt.
    lerne daraus, was sich dir zeigt,
    damit es uns erhalten bleibt.

  40. spiegel meiner miesen seiten,
    hilf mir diese abarbeiten.

  41. der wiener ist musikalisch,
    und nebenher mitunter stur;
    er liebt bier, wein, schnitzel und fisch
    für die große paperla-dur.

    ( wienerisch = deutsch
      paperl = essen
      pappn = mund   paperladur = viel sprechender mund,
       vgl.: dera rennt de paperladur wia aufzog'n .. )

  42. wo dich vergangenes verdrießt,
    wird dir die erfahrung bleiben,
    die dir das wohlfühlen vermießt,
    um sich als zukunft zu zeigen.

  43. du fragst nach meiner gesinnung, -
    ich bin in der 'scheiss drauf' stimmmung,
    fühle mich nur wie so ein rind,
    dem sein mageninhalt abging.

  44. don't give up - just lay down ...

  45. beim ehestreit war es so weit,
    die beiden stritten um ihr leid:
    "meine kappe dient als klappe,
    um mich davon abzuschirmen -
    von emotionaler kacke
    in unseren kranken hirnen."

  46. if you try to give your best,
    people come and take the rest.

  47. nüchtern bin ich viel zu schüchtern.

  48. was soll ich denn da genießen?
    die zicken, die mich verdrießen?

  49. es war zeit genug zum reden,
    ich kenne keine stimme mehr,
    daher beschloß ich zu leben,
    dort spricht wenigstens irgendwer.

  50. ein wirtschaftsmann
    zahlt und schafft an, -
    wer diktiert und kassiert,
    der meist politisiert.
    ( stand am klo irgendwo .. )

  51. die sinnhaftigkeit ist sinnlos,
    wo man sie schä(n)dlich missachtet;
    der schmerz des verlangens ist groß,
    wenn man nach begehrtem schmachtet.

  52. soll der bauchlenkerführerschein
    schon nächstes jahr verpflichtend sein?
    wenn man das lenkrad vorversetzt,
    wird das bauchwachstum eingeschätzt.

  53. wer die menschen verstehen will,
    der darf ihnen nicht zuhören, -
    nach indianischem sprichwort
    sagt man dieses bei ihnen dort;
    doch manche worte fallen still,
    könnte man im herzen schwören.

  54. da werden roboter gebaut,
    die arbeitsplätze ersetzen,
    damit man ratlos umherschaut.
    was ist mit den arbeitsplätzen?

  55. ach herrje - oh du lieber schwan,
    da ist noch eine feder dran ...

  56. zuerst nicken, und dann zicken, -
    sag mir, dass die richtig ticken ...

  57. ich hab' mich nach dir gerichtet -
    bei deinem unfreundlichen sein
    ist meine stimmung vernichtet;
    unterhaltsam ist mein büchlein.

  58. da lehrt menschliches verhalten
    den teufel die hände falten.

  59. die religiöse dominanz
    bestimmt die menschliche kultur;
    zieht man geschichtlich die bilanz,
    erscheint manch reichliches obskur.

  60. tagtäglich nur unerträglich ...

  61. hier habe ich aufgegeben;
    du magst nach anderem streben, -
    ich will es nicht mehr erleben.

  62. die kappe hält nie die klappe.



  63. möge euch das fest gelingen, -
    lasst menschen guter stimmung sein, -
    neue freunde zu gewinnen
    bei einem bier oder glas wein
    soll die gesinnung bestimmen.

    ich wünsch' euch ausgelassenheit,
    und viel genuss in dieser zeit.

  64. for your pleasure is my treasure ...

  65. du bräuchtest mich nur zu fragen -
    ich würde dir alles sagen;
    deinen erfolg zu erstehen,
    wird dein weg, um ihn zu gehen.



  66. general 'low-fly' flow too high, -
    sergeant 'why-die' whatched the sky, -
    when major 'i-lie' cried "good bye".




  67. da wirkt alles ferngesteuert,
    kameras üben kontrolle;
    bin ich denn schon so bescheuert -,
    doch sei es, wie es sein solle.

  68. die liebe geht durch den magen,
    darum koch' ich an den tagen,
    wenn hungergefühle plagen.
    mir "ich liebe dich" zu sagen
    kann beim essen doch nicht schaden.

  69. jedes ding kannst du dir leisten,
    nur ein gefühl gibt's, das dir fehlt;
    das glück begehrst du am meisten,
    weil glück ist, was im leben zählt.


  70. egal, was wo geschrieben steht,
    erlebst du den wind, wenn er weht.


  71. liebe schmerzt
  72. ich bin die ablehnung gewohnt,
    es lebe, wer sich selbst belohnt!

  73. auf deinem anstrengenden weg
    in den hafen der zweisamkeit
    sind geschenke wie ein beleg
    für die partnerschaftliche zeit.

  74. schon als kind wird man belogen,
    zu ostern und zu weihnachten
    wird die wahrheit betrogen,
    wofür sie ihr sparschwein schlachten.

  75. gleich einem faustschlag aufs auge, -
    damit schlechtes gut zu sein scheint,
    ist menschlicher aberglaube
    dem wissen ein mächtiger feind.

  76. oder:
    gleich einem faustschlag aufs auge, -
    ist wohl des wissens grösster feind,
    mein menschlicher aberglaube,
    weil mir das schlechte gut erscheint.

  77. wer finstere blicke bestaunt,
    dem zu schnell sein haar ergraut;
    unterwegs bleibt man gut gelaunt,
    wenn man nur zu boden schaut ...

  78. ein schwein meint zu dem daneben,
    als dreckmensch sollte man leben.

  79. im auto ist es immer sauber,
    nach aussen stinkt dein ölsauger,
    und zerstört unsere umwelt;
    übrig bleibt virtuell das geld,
    der nichtraucher als toter held,
    und niemand, dem das noch gefällt.

  80. wer fliegt zur umweltkonferenz,
    um die umwelt zu zerstören -
    für die gründe mit der tendenz
    einmal damit aufzuhören?

  81. am besten bleibt man zu hause, -
    stimmungsurlaub sozusagen -
    von den bösen blicken pause
    schafft zumindest wohlbehagen.

  82. bin ich zu früh, gar du zu spät,
    oder ist es nun umgekehrt,
    da wachsen samen umgedreht,
    wo sich auch darum keiner schert.

  83. hier steigt man dir auf die zehen,
    verlangt, dass du dich entschuldigst,
    und wird daher nie verstehen,
    dass du den täter nicht huldigst.

  84. am rücken trage ich ein w,
    und auf der stirn ein großes t;
    dafür darf ich steuern zahlen, -
    und die werbung von den wahlen.

    ship ahoi ...

  85. buchen sie die realität!
    bis zu ihrem letzten gebet
    ist es auch für sie nie zu spät, -
    wenn bei uns ihr geld eingeht.

  86. unsere eine wahrheit zählt,
    wobei noch ihre spende fehlt.
    der frühspenderbonus gilt jetzt, -
    sparen sie bei uns bis zuletzt;
    ihr beitrag wird von uns geschätzt!

  87. das gegenteil
    ist oftmals geil ...

  88. du willst mein gefühl haben,
    jedoch kannst nicht hallo sagen, -
    geschweige denn direkt fragen.
    warum soll ich mich für dich plagen?

  89. setzte ich mich hin zum schreiben,
    damit du sonnenstrahlen fühlst,
    wird wind die wolken vertreiben,
    die du im selbstmitleid durchwühlst.

  90. ich will dir nicht widersprechen,
    nur etwas zum frieden beitragen;
    oder ist es ein verbrechen,
    dir das ins gesicht zu sagen?

  91. jeden tag fragte ich 'wozu', -
    jeden tag fragte ich 'fehlst du?',
    täglich hat's weniger genagt, -
    wann habe ich zuletzt gefragt?

  92. da gibt es liebesgedichte,
    die wunschdenken schön beschreiben,
    und viele scheidungsberichte
    dazu die leiden vom scheiden.

  93. wer den menschen sorglos vertraut,
    den man öfters über's ohr haut.
    oder
    wer den menschen sorglos vertraut,
    der oftmals durch die finger schaut.
    oder
    wer den menschen sorglos vertraut,
    dem wird hier das leben versaut.

  94. es wäre gar unerträglich,
    würden sie länger ausharren, -
    alle diese blicke täglich,
    die da deinem arsch nachstarren.

  95. körpersprache sagt die wahrheit,
    doch der mund spuckt seine lügen;
    für das misch-masch fehlt mir die zeit,
    ich möchte das gar nicht üben.

  96. manches ist direkt gut versteckt ...

  97. hinterrücks hörst du sie reden,
    direkt sein macht sie verlegen ...
    dazu sag' ich ''ui, die sind pfui!''

  98. vorsicht vor den gesichtslosen,
    die verschenken falsche rosen!

  99. ein arschgesicht mit nasenloch
    ist ein guter gerüchtekoch!

 
  1. die anderen kennen sie gut,
    man weiß, was der andere tut.

  2. aus falscher liebe wird der hass,
    aus echter liebe wird trauer;
    was einen ärgert, macht auch spaß,
    die süsse ist selten sauer.

  3. der schweiss macht die trockenheit nass.
    zwiebelgesicht

  4. eine träne aus dem gesicht
    würzt salzig das zwiebelgericht.
    sie sucht den frieden zu giessen,
    wo sie ihn verkommen ließen.

  5. was macht's aus, ob man denken kann, -
    braucht's dafür intelligenz ?
    wo findet man einen fachmann
    im fall der meinungsdivergenz ?

  6. die natur ist schön doch brutal -
    der mensch ist ein teil ihres seins;
    in seiner rolle als prüfstein
    wurde aus ihm ein akutfall.

  7. bei uns herrscht die unehrlichkeit, -
    dazu wurden wir erzogen;
    wir bezahlen für unser leid, -
    dafür werden wir belogen.

  8. du sparst dir mich zu begrüssen,
    und 'leb wohl' brauchst du nicht sagen,
    auch meine wange zu küssen,
    musst du heute nicht ertragen,
    das verdankst du meinen füssen,
    die ihrer faulheit erlagen.

  9. die anderen sind daran schuld,
    das fiasko ist unglaublich;
    da sauft man seine lippen wund,
    aber die bleiben untauglich.

  10. das restaurant ist stadtbekannt;
    dort trinkt man bier aus der dose.
    die pizza hängt vom tellerrand,
    wie der bauch über die hose.

  11. die zuviel von allem haben,
    oftmals über dieses klagen.

  12. manche lachen in dein gesicht,
    wo hinterrücks man schlechtes spricht;
    zum lachen ist das leider nicht.

  13. falls du dir etwas erwartest,
    so solltest du das aussprechen;
    und weil du dir dieses spartest,
    wünsch' ich dir gut durchzuzechen!

  14. gestern bin ich hingefahren,
    wo die menschen freundlich waren;
    da bin ich richtig erschrocken,
    als mich ein fremder gegrüßt hat;
    beinahe kam ich in's stocken,
    weil er das ungezwungen tat.
    was für ein schönes erlebnis
    quasi als reiseergebnis,
    dass es soetwas doch noch gibt,
    wo die freundlichkeit überwiegt.

  15. ich hatte mein glas erhoben,
    und noch einen schluck erwogen,
    da flog eine fliege hinein,
    und trank vor mir von meinem wein.
    morgens hörte ich ihr summen
    in meinem kopf schmerzhaft brummen.

  16. lies vor, was in den wolken steht, -
    gerne in des windes sprache;
    falls du weißt, wie das blasen geht,
    spruckt das feuer dir der drache.

  17. ich übe zwar regelmässig,
    doch bin ich dumm und gefrässig.

  18. unsere umwelt wird verdreckt,
    weil macht und geld dahinter steckt;
    rauchen schadet der gesundheit, -
    wir sind so wahnsinnig gescheit ...

  19. ganz nebenbei sei erwähnt,
    du hast mich so oft abgelehnt,
    sodass ich anderswo gebe,
    was ich in dem leben lebe.

  20. versetzt der glaube die berge,
    wollen die zweifel verschwinden,
    damit ich frei der furcht sterbe,
    um meinen frieden zu finden.

  21. ein totes gefühl ist nicht gut,
    doch besser als wenn es weh tut.

  22. man tut sich schwer aufzugeben,
    was man einmal wirklich wollte.
    das ende gehört zum leben,
    auch wenn es anders sein sollte.

  23. in einem ignoranzverein
    erlernt man ignorant zu sein.

  24. toleranz hat eine meinung;
    tritt rassismus in erscheinung,
    wird menschlichkeit zur verneinung.


  25. die menschen bringen menschen um,
    nur weil sie anderes glauben;
    dieses rassisten sind so dumm,
    wie eine handvoll weintrauben.

  26. die innere revolution
    ist die optimale option.
    sie wendet dein sein zum frieden, -
    die externe führt zu kriegen.

  27. je weniger ich habe,
    desto mehr existiert für dich;
    es ist zeit, dass ich dir sage,
    meine energie brauche ich.

  28. nach einer einsamen reise
    durch die instanzen im leben
    bin ich älter und nicht weiser,
    um mich der erde zu geben.
    zwiebelgesicht

  29. mag sein, mein körper geht flöten,
    doch der tod kann mich nicht töten ..

  30. mein vorsatz ist seit langer zeit
    frei von seiner abhängigkeit.

  31. was du brauchst, das kannst du haben, -
    was du willst, kann ich nicht tragen.

  32. sie haben "shut up" geschrien,
    so laut und ununterbrochen;
    um hörbar umherzuziehen, -
    ein paar sind rufend gekrochen.

  33. jetzt gibt's den neuesten renner -
    vom dschungel ein geiles gefühl;
    auch neu für profis und kenner
    frisch verpackt in ein molekül!

  34. love means to trust
    trust is a must,
    but i got dust.

  35. ich sah wenige gesichter,
    die alle so leblos schienen, -
    den augen fehlen die lichter
    in diesen finsteren mienen.

  36. besser ist ein einsamer kampf,
    als dieser geplauderte dampf.

  37. millionen sind da für dein spiel,
    das ich schon lange nicht mehr will.

  38. meine sorgen gibt es morgen,
    wie sie schon gestern bestanden;
    sie sind leider mehr geworden,
    anstatt dass welche verschwanden.

  39. wo man gewinnern smartphones schenkt,
    für die viele menschen sterben,
    hoffe ich, dass man daran denkt,
    und menschen gescheiter werden.

  40. befriedigung der biogier
    belebt in mir das biotier ...

  41. ich biete schnurlosen transport
    von herzlichen vibrationen
    an jeden beliebigen ort
    zu üblichen konditionen ...

  42. auch wo glaube verbrechen schützt,
    werden die menschen ausgenützt.

  43. man(n) soll zicken zicken lassen,
    und die anderen anfassen ...

  44. dank den säften dankt den kräften.

  45. erst steigt man auf deine zehen,
    und will dann deine freundlichkeit;
    doch ganz davon abgesehen
    entspricht es der gepflogenheit
    sonntags zur messe zu gehen.

  46. die schuld bestimmt unseren kult!

  47. warum sind die spuren verwischt,
    wurden wirklich alle erwischt?
    es gibt unendlich viele fragen
    dem verständnis beizutragen,
    und lässt kaum auf ende hoffen,
    denn der weg bleibt immer offen.

  48. sie hat diesen moment erwischt,
    die auf der bühne rockt und singt,
    in dem sie sich spontan anpischt,
    und der sound in den sphären klingt.


  49. sternenbeet

  50. du gehst getrost ein leben lang,
    und kommst irgendwann zum ausgang.


  51. spinnen

  52. glaube ist die überzeugung,
    beabsichtigtes zu schaffen,
    oder aber nur vergeudung, -
    meist für mißbrauch, macht und waffen.

  53. schönen worten zu glauben
    muss wohl meistens ein fehler sein;
    öffnet man zu spät die augen,
    schmerzt noch ein stück heiligenschein.

  54. den zerbrochenen krug kleben
    lässt ihn vielleicht gut ausschauen,
    jedoch wasser hineingeben
    würde ich mich nicht mehr trauen.

  55. der himmel ist blau,
    die wände sind grau.
    die frage wo ich bin,
    macht da keinen sinn.

  56. die gute stimmung wird gedämpft,
    wo man zu lang vergebens kämpft.

  57. wo ideologie zerbricht,
    ändert man so manche absicht;
    doch wenn sie neuerlich erwacht,
    erfreut das herz was man da macht.

  58. manchmal hat man die schnauze voll,
    wenn man positives tun will,
    woran das schlechte nicht sein soll,
    denn lieber wirkt das bunte schrill.

  59. männer schimpfen über frauen,
    und frauen über die männer,
    wo sie - unter sich, dies trauen.
    alle sind wir menschenkenner!

  60. die schönen seitens des lebens
    ziehen an mir als film vorbei;
    phantastisch, - niemals vergebens
    setzen sie die fantasie frei.

  61. wenn und aber, und nicht vielleicht -
    schon möglich, doch glaub' mir, es reicht.

  62. mir ist der teufel weggerannt,
    und in meiner hölle verbrannt;
    da bekam ich höllenverbot.
    na und - trotzdem dank' ich dem tod.

  63. manches türschild ist einfach wild ;)

    tuerschild

  64. "liebet und vermehret euch" - gut ;)
    "respektieret und ehret euch" - tut!

  65. begehrst du heute sonnenschein,
    so lass uns einfach ehrlich sein.

  66. um auf ja nichts zu verzichten,
    reicht's die hälfte zu vernichten ...


  67. horizont

  68. die handschrift ist bald abgeschafft,
    und reden muss man auch nicht mehr;
    mir reicht meine mentale kraft, -
    die hilft zu leben oftmals sehr.

  69. die feigheit beginnt genau dort,
    wo die annehmlichkeit aufhört;
    gelogen wird dann jedes wort,
    sobald man den selbstbetrug stört.

  70. bei uns gibt es egoismus
    im erträglichen überfluss;
    so kommen alle zum handkuss,
    weil zuletzt wohl auch ich am schluss
    bestimmt ein armes schwein sein muss.

  71. zeig' dem tod den stinkefinger,
    doch reiche ihm nie deine hand;
    sag ihm, das sei sein glücksbringer, -
    für ihn mit goldenem verband.

  72. im ort der einsamen herzen
    sterben menschen unauffällig;
    es brennen so viele kerzen, -
    die zahl dort ist schon dreistellig.

  73. disziplin scheint ein balanceakt,
    und bedarf der weisen vernunft:
    schon schwer genug ist der auftakt, -
    da kommt schon vor, dass man versumpft,
    weil man den beginn gern' verschiebt,
    was manchen menschen durchaus liegt.

  74. nimm drei, zahl zwei, - will kein's, iss eins -
    und schmeiss weg den dreck für den speck ...

  75. wenn du weg bist, gehst du mir ab,
    und wenn du da bist, nervst du mich;
    nur wie du drauf bist, find' ich schad', -
    doch mag sein, dafür lieb' ich dich.

  76. ein neues schild haben leute, -
    der mist bleibt derselbe heute.

  77. ich danke der vergänglichkeit,
    und bin für sie allzeit bereit;
    wo niemand mehr "ich will dich" schreit,
    bin ich von meiner gier befreit.

  78. sind die dinge unverständlich,
    existieren viel zu viele;
    in ihrer anzahl unendlich
    erschweren sie meine ziele.

  79. es ist des lebens letztes ziel
    zu seinem ende zu kommen,
    da ist's agil und wird senil,
    bis der tod hat's mir genommen.

  80. geht's ihnen gut, gibt mir das mut.

  81. da draussen in der einöde
    ist die einsamkeit das blöde;
    da drinnen der menschenhaufen
    ist manchmal zum davonlaufen.

  82. gutschein für einmal mitdenken
    als novität zu verschenken
    infolge unverwendbarkeit
    der örtlichen gegebenheit.

  83. es gibt niemals zuviel zu tun, -
    gegen "zu viel" bin ich immun.
    mir macht es mehr als den anschein,
    als könne mir nichts zu viel sein.

  84. gut und schlecht gibt es überall,
    das ist im kleinsten kaff normal.

  85. das stadtleben ist zu teuer, -
    wozu soll ich mir das leisten?
    kommt bald die kamerasteuer,
    wo man scheins ist am unfreisten?

  86. da brachte die blitzumfrage
    die ganze wahrheit zu tage.
    neunundneunzig prozent zicken, -
    so sind hier die landessitten.


  87. die natur gibt viele früchte,
    und der mensch nimmt sich die süchte.

  88. ich packe meine unruhe,
    und schmeisse sie in die truhe,
    dann springe ich in die schuhe,
    und schaue zu, - was ich tue!

  89. wer a moi zickt, g'heat zwa moi g'....
    ( ihr denken möge sie lenken,
    wo sind decken frei von ecken ...)

  90. meine bäuchliche erhebung
    bezeugt zu wenig bewegung.

  91. "gestern warst du noch im rennen, -
    heute will dich niemand kennen!",
    könnte das motto der zeit sein,
    der leuchtet ein heiligenschein.

  92. wenn ich die gedanken lese,
    die mir zu sagen du verschweigst,
    wird sein, dass ich verwese,
    bevor du mir diese beschreibst.

  93. so ein hendl essen sie gerne,
    doch der hahn, - der stört beim krähen;
    trauben will man ohne kerne,
    und ich all die nie verstehen.

  94. er sei bekannt, wie falsches geld,
    auf der vom geld diktierten welt,
    wer immer dieses auf ihr kennt.

  95. dumme sprüche gibt es viele, -
    bilder malte egon schiele;
    und wo das wort zum reim gedeiht,
    ist fraglich, ob's ihm sinn verleiht.

  96. hast du hier alles gelesen,
    bist du wirklich brav gewesen. ;)

  97. was hab' ich von der großen stadt,
    die grau in grau nichts an sich hat?

  98. wo raum entsteht, da zeit vergeht;
    wenn raum vergeht, die uhr sich dreht.

  99. der raum wächst stetig mit der zeit, -
    und mit ihm die vergänglichkeit.

    oder soll man besser sagen,
    inmitten der vergänglichkeit,
    um damit auch recht zu haben?

  100. man klettere etwas weiter, -
    bestimmt kommt die nächste leiter.

 
  1. behalte den weg im auge,
    dessen steine du beseitigst;
    die berge versetzt dein glaube,
    den du siegesgewiss beigibst.

  2. wen das eigene sein schockiert,
    den der eigene schock blockiert!

  3. autark ist stark im beserlpark;
    autark im sarg ist willensstark.

  4. manches tun ist zeitverschwendung, -
    so das warten auf die endung.

  5. zicken sind nur zeitverschwendung, -
    gut für eine postwurfsendung.

  6. wer die anderen beschuldigt,
    der meist nur sein ego huldigt.

  7. so ein positives weltbild
    ist bestimmt ein gutes schutzschild.

  8. sei es auch gesundheitsschädlich,
    viele menschen saufen täglich.

  9. wer dich andauernd nur belehrt,
    wie du denkst, sei glasklar verkehrt,
    und sich noch über dich beschwert,
    dem zeige, dass dich das nicht schert!

  10. kameras hängen überall, -
    so viele davon im weltall.

    man wird überall observiert,
    so quasi virtuell konserviert.

  11. wohl sind all diese angstmacher
    auch des friedens widersacher.

  12. bist du schon einmal gestorben, -
    und trotzdem älter geworden?

  13. wir sind instinkten ergeben,
    um das schöne zu erleben!

  14. wir menschen sind selbst die guten, -
    ist uns allen zuzumuten.

  15. die fremden leute grüßt man nicht,
    zudem man über diese spricht.

  16. ich muss was dagegen sagen,
    sonst würdest doch du recht haben;
    und ich hasse, wenn du recht hast,
    weil mir dieser umstand nicht passt.

  17. ich lasse blut in mir fließen,
    um den moment zu genießen.

  18. lass dich niemals aufhalten
    dein schicksal selbst zu gestalten!

  19. eine frau gereicht zur wonne,
    oder sie ist eine tonne.

  20. wenn die erlebnisanzahl steigt,
    die man als das schlechte erfährt,
    dann werden gründe, dass man bleibt,
    die, um die man sich nicht mehr schert.

  21. if you continue to kill seeds,
    i'll continue to burn down beats.

  22. mein hund freut sich,
    wenn er mich sieht;
    da achtet mich,
    der mit mir zieht.

  23. fett sind all diese stadttauben,
    und es gibt viele schreckschrauben,
    die da sexy zu sein glauben;
    das kann mir den verstand rauben,
    weil die doch zu sonst nichts taugen -
    mit dem make-up auf den augen,
    und dem stroh unter den hauben,
    als ihren daumen zu saugen.

  24. täte ignoranz ausschlagen,
    würden blaue flecken haben,
    die ansonsten wenig sagen.

  25. besuch ist immer willkommen, -
    arschlöcher sind ausgenommen!

  26. ich bin doch wirklich nicht zu alt, -
    nur du bist zu spät geboren!
    und gleich alt bist du schon sehr bald;
    die jugend geht schnell verloren.

  27. da komm' ich her, - da bin ich wer ...

  28. willst du mich denn kennenlernen,
    so mache es unkompliziert;
    wir sind weit weg von den sternen, -
    was hier zu leben impliziert.

  29. ich hoffte auf ein nettes wort, -
    unerfüllt ging ich wieder fort.

  30. sie sagen nicht was sie meinen,
    und meinen nicht, was sie sagen;
    das ist ein problem zum weinen,
    und wirklich schwer zu ertragen.

  31. nur mich anzicken zu lassen
    lernte ich bisher zu hassen.

  32. ehrlichkeit kann man schwer lernen,
    zumal die lehrkräfte fehlen;
    ehrlich kann man sich entfernen,
    wenn einen die lügen quälen.

  33. im moment liegt die ewigkeit,
    in der ewigkeit der moment, -
    wo ungeduld als schäbigkeit
    unsere energie verbrennt.
    wenn ich den umstand verstünde,
    begriffe ich seine gründe.

  34. schuldzuweisungsbegründungen
    sind zu oft die argumente
    von den gespaltenen zungen, -
    bekannt als machtinstrumente
    der tiefen oberflächlichkeit
    im kampf gegen zufriedenheit,
    um das leiden zu erhalten,
    und die schmerzen auszuschalten.

  35. gar mancher krawattenträger
    ist ein geschickter geldjäger.

  36. ändern kann man seinen geschmack,
    aber nicht heilen, was krank macht, -
    denn im sturm wird das schiff zum wrack -
    bei schwer überladener fracht.

  37. lässt heute der osterhase
    zwischendurch auch abgase,
    stinkt der faule eiergeruch.
    das nenne ich den osterfluch!

  38. mir diese musik zu geben,
    lässt mich die tiefe erleben,
    die das leben lebenswert macht, -
    bei tag und erst recht in der nacht.

  39. wir feiern den osterhasen
    als ältesten hasen der welt,
    auf den pfoten trägt er blasen,
    doch hoppelt weiter unser held!

  40. was man sich niemals eingesteht,
    das oftmals in die breite geht.

  41. be my sister,
    be my friend, -
    go ahead
    until the end!

  42. mir reicht energie zu geben, -
    sowie anderswo zu leben.

  43. "eins und" kürzt man mit "eu" ab,
    wenn man dieses gerne tun mag.

  44. lieb dich selbst,
    dann liebt dich gott,
    wo du welkst -
    am lebenstrott.

  45. ein mädchen den froschkönig küsst,
    wenn sie auf ihren prinzen hofft,
    wofür sie ein leben lang büßt;
    nicht immer, aber doch zu oft.

  46. manchmal ist's dass ich mich kränke,
    weil ich mich schon öfters fragte,
    werd' ich wissen, was ich denke,
    wenn ich höre, was ich sagte?

  47. das gute gehört zum schlechten,
    sowie das böse zum rechten.

  48. zerstört die wirtschaft die umwelt,
    damit sie menschen gesund hält?

  49. sich gesundheit einzureden
    oder psychisch krank zu machen
    interessiert fast schon jeden, -
    die starken, wie auch die schwachen.

  50. in deiner virtuellen welt
    bist du mit sicherheit der held.

  51. "wie zur zeit der alten römer:
    an der donau, dem gewässer,
    wurde das parlament schöner,
    doch die politik nicht besser."

  52. "rechts kommt nichts", sprach der beifahrer,
    als danach ein solcher war er.

  53. leben ist lebensgefährlich,
    sowie der tod unentbehrlich, -
    im moment oder beschwerlich
    kommt das ende verdammt ehrlich.

  54. der tod hat immer geschwiegen,
    denn er weiß uns zu besiegen.

  55. die ewigkeit kennt keine zeit,
    denn diese schafft vergänglichkeit.

  56. hier stehe ich sinnlos herum,
    und denke, es ist wirklich dumm,
    auf diesem platz hier zu stehen,
    und dem ganzen zuzusehen.

  57. alle sagen, es wird schlimmer,
    was wohl heißt, es ist wie immer.

  58. wer sich freundlichkeit erhofft,
    den enttäuschen die menschen oft.

  59. du musst ohrfeigen austeilen,
    damit man weiß, dass du hier bist;
    kamst du, um nett zu verweilen,
    ist sicher, dass man dich vergisst.

  60. man kann altern nicht vermeiden, -
    leichter ist es jung zu bleiben.

  61. die menschlichen bedürfnisse
    verschulden oft zerwürfnisse.

  62. sind für dich die anderen schlecht,
    heißt das, du bist dir selbst nicht recht.

  63. du bist der weg, auf dem du gehst,
    wie auch der stau, in dem du stehst.

  64. die menschen, die sind immer gut,
    nur alle anderen sind schlecht;
    und davon habe ich genug,
    denn das theater wirkt nicht echt.

  65. ich lebe gerne auf der welt,
    auf der mir vieles nicht gefällt.

  66. alkohol macht die birne hohl, -
    dann ist mehr platz für alkohol.

  67. kann man innerlich abschalten,
    sind die menschen auszuhalten.

  68. der smiley auf seiner kappe
    passt nicht zum frust auf der pappe.

  69. auf der jagt nach zufriedenheit
    erlebt man täglich rückschläge;
    im bann von gier und eitelkeit
    laufen wir viele umwege.

  70. wahrheit ist individuell -
    und oftmals sehr originell.

  71. die wahrheit, die da niemand sieht,
    ist das, was im moment geschieht.

  72. man kann das leben vereinen,
    oder umgekehrt - verneinen.

  73. ich möchte gefühle spühren,
    die mich heute zu dir führen,
    weil sie mein herz tief berühren.
    darum öffne deine türen!

  74. schenk' dein lächeln hundert leuten,
    und vielleicht kommt eines zurück;
    weil sich hundert leute freuten,
    bereichert das lächeln dein glück.

  75. mir fehlt die aussicht auf einsicht,
    sobald mir die umsicht einbricht;
    doch absicht ist es meistens nicht.

  76. mit sicherheit kann ich sagen, -
    jedoch ist die weisheit nicht mein -
    ich muss nicht immer recht haben,
    denn lieber will ich glücklich sein.

  77. sei offen und dabei direkt,
    doch bewahre den respekt!

  78. wenn ich nur wüsste, was ich weiß,
    bekäme ich den ersten preis
    für meine ganze unwissenheit,
    und fände sie auch noch gescheit.

  79. zu geburtstag alles gute,
    du sollst dein leben genießen!
    viel erfolg auf deiner route -
    und möge dich nichts verdrießen!

  80. auch für ihre unfreundlichkeit
    haben die menschen immer zeit!

  81. die sehnsucht wird unerträglich,
    sobald ihr die hoffnung abgeht,
    und sie schmerzt solange täglich,
    bis deine hoffnung neu ensteht, -
    oder dir die sehnsucht vergeht.

  82. auch für manche autofahrer
    scheint mir dieser spruch ein wahrer:
    "ist für dich jeder ein schwachkopf,
    bist du bestimmt ein armer tropf."

  83. wenn ich für alles offen bin,
    kann ich eigentlich nicht dicht sein;
    doch manchmal macht offenheit sinn,
    und ansonsten sage ich 'nein'.


  84. an einem wunderschönen tag
    gibt es den unbrauchbaren rat,
    "die sonnenbrille aufsetzen,
    und mich wie die andern hetzen."
    besser leg' ich mich auf den strand,
    und steck' meinen kopf in den sand!

  85. liebt es der mensch zu verschwenden,
    bis wir alle schmerzhaft enden?

  86. kaum, dass du jemandem vertraust,
    du auch schon durch die finger schaust.

  87. sei doch bitte ein mensch zu mir,
    und glaube mir, ich danke dir.

  88. "einen menschen braucht jeder hund",
    tat uns der hundekongress kund.

  89. die falsche art mancher leute
    ist das schlimme an der meute.

  90. wie man sich diese welt vorstellt,
    entspricht kaum der realität;
    egal, ob sie einem gefällt,
    oder ob man sie nicht versteht.

  91. die meiste zeit seines lebens
    wartet man leider vergebens.

  92. ich bin groß, und ich bin auch klein,
    denn relativ kann alles sein;
    ich bin gut und sicher auch schlecht,
    denn ich bin ein mensch, und bin echt.

  93. ob schwarz, ob weiß, ob gelb, ob rot,
    am ende sind wir alle tod.

  94. du sagst kein wort, und schaust nur blöd;
    da bin ich fort, denn das ist öd.

  95. hör zu, ich liebe das leben, -
    es kann nichts schöneres geben!

  96. alle wollen alles haben,
    aber niemand will schwer tragen.

  97. wo die dummheit zum himmel schreit,
    da ist die hölle nicht mehr weit.

  98. würden die menschen so viel reden,
    wie sie zeit ins handy schauen,
    könnten sie vielleicht erleben
    mehr menschlichkeit aufzubauen.


  99. schönheit

  100. 'time to shine' steht auf der tasche, -
    und ihr gesicht gleicht der asche.

 
  1. scheinbar kann man das glück (fr)essen,
    und den wusch danach vergessen!

  2. "du zickst dich selbst, bis du verwelkst."


  3. schönheit

  4. seinen appetit zu stillen,
    indem man einen kuchen malt,
    braucht einen sehr starken willen,
    doch fehlt dem magen der inhalt.
    ( abgeleitet von einer chinesischen weisheit
    siehe auch spruch mit bild )

  5. man lernt so vieles im leben,
    so auch dieses abzugeben.

  6. man soll den moment genießen,
    statt am umstand zu verdrießen.

  7. sei auch du kein kulturwürger,
    denn du bist ein erdenbürger!

  8. rassismus schadet uns allen,
    bis wir aus dem leben fallen!

  9. die ressourcen zu verschwenden,
    statt sie sinnvoll zu verwenden,
    lässt uns alle qualvoll enden!

  10. rassismus ist eine krankheit,
    zumeist dort, wo der undank schreit.

  11. wüchsen barthaare nach innen,
    damit ich sie abbeissen muss,
    würde mein bartwuchs nicht stimmen,
    dafür jedoch der kaugenuss.

  12. menschen sind weder gut noch schlecht,
    weil sie aus einem land stammen;
    jede hautfarbe ist mir recht,
    um ein gespräch anzufangen, -
    von der herkunft unbefangen!

  13. menschen, die alles schön färben,
    werden auch irgendwann sterben;
    und dann kommt für sie das arge,
    denn der tod hat keine farbe.

  14. ein teil der willenslosigkeit
    ist ihre überzeugungskraft,
    welche von ihrer gier berfreit
    dem umfeld energie verschafft.

  15. die nie meinen was sie sagen,
    und nie sagen, was sie meinen,
    wollen garantiert recht haben,
    auch wenn sie sich selbst verneinen.

    sagen sie das hundert leuten,
    und hundert pflichten ihnen bei;
    als ob wir die wahrheit scheuten,
    oder wie immer dem auch sei,
    betrifft das nur "die gesellschaft",
    aber uns selbst natürlich nicht;
    und es erscheint mir zweifelhaft,
    ob dies einer wahrheit entspricht.

  16. wo man sich nicht willkommen fühlt,
    ist's, dass einem sein herz auskühlt, -
    denn nur ein herzlicher empfang
    sorgt für angenehmen umgang.

  17. wir gehen alle einen weg,
    denn unser wesen ist kein stein;
    gar mancher scheint ein wenig schräg,
    doch mag dafür recht spannend sein.

  18. leichter ist sich anzulügen,
    als sich für fehler zu rügen.

  19. wir sprechen viel von umweltschutz,
    und machen derweil noch mehr schmutz.

  20. man muss auf einem weg gehen,
    um am schluss im ziel zu stehen.

  21. auch was ich heute heimbringe,
    sind nur unnötige dinge,
    wie die virtuelle shitlist,
    und noch viel mehr von solchem mist!
    shitlist

  22. einzelgänger mit durchhänger
    braucht heute wieder mal länger.

  23. was wir menschen alles wollen,
    ist nicht immer, was wir sollen,
    weswegen wir anders handeln,
    um uns im leben zu wandeln.

  24. vielen menschen ist langweilig,
    die auf sensationen lauern;
    ihr dasein wirkt so scheinheilig, -
    und dick ihre herzensmauern.

  25. das gefühl ist immer ehrlich,
    wohingegen die sprache oft lügt;
    die sprache ist meist entbehrlich,
    wo im leben das gefühl genügt.

  26. zur falschen zeit am falschen ort
    benötigt man ein falsches wort.


  27. halbmond
    "sollen sie die sinnflut haben,
    denn sie sind nicht zu ertragen.",
    hat die erde zum mond gemeint,
    den am tag die sonne anscheint.

  28. gestern ist heute schon vorbei,
    und morgen kommt sehr wahrscheinlich;
    darum fühl' dich im moment frei,
    denn das versäumnis ist peinlich.

  29. ich bin ein mörder - von fliegen,
    die da stören meinen frieden!

  30. unter einem regenbogen
    ist schönes schwer zu finden,
    wenn im herz die schmerzen toben,
    bis ihre spuren verschwinden.

  31. schöne worte, nichts dahinter, -
    tief in meinem herz ist winter!

  32. freundlichkeit kostet hier dein geld,
    denn wer bezahlt, der ist ein held.

  33. die ewige unschlüssigkeit
    kostet im leben meist viel zeit.

  34. es gibt noch kein einheitsrezept,
    um im leben glücklich zu sein;
    auch wo es den anschein erweckt,
    fehlt das universaldesign.

  35. die gier ist ein teil der liebe;
    warum gibt es deshalb kriege?

  36. alle haben schlechte seiten.
    warum soll ich deshalb streiten?

  37. wenn es dir irgendwann schlecht geht,
    ist niemand da, der dich versteht;
    am besten ziehst du dich zurück,
    und findest in dir selbst dein glück.

  38. glänzt wie gold die oberfläche,
    liegt darunter oft die schwäche.

  39. das gute ist meist unscheinbar,
    und schlechtes stellt sich besser dar.

  40. ungerechtigkeit überall
    bringt jedes gefüge zu fall.

  41. in dieser welt zählt nur das geld,
    auch wenn uns das leben missfällt.

  42. sie alle denken nur an sich,
    außer ich, - ich denke an mich.

  43. über das thema gesundheit
    wissen alle bestens bescheid;
    nun frage ich mich einmal mehr,
    wo kommen die krankheiten her?

  44. körpersprache zeigt die wahrheit,
    doch der mund lügt oft mit klarheit!

  45. man war und bleibe zukünftig
    vorzugsweise unvernünftig!

  46. gib mit freude, nimm bescheiden,
    um auch morgen mensch zu bleiben.

  47. um das gute zu genießen,
    darf uns schlechtes nicht verdrießen.

  48. zeitweise scheint man am boden
    wohl am besten aufgehoben,
    weil man nicht tiefer fallen kann;
    dann fängt alles von neuem an.

  49. sehnsucht kann man nicht abdrehen,
    doch die zeit lässt sie vergehen.

  50. je erholsamer die nacht,
    desto leichter man aufwacht ...

  51. der mond steht über der erde,
    oder liegt er gar darunter?
    was auch immer daraus werde,
    ist er weg, so bin ich munter.

  52. so viele steine da liegen,
    räumte ich bislang beiseite;
    ich lerne die steine lieben,
    wenn ich meinen weg bereite.

  53. wieviel schrott wie alle haben,
    kann einem kaum jemand sagen.

  54. entweder kämpfst du um dein recht,
    oder bist für andere schlecht.

  55. die tiere leben in frieden,
    nur menschen kämpfen mit kriegen,
    und schmieden intrigen,
    um einander zu besiegen,
    weil wir der gier unterliegen.

  56. manchmal kommt der dank zu spät,
    wenn viel zeit des undanks vergeht.

  57. wenige sind heute ehrlich;
    das macht das leben beschwerlich.

  58. das ende mancher ehrlichkeit
    ist oftmals die betroffenheit.

  59. zu zweit kann man händchen halten,
    alleine den geist entfalten.

  60. willst du in die zukunft sehen,
    musst du den moment verstehen.

  61. jeder hat aus seiner sicht recht,
    und das ist für die menschheit schlecht.

  62. im streit liegt die unfähigkeit,
    sein visavis zu verstehen;
    mag sein, uns fehlt die fähigkeit
    aufeinander zuzugehen.

  63. zum wahlende ist zu sagen,
    um einen senf beizutragen:
    die streithähne wurden gewählt,
    jetzt werden stimmen ausgezählt.


  64. schicksal

  65. dankbarkeit erzeugt auch undank;
    mag sein, ein ganzes leben lang.

  66. hast du viel geld, fehlt dir die zeit,
    hast du viel zeit, fehlt dir das geld;
    das ist eine gegebenheit
    in dieser monitären welt.

  67. menschen, ihr solltet euch lieben,
    statt euch dauernd zu bekriegen!

  68. wem du's heute kannst besorgen,
    den liebst du vielleicht auch morgen.

  69. materiellen schrott sammeln
    lässt die energie vergammeln.

  70. öffne dein herz - töte den schmerz!
    der neuentschluss knackt jede nuss.

  71. das leben bestimmt die liebe -
    oft verleitet durch die triebe.

  72. lieber ist mir ein glas russen,
    als die ganzen handy-tussen.

  73. mich von begierden zu trennen
    lässt mich das begehrte finden,
    um die schönheit zu erkennen,
    ohne mich daran zu binden.

  74. tust du auch jeden tag erneut
    einzig nur das, was dich nicht freut?

  75. wir machen die erde kaputt,
    weil man doch immer schon das tut.


  76. bildschirmliebe

  77. wir hatten früher kein facebook,
    wohingegen freunde genug.

  78. wer eigene fehler nicht sieht,
    der über andere herzieht!

  79. von schrägansicht man ja auch spricht,
    wenn man den kopf zur seite neigt,
    bis der mond am horizont im mondlicht
    neben dem polster liegen bleibt.

  80. man geht im leben seine pfade,
    manchmal schief, manchmal gerade.

  81. es sei nur am rande erwähnt,
    manche menschen sind unverschämt.

  82. friede in unserer zukunft
    entscheidet menschliche vernunft.

  83. gute menschen haben's nicht leicht,
    weil schlechten leider gar nichts reicht.
    oder:
    gute menschen haben es schwer,
    denn schlechte wollen immer mehr.

  84. heute will ich allen sagen,
    mögen wir viel erfolg haben!

  85. die zeit im leben ist beschränkt,
    auch wenn man lange nicht dran denkt.

  86. soll zufriedenheit gelingen,
    muss man seine gier bezwingen!

  87. wo du gehst, da scheint die sonne;
    wo du bist, dahin ich komme.

  88. wir wollen immer mehr haben,
    selbst wenn wir uns damit schaden.

  89. alles ist anders geworden;
    die jungen von früher sind alt,
    und die alten sind gestorben -
    als ein teil vom lebensinhalt.

  90. als ob wir schlechte bestellten,
    sind gute zeiten meist selten.

  91. gesund ist, was uns meist nicht schmeckt,
    doch schlimmer, wenn man krank verreckt.

  92. meist die innere ruhe fehlt,
    wenn einen irgendetwas quält.

  93. die zufriedenheit ist ein lohn,
    der rest im leben oft ein hohn.

  94. das leben bietet alles an,
    wovon man teile haben kann.

  95. sind der ursprung jedes traumes
    die wurzeln des weltenbaumes?

  96. die sucht führt am leben vorbei,
    doch fast niemand lebt drogenfrei.

  97. den wunsch nach einer besseren welt
    uns oft gier und neid vorenthält.

  98. schöne momente sind gezählt,
    solange zufriedenheit fehlt.

  99. höre, wie die schlechten schreien,
    wie gut sie auch heute seien.

  100. man kann nur einen weg gehen,
    oder bleibt auf allen stehen.

 

  1. regenbogen

    der regenbogen da oben
    reicht herunter bis zum boden,
    wo der himmel die schönheit zeigt,
    die mir in erinnerung bleibt.

  2. man kann im leben viel machen, -
    wichtig bleibt im herz zu lachen.

  3. was wir theoretisch wissen,
    das wir praktisch oft vermissen.

  4. verdammt in alle ewigkeit!
    mir bleibt für sie zu wenig zeit.

  5. im blumentopf aus der dose
    wächst genauso eine rose.

  6. gib doch ein wenig offenheit,
    oder bist du noch nicht so weit?

  7. "mentaler energietransfer
    erhält sehr oft eine chance mehr",
    stand auf einem schild zu lesen;
    sonst ist darauf nichs gewesen.

  8. dir mag vielleicht die lust fehlen,
    dich mit schwachsinn abzuquälen.

  9. scheint die unfreundlichkeit üblich,
    ist die gesellschaft betrüblich.

  10. ich wollte es nicht mehr hoffen,
    doch habe menschen getroffen,
    die waren ehrlich und offen.

  11. von anderen zu erwarten -
    heißt, man spielt mit schlechten karten,
    denn enttäuschung folgt fast immer,
    oder es kommt weitaus schlimmer.

  12. höre, wie wir menschen schweigen, -
    sieh, wie wir blind fürs schöne sind;
    lies, was wir am handy schreiben,
    und wo die menschlichkeit beginnt.

  13. wer für andere etwas tut,
    braucht ausdauer und noch mehr mut;
    viel einfacher scheint deswegen,
    hauptsächlich für sich zu leben.

  14. "you're welcome to the race of smile!
    just smile in faces for a while."
    stand da groß auf der eingangstür,
    und ich weiß leider nicht wofür.

  15. wozu soll ich die anschauen,
    die da nur ins handy glotzen?
    mir käme dabei das grauen,
    denn ich finde das zum kotzen.

  16. führen wir mehr dialoge,
    statt digital, analoge!

  17. dankbarkeit ist wirklich wichtig;
    dankbarkeit ist immer richtig.

  18. reime in ihrer bewegung
    schaffen geistige belebung.

  19. ist dekadenz denn stadttendenz?

  20. das essen als des menschen lust
    ist oft gewohnheit oder frust.

 
 

durch ihre spende wächst sie weiter, -
die pflanzenbar, nett und heiter. lesen sie mehr ...
 
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