kurzgeschichten in gedichten
 
 
 
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reime & mehr - rhymes & more wachsende wortkunst
spenden sie jetzt für ein gedicht, so wird dies demnächst erscheinen,
um eine weitere ansicht - oder umsicht neu zu reimen. - lesen sie weiter
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reiman - index

der reiman
das universum im 4/8-tel takt - vorwort
abseits der existenz - kapitel 1
universianische interaktionen - kapitel 2
kosmische verschmelzung - kapitel 3
interdimensionalität - kapitel 4
im leerraum - kapitel 5
am gegensätzlichen wirkungskreis - kapitel 6
in der quantenharmonie - kapitel 7
im vorfeld der torwelt - kapitel 8

fussnoten

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reiman - inhalt

geschrieben: Sun Jul 26 16:47:57 CEST 2015


der reiman

reiman wurde als wort geprägt,
das den roman in reimen meint,
und dadurch seinen sinn belegt,
dass es die beiden formen eint.

 
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geschrieben: Sun Jul 26 16:47:57 CEST 2015


das universum im 4/8-tel takt - vorwort

"was einen die erfahrung lehrt,
kann ansonsten nichts ersetzen;
manchem schicksal bleibt es verwehrt,
den wahren wert einzuschätzen."

das stand auf der filmkassette,
aus einer verstaubten kiste
in der ecke einer stätte,
die ich sporadisch ausmiste.

auch die technik war vorhanden,
um mir den film anzusehen;
es ist alles dagestanden,
um der mystik nachzugehen.

ich baute alles zusammen,
und legte die kassette ein;
etliche stunden verrannen,
um auf dem laufenden zu sein.

 
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abseits der existenz - kapitel 1

geschrieben: Sun Jul 26 16:47:57 CEST 2015

"der makrokosmische spiegel
reflektiert die phänomene;
meine gier gleicht einem riegel,
den ich nur ungern erwähne.

man sucht die zusammenhänge
der kosmischen erscheinungen,
mit dem wunsch, dass es gelänge
entgegen vieler meinungen
eine verbindung zu finden,
welche tiefe einheit erfüllt.
es gilt mich zu überwinden,
oder ich bliebe zugemüllt.

aufwendig ist die reinigung,
hindernisreich ist dieser weg;
manches gleicht einer steinigung,
gar anderes wirkt etwas schräg."

das sprach die stimme im vorspann,
womit ein netter film begann.

 
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geschrieben: Sun Jul 26 16:47:57 CEST 2015


universianische interaktionen - kapitel 2

reiman

es gab die koordinaten,
wo hoffnung auf spuren bestand;
den ort konnte man nur raten,
weil die realität verschwand.

die orientierungslosigkeit
gab den suchenden die freiheit
in ihrer räumlichen vision
gemäß der endlosen mission,
positionslos zu agieren,
um das begehrte zu finden.
es sollte anders passieren,
wo sich die wege verbinden.

sie haben die zeit vergessen,
seit sie in der kapsel fliegen.
es lag in ihrem ermessen, -
und war ihnen ein anliegen -
die raumgrenze zu erreichen,
um das neue zu entdecken.
so hofften sie auf das zeichen
der vielfärbigen lichtflecken.

so hatten sie sich vorgestellt,
dass die grenze beschaffen sei;
die grenze zur anderen welt -
hin zum universum anbei.



front hatte schon weisse haare,
und tat sich schwer beim aufstehen;
das ganze war nicht das wahre -
war schon lange sein einsehen.



backa war an seiner seite
unverändert jung geblieben.
sie ging etwas in die breite, -
dieses kam vom vielen liegen.

sie tauschten ihre gedanken,
denn beide konnten nicht sprechen,
nur beim sehr seltenen zanken
mussten sie die ruhe brechen.
zwar stiessen sie nur laute aus,
und duese waren äusserst laut,
doch der ärger musste heraus -
das war auch so als austronaut.

so erzählte eine stimme
zur aussicht in's universum;
über mein bein kroch eine spinne, -
sie kroch scheinbar planlos herum.

die stimme meinte dann weiter
in ihrem angenehmen ton,
meistens wären beide heiter;
es gäbe wenig aggression.

es gab nicht oft gelegenheit,
zu einer kommunikation;
für einen war die schlafenszeit,
während mit der navigation
der andere beschäftigt war.
sie wechselten einmal pro jahr.

die maximale schlafenszeit, -
ohne dabei aufzuwachen -
war achtmal eine flugeinheit.
danach schlafpause zu machen
erfüllte die notwendigkeit
körperlich bedingte sachen
zwischendurch zu erledigen.
nach der langen ruhephase
würde schlaf zudem schädigen.
angesichts einer extase
war die gefahr nicht gegeben.
die extase als phänomen
lies den körper länger beben,
doch war der umstand kein problem.

eben war backa aufgewacht,
wodurch die kapsel vibrierte;
sie hat sehr impulsiv gelacht,
was sie immer mehr stimulierte,
und parallel front dazu zwang,
dass er den kurs korrigierte, -
was ihm letztich gut gelang.

backa's zustand wurde normal;
front seufzte tief und hörbar laut,
denn backa's anfall war fatal -
rundum hat es schlimm ausgeschaut.

backa trank ihre kraftbrühe,
ein getränk aus chemie und tee, -
es bereitete ihr mühe,
doch langsam verschwand das gelee.

als sie danach recht munter war, -
dank der künstlichen energie -
las sie am bildschirm an der bar
neuigkeiten und poesie.

der streifen zeigte den rückblick, -
der szenenwechsel war abrupt;
von der regie ein guter trick, -
aufgeschreckt hat mein kopf gezuckt.

eine wohnung war zu sehen,
ganz stinknormal eingerichtet;
man hörte die raben krähen,
so als wären sie verpflichtet,
ihre meinung preiszugeben.
viel jünger waren die beiden, -
man sah sie zusammenleben,
augenscheinlich recht bescheiden.

das bild der trauten zweisamkeit
spiegelte sich im fensterglas,
backa saß bei einer arbeit,
während front in einem buch las.

musik löste die sprache ab,
und dieses fenster wuchs im bild;
draussen schien die sonne am tag,
optisch wirkte das wetter mild.

als dann der raum am rand verschwand,
schwenkte die kamera sodann;
bald sah man den himmel statt land, -
mich fing der film zu fesseln an -
immer grösser wurde der mond;
langsam wurde es im bild nacht, -
das zuschauen hat sich gelohnt,
und hat mir richtig spass gemacht.

die kamera schwenkte zurück,
wo man die erde langsam sah;
traumhaft waren die aufnahmen,
quer durch das endlose weltall,
bis die beiden in's bild kamen;
der faszinierende einfall,
das bild durch das all zu drehen
ergab die tollsten effekte, -
gern würde ich das selbst sehen,
weil es neugier in mir weckte.



als der film das zimmer zeigte,
hörte man ausschliesslich stille
bis der ton davon befreite.
front nahm vom tisch seine brille,
und putzte sie mit einem tuch,
welches er aus der tasche nahm.
"wir machen noch einen versuch,
denn unser erster war zu lahm.
meinst du nicht, dass es gut wäre,
ein zweites mal zu beginnen?
ich bin sicher, in der sphäre
wird uns unser traum gelingen."

"front, ich bin nicht einverstanden,
wir sind schon einmal gescheitert.
wer weiss, wo wir dermal landen.
denkst du, dass mich das erheitert?"

"ohne risiko kein erfolg.
das ist wohl ein altes gesetz,
und weiss das dümmste affenvolk
selbst gefangen im weiten netz.
ausserdem haben wir gelernt,
vom himmel fiel noch kein meister;
und von ihm hab' ich mich entfernt, -
überall hin und her reist er."

"grundsätzlich gebe ich dir recht,
und sehe es genau wie du;
nur wird mir beim gedanken schlecht,
und ich frage mich auch wozu
die ganze tortur noch einmal.
ist dir das ganze dieses wert,
dann kannst du mich überreden.
ansonsten ist's für mich verkehrt,
ungewisses zu erleben."

"ich muss dich nicht überzeugen,
es reicht, wenn ich mir sicher bin.
du willst meine babys säugen,
und daher kommst du nicht umhin,
an meiner seite zu bleiben.
ich habe bereits entschieden,
das projekt voranzutreiben.
wichtig ist auch noch der zeitpunkt,
wann wir zum zweiten mal starten.
denn dass die zündung wieder funkt,
kann ich schon kaum noch erwarten."

"mein allerliebster ehemann,
was soll ich noch dazu sagen?
sag mir, wie ich dir helfen kann,
und du brauchst dich nicht zu plagen."

"auf dich kann ich immer zählen.
du bist im all die beste frau.
müsste ich noch einmal wählen,
weiss ich mit sicherheit genau,
dass du die wahre für mich bist.
und ganz egal, wohin ich schau',
bleibt meine liebe, wie sie ist."

"sag mir das in schlechten zeiten.
dann, wann du wieder einmal schmollst.
du erhältst gelegenheiten,
das lob zu sagen, wann du sollst.

wie lange wirst du denn werken -
bis hin zur imagination?
oder werde ich es merken, -
was ist mit der gravitation?
hast du die lösung gefunden?
ich sorge mich um die schwerkraft.
sie wurde nie überwunden, -
ob deine methode das schafft?"

"backa, mach dir keine sorgen;
wir werden das ziel erreichen.
genaueres weiss ich morgen, -
ich werd' mich in's labor schleichen."

"gut, ich werde auf dich warten,
und uns später etwas kochen;
gib bescheid, sobald wir starten.
sonst ist ja alles besprochen."

front verließ schweigsam das zimmer,
sein haupt war zu boden gesenkt.
ihm fehlte jeglicher schimmer, -
man sah ihm an, dass er das denkt.

"komm' wenigstens zum essen her.",
rief ihm backa fürsorglich nach;
er gab ihr keine antwort mehr.
backa nahm den kamm aus dem fach,
und setzte sich auf die liege.
sie begann ihr haar zu pflegen.

mich ärgerte eine fliege,
und ich erschlug sie deswegen.
ich vermisste den pausenknopf,
um meine blase zu leeren,
und hatte knabberei im kopf.
die wollte ich nicht entbehren.
ich zog daher das stromkabel,
um die pause zu erzwingen,
holte keks für meinen schnabel,
damit sie mir nicht entgingen;
ich setzte mich zum apparat,
und steckte das stromkabel ein,
damit die kiste weitertat.
hoffentlich wird es spannend sein, -
ich langte in den keksvorrat.

front war auf dem weg in's labor,
und dachte, er brauche viel glück;
er hatte doch einiges vor,
und deshalb zog er sich zurück

in untertiteln war lesbar,
was eine person jetzt dachte;
ich fand, dass dies sehr praktisch war,
wie man wesentliches brachte.

"ich muss erst einmal loslassen,
damit eine idee entsteht, -
und den moment nicht verpassen,
zu wissen wie das ganze geht.

die schwerkraft zu überwinden
ist tatsächlich, worum es geht;
dafür die lösung zu finden
ist hoffentlich noch nicht zu spät."

zuerst worte, dann wortfetzen,
punkte und sonstige zeichen
ließen einen richtig schätzen,
dass die gedanken nun weichen.
front schloss dabei seine augen,
sodass man ihn jetzt schlafen sah;
der anblick machte mir glauben,
er wäre den trämen ganz nah.

front begann zu meditieren, -
man sah bilder im hintergrund;
das reale zu verlieren
zeigten die szenen schrill und bunt.

die verschleierten figuren
bis hin zu berstenden wellen
und zurückgehenden uhren
eigneten sich darzustellen,
dass front sein bewusstsein verlor.
nach dieser szenenodyssee
arbeitete er im labor
und werkte an seiner idee.

der tisch war gänzlich vollgeräumt,
wie man in zeitraffer zeigte,
ein reagenzglas hat geschäumt,
als sich front zu boden neigte.

man sah alles nur verschwommen,
und konnte es klar erkennen,
auch dass front völlig benommen
schien in seinem stuhl zu pennen.

so entstand eine maschine, -
klassisch, wie man es sich vorstellt;
plötzlich sah man ein biene,
und wieder die reale welt.

die gezeigte realität
glich der meditation vorhin, -
recht müde wirkte front spät
neben dem lodernden kamin.

auf einer wanduhr war es drei,
schwarze fenster zeigten die nacht;
front holte eine box herbei,
und hat sie am tisch aufgemacht.

den inhalt schmiss er zu boden,
und kehrte ihn in die ecke;
dann zerschnitt er ein stück loden,
und legte den rest als decke
in die leere schachtel hinein.

drinnen montierte er technik,
das ganze machte den anschein,
als hätte front den überblick;
gedanken waren nur worte
ohne jeden zusammenhang, -
in fremden sprachen wie forte,
bis ihm endlich sein werk gelang.

mit deutlicher siegesgestik
riss front die hände in die luft,
und schrie begeistert "c'est tres chic!".
sodann er nach der holden ruft,
"backa, es ist mir gelungen.
in ein paar tagen sind wir fort!"
und hat gut gelaunt gesungen,
"es ist so schön an einem ort,
den ich kenenlernen werde;
in naher zukunft bin ich dort,
wo ich eines tages sterbe ..."

für mich war der text unbekannt,
genau, wie auch die melodie,
doch irgendwie klang es bekannt, -
sehr ähnlich einer symphonie.

doch antwort bekam front keine, -
wie auch, er war ja alleine.

"backa!", rief front wirklich sehr laut,
und hielt nach dem ruf inne;
er hat sehr müde ausgeschaut,
langsam schwanden seine sinne.

front sackte im stuhl zusammen,
wobei sein kopf am tisch aufschlug;
nachdem die stunden vergingen,
schlief er offensichtlich genug.

die paar schritte in die ecke
bis zum getränkeautomat
behinderten gelbe säcke,
auf denen eine menge lag.

front trat ein paarmal dagegen,
und verschaffte sich derart platz;
ein sack platzte auf deswegen,
da murmelte front einen satz,
der mehr als unverständlich war;
vermutlich hatte er geflucht, -
oder schimpfte fürchterlich gar.
irgendwas hat er noch gesucht.

front schaute aufmerksam umher,
als fehlten ihm manche sachen;
schlussendlich fluchte er noch mehr, -
ich hingegen musste lachen.

ein lautes "ah ..." gab er von sich,
griff tief in seinen hosensack,
und nahm was einem schlüssel glich,
oder war am stiel ein vielzack.

beim automat half ihm das ding,
einen kaffee zu bekommen.
mit dem er wieder zum tisch ging, -
und hat einen schluck genommen.
sichtlich genoss er den kaffee,
oder was auch immer er trank;
dabei kam front eine idee.
möglicher weise ist es krank,
doch es stellt sich nicht die frage.
es gilt das ziel zu erreichen.
weil ich das risiko trage,
stelle auch nur ich die weichen;
so murmelte front vor sich hin,
wie am bildschirm zu lesen war;
front kratzte seinen bart am kinn,
und dachte unübersehbar.
er wolle ganz sicher gehen,
dass ihm sein vorhaben gelingt,
und daher gesamt verstehen,
was die verwandlung mit sich bringt.

front bekritzelte ein papier,
mit zahlen ähnlichen zeichen,
dann wieder malte er ein tier, -
kurz darauf sollte es reichen.

er holte sich völlig spontan,
eine kleine schachtel vom mist,
und bastelte emsig fortan,
bis er das ergebnis abmisst.

jetzt wurde der tisch aufgeräumt,
es flog fast alles zu boden,
nur ein glas hat zu stark geschäumt,
und blieb deswegen noch oben.

stehen blieben wenig dinge,
die zwei schachteln und papier;
"wenn ich das jetzt backa bringe,
bemerkt sie das genie in mir.",
freute sich front in sich hinein,
und war mehr als frohen mutes,
denn sie werden die ersten sein, -
und das ist doch etwas gutes -
die die schwerkraft überwinden,
um diesem raum zu entkommen.
etwas gänzlich neues finden, -
davon war front eingenommen.

er stürtzte aus seinem labor,
und lief backa zu besuchen;
er rief in's zimmer, "stell dir vor,
du musst den urlaub umbuchen."

backa war nicht in dem zimmer,
man sah front die enttäuschung an;
er seufzte, sie ist wie immer,
wo ich es nicht erahnen kann.
front schlenderte in die küche,
musterte unterwegs die wand,
und las an der tür die sprüche;
einen, der in der mitte stand,
hat front langsam laut gelesen.

"ist bewegung dein vermögen
am sparbuch deiner gesundheit,
spannt die schärfe regenbögen
nach bekömmlicher essenszeit."

front verharrte eine weile,
dann erst öffnete er die tür;
backa war beim herd in eile,
doch wirkte recht entspannt dafür.

"front, treibt dich der hunger vorbei?
schön, wenn du einmal etwas ißt;
hast du lust auf süssen grießbrei,
oder sag warum du hier bist."

"etwas essen ist auch wichtig,
doch deswegen bin ich nicht hier;
da liegst du allerdings richtig.
unser vorhaben gelang mir!

die fernsteuerung funktioniert, -
eben hab' ich sie ausprobiert;
ich war in's handy integriert,
und hab' mich wieder invertiert."

"das sind gute neuigkeiten;
wann wollen wir transformieren?
was muss ich noch vorbereiten?
kannst du mich gleich instruieren?"

"ich benönitige etwas zeit, -
nur einer kleinigkeit wegen;
wahrscheinlich ist es nicht gescheit,
sich in gefahr zu begeben.

hier sind vermehrt gammastrahlen,
die mir weniger behagen;
es würde sich nicht auszahlen,
der umwandlung zu entsagen -
jedoch ist vorsicht angebracht,
habe ich mir vorhin gedacht.

ich will noch etwas nachstellen,
dann können wir morgen starten,
und kommen bald zu den quellen
unbekannter lebensarten."

"für wieviel gepäck ist denn platz, -
was brauchen wir auf der reise?
setz' dich doch bitte nieder, schatz.
noch essen wir in der weise,
wie wir es schon immer taten, -
das sollten wir nicht vergessen.
heute gibt es brei und braten.
sag, wie wird das mit dem essen?
also setz' dich in ruhe her,
und warte auf deine portion.
willst du vielleicht ein wenig mehr,
oder spontan nach emotion?"

"hungrig bin ich eigentlich nicht.
doch ja, ich muss etwas essen, -
da bin ich auch deiner ansicht;
das ist sicher angemessen."

"den moment ist alles so weit.
dir tut's gut, und wird dir schmecken.
es kostet dich ja nicht viel zeit,
den tagesbedarf zu decken."

"backa, das argument ist angebracht.
wollen wir gemeinsam speisen?
ausserdem habe ich gedacht,
wir sprechen gleich über's reisen."

"jetzt lass doch bitte mal hören,
wie das experiment gelang.
fliegt man durch kubische röhren,
oder wie bekomm' ich zugang
zu der von uns begehrten welt?
kannst du mir diese beschreiben?
was ist, wenn uns krankheit befällt,
und wie lange willst du bleiben?"

"backa, du stellst vielleicht fragten;
ich weiss nicht, was du dir vorstellst;
ich will dir einiges sagen,
damit du später nicht verfällst,
wenn wir diese zeit verlassen,
um das neue zu erleben.
versprich mir, jetzt aufzupassen;
ich sage es deinentwegen.

ua

es ist für mich unbeschreiblich
in's andere einzutreten.
mein geist wurde wieder leiblich, -
scheinbar teil's nur meine gräten.
komisch war das mit den knochen,
mein körper war kaum vorhanden;
irgendwie bin ich gekrochen,
und doch niergends aufgestanden.

die momente sind verschwommen,
die ich jetzt noch vor mir sehe;
ich hab' sicher nicht gesponnen,
doch was ich gar nicht verstehe, -
ich erinnere mich nicht mehr.
die zeit im kopf ist praktisch weg;
ich konzentrierte mich so sehr,
doch in meinem hirn bleibt ein fleck,
und aus dem wird leider nicht mehr."

"front, das kann ich dir erklären;
du hast doch die zeit verlassen,
und warst in anderen sphären.
vielleicht kann man nichts erfassen."

"ja, das ist nicht auszuschließen;
daran habe ich nicht gedacht.
lassen wir uns nicht verdrießen,
das hat noch nie etwas gebracht.

doch keine angst, es tut nicht weh, -
du musst keine sorge haben;
verzeih, wenn ich dir jetzt gesteh',
mehr kann ich dazu nicht sagen.

aber gib mir noch diesen tag,
um das geheimnis zu lüften,
sonst ist unfertig, was ich tat.
sag, wie geht es deinen hüften,
hast du nach wie vor schmerzen,
oder sind sie wieder vorbei?
half dir der trick mit den kerzen?
sag mir, du bist wieder schmerzfrei."

"die hüften sind leider nicht gut,
mir gibt es öfter einen stich;
doch zum glück ist es nicht akut;
ich empfinde es erträglich.
danke für deine nachfrage,
das ist von dir sehr einfühlsam.
sei sicher, dass ich's ertrage,
solange ich irgendwie kann.
front, ich habe noch keinen schimmer,
was ich alles mitnehmen soll;
ich will nicht warten, wie immer,
denn das finde ich nicht so toll."

"das sage ich dir am abend,
sobald ich heute fertig bin;
derzeit ist es nichtssagend,
und für dich sicher kein gewinn,
wenn ich etwas von mir gebe,
das morgen wieder anders ist;
besser, wenn ich danach strebe,
dass du gleich gut informiert bist."

auf den tisch kam ein großer topf,
kupfern mit hözernen ringen.
meine fressgelüste im kopf
kamen sowie sie vergingen.

schweigend assen sie gut kauend,
die schmatzgeräusche waren laut;
und pfurze - aktiv verdauend,
wurden dabei nicht aufgestaut.

kaum hatten sie fertig gespeist,
ergriff front umgehend das wort.
er lobte, "es war gut - du weißt,
es ist besser, ich gehe fort.
ich bleibe heute im labor,
bis ich dieses rätsel knacke,
sonst habe ich sicher nichts vor, -
ich finde im kreis die zacke."

"sieh zu, dass du erfolgreich bist,
damit wir die zeit besiegen,
und der raum vergangenheit ist,
wenn wir in der leere fliegen."

"ich mache mich auf die wege,
um den tag gut auszunützen.
bevor ich mich nur aufrege,
dass den erfolg teufeln schützen.
besser tut sich etwas dafür,
sagt mir zumindest mein gespür."



front schlenderte zur zimmertür.

"schau, dass du etwas schönes machst;
vielleicht besuchst du bekannte,
mit denen du ein wenig lachst;
oder auch noch deine tante,
bei der du schon lange nicht warst.
sie würde sich sicher freuen;
du weißt, dass du dir kaum ersparst,
ihre zweifel zu zerstreuen."

"das ist eine super idee;
ich werde das sicher machen.
falls ich dich später nicht mehr seh,
wünsche ich dir gute sachen."

front ließ die tür ins schloss fallen, -
die kamera schwenkte ihm nach;
ich hörte den türknall hallen,
und erschrack furchtbar bei dem krach.



langsam stieg mein interesse
an diesem seltsamen streifen;
im sound waren coole bässe,
um die stimmung zu begreifen.

front betrat seinen arbeitsraum,
und riss zuerst das fenster auf;
im ausblick stand ein mandelbaum,
zeitraffer brachte den ablauf
der weiteren geschehnisse.
details waren nicht zu sehen,
wohingegen die prämisse
klar und deutlich zu verstehen.

plötzlich wechselte die szene, -
backa stand im badezimmer;
sie putzte sich ihre zähne, -
im spiegel glänzte ihr schimmer.

sie stand vor einer spiegelwand,
mit eingelegtem mosaik;
bunte minikacheln am rand
präsentierten sich dem anblick.

die knallgelbe badewanne
auf dem bordeauxroten boden -
auffällig mit einer schramme
über die länge gezogen -
war ein überaus schrilles ding,
das sofort meinen blick einfing.
grüne kacheln an den wänden
waren geschmackvoll ausgewählt;
vielen, die das grässlich fänden,
hätte die harmonie gefehlt.

mir gefiel die konstellation
definitiv besonders gut,
und behielt die farbkollektion
für mich als möglichen input.

sie begann ordnung zu machen,
sichtlich war backa am werken;
sie nahm immerwieder sachen,
als wolle sie die bewerten.
manches legte sie separat,
warum auch immer sie das tat.

front's laute stimme ertönte,
"hallo backa, bist du daheim?",
"hier bin ich", rief sie und stöhnte,
"bist du schon fertig? kann das sein?"

"ja, ich kann grünes licht geben,
alles funktioniert fabelhaft;
wir könnten sofort loslegen,
endlich habe ich es geschafft.",
sagte front beim hereinkommen,
und war mehr als nur gut gelaunt.
"dieser gipfel ist erklommen;
das hat mich sogar selbst erstaunt.",
bemerkte front etwas leiser.
"das ist ja wirklich fantastisch,
du bist jetzt um vieles weiser."
"ich erkläre es dir grafisch,
komm, wir setzen uns an den tisch."

er legte seinen arm um sie,
während sie in's zimmer gingen-
schön war die melodie,
die mich bewog mitzusingen.

"leider bin ich nicht gescheiter,
denn ich weiss nicht, warum es klappt.
wohl aber bin ich jetzt weiter, -
doch jemand, der im dunklen tappt.

hast du jetzt vielleicht etwas zeit?
ich will gern' darüber reden:
so habe ich gelegenheit,
dir ein paar infos zu geben."



"ich muss jetzt gleich losmaschieren,
reden wir später darüber;
dann kannst du mich informieren,
und ich werde etwas klüger.
ich muss mich leider beeilen,
du weißt, wie heikel oha ist;
es sind ja doch zwanzig meilen,
auch wenn du das gene vergisst."

"wann willst du denn zurückkommen, -
hast du vielleicht schon einen plan,
oder hast du angenommen,
dass ich sowieso warten kann?"

"ehrlich gesagt weiss ich es nicht,
es wird sicher nicht spät werden;
je nachdem, ob oha noch spricht,
denn sie liegt derzeit im sterben."

"bist du sicher, was du da sagst?
tante oha geht es so schlecht?
bitte bleib' so lange du magst,
mir ist natürlich alles recht."

"gut, dann werde ich los gehen,
soll ich ihr etwas ausrichten, -
von den wünschen abgesehen?
oder möchtest du verzichten?"

"du brauchst ihr nichts zu bestellen, -
sie kriegt es ohnehin nicht mit;
die dahinscheidenden zellen
sind dafür viel zu wenig fit,
um etwas zu registrieren."
"manchmal bist du schier gefühllos,
und schaffst es mich zu frustrieren.
dein mitgefühl ist nicht sehr groß."

da gab er ihr noch einen kuss,
den sie eintlich nicht wollte;
"du weißt, dass ich jetzt gehen muss,
beziehungsweise tun sollte."

backa verließ danach den raum,
und front hat es ihr gleich getan,
ich verstand seine worte kaum,
er murmelte, sie aß vegan.

 
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geschrieben: Sun Jul 26 16:47:57 CEST 2015


kosmische verschmelzung - kapitel 3

"ich will nur noch sicherstellen,
dass die gammastrahlentypen
der fünfzehn kosmischen wellen
keine vernichtenden tücken
unerwartet mit sich bringen.",
wurden denkströme übersetzt.
"es muss mir einfach gelingen,
und seien sie noch so vernetzt!"

front ging einen recht schnellen schritt,
während er intensiv dachte;
ein dunkles licht hatte er mit,
das mehr schatten als schein machte.

die tür zum labor schien verklemmt,
sodass zeit zum öffnen verging;
front hat sie einfach aifgestemmt,
worauf sie schief im türstock hing.

geschrieben: Tue Aug 25 20:43:00 CEST 2015

erst machte er überall licht -
da war schmutz in jeder ecke;
dann zug er die rollläden dicht,
und schaute in zwei verstecke;
die gut getarnten wandschränke
voller bakterienbänke
waren in der zimmermauer
aussergewöhnlich groß gebaut.
ich schaute etwas genauer -
augen hatten herausgeschaut.

geschrieben: Wed Aug 26 22:07:07 CEST 2015

sie schauten in die kamera,
als würden sie beobachten, -
daneben lag ein hammer da.
das geschehnis zu betrachten
bereitete mir vergnügen,
denn es konnte nicht besser sein.
front nahm dinge aus einschüben,
und legte sie wieder hinein.
das dauerte zehn minuten,
und mir war unklar, was er tat.
dann meinte er: "na, ihr guten",
schnappte den hammer, der da lag,
mit dem er auf die augen schlug,
einmal lautstark schallend lachte,
meinte: "von euch hab' ich genug",
und die wandschränke zumachte.

sein tief befriedigtes grinsen
wirkte den moment gehässig;
hell glänzten front's augenlinsen,
und er gab sich betont lässig.

kaum war das spektakel vorbei,
ging front zu seinem arbeitsplatz,
machte ein wenig fläche frei,
und sprach beim setzen diesen satz:

geschrieben: Thu Aug 27 22:52:12 CEST 2015

"gleich werde ich erfolgreich sein,
und schaffen, was mir nicht gelang;
dort wo ich gehe, bleibt kein stein, -
jedes ende braucht den anfang."

er holte zahlreiche dinge
von überall aus dem zimmer,
sogar zwei hölzerne ringe, -
und dachte: "für den gewinner.
ich habe mehr als ich brauche,
daher ist alles vorhanden;
falls ich ernsthaft untertauche,
helfen mir die ringe stranden."

dann begann er zu hantieren,
und zu experimentieren;
vieles wollte er probieren,
um es genau zu studieren.

etwa drei stunden emsigkeit
wurde zwei minuten gezeigt;
danach war front endlich so weit,
was man mit gewissheit beschreibt.

geschrieben: Fri Aug 28 21:59:57 CEST 2015

er nahm einen schraubenzieher,
und schraubte in einer holzbox;
seine laute wie gewieher
klangen begleitend paradox;

plötzlich sprang er aus dem sessel,
und schien vor freude ausser sich.
"fertig ist der hexenkessel!"
rief er und dazu noch: "endlich!"

der rest waren nur gedanken.
sie zeigten gesichtsausdrücke;
er klopfte auf die tischkanten,
und dachte: "diese miststücke
haben mich bewusst belogen, -
nur bin ich etwas gescheiter;
jetzt wird die show abgezogen,
und danach sehe ich weiter."

geschrieben: Sun Aug 30 10:08:01 CEST 2015

"was ist mit der türe passiert?" -
backa stand jetzt auch im labor;
"wer hat sie derart ramponiert?
sie schaut anders aus, als zuvor."

"jetzt bin ich aber erschrocken,
kommst du früh oder ist es spät?
willst du dich nicht zu mir hocken?
sag, wie es tante uha geht."

"front, tante uha ist nicht mehr,
ich bin umsonst dort gewesen;
ihr krankenbett war bereits leer, -
sie wird nie wieder genesen."

geschrieben: Mon Aug 31 23:12:41 CEST 2015

"ich hatte kaum kontakt zu ihr,
doch das tut mir leid zu hören;
aber wie ich dir, so du mir -
sie wollte mich auch nie stören."

"beenden wir das vermuten,
ihre zeit war abgelaufen;
sie war eine von den guten
in dem sonst so schlechten haufen."

"ja backa, sie war sehr gerecht, -
sie hat das leben respektiert.
ihr spruch 'euch ist nie etwas recht'
hat ihre meinung reflektiert."

"ihr platz in meinem herzen bleibt, -
auch wenn ihr körper von uns ging -
als teil, welcher mir den weg zeigt,
den sie vor langer zeit anfing.
ihre energie zu spüren
gibt mir mit sicherheit die kraft
in ihrem sinn zu vollführen,
was man sonst viel mühsamer schafft.

komm, widmen wir uns der zukunft,
die wir im moment gestalten;
hat dich dein teufel übertrumpft,
oder hast du wort gehalten
und deine arbeit erledigt?
erzähle mir, wie es dir geht,
oder bist du schon geschädigt,
und ist es dir vielleicht zu spät?"

"backa, ich war sehr erfolgreich, -
unsere mission kann starten.
falls du mich fragst, am besten gleich -
ich kann es kaum mehr erwarten.
doch ich will dich informieren,
wie unsere lage ausschaut,
du sollst mir doch assistieren -
und es geht um unsere haut."

geschrieben: Tue Sep 1 23:04:42 CEST 2015

"wollen wir zuerst essen?
oder willst du gleich beginnen,
und statt essen unterdessen
das ganze morgen ausspinnen?"

"du liegst damit völlig richtig,
dass wir schon morgen loslegen.
essen ist mir dennoch wichtig, -
komm, wir gehen nach daneben."

"ich möchte vernünftig essen,
und nicht nur den mist nebenher.
das fast food kannst du vergessen;
ich nehme diesen schrott nicht mehr."

"ich mache dir einen vorschlag,
damit wir nicht zeit verlieren;
es wäre ein guter beitrag
um uns zu koordinieren.
ich muss noch kurz ordnung machen;
geh' du das nachtmal bereiten,
dann bereden wir die sachen,
die wir in die wege leiten.
unsere wandlung zu sichern,
wird für uns ein leichtes werden;
mir ist es lieber zu kichern,
und das ohne pech und scherben."

geschrieben: Thu Sep 3 07:10:44 CEST 2015

"front, ich pflichte dir mithin bei,
und werde für uns jetzt kochen;
egal, was dann auch immer sei,
ich hab' dir treue versprochen.

bitte schau, dass du dich beeilst,
denn ich werde rasch fertig sein;
wenn du nicht unnötig verweilst,
wäre das dermal wirklich fein."

geschrieben: Thu Sep 3 23:51:51 CEST 2015

"ich brauche sicher nicht lange
ein paar dinge zu verstauen,
womit ich sogleich anfange.
du brauchst dich nur umzuschauen,
und erkennst die notwendigkeit
das chaos zu minimieren.
jetzt habe ich gelegenheit
den müll auszusortieren."

"ich mache mir ernste sorgen,
dass ich zu lange warten muss;
das dauert sicher bis morgen, -
komm, gib mir einen schnellen kuss."

"niemand will zusammenräumen, -
nur schnell die wichtigsten sachen;
du wirst sicher nichts versäumen,
und kannst schon das essen machen."

geschrieben: Fri Sep 4 22:14:24 CEST 2015

"wenn ich gleich anfange,
brauche ich sicher nicht lange",
war vom dialog das ende.
front küsste backa die wange,
sie genoss die liebesspende,
und verlies danach das labor;
er bewegte sich scheins gestresst,
als käme er sich selbst zuvor,
und setzte sich für einen test
zum tisch, wo das wasserglas stand,
nahm ein paar dinge in die hand,
und stellte diese anderswo hin,
als sie zuvor umherlagen;
es fehlte der handlung der sinn,
würden manche dazu sagen.



geschrieben: Sat Sep 5 11:25:14 CEST 2015

lose zwischen raum und unzeit

vom losen raum hin zur unzeit
führt der weg durch dimensionen
eine mission der ewigkeit
entlang mancher illusionen.


der szenenwechesel kam endlich; -
backa bereitete essen, -
mit hingabe selbstverständlich, -
sie schien etwas auszupressen.

sie summte eine melodie
in sehr angenehmen tönen, -
als solle ihre energie
die speisen wohlwollend krönen.

sie war eben beim tisch decken,
da platzte front zur tür herein,
und begann sich erst zu strecken,
um zum essen bereit zu sein.

geschrieben: Sun Sep 6 11:01:55 CEST 2015

"backa, du bist wirklich ein schatz,
was sollte ich tun ohne dich?";
front nahm betont bedächtig platz,
und meinte: "jetzt belohne mich."

"wie sich die dinge ergeben,
ist mir nichts anderes lieber,
als dadurch mein glück zu leben;
jeden tag und immerwieder."

ich glaubte kaum, was ich dann sah,
sie brachte zwei untertassen;
"du weißt, das ist das beste da, -
das kannst du dir schmecken lassen."

geschrieben: Mon Sep 7 21:29:39 CEST 2015

brennheiss aus dem feuer geholt
auf einem zierlichen teller,
als lägen fischstäbchen verkohlt, -
von der färbung etwas heller -
servierte backa als speise
ein wahrlich seltsames gericht
in mir unbekannter weise,
wobei front erfreut dieses spricht:
"die leckersten steinmaisstangen
kochst du auf diesem planeten;
wäre es sich ausgegangen,
hätte ich darum gebeten."

front zog den teller hin zu sich
und ergriff ein stück mit der hand;
wonach dem biss ein knall entwich,
den ich beachtenswert empfand.
als zerkaue er einen stein,
oder würde ihn zermahlen,
schien seine mühe groß zu sein;
es bereitete ihm qualen,
deren schmerz die gestik zeigte;
dennoch überwog der genuss,
welchen er sich einverleibte, -
wofür man manchmal leiden muss.

geschrieben: Tue Sep 8 22:20:37 CEST 2015

sie nahm ein hilfsmittel zur hand,
in dem sie die stangen zerstieß;
in einem ding, das am tisch stand,
bevor sie es sich schmecken ließ.

ich hörte auch ihr kauen,
und bekam eine gänsehaut;
es war ganz schlimm zuzuschauen,
und klang ausserdem ungut laut.

den ton wollte ich abdrehen,
oder den film unterbrechen;
ich war eben beim aufstehen,
da begann backa zu sprechen.

"hoffentlich wird die kraft lohnen,
die wir eben zu uns nahmen;
wir werden uns wohl nicht schonen,
und wollen beim start nicht lahmen."

"schatz, da hast du allerdings recht;
dieses kraftfutter tut jetzt gut;
für unser morgiges gefecht
brauchen wir maximalen mut."

"wie schön, dass du begeistert bist,
das genieße ich wirklich sehr;
wer heute steinmaisstangen ißt,
dem gelingt morgen vieles mehr. -
ist eine uralte weisheit,
die du vermutlich besser kennst.
sag, ist jetzt endlich dafür zeit,
dass du mir deine pläne nennst?"

"jetzt, wo wir gegessen haben,
will ich gerne mit dir reden,
damit wir in ein paar tagen
keine weiteren erleben."

geschrieben: Wed Sep 9 19:11:58 CEST 2015

"das ziel ist mir bereits bekannt,
und du weißt, dass ich mich freue;
ich bin schon mehr als nur gespannt
auf das für uns gänzlich neue."

"damit geht es uns beiden gleich, -
neugierde ist die antriebskraft;
uns gelingt ein genialer streich,
und wir haben es bald geschafft.

bisher war alles nur theorie;
doch bald ist es realität,
damit unsere phantasie
die bildung erfolgreich besteht.

wir müssen uns noch gedulden,
bis wir die wandlung beginnen,
doch was wir dem schicksal schulden,
werden wir zurückgewinnen."

geschrieben: Wed Sep 9 19:11:58 CEST 2015

"das musst du bitte erklären,
ich weiss nicht, was du damit meinst;
vielleicht kannst du mich belehren,
auch wenn du dieses sonst verneinst."

"wir fliegen zum urplaneten,
und fallen dort erst aus der zeit;
dank den modernen geräten
haben wir diese möglichkeit."


"aber das ist unglaublich weit,
und ist noch keinem gelungen;
hältst du das wirklich für gescheit
angesichts der bedingungen?"

"ich habe mir das überlegt,
wir haben praktisch keine wahl;
was nützt es, wenn man sich aufregt,
dem kosmischen hydrostrahl
müssen wir sicher ausweichen,
und zu weit ist es ohnehin.
wenn wir die chancen vergleichen,
wäre der umweg nur unsinn.
der weg zwischen den zwei sonnen
ist natürlich sehr gefährlich,
aber wir werden durchkommen, -
die hindernisse sind spärlich.

wir starten morgen vormittag,
und brauchen uns nicht zu hetzen,
wobei es etwa acht sein mag,
wenn wir uns zum frühstück setzen.
es ist alles vorbereitet, -
du brauchst nurmehr einzusteigen;
dann wird der start eingeleitet.
wir werden geschichte schreiben!"

geschrieben: Sat Sep 12 22:20:40 CEST 2015

"was du da sagst, klingt kinderleicht, -
wann kommen die schwierigkeiten?
was, wenn das wird vom soll abweicht?
gibt's wichtige einzelheiten?"

"wir brauchen etwas nahrhaftes
für maximal sechzehn tage;
und auch den geist jenes saftes,
den ich nicht so gut vertrage.
wenn wir zwischen den sonnen sind,
soll er uns bei laune halten,
und nahe dem heissesten wind
unser bewusstsein ausschalten.

geschrieben: Sun Sep 13 10:22:28 CEST 2015

nach der gefährlichen phase
sehen wir den urplaneten,
und messen die sonnengase
mit geeigneten geräten.
derart werden wir erfahren,
wie gefährlich diese waren.

vier tage brauchen wir danach,
bis wir unser ziel erreichen,
und das uns fremde himmelsdach
mit dem hiesigen vergleichen.



wenn die sterne günstig stehen,
wollen wir die wandlung wagen,
doch wird etwas zeit vergehen,
bis wir diese nicht mehr haben."

geschrieben: Mon Sep 14 22:11:21 CEST 2015

"ich will dir einfach vertrauen,
und den proviant besorgen;
wo ist der platz zum verstauen,
oder weißt du das erst morgen?"

"ich helfe dir einzuschlichten, -
der platz ist schon vorgesehen;
wir müssen auf nichts verzichten -
vom üblichen abgesehen."

geschrieben: Tue Sep 15 22:26:40 CEST 2015

"ich muss einiges besorgen, -
alles benötigt sein zeit -
es wird sehr gedrängt morgen,
ich schaffe das mit sicherheit."

"wir können zusammen gehen,
dann hast du weniger aufwand, -
wir werden ja morgen sehen,
wie der tag in der früh entstand."

"dein angebot ist nett,
jedoch leider nicht sehr hilfreich;
dein beisein macht das kraut nicht fett,
bleibt mir doch der zeitaufwand gleich.
hast du spezielle anliegen?
solche sag mir bitte heute.
ich werde den schlaf besiegen,
und geh' früh unter die leute,
damit ich rasch zurückkehre,
und wir zeit für den rest haben.
wenn heute bald ruhe wäre,
könnte ich zu träumen wagen."

geschrieben: Wed Sep 16 22:01:58 CEST 2015

"backa, alles der reihe nach,
ansonsten wird mir das zu viel;
vorerst dazu, wovon ich sprach, -
sorglosigkeit führt uns zum ziel.

wir müssen nichts übereilen,
und können stressfrei agieren;
du kannst dir die zeit einteilen,
und ganz gemütlich spazieren.

ich nehme dein angebot an,
soll ich dich vielleicht aufwecken?
sag mir bitte, was ich tun kann, -
um den zeitplan abzudecken.

du kannst sofort schlafen gehen,
wenn dir danach zumute ist;
ich will dir nicht im weg stehen,
wenn du jetzt bereits müde bist."

"ich sagte nicht müde zu sein,
es ist die ruhe, die mir fehlt;
alleine sein fände ich fein,
wenn mein gefühl den traum erwählt."

geschrieben: Thu Sep 17 23:13:59 CEST 2015

"bringen wir den tag zu ende, -
wir benötigen morgen kraft
zu beginn der schicksalswende,
die uns die ewigkeit verschafft."

sie räusperte beim aufstehen,
und gab ihm einen raschen kuss;
"ich will in mein zimmer gehen, -
du hast recht, machen wir jetzt schluss."

geschrieben: Fri Sep 18 22:16:00 CEST 2015

backa ist hinaus gegangen
und front begann abzuräumen;
er dachte über belangen,
um sie derart zu versäumen.

sein denken war mitzulesen,
jedoch sehr schwer zu verstehen;
es waren dinge gewesen,
die sich um die zukunft drehen.

das schicksal spielte einen streich,
denn es ist der film gerissen;
so reparierte ich ihn gleich,
um den rest nicht zu vermissen.


geschrieben: Sat Sep 19 22:33:26 CEST 2015

wahrscheinlich fehlt ein kurzer teil, -
ich werde es überleben;
ich beseitigte das unheil,
und genoss was blieb deswegen.

geschrieben: Sun Sep 20 10:46:57 CEST 2015

als der streifen weiterspielte,
schien front zu ende zu denken;
eine puppe am tisch schielte
in den nelken am verwelken
welche um sie herum lagen;
während er aus dem zimmer ging,
entwich im luft aus dem magen, -
da erstrahlte der nelkenring
in einem mystischen lichtton,
und die puppe fiel zu boden.
er dachte, "dich brauche ich schon.",
lief, und hat sie aufgehoben,
um sie auf den stuhl zu setzen.
die nelken warf er über sie,
und darüber einen fetzen;
es wirkte komisch irgendwie.

geschrieben: Mon Sep 21 22:13:02 CEST 2015

dieser filmteil ging zu ende,
als man das universum sah,
sowie eines sterns gelände
zeigte man im zoom bodennah.

danach folgte ein schwarzes bild,
in dem ich nichts sehen sollte;
schwer erkennbar erschien ein schild,
das ich gerne lesen wollte.

geschrieben: Tue Sep 22 19:24:13 CEST 2015

das bild war derart verschwommen,
sodass die schrift unlesbar war;
es ist zum vorschein gekommen,
und eine stimme war hörbar.

als sie den text begleitend las,
versprach es spannend zu werden;
den moment erfreute mich das
frei von möglichen beschwerden.

die stimme sprach langsam und tief -
worte, über die ich dachte,
dass so manches anders verlief,
als ich mir dieses vormachte.

ich will wörtlich niederschreiben,
was dieser text zum besten gibt,
doch muss beim zitieren bleiben,
weil mir zu wenig daran liegt
diese stelle aufzufinden;
es wäre zu viel zeitaufwand.
ich darf den wortlaut einbinden,
so wie ich ihn eben verstand.

"der kreislauf schließt sich zu beginn
in einem neuen zeitabschnitt;
uns unbekannt ist der gewinn, -
wir nehmen die erfahrung mit.

tage soll es keine geben, -
die nächte finden keinen platz;
es bleibt dein licht für das leben
dir ewig ein begehrter schatz.

die zukunft der vergangenheit
allgegenwärtig jederzeit
inmitten der raumlosigkeit
ist für die ewigkeit bereit."

geschrieben: Wed Sep 23 21:50:56 CEST 2015

der wunderschöne übergang
als ausblick in die sternenwelt
beeindruckte sehr am anfang, -
mich faszinierend dargestellt.

stimmen sprachen unverständlich, -
nur langsam wurden sie konkret;
zu ddem ausblick - schier unendlich,
dann hat die kamera gedreht.

geschrieben: Wed Sep 23 21:50:56 CEST 2015

das kapselinnere war schlicht, -
auf notwendiges reduziert;
recht ungewöhnlich war das licht,
aus einer ecke induziert.

die einrichtung war optisch toll,
sauber und einfach gehalten;
so wie man denkt, dass es sein soll,
als wenn träume das bild malten.

jeder winkel wurde gezeigt,
ich war ausschließlich begeistert;
wer immer so etwas betreibt,
schafft, dass er das weltall meistert.

die beiden lagen in ihren stühlen,
und besprachen ihre pläne;
ich begann fernweh zu fühlen,
und füllte süss meine kehle.

geschrieben: Fri Sep 25 20:32:43 CEST 2015

die unterhaltung der beiden
hat unerwartet begonnen;
ich will sie hier niederschreiben,
um den durchblick zu bekommen.

sie sprachen über die zukunft
und gegenwärtige themen,
wie über ihre unvernunft,
vergangenes abzulehnen.

"ich hoffe täglich auf's neue,
endlich positiv zu leben;
damit ich mich wieder freue.
denkst du, das wird sich ergeben?"

"wir werden sicher glücklich sein; -
zumindest glücklicher als jetzt;
wir fliegen in das glück hinein,
and lachen am besten zuletzt."

geschrieben: Sat Sep 26 07:31:34 CEST 2015

"sicher front, das denke ich auch;
nur kommt das große hindernis, -
das liegt etwas ungut im bauch;
denkst du, wir schaffen das gewiss?"

"backa, du darfst nicht ängstlich sein,
es wird dabei nichts geschehen,
es sei denn, wir fliegen hinein,
bevor wir die gefahr sehen."

ich setze die erzählung fort,
da sie der rückblick unterbrach;
ein klein wenig später als dort,
wo man über anderes sprach.

geschrieben: Sat Sep 26 07:31:34 CEST 2015

"wir werden das ziel erreichen,
bevor uns die hitze verbrennt;
und somit die sorge streichen,
die unsere euphorie hemmt."

"dein optimismus in ehren!
ich liebe deine zuversicht;
niemals will ich sie entbehren, -
das wäre der schlimmste verzicht.
du bist für mich die medizin,
die mich vor pessimismus schützt, -
im leben mein grösster gewinn,
der mir sicher noch lange nützt."

"backa, deine rosen stechen
in angenehm prickelnder art.
lass uns von anderem sprechen,
wie von unserer himmelsfahrt.

ich würde gerne noch rasten, -
doch besser ist, wenn du erst ruhst;
wir wollen nichts überhasten -
sag' mir, wie du dir leichter tust."

"ich richte mich da ganz nach dir.
sag mir, wie es am besten ist,
damit du möglichst frei von mir
diese entscheidung sinnvoll triffst."

"wenn ich nicht völlig falsch liege,
wird es mithin das beste sein,
wenn ich meinen schlaf verschiebe;
ich will beim wärmsten sonnenschein
uns konzentriert voranbringen.
also nimm du dir jetzt auszeit,
dann wird es uns gut gelingen,
was uns von diesem zwang befreit,
dem wir hier ausgesetzt waren.
jedenfalls bin ich überzeugt,
dass wir wie erhofft erfahren,
was sich unserem willen beugt."

geschrieben: Mon Sep 28 21:32:30 CEST 2015

"scheinbar ist es unser schicksal, -
da denke ich anders als du;
aber das ist ja wohl normal,
und auch ein ganz anderer schuh.

sag mir, was mir bald bevorsteht,
damit ich mich einstellen kann;
du weißt, wohin die reise geht,
und du zogst mich in deinen bann.

verrate mir jetzt die wahrheit,
womit ich zu rechnen habe;
wir haben ohnehin noch zeit,
also sprich - wie ist die lage?"

geschrieben: Tue Sep 29 22:30:35 CEST 2015

"ich verstehe deine neugier,
aber weiss nicht sie zu stillen;
andererseits denke ich mir,
sie widerspricht meinem willen."

"jetzt muss ich dir widersprechen,
wozu riskieren wir den tod,
um aus allem auszubrechen?
wir hatten wirklich keine not.

und du verübelst mir neugier, -
das empfinde ich ungerecht;
was ist das für eine manier,
oder aber denke ich schlecht?"

"verzeih mir bitte noch einmal,
so habe ich es nicht gemeint;
dein wissensdurst ist ganz normal,
und sei sicherlich nicht verneint.

geschrieben: Wed Sep 30 22:05:05 CEST 2015

ich habe mich schlecht ausgedrückt,
zumal ich selbst zu wenig weiss;
jedoch wenn uns die sache glückt,
wird uns beiden nie wieder heiss."

"jetzt überraschst du mich sehr, -
du bist doch gut vorbereitet;
oder improvisierst du mehr,
weil dich die neugier verleitet?"

"wir reden wohl von zwei dingen.
es steckt perfektion im werkzeug,
und es wird uns zum ziel bringen;
doch das kümmert dich keinen deut.

du brauchst selbst wenig zu machen,
ausser es zu überstehen, -
dann werden wir herzlich lachen,
sobald wir den steinball sehen."

geschrieben: Thu Oct 1 22:27:41 CEST 2015

"steinball habe ich nicht gewusst
und wie schlimm wird es denn werden;
glaub' mir, ich habe keine lust,
deinentwegen schon zu sterben."

"nimm abstand von der hysterie.
das hat noch niemandem genützt.
mir fehlt dafür die sympathie.
wir sind hier ausreichend geschützt, -
ich habe mein bestes getan
ein risiko zu vermeiden,
ausschließen ist, was ich nicht kann, -
ein kleiner rest wird uns bleiben.

allerdings war ich selbst nie hier, -
das ist dir sicherlich bewusst;
nur berechnungen halfen mir,
was du berücksichtigen musst.

bevor du mir die schuld gibst,
dass ich vielleicht etwas vergass;
es genügt, wenn du bequem liegst, -
derart unkompliziert ist das."

"ich möchte sinnvolles machen,
und nicht nur nutzlos zuschauen,
die langeweile bewachen,
oder gar luftschlösser bauen."

geschrieben: Di, 6. Okt 2015 22:21:27

"du solltest gut ausgeruht sein,
um so der hitze zu trotzen;
mehr fällt mir momentan nicht ein,
ausser selbst hinaus zu glotzen,
und das schauspiel zu betrachten,
welches wir sehr bald erleben.
es ist wenig zu beachten.
die kapsel wird recht stark beben,
daher darf nichts herumliegen.
panik gilt es zu vermeiden, -
egal, wieimmer wir fliegen,
müssen wir gelassen bleiben.

übelkeit wäre ein nachteil;
halte bitte den magen leer.
ruhe dich einfach aus derweil,
dann hast du von dem schauspiel mehr.

schutzbrillen müssen wir tragen,
die liegen dort in der lade,
und den schutzanzug anhaben.
trinke jetzt viel limonade, -
die ist da drüben eingeräumt."
front zeigte mit dem finger hin,
"pass auf, dass sie nicht überschäumt,
sonst hat sie leider wenig sinn.

trinke so viel dir möglich ist,
bevor du dich zur ruhe legst,
damit du besser geschützt bist,
und dich ja nichts mehr aufregt."

"bitte warte einen moment,"
fiel ihm backa spontan ins wort;
"was tue ich, wenn alles brennt,
wie komme ich dann weg von dort?"

"sollte dieser fall eintreten,
dann können wir wohl nichts machen,
ausser ein letztes mal beten,
und mit glück später aufwachen."

"dein humor ist sehr schätzenswert,
doch kann ich ihn jetzt nicht teilen,
weil sich mein herz dagegen wehrt.
was schätzt du, wie viele meilen
wir noch fliegen, bis wir da sind?
oder bist du nicht informiert,
weil du nicht weißt, wie der wind
unseren versuch honoriert?"

"du legst sarkasmus an den tag;
ich finde ihn unangebracht,
und du weißt, dass ich ihn nicht mag,
weil er mich immer nervös macht."

geschrieben: Mi, 7. Okt 2015 22:02:58

"ich spüre ein unbehagen,
weil mich die unsicherheit quält;
und möchte darüber klagen,
dass mir die überzeugung fehlt."

"wir brauchen etwa zehn stunden, -
ich schlafe erst vier, du den rest;
danach werden wir erkunden,
was uns jetzt keine ruhe lässt."

damit bin ich einverstanden,
also leg' dich bitte nieder;
ich freue mich schon auf's landen,
dann hat mich der boden wieder."

geschrieben: Do, 8. Okt 2015 22:03:16

"bitte pass auf, dass nichts passiert,
wir wollen uns wiedersehen;
nicht, dass uns das schicksal kassiert,
bevor wir es überstehen."

"du solltest jetzt ruhe geben,
und nicht dumme sprüche klopfen, -
oder den schlaf nicht erleben;
und bist fertig zum ausstopfen,
just, wenn ich dich brauchen würde, -
was mir sicher nicht gefiele,
denn als zusätzliche hürde
sind es mir deren zu viele;
lass doch diesen spass der spiele. *)"

"ich geh' und lege mich nieder,
wir sehen uns später wieder."

front betätigte einen knopf,
und sein sessel wurde zum bett
ein rundschutz über seinem kopf
unterschied das konstrukt vom brett.

leise musik in der stille
passte zum anblick der sterne;
da nahm backa ihre brille,
und bewunderte die ferne.

geschrieben: Fr, 9. Okt 2015 22:22:54

kaum hörbar war erst ein rauschen,
dessen stärke langsam zunahm;
man sah backa stutzig lauschen,
bis ein android ins bild kam,
der weit genug vorüber flog,
sodass ansonsten nichts geschah;
die kapsel geriet in den sog,
wobei man manches fliegen sah.

front ist bei dem lärm aufgewacht,
doch hat er das schauspiel versäumt,
und fragte, "was hast du gemacht,
oder habe ich schlecht geträumt?"

"es war gerade turbulent, -
zum glück ist uns nichts geschehen;
du hast den android verpennt,
und kannst dich wieder umdrehen,
denn du hast noch genügend zeit,
um dich weiter auszuspannen."

"bei so einer gelegenheit,
muss ich meinen schlaf verbannen,
und will diese sofort nützen
das ereignis auszuwerten,
denn es dient mir uns zu schützen,
wenn mich die fakten belehren."

geschrieben: Sa, 10. Okt 2015 20:41:34

front schaltete den bildschirm ein,
den man vor ihm im schaltpult sah;
eine tastatur aus bernstein
war herausziehbar auch noch da.
sonst gab es viele schaltknöpfe,
die recht kompliziert ausschauten;
mit denen die klugen köpfe,
die sich das alles zutrauten,
so selbstverständlich umgingen,
als würden sie nur das machen;
ich versteh' nichts von den dingen -
zu technisch sind diese sachen.

am bildschirm wurde groß sichtbar,
wie nahe der android kam;
hinter sich zog er die steinschar,
welche den meisten platz einnahm.

geschrieben: So, 11. Okt 2015 10:06:17

ein koordinatenraster
war ebenfalls eingeblendet;
"großes glück hat ein desaster
ganz knapp von uns abgewendet",
schüttelte front erstaunt den kopf,
und schmierte zeichen auf papier;
dann drückte er auf einen knopf,
wobei er sagte "schau mal hier".

geschrieben: Mo, 12. Okt 2015 22:18:59

lauter surrten die maschinen, -
das thermometer zeigte mehr,
um einen blick zu verdienen -
fünfzig grad zeigten ungefähr
seine digitalen zahlen
in dunkel schimmerdem grün-gelb
auf einem bild wie gemalen, -
die sonne schwitzend dargestellt.

"wir haben wirklich glück gehabt,
siehst du da dieses zeichen?
das schicksal hat achtung gesagt,
um uns seine hand zu reichen."

"ja, es ist ganz klar erkennbar, -
das fonym **) ist mehr als deutlich;
dieses symbol ist heute rar, -
der seltene anblick freut mich."

geschrieben: Di, 13. Okt 2015 21:52:25

"uns bleibt nur die zeit wie geplant,
ich werde noch kurz kraft tanken;
was war, ist sehr interessant,
dafür will ich mich bedanken."

der sessel wurde zur liege,
wie zuvor bereits geschehen,
ein kopfschmuck, wie in der wiege
ersetzte das lichtabdrehen.

dieses bild war schon vorhanden,
wenn ich mich richtig entsinne;
ich habe mir zugestanden,
dass dieser umstand nicht stimmte.

backa machte es sich bequem, -
dazu hat sie bloß befohlen,
"sessel, mache dich angenehm", -
ihr kommando hat sich gelohnt.

geschrieben: Mi, 14. Okt 2015 21:52:41

der stuhl nahm eine form an,
die zum lesen optimal schien,
wie es nur angenehm sein kann;
gezeigtes wirkte feminin.

backa kam in die position,
als würde sie am strand liegen.
entsprechend der situation
hat sie nachdenklich geschwiegen.

sie suchte im elektrobuch
offensichtlich nach bestimmtem;
ich las gar manchen netten spruch
und sah backa tief versinken,
während ich zu lesen bekam,
was mir bisher unbekannt war.
sie wirkte überaus angetan, -
schon nach kurzer zeit war ihr klar,
was sie eben noch nicht wusste.
sie entspannte ihre mimik,
und dachte nach, wie was sein musste;
still starrte sie in den ausblick.

geschrieben: Do, 15. Okt 2015 22:41:41

backa meinte nur "stuhl, retour!"
worauf der stuhl sich bewegte, -
das übrige dachte sie nur,
wie die laufschrift belegte.

eine nebelschwade im all -
erst klein in weiter ferne -
flog wie ein riesengroßer ball
ihren weg entlang der sterne.

die schwade hatte ein gesicht,
das war ganz deutlich zu sehen;
dieser nebel schien - extrem dicht, -
lichtstrahlen um sich zu drehen.

wie die aura strahlte der glanz
als ein seltenes phänomen;
einzig die schwindende distanz
wurde langsam unangenehm.

auf der stirn des nebelgesichts
war ein zeichen zu erkennen,
sonnenklar das symbol des nichts; -
man sah feuer rundum brennen.

es war das idente zeichen,
das der android mit sich trug;
backa begann zu vergleichen, -
sie machte sich in schriften klug.

geschrieben: Fr, 16. Okt 2015 18:35:40

nur oberflächlich betrachtet
waren die zeichen verschieden;
hat man die details beachtet,
konnte man mehr einblick kriegen.

so erkannte man genau
in beiden fällen einen kern
mit haarscharf demselben aufbau
als einen fünfzackigen stern,
dessen kanten sich verschlingen,
damit ihre einheit entzweit,
und die prozesse beginnen,
ihre mutation der freiheit
in die dimension zu bringen,
in der die freude und das leid
eine existenz bedingen.

der text, den backa zuvor las,
ist bis dato nicht geschrieben;
heute denkt jeder irgendwas,
ganz nach eigenem belieben.

die lösungsenzyklopädie
ist das werk vom antileben,
wo jede form der energie
beginnt nach wandlung zu streben.

ich schreibe hier nur auszüge,
da dieses werk nicht existiert;
es leistet dem sinn genüge,
wenn man es teilweise zitiert.

"vierzehn zeitzyklen ist es her,
da brachte sich leben hervor;
seit damals wird es immer mehr,
wodurch es die grenzen verlor.
...
mentales feuer ist innen,
die energie umgibt den stein;
willst du dich erhitzt besinnen,
schmelze zuerst die sorge ein.
...
fünf mal wiederhole gutes,
damit es frei von schlechtem bleibt;
bleib ein kind des frohen mutes,
wenn sich die kraft zu ende neigt."

geschrieben: Sa, 17. Okt 2015 22:17:35

mein hirn voller fragezeichen
konnte sich den text nur merken;
mein horizont kann nicht reichen,
um das wissen zu verwerten.

geschrieben: So, 18. Okt 2015 11:17:47

ich schreibe das gelesene,
damit ich seinen sinn finde,
und derart das gewesene
voller freude überwinde.

"du kannst die lösung passieren,
um dich hinüber zu heben.
oder durch den sumpf maschieren,
und seine schule erleben.
...
mancher weg führt breiter als lang
durch einen raum - höher als groß;
seit der ewigkeit am anfang
erhältst du vom schicksal dein los." ***)

geschrieben: Mo, 19. Okt 2015 18:25:50


backa studierte den nebel
mit hilfe der elektronik;
sie betätigte die hebel
vernab verständlicher logik,
und als sie eifrig hantierte,
widerfuhr front aufzuwachen,
der die lage inspizierte,
um sich erst ein bild zu machem.

geschrieben: Sa, 24. Okt 2015 09:55:49

"gut, dass du alles überprüfst,
gibt es etwas nennenswertes?
ich sehe, dass du dich bemühst, -
das zu tun ist alt bewährtes",
hat front zu backa gesprochen,
während er seine augen rieb,
und sie dabei unterbrochen,
als sie irgendetwas aufschrieb.

sie antwortete nicht sofort, -
so, als hätte sie nichts gehört.
plötzlich meinte sie "sieh mal dort,
da kannst du sehen, was mich stört."

jetzt bemerkte front den nebel,
und reagierte gelassen:
"so etwas ist in der regel
als belanglos aufzufassen."

"auf mich wirkt das ding gefährlich.
wie kannst du dir so sicher sein?
sein platzbedarf ist nicht spärlich,
oder ist dieser dir zu klein?"

geschrieben: So, 25. Okt 2015 10:41:36


"ich kenne im ganzen all
nur einen tötlichen nebel;
da ist das hier ein kleiner ball,
oder auch ein solcher kegel."

"wieso weißt du das so genau?
nur, weil es in büchern steht?
wenn ich mir dieses ding anschau',
sprech' ich in mir ein gebet.
der nebel mag noch harmlos sein,
doch zeigte ich dir das zeichen;
da schau, es ist vielleicht sehr klein,
aber kann zur sorge reichen."

"zeig' es mir bitte nocheinmal;
das habe ich übersehen.
schalt' auf den anderen kanal -
komm, lass mich am schalter drehen."

front sprang einen satz zum schalter,
und drängte backa beiseite, -
reichlich kindlich für sein alter.
"da ich ungern mit dir streite,
will ich jetzt nicht diskutieren.
spar' dir mich zu bevormunden,
denn das ist nicht zu goutieren."
"aber ich muss doch erkunden,
worauf du hingewiesen hast,
und hab' es sofort gefunden.
das zeichen wird uns nicht zur last."

"da bleibe ich jetzt nicht mehr stumm, -
du brauchst mich nicht wegzurempeln;
denn schliesslich bin ich nicht zu dumm,
und nicht in des teufels tempeln."

"verzeih meine stürmische art,
leider hast du dermal recht.
ich war wirklich ungestüm hart, -
bei allen kräften - bin ich schlecht."

"schwamm drüber, es ist gegessen.
kümmern wir uns um das zeichen,
bevor wir sinnlos stattdessen
von der bedrohung abweichen."


"in der schrift war zu erfahren,
dass das symbol umbruch verspricht,
doch bringt es dazu gefahren,
wenn man seine gesetze bricht.
zusätzlich steht in der weisheit,
dass es zuerst acht mal erscheint,
bevor es zur wirkung bereit
bestehende kräfte vereint."

geschrieben: Mo, 26. Okt 2015 13:23:30

"backa, ich kenne die stelle,
und wie mir scheint pflichte ich bei;
dieses erscheinen der welle
setzt sicher wasser für uns frei.

sobald uns der nebel berührt,
werden wir wasser gewinnen,
und das wird mit uns mitgeführt
bis zu den märtyrerinnen.

dort müssen wir es verschütten,
und das dritte zeichen sehen;
dann wissen wir, dass die mythen
zurecht für die weisheit stehen.

es steht im folgekapitel,
das sich die vier zeichen zeigen,
und durch das plätschernde mittel
den weg weisend nützlich bleiben."

geschrieben: Di, 27. Okt 2015 22:10:53

"du kennst die schrift der lösung gut,
das hätte ich niemals gedacht;
hoffen wir, dass sich gutes tut,
ansonsten wandeln wir zur glut."

"aber ja, du wirst es sehen, -
wir kommen heil an unser ziel;
und es wird uns nichts geschehen, -
mag sein, es wird kein leichtes spiel."

"ich bin trotzdem sehr in sorge,
die omen sind unser ende;
wir brechen tod die rekorde
für ungeklärte umstände.

ich möchte noch länger leben;
sonst zeigen uns die geister
das universum daneben
mitsamt audienz beim meister."

"backa, sei nicht so negativ, -
du schickst böse dämonen vor;
ich ahnte es schon, als ich schlief,
bald kommen wir zum sonnentor."

"wie bald, denkst du, wird es sein?
ich wollte mich noch hinlegen.
das spend' ich wohl dem zeitverein -
und sollte mich jetzt aufregen."

"dir bleibt genug zeit zum schlafen,
leg' dich hin, wenn dir danach ist;
sobald wir die wächter trafen,
ist es zeit, dass du munter bist."

geschrieben: Mi, 28. Okt 2015 22:20:30

"ich bin eigentlich nicht müde,
und will noch kurz munter bleiben;
zu viel ist in meiner rübe,
um schon in's traumland zu scheiden.

lass uns einfach weiterreden,
leider ist mir der sinn nicht klar;
mir fehlt die erklärung eben
für vieles, das wird oder war.

weil du die schrift besser kennst,
könntest du mir doch verraten,
warum du ungefährlich nennest,
was die weisen niemals taten."

"ich habe viel zeit investiert,
um mich entsprechend zu bilden;
und war daran interessiert,
meine angst zu überwinden.

es ist mir wirklich gelungen,
wichtiges herauszufinden, -
und bin recht weit vorgedrungen.
ich konnte damit verbinden,
geplantes so umzusetzen,
wie es dieser reise entspricht,
und lernte dieses werk schätzen.
erst glaubte ich das alles nicht.

die erfahrung war sehr lehrreich,
und half mir sehr gezielt weiter.
das werk ist in jedem bereich
quasi gleich einem mitstreiter."

"woher weißt du denn, dass es stimmt?
das habe ich dich schon gefragt.
damit mir die schrift zweifel nimmt,
ist die erfahrung angesagt."

"reichen dir die symbole nicht?
sie sind doch genau beschrieben;
jedes detail, sogar das licht
ist berücksichtigt geblieben.

was kann ich dir denn erzählen, -
was gibt es, dass du noch nicht weißt.
kannst du ein kapitel wählen,
dass dir ungewissheit verheißt?"

"für mich ist vieles rätselhaft, -
auch woher man alles wusste.
dass man ein solches werk erschafft,
oder dieses vielleicht musste.

angeblich war noch niemand hier,
und bekannt ist jedes detail;
wie geht das - erkläre es mir,
denn derart ist mir das zu steil."

"das verstand ich auch lange nicht, -
doch ist es einfach erklärbar,
wenn man unsere logik bricht,
die immer irreführend war.

die zukunft lässt sich dann wissen,
wenn man die gegenwart versteht,
und aufhört, was war zu missen,
damit man offen weitergeht.

diese fähigkeit ist wichtig,
um einen raum zu erfassen.
nur eine ansicht ist richtig,
dabei will ich es belassen.

der raum ergänzt unsere zeit, -
genau so wie auch umgekehrt
in sehr klarer verbundenheit;
damit ist das prinzip erklärt.

der raum ist dein ganzes umfeld
inklusive aller wesen
und auch deiner inneren welt.
in der weisheit ist zu lesen,
dass du dann in der lage bist,
den raum überall zu sehen,
und dieser moment einer ist,
distanzfrei umherzugehen."

schweigen wurde im film gebracht,
nur die leise musik spielte;
aussen sah man die weite nacht,
wohin die kamera zielte.

geschrieben: Do, 29. Okt 2015 11:45:30

acht minuten sind vergagngen,
dann sprach backa das erste wort,
"danke dir für das anfangen,
bitte fahre damit jetzt fort."

geschrieben: Fr, 30. Okt 2015 08:28:05

"ich will dir alles erklären,
am liebsten jede einzelheit;
doch muss ich das spiel umkehren,
sonst fehlt uns zum schluss zu viel zeit.

du hast dich bereits schlau gemacht,
oder bist auf dem weg dorthin;
zum finden von so machem sinn
hast du einige zeit verbracht.

wo fehlt dir der zusammenhang
der dein unverständnis erzeugt?
verrate mir doch den belang,
gegen den sich die einsicht sträubt."

geschrieben: So, 1. Nov 2015 14:22:17

"es sind mehrere belangen,
in fragezeichen verfangen,
die mein verständnis verhindern, -
du könntest meinen schmerz lindern.

mich verwirrt das kapitel drei,
in dem die lösung nichts verehrt;
und was heisst, sie wird dadurch frei,
weil sie gestern niemals bereut,
wenn sie den rest zusammenkehrt?
das ist doch wirklich weit gestreut.

später steht auch noch geschrieben,
theorie sei der praxis feind;
dabei bin ich ausgestiegen,
weil alles so komplex erscheint.

darauf folgt dann kapitel zehn
als weiteres fragezeichen;
es geht um irgendein problem,
und darum es zu vergleichen."

geschrieben: Mo, 2. Nov 2015 14:29:51

front begann zu überlegen, -
verriet sein nachdenklicher blick;
und begann von sich zu geben,
das all sei die lebensfabrik,
um nach der wandlung zu streben, -
hielt fünf atemzüge inne,
wonach er anfing zu reden:
"damit ich richtig beginne, -
in's universum vis a vis
kommst du sicherlich irgendwie;
derart nur ohne kontrolle.
die lösung hingegen erklärt,
wie du dein bewusstsein behältst,
und obendrein auch unversehrt
die ganze prozedur aushältst.

geschrieben: Di, 3. Nov 2015 13:20:03

jedes kapitel setzt voraus,
dass man alle davor kapiert;
und man lernt effektiv daraus,
weil das werk ansonsten frappiert.

so möchte ich zuerst fragen,
ob die ersten zwei abschnitte
dir das enthaltene sagen
oder hätte sonst die bitte,
dass du mir die punkte verrätst,
die davor schon unklar waren;
und sie mir zuerst offenlegst,
bevor wir weiter fortfahren."

geschrieben: Mi, 4. Nov 2015 21:01:08

back saß starr in's all blickend, -
zu seiner antwort kurz nickend,
"die nebelwand in griffweite
wird uns ohnehin verschlingen,
oder räumt uns beiseite."

geschrieben: Do, 5. Nov 2015 10:16:32

die kapsel verschwand im nebel,
den moment hielt backa inne;
deutlich sank der geräuschpegel,
da erhob front seine stimme.

"die bedenken brauchst du nicht mehr,
wir sind soeben kollidiert;
mir gefällt das diesige flair,
das mich fast schon erotisiert.

ich sollte beim thema bleiben,
das uns seine existenz zeigt,
weil der beweis vor den scheiben
dem wasserfluss den weg beschreibt.

ein äusserst kurzer gleichnisteil
in der einleitung am ende
widmet sich dem nassen fährseil, -
es fällt allzochs in die hände.

später im ersten kapitel
findet man ein paar absätze
nach dem vierten zwischentitel,
was ich für wichtig einschätze.

< nach dem fünften universum
musste der allhopper rasten:
der ärmste hatte viel zu tun,
um sein pensum zu entlasten. >

du weißt sicher, wo ich meine,
und unsere sicht ist deine,
oder hast du dazu keine?"

geschrieben: Fr, 6. Nov 2015 22:17:49

backa schlief unterdessen ein,
ihr atem war schwer und entspannt;
es sollte eben anders sein -
was wird ist immer unbekannt.

er begann mit analysen,
und probierte varianten;
der schweiss quoll aus seinen drüsen,
denn die systeme erkannten,
dass die kapsel den weg verlor.
front war total verunsichert,
und suchte den richtungsvektor, -
plötzlich hat er kurz gekichert,
und drehte an ein paar knöpfen.
wissend schüttelte er sein haupt,
"die weisheit ist in den köpfen,
doch meiner gehöhrt schon entstaubt",
sprach front zu sich selbst so dahin,
und tippte auf der tastatur;
dabei kratzte er leicht sein kinn,
"doch ich bin auf der richtigen spur",
murmelte er ganz zufrieden

geschrieben: Sa, 7. Nov 2015 17:24:39

"ich hoffe richtig zu liegen, -
vertrauen habe ich genug",
war der inhalt des gesagten,
soweit man es deutlich verstand.
"wir sind zwar nicht die gejagten,
andererseits liegt's auf der hand,
wir zählen zu den geplagten.",
ergänzte er seinen ausspruch,
und schlug auf einmal auf's schaltpult
als überraschender ausbruch
in dynamischem kapselkult.
geschrieben: Mo, 9. Nov 2015 23:28:57


fuchsteufelswild schien er zu sein;
er fuchtelte mit den händen,
"mir fehlt ein hinweis auf den stein,
doch unser blatt wird sich wenden",
und sackte in den stuhl hinein.
er saß in den schirm vergraben
gefangen in der cyberwelt;
unentwegt stellte er fragen,
wie man sie nur unwissend stellt.

seine versuche scheiterten
die heimat zu kontaktieren,
wo fremdfrequenzen geisterten.
front suchte zu orientieren,
woher die signale stammten,
die er ausgezeichnet empfing,
und unbekannte entsandten.
wilde musik wurde gespielt,
havy tak, wie sie es nannten.
front lies den computer suchen,
der unbrauchbares ausspuckte;
man hörte ihn masslos fluchen,
und sah, dass sein luftloch zuckte.

etwas stimmte ihn agressiv, -
geschrieben: Di, 10. Nov 2015 23:39:16

er konnte es nicht bestimmen, -
ihm war wichtig, dass backa schlief,
so sein wichtigstes ansinnen.

der computer ist abgestürzt, -
man sah den bootvorgang mehrfach;
der vorgang verlief ungekürzt,
und begann von neuem danach.

es war bereits das zehnte mal,
dass der computer versagte, -
die sachlage war abnormal,
weswegen front die wut packte,
wie von dämonen besessen, -
und ich meine hier die bösen -,
schien er völlig zu vergessen,
das problem besser zu lösen,
und begann zu randalieren,
wobei er papier um sich warf,
und beim in der kiste stieren -
frei von erdenklichem bedarf -
einzelne blätter zerknüllte,
schwunghaft einen purzelbaum schlug,
und parallel dabei brüllte.

front blieb geraume zeit liegen,
als würde er verstorben sein;
er hat die augen gerieben,
und nahm seine medizin ein.

front tat sich offensichtlich schwer,
halb abwesend aufzustehen;
er wackelte anfänglich mehr,
als aufrecht zum platz zu gehen,

geschrieben: Mi, 11. Nov 2015 21:50:26

der computer funktionierte, -
front dachte, "dem schicksal sei dank!",
als etwas laut detonierte.

es muss draussen gewesen sein,
wo es zum lautstarken knall kam;
der schaden blieb erfreulich klein,
nur ein trinkglas glaubte daran.

wenige momente später
war die aussicht abwechslungsreich;
die entfernung waren meter,
und mit gewohntem kein vergleich.

geschrieben: Do, 12. Nov 2015 11:25:30

die steinmassen flogen vorbei,
erst kleine, dann folgten große;
etwas setzte energie frei.
"wenn ich jetzt zusammenstosse,
beherrscht uns die leblosigkeit;
ich hoffe, dass alles gut geht."
dachte front zur gegebenheit,
die sich als kometenschwanz dreht.

geschrieben: Fr, 13. Nov 2015 16:41:49

da war nicht zu reagieren;
ob der gewaltigen menge;
"man muss sich nicht engagieren,
bei dem präsenten gedränge.
denn ich kann nur fehler machen,
mir bleibt nur mehr zuzuschauen
und so gut ich kann zu lachen, -
nebst dem schicksal zu vertrauen."

die riesengroßen steinbrocken
überholten in reichweite
tonnenweise aschenflocken,
die ein feuerball befreite.

geschrieben: So, 15. Nov 2015 15:37:44

der staub reduzierte die sicht,
die sensoren waren verklebt;
front wischte den schweiss vom gesicht,
so sehr hat ihn das aufgeregt.

die angst befiel ihn obendrein, -
er wusste, dass er nichts tun kann,
ausser eben gefasst zu sein;
das schlimme passiert irgendwann.

es grenzt für wahr an ein wunder,
dass der steinhagel schadlos blieb;
mitten im raum lag ein runder,
den diese turbulenz hertrieb.

doch halt, - front sinnierte stutzig, -
die schrift beschreibt die steingefahr
als ungefährlich wie schmutzig,
und verweist äusserst sonderbar
in der parabel nebenbei
auf die transparenten steine;
sie existieren vom raum frei,
jedoch alle drei alleine.

sie erschienen als glücksbringer,
die das schicksal freundlich stimmen;
man pflegte die raumsteinspringer,
um energie zu gewinnen.

der stein verleiht die fähigkeit,
ihn einmalig zu begleiten;
im gegenzug nimmt er die zeit,
um sich derart auszubreiten.

auf der suche nach der stelle,
wo es noch mehr zu lesen gab,
stöberte front in der quelle
nach einem verschlüsselten rat.

schon mehrfach las er jedes wort,
weil er dadurch viel mehr verstand;
oft genoss er den lesesport,
da er das wissen hilfreich fand.

einzelne worte wie laute
zu gedanken in der stille
verrieten, woran front kaute, -
sein halt war der siegeswille.

noch einmal las er die stelle,
wo er aufschluss finden wollte;
vorbei waren die anfälle,
was tunlichst so bleiben sollte.

es sind die fliegenden steine
der schlüssel zur raumlosigkeit;
diese möglichkeit ist eine,
die das kapitel prophezeit.

es folgte ein neuer abschnitt
ohne jeden zusammenhang;
unerwartet schrie front "bull shit, -
die weisheit beginnt am anfang!"

die passage der acht berge
war vom sinn her unverständlich;
somit entstand er als erbe
der geschichte unumgänglich.

zu beginn der episode
wird schon darauf hingewiesen,
und sei hier als leseprobe
ganz besonders angepriesen.

8 berge
"acht berge standen neben dort -
jeder an einem andern ort,
wo vierzehn herrscher regieren;
ein tal dient den toten tieren,
ihre seelen zu reinigen,
die sie aus dem körper lösen.
jedes geht zu den seinigen, -
die guten wie auch die bösen.

begleitet von seiner herde
unterschiedlicher kulturen
zog er über die acht berge
ihre hufeisenen spuren."

geschrieben: Di, 17. Nov 2015 00:52:19

in blumiger sprache erzählt
die geschichte eine reise;
die fortsetzung, welche hier fehlt,
gab es im film brockenweise
bis zu dem folgenden abschnitt,
der vollständig zu lesen war.
ich finde ja, er ist ein hit,
und stellt etwas mir neues dar.

".. der platz muss bei weitem reichen,
jedoch das schiff bewegt sich nicht;
trotzdem die tage verstreichen,
bleibt ihnen dieselbe aussicht.

er saß noch immer am feuer,
und es war ihm alles egal.
daheim zahle er die steuer
nur für die ratten im kanal.

vielleicht ist dieses schiff zu groß,
oder auch die brücke zu klein.
ist der fisch von der leine los,
will er nicht mehr gefangen sein.

der fisch hat das schiff gezogen,
doch man grillte ihn zum essen;
gräten schwimmen in den wogen -
ihre höhe zu ermessen.

der koch bewahrte das feuer,
und blieb spontan in der ferne;
das schiff bekam ein gemäuer
als das rasthaus der fünf sterne.

es brennt bei tag wie auch bei nacht
feuer am wasser der erde;
fisch und rindfleisch sind angemacht,
damit der gast sie erwerbe.

man liest noch vom lokalen brauch
den stier bewusst zu verzehren,
und ihn mit einem vollen bauch
bei einem schluck zu verehren.

ein bauer trieb neben dem fluss
die kühe der strömung entlang;
der stier stampfte schnaubend zum gruss,
den er folgt dem inneren drang.

der stier könnte das schiff ziehen,
doch braucht er für die kühe zeit;
man hat einen koch geliehen,
der machte den stier essbereit."

geschrieben: Di, 17. Nov 2015 10:42:01

der teil wurde eingeblendet,
jedoch der rest unterschlagen;
wie es weitergeht und endet,
bleibt offen zu hinterfragen.

front schlich vorsichtig zu dem stein, -
es war ihm nicht wohl zumute;
trotzdem lies er sich darauf ein,
und glaubte nur an das gute.

geschrieben: Mi, 18. Nov 2015 23:23:05

er näherte sich schritt für schritt, -
doch stolperte kurz vor dem ziel;
so gab er dem stein einen tritt,
während er aif den boden fiel.

der stein rollte in die ecke,
wo er an der wand liegenblieb;
front verpackte ihn in säcke,
wo er deutlich stein darauf schrieb.

den stein legte front in's regal,
und ging zum brückenplatz zurück,
da meinte backa "mein gemahl,
du bist mein wahres lebensglück!"

geschrieben: Fr, 20. Nov 2015 00:11:48

front begann freundlich zu wirken, -
die mimik davor war grimmig -
"womit kann ich dich bewirten?"
kam beinahe wie unstimmig, -
doch war's wohlwollender humor,
der seine liebe ausdrückte.
es war wegen des steins zuvor,
der ihn nur bedingt entzückte.

sie hieß sein anbot willkommen,
und bat um etwas zu trinken, -
er hat ein glas mitgenommen,
und nickte mit augenblinken
"gleich kommt trinkbares geronnen."

front holte aus einer tasche,
die neben ihm am boden stand,
eine große, schwarze flasche,
und goss mit seiner linken hand
in das glas etwas flüssigkeit,
das er backa sodann reichte.
"das hat dich gleich vom durst befreit, -
die übung ist eine leichte.
trink vorerst diesen ersten schluck,
damit du das problem behebst,
und danach frei von jedem druck
dir ganz gemütlich überlegst,
was du sonst gerne hättest.
was hältst du von einer mahlzeit,
damit du den magen rettest,
falls dieser schon um hilfe schreit?"

"warum bist du so fürsorglich?
das kenne ich an dir nicht mehr, -
du fragst ja sonst nie davor mich, -
und kommt es denn von ungefähr,
dass du übertrieben nett bist,
oder ist es deine laune,
die dafür verantwortlich ist,
daß ich deinetwegen staune?"

geschrieben: Fr, 20. Nov 2015 14:39:51



"du hast mich natürlich durchschaut;
ja, ich will dir etwas beichten;
ich habe vielleicht mist gebaut, -
dem schicksal sei dank, nur leichten."

"was machst du es denn kompliziert?
sag mir einfach, was dich bedrückt;
jetzt hast du bereits initiert,
daß dir dein anlauf sicher glückt."

geschrieben: Sa, 21. Nov 2015 16:39:57

"du pflegst einen bissigen ton,
gewickelt in deinen humor;
doch ja, ich verstehe dich schon, -
das kommt ansonsten selten vor.",
warf darauf hin front scherzhaft ein,
und strich backa sanft durch ihr haar.

"ich sorge mich wegen dem stein,
und zweifle ob es richtig war,
ihm hier einen platz zu geben."
"wovon redest du überhauipt?
was für ein stein und weswegen
hat er dich der ruhe beraubt?"

geschrieben: So, 22. Nov 2015 11:08:46

"ich wollte es dir erzählen,
doch du hast mich unterbrochen;
mir liegt fern, dir zu befehlen,
doch würde ich zuerst kochen,
damit wir beim essen reden.
also habe etwas geduld,
dann will ich mich offenlegen,
und schildere dir meine schuld."

geschrieben: Mo, 23. Nov 2015 07:18:02

"ja, soll so sein, wenn du das brauchst,
mit leerem magen spricht's sich schlecht;
doch wenn du in die küche laufst,
wäre mir etwas leichtes recht."

"mir ist genauso nicht nach viel.
ich nehme an, du hast alles,
oder liege ich daneben?
schrei einfach im fall des falles,
dann komm' ich sofort deswegen."

front setzte sich in bewegung,
und maschierte seiner sicher, -
da rief backa ohne regung
"spiel doch den film 'allgekicher'."

geschrieben: Di, 24. Nov 2015 13:36:36

in dem moment blieb front stehen,
und schien kurz zu überlegen,
"diesen schrott willst du jetzt sehen?
soll mir recht sein deinetwegen."

front drückte auf der tastatur
ein paar knöpfe sowie schalter;
jedoch verblieb die technik stur.
"warte, der trick ist ein alter,
und wirkt in den meisten fällen.",
belehrete da front seine frau;
dann hörte man ihn laut bellen.
"ich weiss es eigentlich genau",
ergänzte er zu den lauten,
und trat mit dem fuss dagegen,
wo sie die technik einbauten;
schon begann es sich zu regen.

die wand der kapsel erhellte,
wo ein lichtstrahl den film hinwarf;
nachdem front den ton einstellte,
fragte er, ob er kochen darf.

backa hat sofort gekontert,
und wirkte dabei überrascht;
"wozu fragst du das gesondert,
oder bist du gar eingehascht?"

"wie kommst du denn auf die idee?
es war nur eine redensart."
"ach, verheizen wir keinen scnee,
dann haben wir kohle gespart.
ich habe doch auch nur gescherzt,
und es war nicht zum streit bestimmt;
es wäre nett, wenn du beherzt,
dass der film den moment beginnt."

geschrieben: Mi, 25. Nov 2015 14:04:22

so gab front keine antwort mehr,
der in der kochnische verschwand;
der film zeigte raumschiffverkehr
und viele namen am anfang.

das bild sprang in den innenraum
eines dieser raumgefährte;
die ausstattung glich einem traum,
der meine fantasie nährte.

geschrieben: Do, 26. Nov 2015 15:38:21

alles war in gelb gehalten,
um man trug selbst gelbe kleider;
ein paar hagere gestalten -
große mannsbilder und weiber -
standen drinnen reihenweise,
wie auf einer hühnerleiter
scheins auf einer langen reise.
die stimmung war sichtlich heiter.

man sah viele räume innen
mit den wesen voller narben;
und überall riesenspinnen
in schillernden, bunten farben.

das wirkte ein wenig billig,
eher wie so ein science schund,
doch war ich zum schauen willig,
und saß mir gern den hintern wund.

geschrieben: Sa, 28. Nov 2015 22:06:49

es war eine gute idee,
dachte ich für einen moment;
nur tat mir schon mein gesäaß weh; -
ich denke, daß das jeder kennt.
ein film im film spielt sehr selten,
beziehungsweise ist mir neu;
doch ich freu' mich auf die welten,
und weiss, daß ich es nicht bereu'
diesen monsterfilm zu sehen,
zumal er mir bis jetzt gefiel;
ich werde den film verstehen,
wenn ich ihn sah - das ist mein ziel.

ein roman zog über den schirm, -
zu schnell von unten nach oben;
nur die hälfte kam in mein hirn, -
es mag sein, das ist gelogen.

die größte bewegung im all
seit der geburt unserer zeit
signalisierte den verfall
der unioneigenen einheit.

die union waren sie alle,
die als wesen existierten;
es wurde zur todesfalle,
wo die kräfte eskalierten.

die energie ist im aufruhr,
denn der anfang ist im aufbruch;
in ihr pulsiert ihre natur
erkrankt durch den ewigen fluch.

vor zig billionen jahren
mutierte die anziehungskraft;
atome wurden zu paaren -
die zeiten wurden zu lebhaft.

ein zyklus nahm seinen anfang, -
und schuf den kreislauf deswegen,
der aus einer paarung entsprang -
zu beginn von seinem leben.

geschrieben: So, 29. Nov 2015 09:58:41

als damals bewegung entstand,
begann die neue dynamik;
neu gründeten sie den verband
in der folge ihrer taktik.

vieles konnte ich nicht lesen
wie bereits zuvor geschrieben;
es ist unwichtig gewesen
und mir unbekannt geblieben.

geschrieben: Mo, 30. Nov 2015 23:43:25

ich registrierte fragmente, -
nur einzelne textsegmente,
wie dieses folgende beispiel,
das mir ganz besonders auffiel.

sie litten unter dem wohlstand,
den ihre eltern einst schufen;
der kontinent verkam gesamt;
diese zeit war wie gerufen
für kleine listige gruppen,
die deren herrschaft bekämpften.
sie organisierten truppen,
damit diese die macht dämpften.

zum schluss stand in der einleitung,
der crash im kern betraf alle;
die schwingung erfuhr verbreitung,
selbst bishin zur großen kralle *).

eine hand voll dieser wesen
spielte die handlung im streifen;
sie sind gesprächig gewesen,
um die lage zu begreifen.

"sank, du hast nachrichten studiert;
sage mir die neuigkeiten.
wohin werden wir jetzt chauffiert?
was bringen die neuen zeiten?"

"kop, man weiss noch nichts genaues;
alles dürfte chaotisch sein, -
das klima ist ein sehr raues
in dem planlosigkeitsverein."

"wer von uns kommt an die reihe,
die nachrichten mitzuhören?
liegt es jetzt an mir alleine,
mich darüber zu empören?"

geschrieben: Di, 1. Dez 2015 11:20:58

"saffa, wäre es nicht deine sache
neuigkeiten einzusammeln,
anstatt nur unsinn zu machen,
und planlos herumzugammeln?"

"ich dachte, affas käme vor mir.
wo ist sie denn hingegangen,
oder ist sie ohnedies hier?
turnt sie wieder an den stangen?"

"nein, sie holt nur irgendetwas,
und meinte, sie käme wieder.
sie sagte, 'jeder versteht das,
sie lege sich sonst nur nieder.'
damit ist sie plötzlich verschwunden.
ich schaute noch, wohin sie geht,
doch habe sie nicht gefunden.
ich denke, dass hoffnung besteht,
dass sie jeden moment eintrifft.
mehr ist mir leider unbekannt.
kann auch sein, dass sie nur kurz schifft,
und kommt sowieso gleich gerannt."

"danke kop, wir werden warten;
es wird wohl nicht lange dauern.
hat jemand vielleicht allkarten?
dann brauch' ich nicht zu versauern,
wenn ich das äther belausche.
kop, du hast doch immer welche mit.
bevor ich mich nur berausche,
wäre der zeitvertreib ein hit."

"verzeih, ich habe sie verborgt.
einer von den ockergelben
hat für unterhaltung gesorgt;
dort drüben stehen die helden."

sie sprachen noch eine weile
über alles, jenes und mehr;
hatten sie doch keine eile
und langweilten sich daher sehr.

das gespräch war oberflächlich
ohne nennenswerte fakten.
der inhalt schien nebensächlich,
den sie in worte verpackten.

geschrieben: Mi, 2. Dez 2015 13:12:10

trotzdem war viel zu erfahren,
wie zum beispiel ihre namen;
dass sie acht statt sieben waren,
die drei herren und fünf damen.

sank, saffa, affas und auch kop
gehöhrten zu einer sippschaft;
mit drei frauen reiste der doc, -
nur damit er sein pensum schafft.

zu der gruppe stieß ein verband,
der kreativität pflegte,
und vor vielen jahren verschwand,
weil man produktion erwägte.

drei männer sowie eine frau,
muf, heck und mot und auch laun
lebten daheim in einem bau
mit einem riesengroßen raum.

zufall brachte sie zusammen,
der im wartesaal passierte,
weil sie aus einem ort stammen,
in dem macht unrecht kaschierte.
der stadthalter lebte feudal,
und hielt sich regelrecht sklaven.
alle hassten ihn als scheusal,
denn er traktierte die braven.

so vertrieb man die wartezeit,
und fand idente vorlieben.
im zuge der gelegenheit
sind sie zusammen geblieben.

das gespräch dauerte lange
und war mir zu viel zum schreiben;
besser ist, wenn ich anfange
in die handlung einzusteigen.

nach diesem langen dialog
wechselte abrupt der schauplatz,
wo ein sportschuh durch das bild flog,
und man stritt über einen schatz.

fünf köpfe in uneinigkeit
schrien einander lautstark an,
und bei dieser gegebenheit
waren sie frei von jeder scham.

geschrieben: Do, 3. Dez 2015 10:12:36

es ging um irgendein erbe, -
ein jeder wies die schuld von sich -
wild war so manche gebärde,
die stimmung war gar fürchterlich.

"halt' deinen dreckigen schnabel,
ich halte die dummheit nicht aus!
jedesmal kriege ich kabel,
am besten wäre, du gehst raus."

"das geht mir jetzt einfach zu weit,
du hast hier nichts zu bestimmen;
du hältsts dich wohl für sehr gescheit,
es wird zeit, dich zu besinnen!
niemand darf mir widersprechen,
und du hast hier nichts zu melden.
sind die worte von den frechen,
tötet man bei uns den helden.
wähle daher deine sprache
mit der gebotenen sorgfalt,
oder schweige zu der sache,
sonst verschwindet deine gestalt."

geschrieben: Fr, 4. Dez 2015 09:43:40

der getadelte blickte auf,
und trat auf seinen herrscher ein;
es folgte ein wächterauflauf -
massen stürzten zur tür herein.

der täter wurde gefesselt,
und in einen würfel gezerrt;
derart darin eingekesselt
blieb er lange zeit eingeperrt.

das sprachniveau stieg wesentlich
nach diesem wilden zwischenfall,
doch dachte man unterschiedlich -
das führte zum nächsten ausfall.

ein wutanfall war ein problem,
sodass der tobende umfiel;
sein gehabe war sehr extrem,
und sein zorn offenbar zu viel.

während er wütend um sich schrie,
rang er ganz plötzlich schwer nach luft;
da verfiel er der hysterie,
und ist umgekippt, - dieser schuft.

geschrieben: Sa, 5. Dez 2015 09:03:39

sofort stürzten wesen herein,
und untersuchten den patient;
sie schlugen ihn in tücher ein,
die man eher als wandschmuck kennt.

sie trugen den verpackten fort, -
die anwesenden schwiegen kurz -
keiner von ihnen sprach ein wirt,
da hörte man laut einen furz.

"wer kann sich nicht zurückhalten,
wenn schweigen den tod begleitet?
wenn gase die backen spalten,
werden die winde vertreitet,
welche viel gestank entfalten."

geschrieben: So, 6. Dez 2015 15:15:41

der kleinste in dieser runde
ist daraufhin vorgetreten, -
"ich aß teig vor einer stunde,
es sei verzeihung erbeten."

"gut, wir belassen es dabei;
wir müssen das problem lösen, -
jeden tag wird mehr gewalt frei,
und wir helfen allen bösen,
wenn wir ausschliesslich zuschauen,
während sie schalten und walten,
um uns den frieden zu klauen,
wo sie alles verunstalten."

"ja meister, ich gebe dir recht;
wir alle müssen beipflichten,
doch du weißt, die zeiten sind schlecht, -
das kann jeder hier berichten."

"sag, kul, was können wir machen, -
wie sollen wir dem begegnen,
den schaden zu vervielfachen,
falls wir ihr konzept absegnen?"

geschrieben: Mo, 7. Dez 2015 11:03:24

"zum konzept geben wir ok, -
das ist per gesetz geregelt -
doch dann fehlt mir eine idee,
wie man deren plan aushebelt."

"dom, lak, was habt ihr zu sagen?
habt ihr den rettenden einfall,
den die anderen nicht haben?
wie verdient ihr euer denkmal?"

der schlankere meinte sofort,
"ich sehr da keinen ausweg,
ausser die flucht von diesem ort;
das alles ist wirklich zu schräg."

"dom, das ist derart zu einfach;
auch falsch ist das davonlaufen.
und vor allem, was kommt danach?
willst du dir die haare raufen,
wenn man dich mit erfolg vertreibt,
oder deinen kopf verlieren,
weil dir sonst nichts mehr überbleibt,
als dein ende zu fixieren?"

"ich muss euch zwei unterbrechen,
denn das war schon thema vorhin.
zielführender zu besprechen
ergäbe für uns jetzt mehr sinn."

geschrieben: Di, 8. Dez 2015 14:56:57

"ich habe auch keine idee",
ergänzte man aus der runde,
"mir tut die brutalität weh, -
welch' schandfleck der völkerkunde."

"gut mos, das wissen wir bereits,
doch so kommen wir nicht weiter.
noch agieren wir im diesseits, -
versuchen wir es gescheiter.
wir wissen nicht, was noch geschieht,
und auch nicht, was wir tun werden.
derart wird unser fachgebiet
demnächst unbemerkt zu sterben.
ich mache euch einen vorschlag,
dem gebührt, ihn umzusetzen.
daher bekommt ihr den auftrag,
vergangenes einzuschätzen,
um daraus schlüsse zu ziehen,
welche uns den erfolg bringen.
es sei euch mein ohr geliehen,
sobald euch schritte gelingen."

geschrieben: Mi, 9. Dez 2015 18:14:12

"die gründe liegen auf der hand -
der regionalismus ist schuld;
er führte sogar zum aufstand -
zu vielen fehlte die geduld.

zu vieles wurde umgestellt,
weswegen das chaos ausbrach;
die wirtschaft tat was ihr gefällt,
und legte noch ein schäuflein nach.

die massenwanderung begann,
weil es nichts mehr zu essen gab.
alle chancen wurden vertan,
was auch an der dynamik lag.

geschrieben: Do, 10. Dez 2015 15:36:29

der weiseste rat hat gefehlt, -
ich denke, er wusste warum;
man hätte ihn sinnlos gequält
und gesagt, der rat sei zu dumm."

"mek, es ist natürlich einfach,
die schuld anderen zuzuschieben,
doch du erklärst das himmelsdach
mit einer hand voller fliegen.

schuld zuweisen ist nicht hilfreich,
gründe finden hingegen schon;
definieren wir den vergleich
zwischen dem passierten affront
und dem erwünschten geschehen
ohne etwas zu begründen.
möglich, dass wir derart sehen,
welche wege offen stünden."

geschrieben: Fr, 11. Dez 2015 17:40:00

"mos, wir gewinnen den durchblick
mit der genialen strategie;
der grund war nur die dynamik
und zu viel an eigenregie."

"jetzt darf ich mich zu wort melden.
warum macht ihr es kompliziert?
denkt mal nach, wer von den helden
hat den aufstand denn provoziert?
ein typ, den wir alle kennen
hat den dupfen am i gesetzt,
um sich von seinen zu trennen, -
was man eigentlich gar nicht schätzt.

doch es gelang ihm erfolgreich
seine position zu stärken;
und seinen ausgeheckten streich
sollte lange niemand merken,
als er bereits die fäden zog,
und mehr als geschickt agierte,
aber schwarzes vom himmel log,
doch brilliant dabei taktierte.

der typ ist die schlüsselfigur;
wir haben ihn auszuschalten.
dazu kippen wir die zensur,
und verbieten die anstalten,
in denen seine feinde sind;
so triumphieren wir bestimmt."

geschrieben: So, 13. Dez 2015 10:25:18

"lak, das ist alles zu global, -
wir müssen jeden schritt planen;
und wir bräuchten auch die codezahl, -
die können wir nicht erahnen."

der gesprächsfluss ist gerissen,
man schaute sich nur fragend an;
alle wollten scheinbar wissen,
wie man die zahl erfahren kann.

"mos, du hast wichtiges gesagt;
diese codezahl ist ein knackpunkt." -
"den sieg verdient, wer etwas wagt",
wurde über's äther gefunkt.

die ironie lies mich lachen,
und nahm spannung aus der szene;
ich wollte kurz pause machen,
und verließ die sessellehne.

mein gaumen spürte trockenheit,
und hunger machte mich unrund:
so war es für die stärkung zeit, -
es musste etwas in den mund.

geschrieben: Mo, 14. Dez 2015 15:56:44

ich stand vor der vorratskammer,
da begann im magen ein krampf
krämpfe waren wohl ein jammer -
oft begleiteten sie kohldampf.

der kühlschrank war ausser betrieb, -
ich brauchte bald einen neuen,
doch derzeit war nur, was mir blieb,
mich auf ein gerät zu freuen.

ein neuerwerb kommt zu teuer,
dafür muss ich mich gedulden, -
sicherlich länger als heuer,
denn ich kaufe nicht auf schulden.

geschrieben: Di, 15. Dez 2015 14:13:16

der ausfall ist immer mühsam,
weil die tür beim neustart blockiert;
eine codezahl benötigt man,
damit es wieder funktioniert.

ich vergaß immer die ziffern, -
die brachte man am boden an;
eine schnapsidee von kiffern
hätte gescheiteres getan.

also neigte ich den kasten
sodass ich diese ziffern sah;
dann wollte ich mich entlasten,
was leider ganz anders geschah.

weil das gerät seitwärts kippte,
verletzte es dabei mein bein;
damit ich die zahl eintippte,
musste ich sehr vorsichtig sein.

der eiskasten lag instabil,
und meine stimmung im keller;
mit letzter kraft kam ich an's ziel,
und schrieb die zahl auf den teller,
der vorhin auf den boden fiel.

kaum stand der schrank wieder aufrecht,
wollte ich die zahl eingeben,
doch die stand auf dem teller schlecht, -
der ist unterm schrank gelegen.

ich verschob den kasten ein stück,
und kam nur mühsam zu der zahl;
dann schob ich ihr wieder zurück,
und war am ende meiner qual.

der eiskasten brauchte zum starten
gewiss die halbe ewigkeit;
ich konnte es kaum erwarten, -
nur langsam verging diese zeit.

geschrieben: Mi, 16. Dez 2015 23:27:27

endlich wurde die tür entsperrt, -
fast erlitt ich einen anfall;
im eiskasten lag vieles verkehrt, -
das ganze glich einem miststall!

ich hab's mir anders vorgestellt,
als jetzt den eisschrank zu putzen,
doch war in der realen welt
das zu tun von großem nutzen.

mein imbiss war voller scherben
und ausgeronnenem gelee;
das zu essen hiesse sterben;
schlussendlich nahm ich einen tee.

ich vergass gelöstes problem,
und beschloss, weiter zu schauen;
so machte ich es mir bequem,
stellte mir vor zu verdauen,
und setzte das abspielen fort.

"resümieren wir den hergang,
und beginnen beim ausgangsort;
die wahl nehmen wir als anfang."

geschrieben: Do, 17. Dez 2015 15:00:54

"warte, die wahl war doch fingiert,
der anfang war lange davor;
man hat das abkommen signiert, -
damit kam das scheusal empor."

"bitte haltet ganz kurz inne -
für ihn, oder waren da mehr?
war allein in seinem sinne,
dass jenes böse massaker
den weg zum aufstand festlegte,
oder gab es verbündete?
der verdacht, den ich hegte, -
dass er falsches verbreitete,
hat sich leider bewahrheitet,
wie uns die sachlage beweist.
wenn sich das chaos ausweitet,
weiss ich, wer noch das handtuch schmeißt."

geschrieben: Fr, 18. Dez 2015 08:58:11

"lass doch wenn und dann beiseite,
das bringt uns sicher nicht weiter;
wenngleich ich auch nicht bestreite,
letzteres wäre gescheiter.

wie immer, nehmen wir's heiter, -
das ist das oberste gebot;
bleiben wir beim oberleiter
und seiner provozierten not.

haben wir seinen lebenslauf,
oder läßt er sich ausheben?
wir finden doch gewiss darauf
des scheusals ganzes machtstreben.

wichtig scheint mir, wann er begann
in der presse zu erscheinen;
und das umfeld, aus dem er kam -
gesellschaftlich um die seinen
im weitesten sinn gesehen,
um ein klares bild zu haben,
und die lage zu verstehen,
deren folgen wir beklagen."

geschrieben: Sa, 19. Dez 2015 16:20:03

"ich ließ die akte ausheben, -
sie sollen diese auskramen;
machen wir pause deswegen,
oder sprengt das den zeitrahmen?"

"bei der pause bin ich dabei,
mir knurrt ohnehin der magen;
wie lange nehmen wir uns frei?
was hat der leiter zu sagen?"

"ewig haben wir keine zeit,
doch die pause ist angebracht
ich entscheide, es ist soweit,
dass ihr ganz entspannt pause macht."

geschrieben: Mo, 21. Dez 2015 15:54:59

kaum hatte er ausgesprochen,
war der raum binnen kurzem leer;
als habe man sich verkrochen
gab es im bild niemanden mehr.

leise setzte die musik ein,
die zunehmend lauter spielte.
ein unbekannter kam herein,
der da in die gegend schielte.

"kann ich hier jemanden achten?"
rief er nur und schaute herum, -
schien noch etwas zu betrachten,
und ging mit den worten "wie dumm."

ihre pause ist vergangen,
und die gruppe kehrte zurück;
sie stillten noch ihr verlangen, -
man kaute an so manchem stück.

die stimmung war besonders gut,
und so sprach jeder mit jedem;
schnattern der jungen vogelbrut
war ein ohrenschmaus dagegen.

geschrieben: Di, 22. Dez 2015 13:03:45

jetzt, wo der boss zur ruhe rief,
verstummten die lauten stimmen,
wonach die diskussion verlief,
um einen plan zu gewinnen.

so setzten sie das gespräch fort;
vielleicht nicht besonders weise
ergriff muk als erster das wort, -
zum verstehen viel zu leise.

"muk, du bist nicht zu verstehen,
du musst schon deutlicher reden,
und die stimme lauter drehen,
um deinen senf preiszugeben."

nach diesem treffenden einwand
wurde kurze zeit geschwiegen.
muk machte einen neuanfang,
um nochmals kritik zu kriegen.

"danke für's zusammenfassen",
gab der leiter als lob von sich;
"wollen wir das gelten lassen,
doch frag' ich, wie weit komme ich,
wenn ich nur das wiederhole,
was andere bereits sagten.
äussere zu meinem wohle,
worüber wir vorhin tagten
in einer zuträglichen form,
damit wir neues erfahren.
schüre bitte nicht meinen zorn,
sonst lasse ich dich einscharren."

"leiter, ich wollte nützlich sein,
um nicht nur herumzustehen;
es hat allerdings den anschein,
ich muss es anders angehen.
ich habe wohl auch nachgedacht,
nur leider war ich nicht gescheit;
und hoffte, das es euch nichts macht, -
falls doch, tut es mir wirklich leid."

"ich habe da einen ansatz,
den ich gerne einbringen will.
es geht doch immer um den schatz, -
ein leben lang wie auch im spiel.

geschrieben: Mi, 23. Dez 2015 07:57:14

es gab schon lange frieden,
weswegen ein krieg kommen muss;
jetzt geht es darum zu siegen, -
das ist die zu knackende nuss.

die vergangenheit ist vorbei,
rüsten wir uns für die zukunft.
darum rufen wir zum kampfschrei
und üben uns in der kriegszunft."

"nein, die waffen müssen schweigen, -
sie würden alles vernichten;
wir wollen vernünftig bleiben,
und uns nicht zu grunde richten.

wer kann sonst etwas beitragen?
wer von euch hat noch ansichten.
lasst uns noch ein wenig graben,
um sicheres land zu sichten."

"oh, mein gebieter der mehrheit,
eure worte klingen kostbar;
wir kommen in die nue zeit,
in der sich wiederholt, was war.

erinnert euch an den beginn,
als damals die ära entstand;
der krieg hatte für uns den sinn,
dass man sogar uns brauchbar fand.

es war schon sehr lange frieden,
und zu vielen war langweilig;
die masse war unzufrieden,
und mancher umstand recht leidig.

daß einer die stimme ergreift,
und so das ruder an sich reißt
war gut geplant und ausgereift,
wie in der geschichte zumeist.

das scheusal hatte freie hand,
weil ihn niemand beachtete;
bis zu dem besagten aufstand,
als er jeden entmachtete.

geschrieben: Do, 24. Dez 2015 19:36:54

man hat ihn leider ausgegrenzt,
wie den zulauf total negiert;
er hat sein team gekonnt ergänzt,
das derzeit mit willkür regiert."

"was du sagst, ist sicher korrekt,
und auch nicht zu widerlegen;
nur wo sich die lösung versteckt,
bleibt weiterhin zu erheben."

"ich möchte noch dazu sagen,
dass wir mit ihm reden sollten;
auch um den kontakt zu haben,
den wir gerne knüpfen wollten."

geschrieben: Fr, 25. Dez 2015 15:53:49

"das kommt gewiss nicht in frage.
mit der kreatur red' ich nicht;
schon weil ich es kaum ertrage,
mit welchem unterton er spricht."

"verzeih, wenn ich jetzt anmerke,
daß wir mit ihm reden müssen.
wenn ich gesagtes verwerte,
wäre dieses zu begrüssen."

"mit ihm reden werde ich nicht;
dieses sei von dir erbeten.
ich hasse diesen bösewicht, -
diesen völlig überdrehten.
ist seine akte bereits hier?
ist sie vielleicht schon gekommen?
was eigentlich erwarten wir?
wer hat was angenommen?"

die gesichter schauten fragend
einander eher ratlos an;
auf den ersten blick nichts sagend, -
der älteste sprach irgendwann:

"wir müssen viel für uns werben,
und energie investieren,
damit wir gut bekannt werden,
und nicht nur am rand gastieren.
sagt, wer kennt uns eigentlich noch?
sind wir denn irgendwem wichtig?
man sagt zu mir "hallo arschloch", -
das finde ich nicht mehr richtig."

geschrieben: Sa, 26. Dez 2015 17:58:03

"vorerst will ich den lebenslauf,
und dann reden wir darüber;
ich bestehe wirklich darauf, -
das halte ich jetzt für klüger."

die türe knarrte ziemlich laut,
fünf merkwürdigkeiten kamen,
haben ein gestell aufgebaut,
und zeigten auf einen rahmen,
der obenauf dem konstrukt lag.
"man greife hier in die schachtel,
wer immer dieses wagen mag,
und entnehme so ein achtel
der gewünschten unterlagen,
um die gesamten zu haben.
wir kommen morgen früh wieder,
und holen unser eigentum."
die boten setzten sich nieder,
und gaben einen teil herum,
den jeder im raum unterschrieb.
danach sind sie abgezogen,
da ihnen nichts mehr zu tun blieb.
die neugier hat überwogen,
"worauf wartet ihr, kollegen,
lasst uns die akte ausheben",
sagte muk und machte sich her,
beherzt in die box zu fassen,
doch bemerkte bleich, sie sei leer, -
sie hätten sich bluffen lassen.

geschrieben: So, 27. Dez 2015 12:47:32

ein paar momente war stille, -
staub würde die ruhe stören.
"weil ich dir völlig zustimme.",
ließ der leiter von sich hören,
"werde ich mich selbst beschweren,
und mich entsprechend aufregen.
mich gegen unrecht zu wehren
werden die typen erleben.
ihr könnt also pause machen,
bis ich wieder zurückkehre;
ihr dürft ein zweites mal lachen,
ich behebe die misere.

die meute verließ das zimmer,
wie auch der boss selbiges tat;
er rief: "heute komm' ich nimmer,
habt also einen schönen tag!"

der film zeigte ein kleines haus,
vor dem felsigen hintergrund;
es schaute recht kuschelig aus,
und durch die farben fröhlich bunt.

dieses haus kam größer in's bild,
bis die kamera drinnen war,
wo die weitere handlung spielt;
diese stellte sich wie folgt dar.
kinderparty
geschrieben: Mo, 28. Dez 2015 23:34:58

eine kinderparty ist laut,
während sie eltern beschäftigt;
es wird ein schloss aus holz gebaut,
vorhaben werden bekräftigt
neuen schabernak zu treiben.
so manches wird gleich umgesetzt,
vieles wird fantasie bleiben, -
alles hat die wichtigkeit jetzt.

sie spielen mit der autobahn,
die eisenbahn fährt nebenher,
und eine lock - mit affenzahn -,
legt hier den autobahnverkehr
aus den schienen geworfen lahm.
da wird gleich heftig gestritten,
weil jeder jede beschuldigt, -
erst nach intensivem bitten
wird das ereignis entschuldigt.

papierflieger segeln weiter,
als die vorgängermodelle;
die kinder werden gescheiter -
durch das spielen als lernquelle.

das haus voller jungen leute
gleicht einem einzigen spielplatz.

"acht wurde der jüngste heute
als der eltern einziger schatz.
krok lud all seine freunde ein,
denn die party ist ein abschied;
schon morgen wird hier niemand sein,
wenn man in die ferne abzieht."

in die erste szene im haus
wurde der text eingeblendet;
und genau so schaut es aus,
dem man aufmerkamkeit spendet.

geschrieben: Di, 29. Dez 2015 17:48:48

die eltern als recht junges paar
genossen doppelt zu feiern,
es war ihr zehntes heiratsjahr.
dennoch lies sich nicht verschleiern,
daß der aufbruch kurz bevor stand.
die gespräche waren spärlich,
wann immer man zeit dazu fand; -
sie wirkten überaus ehrlich.

geschrieben: Mi, 30. Dez 2015 20:35:04

"was müssen wir morgen noch tun?",
fragte sie ihn beim ausschenken;
"gehen wir noch einmal herum,
um uns nicht dafür zu schelten
etwas vergessen zu haben,
wenn wir in der weiten ferne
über das vermissen klagen.
ein paar decken für die wärme
sollten wir auch noch verstauen;
kann ich dich damit betrauen?"

"manschja nein,ich bin dagegen;
wir lassen jetzt alles zurück.
ein paar decken - meinentwegen,
jedoch ansonsten nicht ein stück."

"hinro, sag bist du denn verrückt?
du willst alles zurücklassen?
das ist - noch vornehm ausgedrückt -
für mich wirklich nicht zu fassen."

geschrieben: Do, 31. Dez 2015 08:05:17

"was sollen wir mit dem ballast,
den wir ausschließlich mitschleppen?
nur, weil du niemals genug hast,
zähle ich nicht zu den deppen,
die das glumpert haben wollen.
nein, manschja, wir brauchen das nicht.
was da bleibt, ist für die schollen,
wenn dieses haus zusammenbricht."

geschrieben: Fr, 1. Jan 2016 16:07:39

"schatz, wir reisen nicht, wie immer.
ich denke, du weißt das genau;
wenigstens das kinderzimmer
bleibt wichtig - als mutter und frau.
nicht alles darf zurückbleiben,
denn das wäre katastrophal;
und unser sohn würde leiden, -
denk' doch nur an seinen pokal,
den er beim schnellreden gewann.
er würde dir nie verzeihen,
wenn er ihn nicht mehr haben kann,
und sicher, wie am spieß schreien."

"verzeih', daß ich in's wort falle;
notwendigkeit nicht zu sehen
geht mir wirklich an die galle;
so wie die winde jetzt wehen,
haben wir keine spielhalle.
das wird wohl auch kyc verstehen.
so ein pokal hat viel gewicht, -
das ist dir doch sicher bewußt.
wir brauchen diesen pokal nicht,
wie du mir zugestehen musst."

geschrieben: Sa, 2. Jan 2016 12:47:26

"bitte, ich will jetzt nicht streiten, -
lass uns die party genießen;
freuen wir uns über zeiten,
die uns hier glücklich sein ließen."

"gut, manschja, wir feiern zuerst,
und wollen humor bewahren;
freude, die du kindern bescherst,
wird uns später groll ersparen."

"siehst du, das ist worum es geht,
wenn sich die kleinen wohl fühlen,
was ihnen zweifelsfrei zusteht."

derweil standen auf acht stühlen -
zufällig im raum aufgestellt -
die ballwerfer auf einem bein.
und wer als letzter runterfällt,
trägt später ein sesselbein heim.

geschrieben: So, 3. Jan 2016 11:23:45

gleich beim werfen abzusteigen
oder beim fangen zu kippen
heißt für dermal auszuscheiden.
andere wiederum tippen,
wer wohl diese runde gewinnt.
da wird taschengeld verwettet,
wenn spannung zu kribbeln beginnt.

einer hat sich angekettet, -
so hat ihn manschja umgestimmt,
doch die regeln einzuhalten,
denn wenn sich jeder herausnimmt,
dieses spiel selbst zu gestalten,
kann nur ein chaos entstehen,
in dem spieler untergehen, -
hat sie ihm sehr sachlich erklärt.
geschrieben: Mo, 4. Jan 2016 13:43:39

der junge mann hat stumm genickt;
doch leicht bedrückt, weil doch belehrt,
hat er fragend herumgeblickt.

kinder saßen um den kübel, -
in den sah man münzen fliegen;
wer nicht traf, der zielte übel,
und ist dabei ausgeschieden.

sie warfen bälle an die wand,
die sie aus der farbe fischten;
das bild glich einem bunten sand,
den die kobolde beimischten.

die jüngsten spielten in gruppen
die unterschiedlichsten dinge;
auch eine bühne für puppen
bauten die eltern dem kinde.

geschrieben: Mi, 6. Jan 2016 11:06:40

lustig war auch die polsterschlacht, -
die hat besonders spass gemacht;
polster gab es bunte massen -
alle waren augelassen.
niemand hatte langeweile,
und die welt war eine heile.

die party war in vollem gang,
da kamen uniformierte;
alle vier fragten im einklang,
ob man sie vielleicht bewirte.

sie setzten sich auf den boden,
locker und ganz ungezwungen,
haben erst ihr glas erhoben,
und sind danach aufgesprungen.

geschrieben: Do, 7. Jan 2016 13:58:01

"wer ist von euch verantwortlich?",
wollte einer der vier wissen:
"hier an diesem ort bin das ich."
sagte hinro leicht verbissen.

"man hat sich über euch beschwert.
holz sei viel zu weit geflogen, -
zwar blieb das opfer unversehrt,
aber hat klage erwogen.
wir konnten ihm das ausreden,
nur mussten ihm salaire geben,
und würden das gern' einheben."

geschrieben: Fr, 8. Jan 2016 09:47:44

"wieviel?", fragte hinro sogleich,
und gab den genannten betrag;
"so mache ihn ein holzstoß reich,
wenn ich mein holz verwerfen mag.",
meinte hinro mit ironie,
und grinsend "für die deponie."

die uniformierten lachten,
und steckten die geldscheine ein;
worauf sie sich daran machten
am aufbruch nach draussen zu sein.

geschrieben: So, 10. Jan 2016 00:08:06

hinro zeigte sich zufrieden, -
es war billiges vergnügen;
wenige sind nur geblieben, -
acht, die für ein fest genügen.

krok's vorschlag war fernzusehen,
doch dieser wurde abgelehnt;
"das ist nicht zu überstehen",
haben die kinder auch erwähnt.

so herrschte die ratlosigkeit
aus fragenden augenpaaren;
wenngleich man ob der späten zeit
gut tat, diese einzusparen.

"was hält ihr denn von lichtspielen?"
"wer kann das feuer darstellen?"
ließ von den ideen, die fielen,
sofort die entscheidung fällen.

es gab viele anregungen,
die mir auf's spielen lust machten,
und kindliche entgegnungen,
die debatten mit sich brachten.

oftmals erscheint verwunderlich,
welche ideen kinder haben;
sie reden offen und ehrlich, -
bereit auch unsinn zu wagen.

die bühne wurde umgebaut,
als die lichtspiele begannen;
zuerst hat sich niemand getraut,
woran sie freude gewannen.

geschrieben: Di, 12. Jan 2016 08:49:40

kunststücke wurden aufgeführt,
die es galt zu überbieten;
mich hat das eine sehr berührt.
sie wollten ein zimmer mieten,
weil sie keinen schlafplatz hatten,
und so auf der strasse wohnten.
sie hatten schmutzige matten,
welche ihre knochen schonten.
wolkenvogel
geschrieben: Sa, 16. Jan 2016 08:37:35


es gab acht szenen zu sehen, -
jede davon perfekt gebracht,
und es war gleich zu verstehen,
was der junge schauspielder macht, -
oder auch schauspielerinnen,
die hinter der bühne standen.
ich hörte die kinderstimmen,
die das ganze lustig fanden.

seltsam war der letzte beitrag,
wo der schalk eine codezahl schrieb,
wobei ich mich noch immer frag"
warum sie nie dieselbe blieb.

die party war danach vorbei, -
sicher herrschte die müdigkeit;
sie redeten noch allerlei,
völlig entspannt vom druck befreit.

bei tisch wurde heiß getrunken,
wo gläser auffallend rauchten;
eine kerze spuckte funken,
die ihren glitzer verbrauchten.

geschrieben: Mi, 13. Jan 2016 16:53:22

"ich fand das leiterspiel sehr toll, -
nur die leiter hat uns gefehlt;
doch man muss nehmen, was sein soll",
und ähnliches wurde erzählt.

da hat backa abgeschalten
und den film derart beendet.
mag sein, mir blieb vorenthalten,
was später zum guten wendet.

der wechsel kam überraschend;
ich dachte nach, was vorher war,
und machte erst pause - naschend -
ausserdem war mein durst stillbar.

der wechsel der realität
hieß die kiste auszuschalten,
damit mir später nicht entgeht,
wie sich die dinge gestalten.

ich stellte mit entsetzen fest,
daß mir die knabberei fehlte;
verbraucht war leider schon der rest,
auf den ich eben noch zählte.

geschrieben: Do, 14. Jan 2016 09:37:39

ich war hinuntergelaufen -
ohne geld in meiner tasche -,
um mir begehrtes zu kaufen.
zu erwerben, was ich nasche,
erforderte den weg zur bank.
die karte hatte ich dabei,
nur war ich auch am konto blank,
und mieten schuldete ich drei.

ich wusste meine codezahl nicht,
und gab zu oft die falsche ein;
weil dieser automat nicht spricht,
zeigte er elektronisch "nein".

die karte hat er behalten,
da half kein dagegentreten;
er hatte auf stur geschalten,
und das ist schlimm bei geräten.

dennoch brauchte ich etwas geld,
und entschloss mich für die kreide;
dabei hat sich herausgestellt,
daß ich so kein geld auftreibe.

ich schnorrte genug zusammen,
und kaufte das knabbergebäck,
zwei der pasanten, die kamen,
schenkten mir getränke und speck,
sowie dinge, die ich liebte.
viel zu trinken war vorhanden,
sodaß mein verlangen siegte, -
wonach mich beamte fanden.
in einer telefonzelle
bin ich bewußtlos gelegen -
in der betrunkenen welle
konnte ich mich nicht mehr regen.

die beamten waren sehr nett, -
sie reichten morgens sogar suppe;
ich kam heim und fiel in mein bett, -
das übrige war mir schnuppe.

geschrieben: Fr, 15. Jan 2016 23:46:25

irgenwann bin ich aufgewacht,
und langsam zu mir gekommen;
"wie mühsam", habe ich gedacht,
und die medizin genommen.

was immer in der flasche war,
die jetzt irgendwo herumliegt, -
mir ist schon wieder einmal klar,
daß es in hinkunft keine gibt.

es kostete den halben tag
wieder annähernd fit zu sein;
ist es wahr, daß es an mir lag,
oder doch am unschuldsverein?

jetzt holte ich die knabberei,
um die wenigstens zu haben;
den rest vom tag hielt ich mir frei
ohne darüber zu klagen.

geschrieben: Sa, 16. Jan 2016 08:39:32

mich quälte schon die ungeduld,
den film fertig anzuschauen;
doch nötigte mich die unschuld,
meinen zeitplan umzubauen.

ich schaltete das gerät ein,
und bekam nur schwarz zu sehen -
ersatz sollte nicht einfach sein -,
erst wollte ich in mich gehen,
und die finanz überdenken.
dann packte mich spontanität,
und die lust mich zu beschenken,
weswegen das gerät da steht.

eine woche ohne kiste
war zwischenzeitlich ungewohnt;
lange war die warteliste,
doch die geduld hat sich gelohnt.
das heimkino ist der wahnsinn
mit modernsten möglichkeiten.
zu diesem qualitätsgewinn
ließ ich mich gerne verleiten.

geschrieben: So, 17. Jan 2016 19:16:12

am anfang war es eine qual,
das schicksal war erbarmungslos;
bis hin zu der falschen codezahl, -
doch jetzt ist das ganze famos.

ich habe im allnetz bestellt,
wo ich das geeignete fand,
"ehe mich der unmut befällt",
war mein letzter gedankengang,
bevor ich 'bestellen' klickte,
und war darüber hoch erfreut,
als ich auf die rechnung blickte.
den kauf habe ich dann bereut,
weil man mit dem liefern zickte.

es gab zwanzig prozent nachlass,
wenn man bei der bestellung zahlt;
nur fehlte mir der mitgliedspass,
fünf prozent wären selbstbehalt.

allerdings brauchte ich geduld, -
liefertermin gab es keinen;
daran war der mitgliedspass schuld, -
es war traurig und zum weinen.

ich bestellte den letzten schrei,
und eben der war ausverkauft;
es wäre bald ein schaustück frei,
weil man mit der logistik rauft.

das bestellte ein beamter,
und der sei kürzlich verstorben;
es war ein alter bekannter, -
ich bin nutznießer geworden.

leider vergingen drei tage,
bis das gerät endlich da stand,
und es war eine blamage,
daß ich erst die codezahl nicht fand,
und dann fünf mal falsch eintippte.
die alarmsirene heulte,
weil ich vor schreck nach vor kippte,
und die anzeige verbeulte,
da ich mich ungeschickt auffing;
worauf der alarmton losging.

geschrieben: Di, 19. Jan 2016 14:21:13

ich musste ins spital fahren,
um meine hand zu versorgen;
scherben, die in der haut waren,
sind dort einzeln entfernt worden, -
einhunderteine an der zahl
war eine stattliche auswahl.

die linke hand ist verbunden,
und in der schleife unbrauchbar;
sie schmerzt abends oft stunden,
nur weil ich so ungeschickt war.

das heimkino wurde getauscht,
und so verging eine woche;
täglich habe ich mich berauscht,
und war erstaunt, daß ich koche,
musik höre oder auch lese.
die filmlose zeit war lehrreich;
sieht man doch ohnehin käse,
und hofft, besseres käme gleich.

es gab weitere zwischenfälle,
doch endlich ist es jetzt so weit;
ich sitze hier an der quelle,
und habe zum glotzen zeit.

bis ich fand, wo ich unterbrach,
verging mehr als der halbe tag;
ich setzte fort, als backa sprach,
"front, sag mir, was ich sehen mag."

es folgte unwesentliches.
dann lief ein film aus alter zeit;
mein gefühl war - ich verglich es
mit einer fassungslosigkeit,
daß man im film filme schaute.
eine sonderbare idee,
die man wahrscheinlich nur klaute, -
kann sein, auch von gestern den schnee.

den teil hab' ich übersprungen;
wenigstens das ist gelungen.

darum schaue ich jetzt weiter, -
langsam werde ich gescheiter.

front kam mit hartkuchen zum tee,
und ließ den eßtisch ausfahren;
"sehr fein, du hast, worauf ich steh",
das ist ja vom wunderbaren.

geschrieben: Mi, 20. Jan 2016 15:55:21

sag, worüber willst du reden,
mein allerliebster ehemann,
willst du mir ratschläge geben?
oder sag, was geschehen kann."

"meine geliebte ehefrau,
bestimmtes hab' ich nicht im sinn.
andererseits weißt du genau,
daß ich für alles offen bin.

bitte gib mir noch etwas zeit,
bis ich alles gebracht habe;
es ist nur eine kleinigkeit,
die ich scnell noch hereintrage.",
sagte front und ist verschwunden.
backa setzte sich an den tisch,
und hat ein licht angezunden,
da kam front mit einem tablett.
"ein wenig ein buntes gemisch,
hoffentlich findest du das nett",
geschrieben: Do, 21. Jan 2016 15:10:08

strahlte front voll guter laune,
und servierte eine menge.
dann nahm er eine daune,
und sagte: "wenn mir gelänge,
wie ein lufttier los zu fliegen,
hätte ich noch mehr federn;
weil diese irgendwo liegen,
rollen wir lieber auf rädern."

"danke für die köstlichkeiten, -
sie tun gewiß gut im magen;
doch was für schwachsinnigkeiten
willst du mir jetzt damit sagen?"

geschrieben: Fr, 22. Jan 2016 11:02:07

"ich wußte, du argumentierst,
wie du es soeben tatest,
doch weil du dich sonst immer ziertest,
und themenwechsel erbatest,
versuchte ich jetzt provokant
aufmerksamkeit zu forcieren.
andererseits sagt der verstand,
wir sollten zuerst zelebrieren."

"moment front, das muß so nicht sein, -
ich möchte auch zuerst essen.
hast du einen kerzenlichtschein,
oder den wieder vergessen?"

"ich möchte dein herzenslicht sein,
doch derzeit strahlt kein kerzenschein.
die letzte ist bereits abgebrannt,
und der vorrat ausgegangen;
verzeih den fehlenden bestand, -
lass uns zu essen anfangen."

die beiden nahmen sich viel zeit
ihre mahlzeit zu genießen;
sie aßen mit gemütlichkeit,
die sie sichtbar herrschen ließen.

geschrieben: Sa, 23. Jan 2016 19:39:41

man zeigte die mahlzeit verkürzt, -
sie hatten bereits gegessen;
ein glas ist eben umgestürzt,
so floss nässe angemessen.

"kannst du nicht besser aufpassen?
die vorräte sind sehr kostbar.
könntest du das bitte lassen,
auch wenn es unabsichtlich war."

"front, du brauchst mich nict zu mahnen, -
der wert von trinkbarem ist mir klar;
doch bitte wahre den rahmen,
eben weil es absichtslos war."

geschrieben: So, 24. Jan 2016 16:04:38

"verzeih meine spontanität,
du kennst mich doch schon gut genug;
mein ärger war realität,
da wäre schweigen nur betrug."

"beginnen wir nicht zu streiten,
wo finde ich einen fetzen?
den verlust wil ich bei zeiten
durch einen verzicht ersetzen."

"lass mich das jetzt erledigen,
du bist demal eingeladen;
verzeih nochmals mein predigen, -
vergessen wir jetzt den schaden."

geschrieben: Mo, 25. Jan 2016 16:28:33

front sprang einen satz zum kasten,
der auf der anderen seite stand.
"es ist nicht gut so zu hasten,
besser wärest du jetzt entspannt."
"wie soll ich tatenlos bleiben,
wenn die umstände mir zeigen,
daß die notwendigkeit besteht,
die der entspannung vorangeht?"
dieses sagte front nebenbei,
und drückte an der kastentür,
wo schalter waren - deren zwei.

"fehlt mr den jegliches gespür,
oder gibt es bei uns hexerei?
das gibt keinen mucks von sich,
und die türe bleibt verschlossen!
diese technik hier ärgert mich,
und macht mich total verdrossen."

geschrieben: Di, 26. Jan 2016 22:56:48

"was steht an zu beanstanden?
warum bleibt denn die türe zu?
müssen wir endlich notlanden?
sag mir doch bitte, was machst du?"

"mir fehlt der leisteste schimmer,
wo wieder ein problem vorliegt;
schimpfen hilft ansonsten immer,
wenn es sonst keinen ausweg gibt."

"front, sei nicht derart destruktiv, -
lass uns die nerven bewahren.
erscheint es dir denn nicht zu tief,
so primitiv zu verfahren?"

geschrieben: Mi, 27. Jan 2016 15:31:02

"dann sag mir wo das problem liegt,
und warum es immer ein's gibt,
wenn man's g'rad' gar nicht brauchen kann."
"bring' erst aus der küche das tuch,
um das nasse wegzuwischen
dann mache noch einen versuch,
dir ein frisches tuch zu fischen."

"einen moment, ich komme gleich",
ist front aus dem bild gegangen;
"es ist wie neu und flauschig weich,
fast wie vom regal gefangen.",
setzte er den dialog fort,
als er mit dem fetzen ankam.
"das war jetzt ein neuer rekord,
schneller als das wasser sein kann."

"klar, jetzt musst du auch noch ätzen, -
teilweise hast du leider recht;
also, wo würdest du schätzen
schwimmt in dem karpfenteich der hecht?"

"auf dem schaltpult dort vorne steht,
daß ihm eine codezahl abgeht."

geschrieben: Fr, 29. Jan 2016 19:40:02

"was sagst du da so gelassen?
warte bitte einen moment, -
ich kann dieses ding nur hassen;
weil man sich damit nicht auskennt."

hektisch stürmte front zur brücke,
und gab dort einen schrei von sich.
"das system hat eine lücke,
gibt mir noch zeit und schone dich",
meinte front mit ratlosigkeit,
und murmelte unklares zeug.
"da ärgert micht meine blindheit!",
sagte front bald darauf erfreut,
und bewegte sich zum kasten,
der sich auf anhieb öffnen ließ.
"das wird uns nicht mehr belasten,
da war die programmierung mies."

"sobald man etwas richtig tut,
funktioniert jede sache gut!"

"das ist kaum zu wiederlegen,
und auch nicht, was mich irritiert;
mich stört eher, daß deswegen,
im system ein fehler passiert."

geschrieben: Sa, 30. Jan 2016 17:10:51

"stell dir doch vor, das triebwerk spinnt,
oder die steuerung versagt;
es kommt vielleicht oder bestimmt,
worüber man nur sinnlos klagt."

"ja, deine sorge ist begründet, -
besser ist, man löscht das feuer,
solange es sich entzündet,
sonst frißt uns das ungeheuer.
das argument klingt unbeschwert,
doch ist mir unklar, was nicht stimmt;
jeder handgriff wäre verkehrt,
wenn die fakten andere sind."

"ich dachte, du seist der fachmann,
daher solltest du ja ahnen,
warum etwas nicht stimmen kann."
"wie sich die dinge benahmen,
ist leider irgendetwas faul;
da steht fachmann auf den fahnen,
doch besser halte ich mein maul.
vermuten führt mich nicht zum ziel, -
mir helfen jetzt nur tatsachen,
ansonsten leider nicht sehr viel,
um meine arbeit zu machen."

"muss ich mich jetzt ernsthaft sorgen,
oder ist es weiter nicht schlimm?"
"gib mir bitte zeit bis morgen,
dann macht meine antwort mehr sinn.
sorgen brauchst du dich sicher nicht,
das flugsystem ist gesichert,
und falls diese kapsel zerbricht,
braucht es keinen, der sich schert."

geschrieben: So, 31. Jan 2016 09:26:45

"danke, daß du mir die angst nimmst, -
so kann ich viel besser träumen;
wenn du zu arbeiten beginnst,
werde ich zusammenräumen."

"ich schlage vor, wir fangen an,
denn ich muß das manko finden,
damit nicht mehr kaputt sein kann."
"ich kann dich ja nicht anbinden, -
wir wollten etwas besprechen;
allerdings geht die arbeit vor.
lass uns hier also abbrechen,
und kümmere dich um dein tor.

"danke für dein verständnis.
soll ich dich irgendwann wecken?
ich will bald eine erkenntnis
in sachen lösung entdecken."
"ich erwarte keine rücksicht,
du kannst jetzt sofort beginnen.
ja, weck' mich mit deinem bericht,
damit wir uns dann abstimmen."
"deinen bericht kannst du haben, -
du brauchst nicht zweimal zu fragen."

front ging zur kommandobrücke,
und setzte sich erst einmal hin.
er suchte emsig die tücke,
wobei er rief "wo ist der pin?",
wonach das bild von ihm abwich,
so ein knapper moment verstrich.

backa las auf dem schirm das buch
"du weißt es noch -
  man(n) liebt dich doch!" -
ich lachte über diesen spruch.

geschrieben: Mo, 1. Feb 2016 19:03:53

ein paar passagen am bildschirm
konnte man auszugsweise lesen.
"dein mann lebt in seinem gehirn,
das dein feinfühliges wesen
einerseits fast magisch anzieht,
doch gleichzeitig oft strapaziert,
weil er die dinge eigen sieht, -
zumeist abweichend balanciert."

die texte waren nur geklaut,
weil ich sie allesamt kannte;
sie waren mir bereits vertraut
aus einem buch meiner tante,
die mir dieses überreichte,
als ich mich damals verliebte.
theorie ist eine leichte,
trotzdem die gewohnheit siegte.

geschrieben: Di, 2. Feb 2016 23:21:00

wir haben uns sehr bald getrennt, -
das buch *) las ich erst viel später;
wichtig scheint mir daß man es kennt,
gleich der schule vom verräter.

endlosigkeit lag still voran,
wo ausser sternen hi und da
man ein lichtlein von dann und wann
am horizont aufscheinen sah.

dem bloßen auge verborgen
blieben anfänglich die sonnen;
kaum und doch sichtbar geworden -
winzig klein und stark verschwommen -,
gefärbt wie ein regenbogen
erfasste sie das bordsystem
vom rest deutlich abgehoben.
das sechseck wirkte angenehm.

"schau, da bewegen wir uns hin",
deutete front auf die stelle,
"wobei ich schon gespannt bin,
wenn wir über die schwelle
der doppelten zeit gelangen."

"was ist denn die doppelte zeit?",
fragte backa unbefangen.
"als prinzip eine kleinigkeit,
die wir nicht zu scheuen brauchen;
der kanal ist kürzer als breit,
und problemlos zu durchtauchen."

"zweifelsfrei stimmt die theorie,
dennoch interessiert mich mehr, -
welcher art ist die energie?"

"diese doppelte zeit ist leer,
sozusagen eine umkehr
bestehender möglichkeiten
während existenter latenz
zweier einzigartigkeiten
frei der vergänglichen tendenz."

geschrieben: Mi, 3. Feb 2016 15:14:41

nach einer schweigeminute,
in der backa fragend blickte,
sagte front, "na, meine gute,
ich hörte, wie dein hirn klickte;
so, als ob dich zweifel plagten,
oder gab die uhr, die tickte,
töne, die zu stören wagten?"

"so, wie ich das bisher sehe,
können wir dort nicht passieren,
wenn ich dich richtig verstehe."
"die unsicherheit kaschieren
ist sicherlich nicht angebracht,
jedoch will ich dir versprechen,
daß uns die hürde nichts ausmacht,
und wir den irrglauben brechen,
denn dabei hat man falsch gedacht."

geschrieben: Fr, 5. Feb 2016 07:54:55

"ich glaube deiner fähigkeit,
sonst säße ich jetzt nicht bei dir, -
nur das mit der doppelten zeit
wünsche zu verstehen ich mir."

"nun, das ist recht einfach erklärt, -
verdoppelung durch die umkehr;
schließlich ist dort alles verkehrt, -
zumindest derart ungefähr,
womit es eigentlich nichts gibt,
da die polarisierung fehlt,
was für mich an dem umstand liegt,
daß der gegensatz sich selbst wählt,
um die ergänzung zu haben,
und sich in folge selbst ausgleicht, -
sehr der existenz zum schaden,
wenn man die art mit hier vergleicht,
wie das sein generell entsteht
und konsequent wieder vergeht.

geschrieben: So, 7. Feb 2016 19:33:44

"ich verstehe dich nur zum teil,
doch wenn du meinst, daß es so ist,
dann sorgst du wohl führ unser heil.
was glaubst du, wenn du ehrlich bist,
bist du deiner sache sicher?
werde wir das überstehen?
ich denke, du weißt freilich mehr,
und es wird alles gut gehen."

"ich werde dich vorab warnen,
und du wirst nichts mitbekommen;
unser system wird uns tarnen,
sowie später bei den sonnen."

"front, würde ich mich auskennen,
könnte ich dir fragen stellen.
lass mich bitte nicht verpennen.
eine entscheidung zu fällen
steht für mich nicht zur debatte,
daher muss ich nicht viel wissen.
ich leg' mich noch auf die matte.
du wirst mich doch kaum vermissen."

geschrieben: Mo, 8. Feb 2016 23:04:50

"ich dachte, wir wollten reden,
also tun wir das doch bitte;
oder geh' dich niederlegen, -
treffen wir uns in der mitte?"

"falls Du etwas zu sagen hast,
will ich dir gerne zuhören,
ansonsten bin ich hier nur last,
und will dich nicht weiter stören."

"bitte fange nicht damit an;
du weißt, daß du mich nicht störst;
oder liegt es vielleicht daran,
daß du mir nur selten zuhörst?"

"ist das heute dein schlechter tag?
sag' schon, warum musst du ätzen?
es ist fast egal, was ich sag',
du hast etwas auszusetzen."

"mag schon sein, daß ich gereizt bin, -
derlei zwischenfälle sind schlecht.
wie wäre denn ein neubeginn,
oder ist dir anderes recht?"

"sei bitte nicht so umständlich.
gib mir einfach nur vertrauen.
also komm zur sache endlich,
statt nur am teller zu kauen."

"die aufgabe scheint unlösbar,
doch will ich meine chance wahren;
verstoß mich nicht mit weißem haar,
sollte mir das widerfahren."

"du solltest drehbücher schreiben;
wie schade doch um dein talent.
es kann alles anders bleiben, -
also sag', wie der hase rennt."

geschrieben: Di, 9. Feb 2016 23:31:59

das war wirklich schön formuliert,
ich will mich daher anstrengen.
wozu sonst habe ich studiert?
nun - zurück zu den anfängen."

"lass dich schon jetzt unterbrechen,
denn ich will was davon haben;
würdest du langsamer sprechen
und teils verständlicher sagen,
was du versuchst zu erklären,
denn dir zu folgen ist oft schwer.
wenn die worte klarer wären,
hätte ich davon sicher mehr.

geschrieben: Mi, 10. Feb 2016 19:14:26

front begann natürlich sofort
ganz extrem zu übertreiben;
er zelebrierte jedes wort, -
geeignet um mitzuschreiben.

"dein ersuchen sei mir befehl;
sag mir, falls ich zu schnell spreche,
oder unverständlich erzähl',
damit ich sonst nichts verbreche."

geschrieben: Sa, 13. Feb 2016 22:10:16

"lass es gut sein - ich bin d'accord, -
vergessen wir einfach zuvor."

front lächelte fast verlegen, -
seine ausstrahlung war betrübt.
"so vergessen wir das eben,
mithin ist uns der zwist geglückt.

das warten wird vergangenheit,
wenn du den weg weitergehest,
bis hin zum ende deiner zeit,
wofür du die samen säest,
die dich in dir pflanzen lassen,
was dir leuchtend wachstum bringt.
rastest du in seitengassen,
lockt dich, was im abgrund versinkt.

dieser satz bedeutet so viel,
und gleichzeitig lässt er offen,
was man eigentlich tun will.
dazu lehrt er uns zu hoffen."

"ich erinnere mich daran -
jetzt, wo du diesen satz zitierst;
es hat mir wirklich gut getan,
daß du verständlich minimierst,
was der text langwirrig beschreibt,
der seinen sinn blumig dastellt,
doch den hintergrund schuldig bleibt,
und wesentliches zurüchhält."

geschrieben: So, 14. Feb 2016 13:24:37

sie blickten einander stumm an, -
so etwa zehn sekunden lang;
"verzeih, daß ich nicht still sein kann,
ich unterbrach deinen anfang."

"fühl' dich frei etwas zu sagen, -
dieser textteil ist sehr wichtig,
weil wir den leitfaden haben,
behaupte ich ganz vorsichtig.

geschrieben: Mi, 17. Feb 2016 17:46:34

sun

wenn wir den text ganz verstehen,
können wir sein wirken sehen, -
ist jedenfalls als schluss lesbar.
wenn sich die dinge verdrehen,
wird die kehrseite wieder wahr.

wir reisen um zu vertrauen
auf die weisheit aufzubauen.

wir reisen zur wahrscheinlichkeit,
um sie zu eleminieren.
der weg ist nicht mehr all zu weit;
risiko zu minimieren
erspart uns einiges an leid."

"soweit stimme ich überein,
jedoch sag, wie geht es weiter?
ich vermisse den meilenstein,
und du holst ihn von sehr weit her.

geschrieben: Fr, 19. Feb 2016 18:27:32

ich gehe noch nachschub holen,
einstweilen kannst du überlegen;
stand da nicht auch von vier polen,
die ihre schwingungskraft geben?"

als sie nach der frage verschwand,
seufzte front tief in sich hinein,
und nahm ein gerät in die hand;
er blieb nicht sehr lange allein.

backa brachte zwei trinkflaschen,
eine stellte sie zu front hin.
"du hast sogar abgewaschen,
was ich nicht von dir gewohnt bin."

"du bist wieder unnötig frech.
du weißt, daß ich das oft tue.
daß du oft schneller bist, ist pech;
lass mich doch damit in ruhe."

"warum bist du derart gereizt?
es war von mir ein kompliment;
zu oft ist, daß man damit geizt,
doch du stellst mir den stock ins hemd."

"du hast wahrscheinlich wieder recht, -
ich denke doch noch an vorhin;
ausserdem ist doch gut und schlecht
genau das, was ich für dich bin.

geschrieben: Sa, 20. Feb 2016 20:43:34

zurück zu unserem vorhaben
und dem beweis, den wir suchen;
es gibt einige vorgaben,
um erfolge zu verbuchen.

ich erzähle dir meine sicht,
und weiss nicht, ob sie wirklich stimmt;
manches begreife ich selbst nicht.
wo die weisheit mir ihr sein nimmt,
war mir bisher immer unklar;
nur wenn man ihren berg erklimmt,
wird der umstand leicht erklärbar.

ich will dir nur ungern sagen,
was ich vermute und nicht weiß
die wahrheit lässt sie mich jagen,
und ich hetze um ihren kreis."

"da möchte ich dir zustimmen, -
beschränke dich auf die fakten.
mehr ist ohnehin nicht drinnen,
und tatsachen sind die nackten."

geschrieben: So, 21. Feb 2016 15:38:30

"wo war ich stehen geblieben?
ach, jetzt fällt es mir wieder ein;
der grund, warum wir hier fliegen
kann nur unsere weisheit sein."

"sei mir nicht bös', wenn ich sage,
daß ich selbst teils zweifel habe.
manches ist schwer verständlich
und mein wissen leider schändlich.
das will ich offen zugeben;
entschuldige mich deswegen."

geschrieben: Di, 23. Feb 2016 13:29:02

"front, das ist mir durchaus bewußt,
sonst wärest du unausstehlich;
unnötig ist deswegen frust,
wenn nicht sogar etwas schmählich."

"zum frust besteht wahrlich kein grund;
lassen wir das herumreden,
sonst wird uns nur die kehle wund, -
jeglicher vernunft entgegen."

front sagte nach kurzem schweigen,
"kommen wir zum wesentlichen.
wollen wir am leben bleiben,
liegt es am gegenständlichen,
wie es uns weiterhin ergeht.
bisherige phänomene
gab es, wie es geschrieben steht,
was ich als gegeben nehme."

"halte einen moment inne,
denn ich will das anders sehen.
soweit ich mich jetzt entsinne,
muß man das zuerst verstehen,
um es zu interpretieren.
und kann erst dabei erfahren,
warum nur beim meditieren
sich wahrheiten offenbaren.
konkret steht niergends geschrieben,
was der text eigentlich ausdrückt.
mir ist's verborgen geblieben,
jedoch dir anscheinend geglückt.
oder siegt hier dein belieben?"

geschrieben: Mi, 24. Feb 2016 02:12:56

"du scheinst nicht überzeugt zu sein,
daß die dinge wirklich stimmen.
zweifel bringen tatendrang ein,
so kleinigkeiten gelingen."

"ich habe meine bedenken,
weil ich zu viel nicht verstehe,
jedoch will ich mich nicht kränken,
damit ich qualvoll vergehe."

"ich nehme noch einen anlauf,
dir meine sicht darzulegen.
nimm auf alle fälle in kauf,
manche frage aufzuheben.

dann wird sich einiges klären,
das dir noch rätselhaft scheint.
wenn wir nicht unterwegs wären,",
hatte front noch ergänzend gemeint,
"könnten wir in's labor gehen,
und experimente sehen,
die unglaubliches beweisen.
ich werde dir ein paar schildern, -
nicht um lösungen zu preisen, -
eher um zweifel zu mindern.

unlängst gelang mir zeitreisen
in versuchen nachzuweisen.

geschrieben: Fr, 26. Feb 2016 01:37:12

die lösungsenzyklopädie
ließ mich bisher noch nicht scheitern, -
zweifel hatte ich daran nie;
und mein spektrum zu erweitern
hat mich kreativ inspiriert.
nur die suche nach mitstreitern
ruhte bisher uninitiert.

die zeitreise war unglaublich, -
ich hielt sie für ausgeschlossen;
vorversuche waren tauglich,
und so ist die zeit verflossen,
bis ich mich irgendwann traute
ein versuchstier einzusetzen,
und mir die praxis anschaute.
es galt vorab einzuschätzen,
was so ein zeitsprung verursacht,
den dieses tier ertragen muß.
zuerst habe ich mir gedacht,
es werde sicher kein genuß,
somit blieb mir zu riskieren,
daß das tier dabei stirbt.

ich wollte das ausprobieren,
was selbst der tod vor mir verbirgt.

geschrieben: So, 28. Feb 2016 04:58:03

ich wollte die lösung finden,
und habe nächte investiert, -
ich las fast bis zum erblinden,
denn es hat mich interessiert;
deswegen lies ich nicht locker,
und fand einen guten vergleich.
ich klebte bereits am hocker,
jedoch war mir der umstand gleich.

eine stelle war aufschlussreich,
die im achten kapitel stand;
entspannt schwamm ein dämon im teich,
den er auf einer lichtung fand.

da kam ein stück holz geschwommen, -
genau dem dämon entgegen -
so hat er es mitgenommen,
denn das holz kam ihm gelegen.

am weg hat im holz begonnen,
sich ein holzkobold zu regen,
welcher wild durch seinen gang sprang,
sodaß das holzstück vibrierte,
bis ihm das entkommen gelang,
und der kobold triumphierte.

"warum nimmst du mein schiff",
wollte der holzkobold wissen;
"mir ging es um das holz an sich, -
bist du vom bösen gebissen?
ich wußte nicht, daß es dich gibt",
antwortete jetzt der dämon.
"das holz ist nichts woran mir liegt,
am frieden zu deinem glück schon."

dieser winzige holzkobold
sprang darauf dem dämon ins fell, -
zurück im holz blieb etwas gold;
das machte der dämon schnell
zu schutt und asche samt holz
mit seinem feuer durch den schock,
denn man verletzte seinen stolz.
er verfluchte dieses holzstück.

geschrieben: Mo, 29. Feb 2016 11:53:27

als der dämon sein fell abschnitt,
war der kobold schon von dannen,
und nahm auch noch das feuer mit, -
da brach der dämon zusammen.

das ist der wortlaut gewesen,
wie ich ihn mir gemerkt habe;
mehr müßte ich jetzt nachlesen,
damit ich nichts falsches sage.

erst dachte ich, so ein schwachsinn,
den ich überhaupt nicht verstand;
das zeigte mir, wie dumm ich bin, -
trotzdem ich noch die lösung fand."

geschrieben: Di, 1. Mrz 2016 14:30:24

"mache dich nicht selbst herunter,
von dumm sein kann niemand sprechen;
natürlich stimmt es mitunter,
sich dadurch selbst auszustechen."

"erscheint die theorie bewußt,
bleibt in der praxis oft der frust.

ich weiss, es ist keine dummheit,
jedoch empfinde ich diese;
egal, - wir verschwenden nur zeit -,
ein zwerg ist eben kein riese.

um jetzt beim faden zu bleiben,
komme ich zum kobold zurück;
es ist zwar schwer zu beschreiben,
doch es war weder pech noch glück.

ihm widerfuhr gerechtigkeit
für seine vielen untaten, -
er nützte die gegebenheit,
sowie hindernisse nahten.

das ist jedoch nur ein aspekt,
der in dem text als weisheit steckt.

geschrieben: Do, 3. Mrz 2016 08:22:57

der kobold ließ sich darauf ein
unbekanntes zu erfahren;
er war relativ äusserst klein,
doch konnte nerven bewahren.

so frei von angst und bedenken
möchte ich auch einmal sein;
tät' mich nichts davon ablenken,
pfuschte etwas anderes drein.

und dann ist die sorglosigkeit
des dämonen sein untergang;
sie dient als warnung zum geleit,
welche selbst bis zu mir durchdrang.

ich habe in kauf genommen,
daß auch ungewisses besteht;
dabei bin ich draufgekommen,
daß es ohnehin nur so geht.

geschrieben: Fr, 4. Mrz 2016 11:27:21

ich muss also vorausschicken,
daß uns dinge bevorstehen,
die wir unliebsam erblicken,
so sie uns etwas angehen,
weil sie schwierigkeiten machen,
die uns probleme bereiten;
lösbar sind alle sachen,
hat doch alles viele seiten.

wichtig ist es anzugehen,
und zu vertrauen, daß man kann;
dann wird man erfolge sehen,
wenn auch nicht gleich von anfang an.

für und wider abzuwägen,
wo die zweifel überwiegen
heißt destruktiv überlegen -
meist ohne ernstes anliegen.

dieser kobold war gezwungen
in der not weise zu handeln,
und so ist es ihm gelungen
das pech zum triumpf zu wandeln.

genau das lies mich entscheiden
nicht länger daheim zu bleiben.


geschrieben: Sa, 5. Mrz 2016 14:20:36

ich kann den dämon besiegen, -
dessen bin ich mir ganz sicher;
und ist er dahin geschieden,
wird mein erfolg wahrscheinlicher.

der dämon mag beliebig sein,
vielleicht ja ein fliegender stein,
der bei uns sein unwesen treibt,
und uns damit den tod beschreibt."

geschrieben: Mo, 7. Mrz 2016 11:36:01

front ist unerwartet verstummt,
denn backa war schon eingenickt;
leise hat er ein lied gesummt
und fassungslos umhergeblickt.

"backa", stammelte er vor sich hin,
ein sanftes ja hat sie geschickt -
ein laut entkam ihrem feinsinn.

er setzte sich an das schaltpult,
und begann etwas zu tippen;
ihm fehlte dabei die geduld,
hörbar durch fluchen und bitten.

ich verstand front nur äusserst schwer, -
teils murmelte er wirres zeug -
er schien seiner lage nicht her,
fast war, daß ihn sein ärger freut.

geschrieben: Di, 8. Mrz 2016 16:15:31

was er eingab, blieb verborgen, -
ihm war nicht fad, kann man sagen -
front machte sich um mehr sorgen,
als ihm gar lieb war zu haben.

unerwartet hielt er inne,
und begann eifrig zu lesen;
da meinte er, "ob ich spinne, -
das ist notwendig gewesen."

aus voller inbrunst furchtbar laut
wurde dadurch backa geweckt;
sie hat verschlafen ausgeschaut,
und sich soeben zugedeckt.

als front ihr einen blick zuwarf,
zeigte sie ihm fortzufahren;
sie hätte keinen schlafbedarf,
und ergänzte "warum waren", -
da fiel ihr front fuchtig in's wort,
wobei er verständnislos schrie,
sie breche ihren schlafrekord
mit ihrer wachseinsallergie.

backa wartete geduldig,
bis sich sein aufbrausen legte, -
fühlte sie sich doch mitschuldig,
daß front sich derart aufregte.

bald sprach er wieder wie gewohnt,
"so, jetzt ist der ärger vorbei,
ich hoffe es hat sich gelohnt, -
zumindest fühle ich mich frei."

"ich denke, es ist gescheiter,
du machst vorerst einfach weiter."

geschrieben: Mi, 9. Mrz 2016 18:36:48

"ich pflichte dir vollkommen bei, -
wir brauchen vorbereitungszeit
für die sonnenanziehungskraft.
immerhin ist es bald so weit,
dann haben wir ein ziel geschafft."

"kannst du mich bitte aufklären,
welchen code du eingetippt hast?"
"ja, die zeichen der drei scheren, -
ich vergaß sie inzwischen fast."
"das finde ich bemerkenswert, -
es war im film der selbe code;
geschrieben wurde er verkehrt, -
gemäß der willkür ganz in rot."

"zusammenhänge gibt's immer,
allein, mir fehlt jeder schimmer,
und ich glaub' nie und nimmer,
daß der umstand bedeutsam ist, -
wichtig ist, daß du ihn vergißt."

ich begann zu überlegen,
denn ich gab dieselbe zahl ein.
kann es denn zufall geben?
meiner meinung nach eher nein.

 
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geschrieben: Mi, 9. Mrz 2016 18:55:34


interdimensionalität - kapitel 4

unwichtig

"interdimensionalität,
die allweit regional entsteht,
wo die raumlosigkeit vergeht,
manifestiert realität.

dieser satz einer fußnote
erklärt den wichtigen umstand
den selbst der achtstern als bote
zu seiner entstehung vorfand.

geschrieben: Do, 10. Mrz 2016 12:16:08

bist du mit der stelle vertraut?"
backa schüttelte ihren kopf.
"ich habe nur hineingeschaut,
warte kurz - ich muss auf den topf",
und verschwand in diesem moment.
front war etwas ungehalten,
weil backa warnungslos wegrennt.
er hat ein licht eingeschalten.

geschrieben: Fr, 11. Mrz 2016 16:32:28

backa kehrte eben zurück,
als front den lichtschalter kippte;
front kommentierte, "das bringt glück",
weil die automatik klickte.

"ich danke dir voller respekt,
der hinter diesen worten steckt."

"zwar möchte ich jetzt fortfahren,
allerdings bleibt nicht mehr viel zeit;
ich muß mir einiges sparen -
mit ausnahme der kleinigkeit,
daß im nachwort beschrieben steht,
wovon das ganze werk handelt;
sowie der text darauf eingeht,
warum auch er selbst sich wandelt.

die zeit lässt alles entstehen
und natürlich auch vergehen.

geschrieben: Sa, 12. Mrz 2016 21:16:28

ich müsste den text vorlesen,
weil ich ihn nicht auswendig kann;
er ist aufschlussreich gewesen,
und das ist das schöne daran.

allerdings ist er kompliziert,
und zu verstehen wirklich schwer.
den sinn, den er kommuniziert,
verstehe ich nur ungefähr.

bitte lies selbst dieses nachwort.
diese so wichtige stelle
passt genau zu unserem ort.
die darin erwähnte quelle
spricht unter anderem dafür,
daß man einst den text bei uns schrieb;
also vor unserer haustür,
wohin es den autor trieb,
als er dieses werk verfasste,
wobei er einmal länger blieb.
er wohnte bei der sahm-kaste,
wo er regelmäßig abstieg.
das sei nur am rande erwähnt,
falls man sich nach den fakten sehnt."

geschrieben: So, 13. Mrz 2016 13:34:38

"du sagst, es bliebe wenig zeit,
also komm' zum eigentlichen;
oder findest du es gescheit,
daß stunden sinnlos verstreichen?"

"die sinnlosigkeit hat viel sinn,
möchte ich dich korrigieren;
nur will ich dort derzeit nicht hin,
um es so zu definieren.

geschrieben: Di, 15. Mrz 2016 01:23:26

wir müssen zur sache gehen, -
es wird in kürze ernst werden
den urplaneten zu sehen, -
samt seinem wasser und bergen.
und mit viel glück dieses schauspiel
gleich einem dünnen wasserstrahl
oder wie ein planet mit stil
bis zu den sonnen durch das all.

die wächter müssen wir bitten
uns unbeschadet zu lassen.
mit respekt vor ihren sitten
werden sie mit uns nicht spassen.
du solltest nur darauf gefaßt sein,
daß androiden herbei fliegen,
sowie hin und wieder ein stein;
das steht in der schrift geschrieben.

ich sehe bereits die strahlen.
siehst du dort drüben den lichtball?
man sollte jetzt ein bild malen, -
der anblick ist ein sonderfall.

geschrieben: Di, 15. Mrz 2016 14:06:37

naramu

wir sollten uns bald anschnallen,
und alles sollte verstaut sein;
falls die wächter sich uns krallen,
hilft uns gewiß doch dieser stein,
welcher sich zu uns gesellte.
es wird uns etwas durchschütteln -
durch die hitze nach der kälte
kommt es druckbedingt zum rütteln.

keine sorge, es wird nicht schlimm,
und dauert sicher nicht lange;
es ist nur seltsam zu beginn."
"besser, wenn ich gleich anfange,
alle sachen wegzuräumen,
um später nichts zu versäumen."

"ja, übernimm die aufgabe;
das ist eine gute idee!
wenn ich mich damit nicht plage,
gibst du, worauf ich immer steh'."

"ich kann dir gleich den stein bringen,
oder soll ich das ding lassen?"
"das wird dir nicht gelingen,
denn schon den stein anzufassen,
ist ansich ein wenig riskant.
du brauchst viel gefühl und verstand."

"du mutest mir wohl gar nichts zu,
aber ja - das bist eben du."

"frau, das war nicht böse gemeint;
wegen des steins eigenleben
hab' ich dein angebot verneint.
versuche ihn doch zu heben,
wenn dir so dein sinn danach steht.
schutzkleidung will ich empfehlen.
pass bitte auf, wenn er sich dreht;
dann mußt du bis achtzig zählen,
bevor du dich wieder bewegst,
und einen der sprüche wählen,
die du während dessen erlebst.
rauchschwaden werden aufsteigen -,
darin sind sprüche zu lesen.
lass sie bitte eher bleiben;
es ist schwer genug gewesen,
ihn in den kasten zu heben.
ich will kein risiko haben;
wir werden ihn herauslegen,
wenn uns das die zeichen sagen."

"du meinst wohl eher rauschschwaden; -
die will ich sicher nicht haben.
von welchen zeichen sprichst du jetzt?
ich erfahre alles zuletzt."

"das wollte ich dir ja sagen,
doch wir kamen nicht zum reden;
du hast deines beigetragen,
und kannst auch mir die schuld geben.

allerdings ist das nun egal;
die wächter sehen wir zuerst;
danach wird es phänomenal,
was du sicherlich selbst erfährst.

das licht unzählbarer farben
wird sich am horizont zeigen;
und das amulett der narben
wird alleine stehen bleiben,
wenn die anderen verschwinden, -
zuletzt der ewige eiskreis.
dann werden wir den weg finden, -
so ist beschrieben, was ich weiss."

geschrieben: Mi, 16. Mrz 2016 18:13:49

"ich bin tatsächlich schon gespannt,
wie die realität aussieht,
oder ist dir diese bekannt?"
"woher denn? wo es uns hinzieht,
war bisher noch keine seele!
das kann ich daher nicht wissen.
weil auch ich noch nicht hellsehe,
ist die vorstellung vom kissen
die einzigem, die ich habe.
wir stehen kurz vor dem durchbruch.
damit klären wir die frage
durch den persönlichen besuch.
bringe alles in sicherheit, -
ich mache die kapsel bereit."

geschrieben: Do, 17. Mrz 2016 23:20:37

front war eben aufgestanden,
da meinte backa knapp "ok,
ich habe dich schon verstanden, -
meine fragen tun mir nicht weh."

"es gibt keinen grund für sorgen, -
alles ist unter kontrolle;
wir werden frühestens morgen
erleben, wie es sein solle.
da ist genug gelegenheit,
unseren weg zu besprechen, -
inklusive der ruhezeit
wird uns nichts mehr unterbrechen.
backa hat sich jetzt erhoben -
ihr blick schweifte prüfend umher;
sie hat den beginn erwogen, -
"irgendwann weiss ich sicher mehr."

geschrieben: Fr, 18. Mrz 2016 09:44:34

front setzte sich auf seinen platz,
und begann ordnung zu machen
er murmelte so manchen satz
als würde er erst aufwachen.

plötzlich schrie front voller freude,
daß er das ziel bereits sehe,
und er daher nicht bereue,
falls er vor die hunde gehe.

front war in großer euphorie, -
backa warf ein: "ist es so weit, -
das ende der monotonie
beschert uns eine neuigkeit?"

"das hat du wirklich schön gefragt.
komm, beeile dich - die zeit drängt;
wir haben jetzt genug gehabt -
die ewigkeit wird nicht verschenkt."

geschrieben: Sa, 19. Mrz 2016 12:59:33

tlpkzt

"es ist noch ein letzter handgriff,
damit ist alles erledigt.
ich spare mir den letzten schliff,
und du dir die moralpredigt."

"ich habe grenzen gefunden,
um das neue zu erkunden.
ich suchte grenzenlosigkeit, -
das kostete die ganze zeit,
doch bin ich zu allem bereit,
das mich von diesem zwang befreit,
der laut nach seiner freiheit schreit.

das schlechte ist manchmal auch gut,
dabei ist egal, was man tut.

den absatz, den ich eben fand,
lese ich für dich nur am rand.

da sei mir die zeit willkommen,
denn ich hab' sie mir genommen.

schluss mit dieser philosophie, -
zum vergeuden der energie."

backa ist im bild erschienen,
und nahm ihre position ein.
"wenn das kommt, was wir verdienen,
wird unser schicksal nicht mehr sein."

"mal' keinen teufel an die wand,
sonst macht er uns das leben schwer.
manchmal besiegt uns der verstand, -
nur äusserst selten irgendwer.

wir können jetzt beobachten,
wie plötzlich sterne erscheinen;
dieses schauspiel zu betrachten
ist ein gewinn, will ich meinen.

geschrieben: So, 20. Mrz 2016 08:22:01

"ja, du hast recht, dort kam einer,
und da drüben noch ein kleiner."

was anfänglich langsam geschah,
und backa beeindruckte,
passierte plötzlich oft ganz nah,
sodaß sich backa verschluckte.
sie begann lautstark zu husten,
und hat sich kaum noch erfangen;
und sie mußte röchelnd pusten, -
frische luft war ihr verlangen.

front schnallte ihr den atemschlauch
um den angehobenen kopf;
die flasche montierte er auch, -
sehr behutsam schloß er den knopf.
er stellte irgendetwas ein, -
es gab ein paar schrille töne,
dann seufzte er erleichtert "fein,
falls ich mich daran gewöhne."

front tippte auf der console
irgendwelche berechnungen.
in sorge um backas wohle
wirkte sein wesen gezwungen.

backa wollte sich befreien -
sie war regelrecht eingespannt,
und war knapp davor zu schreien,
während sie offenbar anstand.

es gelang ihr frei zu kommen,
so streifte sie die fessel ab,
hat ihren platz eingenommen,
und nahm das gerät, das da lag,
um es zu boden zu stellen.
"besser, du gibst es gleich zurück, -
diese entscheidung zu fällen
schuldest du noch dem guten stück."

"das könntest du kürzer sagen, -
doch ja, ich räume es gleich fort;
ich wollte mich nur nicht plagen,
aber ich folge deinem wort."

sie nahm das unhandliche ding,
und brachte es an seinen platz;
und als sie eben zurückging,
rief front, "ich habe durst, mein schatz."

geschrieben: Mo, 21. Mrz 2016 23:24:32

den moment blieb backa stehen,
und sagte zu front leicht gereizt,
"ich will in die küche gehen,
wenn du mit deinem wunsch nicht geizt."

"schon ein kaltes basisgetränk
wäre wie ein geburtstagsgeschenk."
"hast du noch ein wenig geduld,
erbringe ich deine holschuld."

"manchmal kannst du ein engel sein,
dann wieder ist dein herz aus stein."

so verging keine minute,
da kam backa mit zwei tassen,
und meinte, hier sei das gute, -
das exzellente vom nassen.

geschrieben: Di, 22. Mrz 2016 10:32:47

front starrte abwesend einher, -
sein blick borhrte scheinbar ein loch
zu mir aus meinem fernseher, -
und dann bewegte er sich doch, -
als backa ihren platz einnahm,
langte front nach der erfrischung.
"was hast du in's wasser getan?
das ist meine lieblingsmischung."

"du trinkst sie ohnehin selten,
und jetzt an diesem zwischenziel
zur feier der neuen welten,
bleib' ich bescheiden, weil ich will."

geschrieben: Mi, 23. Mrz 2016 12:41:20

"eine kleine feier steht an,
ich pflichte dir vollkommen bei, -
was jetzt ungezwungen sein kann,
erhält unser sein jung und frei.

diese erscheinenden steine
sind älter als die ewigkeit;
sie verbleiben eine weile
als gäste in unserer zeit.

geschrieben: Do, 24. Mrz 2016 14:50:24

bevor sie wieder verschwinden,
in ihr unerschließbares sein,
will ich mir einen umbinden.
einer wird meiner - möglichst klein.
jedenfalls steht im schlauen buch,
daß ein stein einem später nützt, -
vor einem ewig bösen fluch
wäre man nur durch ihn geschützt.

gelingt mir mit den greifzangen
den kleinsten stein einzufangen,
wäre es für uns von vorteil.
ausserdem fände ich das geil."

"das stelle ich mir schon schwierig vor, -
ist dir schon einer gelungen?
paßt überhaupt einer durch's rohr?
hast du sicherheit errungen,
um es zuwege zu bringen?"
"es muß mir einfach gelingen.
antworten hab' ich nicht parat,
doch ich bleibe optimistisch.
wie du selbst siehst, ist mir nicht fad.
leider passierte mir ein fisch,
sonst hätte ich bereits einen.
ich war dumm und möchte weinen,
wenn ich dazu fähig wäre;
nun ist es keine affäre.

ich weiß, ich werde siegreich sein,
und bekomme bald meinen stein."

"glaubst du, es kommt keiner herein?
das müßte eigentlich so sein."

geschrieben: Fr, 25. Mrz 2016 07:39:47

"daran habe ich auch gedacht,
doch ich bin mehr als unsicher,
was meine emotion ausmacht.
nur siege ich wahrscheinlicher,
wenn ich alles unternehme,
was in meiner macht steht zu tun,
wonach ich mich derzeit sehne.
das bietet sich mir draussen nun."

"schon gut, du mußt selbst entscheiden,
ich kann nur ratschläge geben;
mögest du erfolgreich bleiben,
damit wir zwei überleben.
kann ich mich denn nützlich machen?
vielleicht kann ich einen fangen?
eben einen kleinen, schwachen -
einer würde bereits langen."

geschrieben: Sa, 26. Mrz 2016 10:59:14

"ausgleich schafft aus einseitigkeit
unter günstigen umständen
die vielfalt als gegebenheit; -
das steht in den weisen bänden
aus der überlieferten zeit.
das blatt wird sich fünf mal wenden,
und wenn der vogel acht mal schreit,
liegt der stein in meinen händen.

danke sehr für dein angebot,
doch ich will ihn selbst gewinnen,
sonst wäre seine seele tod,
und ein widriges ansinnen."

geschrieben: So, 27. Mrz 2016 16:21:57

wem phänomene begegnen,
dem sie den weg zu sich ebnen.

das phänomen zeigt die mißgunst
durch bleibende abwesenheit;
dieses sein gleicht oftmals der kunst,
während seiner darbietungszeit;
die steine zeigen die richtung
die zu beschreiten sie weisen, -
als ein symbol der gewichtung
markieren sie einflugschneisen.
das schauspiel stärkt mein vertrauen,
in die erfolgreiche zukunft;
gut tut darauf aufzubauen,
bevor man im irrsinn versumpft."

geschrieben: Mo, 28. Mrz 2016 13:55:12

"so glaube ich deiner wahrheit,
und nütze die gelegenheit;
jetzt habe ich zum lesen zeit."
"bitte bleibe trotzdem wachsam, -
vielleicht kommt noch ein steinbesuch;
falls ich nicht reagieren kann,
so unterbrich sofort dein buch."

"ich werde das gerne machen,
und jetzt fange deinen stein ein;
falls du planst zu vereinfachen,
möchte ich dir behilflich sein."

"gut backa, lies du jetzt dein buch,
ich starte den nächsten versuch."

geschrieben: Di, 29. Mrz 2016 09:27:00

backa richtete sich bequem ein,
um zum lesen bereit zu sein.
sie nahm eines der fünf bücher
"auf umwegen ungelegen"
und wickelte sich in tücher.
sie versank dem buch ergeben, -
man konnte das buch mitlesen;
und mir ist danach gewesen,
etwas anderes zu machen,
als die beiden weitersprachen.
"backa, würdest du herkommen?",
hat front energisch gesprochen.
"ja, ich habe es vernommen,
und soeben unterbrochen."

backa erhob sich bedächtig,
und streckte sich einmal kräftig;
sie wirkte davor eher schmächtig, -
kurz hustete sie sehr heftig.

dann war sie wieder hergestellt,
und eilte zu front an sein pult,
der den schirm im auge behält,
wo er einen streifen abspult.

"man hat einen versuch gemacht, -
schau dir doch diesen ausschnitt an;
damals schon wurde nachgedacht,
wie man der zeit entkommen kann."

geschrieben: Mi, 30. Mrz 2016 01:10:55

"wie alt ist denn die aufnahme?",
fragte backa fast ungläubig.
"das siehst du anhand der fahne,
und man baute sehr geräumig.
die fahne wurde verboten, -
sicher kennst du die geschichte.
angesichts der vielen toten
machte man weit mehr zunichte,
als man sich lange eingestand,
wie man erst später herausfand.

"die zeit der wende ist bekannt, -
du studierst das alte wissen?
jetzt bin ich doch darauf gespannt,
was suchst du denn so verbissen?
willst du mir das jetzt erklären?
hast du schon den stein gefangen,
oder mußt du ihn entbehren?"

"humor ist mir abgegangen;
ich schätze die einfühlsamkeit,
von der du mich so oft verschonst.
gut ding braucht eben meine zeit,
auch wenn du nur den hohn betonst."

"verzeih, ich wollte nicht ätzen;
das kann ich nicht unterdrücken.
ich wollte dich nicht verletzen, -
es würde mich nicht entzücken.
ich bin neugierig, was du sagst,
also wollen wir nicht streiten;
sprich daher weiter, wenn du magst.
kann ich dich dazu verleiten?"

geschrieben: Do, 31. Mrz 2016 21:47:56

"ich stehe auf deine wortwahl,
du sagst wirklich sehr oft direkt
in deiner art - die ist genial -
jegliche wahrheit unverdeckt.
genau dafür liebe ich dich,
aber wahrscheinlich auch du mich.

so kommen wir zum thema jetzt,
damit wir das ziel erreichen,
denn wir riskieren bis zuletzt
in dieser kapsel zwei leichen.

wo uns die gefahr erwartet,
kann ich kaum im voraus ahnen.
soferne sie nicht ausartet,
ist sie weg, sobald wir kamen."

geschrieben: Fr, 1. Apr 2016 19:35:16

"du machst mir immerwieder angst;
in mir entstand unsicherheit -
auch deshalb, weil du oftmals schwankst,
vermisse ich die ganze zeit,
womit wir zu rechnen haben.
du machst mir das leben nicht leicht, -
das darf ich dir wohl auch sagen.
denk daran, daß die zeit verstreicht,
und fange zuerst deinen stein,
bevor du keinen mehr erhältst.
dann wirst du zufriedener sein,
als wenn du all die themen wäzt."

"das nahme ich mir zu herzen,
und werde dir den stein zeigen.
die fehler will ich ausmerzen,
bevor sie mir ewig bleiben."

front widmete sich den steinen,
und backa las ihr buch weiter.
plötzlich rief front "ich hab' einen!",
und die stimmung wurde heiter.

front hatte erfolg beim greifen,
und kam zu seinem kleinen stein.
man sah front den stein einseifen,
denn er putzte ihn emsig rein.

backa kam neugierig dazu
und suchte den stein zu sehen.
"wenn ich dich ansehe, strahlst du,
und ich kann dich gut verstehen."

geschrieben: Sa, 2. Apr 2016 19:16:48

"da schau, es ist mir gelungen
einen kleinen stein zu fangen;
er ist mir fast abgesprungen, -
kurz mußte ich um ihn bangen.

zum glück habe ich reagiert,
und schnell genug nachgegriffen;
die greifer richtig dirigiert,
und nicht gleich vorschnell gekniffen.

es ist sich knapp ausgegangen,
doch ich bekam, was ich wollte;
schwer war es den stein zu fangen,
und endlich war, was sein sollte."

geschrieben: So, 3. Apr 2016 11:10:01

"den stein vom allschmutz zu trennen
wird diesen zum glänzen bringen.
ich will diesen stein tnorf nennen.
würde das gut für dich klingen?"

"soll ich denn mit dem stein reden?
für einen stein passt der name.
hat es nicht ein lied gegeben,
da liebte tnorf die einsame,
die am vulkan der liebe weilte,
in den tnorf von der wolke fiel,
und sie seine wunden heilte?

sie nahm ihn in ihr domizil, -
auf einer waldlichtung gebaut;
er versprach ihr alles liebe,
und glücklich wurden sie getraut?

ist es, daß ich richtig liege,
daß du den namen da her hast?"
"backa, das stimmt gewiß nur fast,
es ist mein name umgekehrt.
ich will dir dennoch beipflichten,
denn das lied hat mich einst gelehrt,
meinen namen umzudichten.

das ist doch schon sehr lange her.
manche riefen mich sogar tnorf;
ich erinnere mich kaum mehr
an unser kleines fischerdorf."

geschrieben: Mo, 4. Apr 2016 17:41:36

"vergessen wir die nostalgie, -
sie bringt uns nur wenig weiter;
es kommt doch immer irgendwie, -
und hin und wieder auch heiter."

"deine worte klingen noch nach;
wir haben viel zeit verloren.
bald passiert, was ich dir versprach, -
das schicksal kommt unverfroren."

"und was, wenn ich dich fragen darf?
oder behältst du das für dich -
dann verzeih' mir, was ich einwarf.
komm, bitte informiere mich."

"ja klar, allerdings nebenbei,
denn ich muß noch sicherstellen,
daß es weiterhin keinerlei
absehbaren problemquellen
auf unserem triumphglug gibt,
und noch die entscheidung fällen,
an der mir schon seit langem liegt."

geschrieben: Di, 5. Apr 2016 18:11:22

"was hast du noch zu entscheiden, -
ist es dafür nicht reichlich spät?
zwar will ich dich nicht beneiden,
dafür wissen, was vor sich geht."

"hätte ich doch bloß geschwiegen!
vergiß das mit dem entscheiden.
es wäre mir ein anliegen,
dies für mich voran zu treiben."

"jetzt machst du es dir zu einfach;
du machtest mich doch neugierig.
daher frage ich einmal nach,
und bitte, - sei nicht so schierig."

"wir haben zwei wege zur wahl,
und wir brauchen den weiteren;
dem kürzeren fehlt das portal.
das glück hlift dem gescheiteren -
mir fehlt ein wichtiger vorfall,
den die entscheidung benötigt;
was zeitlich natürlich blöd liegt,
nur leider ich nicht ändern kann,
denn die chance habe ich vertan."

geschrieben: Mi, 6. Apr 2016 11:35:47

"worum geht es denn überhaupt -
warum redest du um den brei?
lass die komode nicht verstaubt,
und lege ihren inhalt frei,
wie man so schön im volksmund spricht.
diese weisheiten lügen nicht.

was meinst du für einen vorfall -
doch sicher nicht vom rauch den schall?"

"das wäre leider viel zu leicht.
das problem, das davon abweicht,
liegt in seiner ungewißheit.
das phänomen zu erkennen
benötigt die aufmerksamkeit;
und um es konkret zu nennen,
werden uns die farben weisen,
wie es kommt weiterzureisen.
sie werden vom licht getragen,
wenn es die kondition zuläßt,
die nötige kraft zu haben.
ich beobachte diesen test,
der die konition simuliert, -
einfach verständlich formuliert."

geschrieben: Do, 7. Apr 2016 19:35:03

"du mußt ja wissen, was du machst,
sonst ist außer mir niemand hier.
jetzt, so Du über die kraft sprichst,
erkläre doch ihr umfeld mir."

"es ist eindeutig beschrieben,
der kürzere weg sei sehr heiß,
und hast du anders entschieden,
brauchst du um einiges mehr fleiß
zu durchqueren diese kälte,
die keine temperatur hat.
doch wer die entscheidung fällte,
den begleitet das eis zum tag,
um ihn mit kraft zu versorgen,
die starr im leerraum brach lag.
sie sei zur hilfe geworden,
wann immer es nötig sein mag,
heißt die weisheit an der stelle,
wo im dritten kapitel steht,
daß dort die urlebensquelle
aus der energie hervorgeht.
und außerdem sollte es ja sein,
daß so ein erscheinender stein
dann jene energie bindet,
wenn man ihn rechtzeitig findet.

erst ganz zum schluß steht geschrieben,
man würde probleme kriegen,
steinlos zur urkraft zu fliegen."

geschrieben: Fr, 8. Apr 2016 20:13:44

"ich werde das jetzt selbst lesen,
wahscheinlich empfiehlst du das auch;
ich bin dort bereits gewesen,
doch blieben nur nebel und rauch
mir als wissensschwaden zurück,
hingegen kein brauchbares stück,
daß ich da verstanden hätte.
ich habe es überblättert,
um meine wahrheit zu retten,
und über den text gewettert.

du hast mir verständlich gemacht,
daß dieser teil bedeutsam ist.
ich hätte ja niemals gedacht,
daß du wirklich so gescheit bist."

"backa, deine ausdruchsweise
hat mir immer schon gefallen.
du bist der genuß der reise,
samt deiner verbalen krallen."

ein lächeln zog in backa's blick, -
sie würdigte fronts kommentar,
auch wußte sie um ihr geschick,
wofür sie zu sein dankbar war.

geschrieben: Sa, 9. Apr 2016 09:15:44

die kapsel vibrierte spürbar,
als manche dinge wackelten.
die ursache war noch unklar;
der wechsel in die tagwelten
könnte auch mitgespielt haben,
denn draussen gab es wieder licht.
front begann etwas zu sagen;
jetzt stand im sorge im gesicht,
sein blick war von angst getragen,
zumindest in diesem moment,
der eine weile dauerte.
ein allsturm tobte turbulent
wo draussen gefahr lauerte.

geschrieben: So, 10. Apr 2016 14:53:33

"wenn wir den wächtern begegnen,
wollen wir nerven bewahren;
sie werden uns wohl kaum segnen,
sobald sie von uns erfahren.

sie geben sich eigenwillig,
und stellen sich erst abwesend;
ihr gehabe wirkt zwar billig,
aber doch den ton angebend."

wann hört denn der sturm endlich auf?
die kapsel wird noch zerbrechen;
die dinge nehmen ihren lauf
wider meine angriffsflächen."

"noch ist der sturm ungefährlich,
wir verlassen sein wirkungsfeld
voraussichtlich unbeschwerlich,
und verbleiben am himmelszelt
im milden teil vom außenall
bis hin zum klimaschutzkanal.

geschrieben: Mo, 11. Apr 2016 16:32:30

würde man den urplaneten
von weiter distanz betrachten,
sind die kanäle wie gräten, -
man kann es als viel erachten.

in den laufenden berichten
der zentralen allallianz
liest man verschiedene sichten
verunsicherter spekulanz.

das wir erleben beim reisen
freue ich mich zu beweisen!"

"der sturm wird aber nicht schwächer -
im gegenteil - die stärke steigt;
er wäre ein wellenbrecher, -
ich hoffe nur, daß er so bleibt."

"dir ist nicht ganz wohl zu mute,
doch sorge ist nicht angebracht;
denk' positiv, meine gute!"

es hat ohrenschmerzend gekracht,
und ich bin selbst sehr erschrocken, -
das schlimmste habe ich gedacht.
durch die kapsel flog ein brocken,
und war laut zu boden geplumpst;
das konnte einen son schocken,
und um das stück stand dunkler dunst.

"bitte was ist jetzt geschehen,
ist noch ein stein hereingelangt?
hast du das ding da gesehen?
nicht daß dieses damit anfangt
uns auf die nerven zu gehen."

geschrieben: Di, 12. Apr 2016 07:47:25

"es war eine kleine kiste,
die dort auf der ablage stand, -
wartend, daß ich sie ausmiste.
bitte stelle sie an die wand."

"nun bin ich meine sorge los,
weil die katastrophe ausblieb.
meine angst war relativ groß,
die mir deine antwort austrieb."
.
"sei nicht so entsetzlich schreckhaft,
so kenne ich dich noch gar nicht;
jetzt haben wir es bald geschafft, -
alles verläuft nach der absicht."

"weißt du das eigentlich genau?
ich würde es gerne glauben.
als deine neugierige frau
brauche ich vor meinen augen
die ereignisse wahrnehmbar, -
weil zu vieles rätselhaft war."

geschrieben: Mi, 13. Apr 2016 15:25:57

deine zweifel sind verständlich,
weil du das ganze nicht verstehst;
doch weiß ich, daß du letztendlich
leider ein paar fakten verdrehst."

"das klingt ja äusserst vorwurfsvoll, -
wie du sagst, macht's mir kopfschmerzen.
was meinst du nun, das ich tun soll,
um mein manko auszumerzen?"

"kannst du die kiste wegräumen,
die da vorhin herunter fiel?
ein glas darin könnte schäumen -
ich denke, nicht besonders viel."

"gut, ich kümmere mich darum, -
und will es gleich erledigen.
ich werde mir nicht viel antun;
ist doch nichts zu beschädigen."

geschrieben: Do, 14. Apr 2016 15:00:55

"danke, das ist sehr lieb von dir;
du hast damit keine eile.
bleibst du noch ein wenig hier,
wenn ich dir dieses hier zeige?",
wobei front den schirm berührte,
und dabei den finger führte.

"gibt es einen wichtigen grund?
ich bin ohnehin gleich zurück;
du weißt doch, sonst bin ich unrund,
wegen so einem dummen stück."

"gut, ich kann natürlich warten,
bis du die arbeit getan hast;
bitte lass sie nicht ausarten,
da du sonst wichtiges verpaßt."

backa war schon aufgestanden,
und ging zögerlich zum tatort.
die box sollte am schrank landen,
denn sie störte niemanden dort.

sie kehrte gelassen zurück,
"siehst du, so schnell kann es gehen".
"ja, du bist und bleibst mein goldstück,
ich habe dir zugesehen.",
antwortete front nebenher,
während er auf den schirm zeigte, -
"dorthin kommen wir ungefähr",
und sich weit nach vorne neigte.

"wenn du hier mehr als genau schaust,
siehst du bereits die konturen.
so du jetzt deinen augen traust,
sind das da die ersten spuren
einer basis, um zu landen,
von wo aus wir operieren,
bis wir für immer verschwinden.
dort wird sich uns offerieren,
daß wir das gesuchte finden,
und möglichkeiten, die es gibt,
damit wir das ziel erreichen;
womit es nunmehr an dir liegt,
deinen zweifeln auszuweichen."

"kannst du nicht konkretisieren,
was uns eigentlich bevorsteht?
ich will endlich fokussieren,
wohin unsere reise geht."

geschrieben: Fr, 15. Apr 2016 19:40:32

"das will ich dir eben zeigen,
wenn du dir das bild hier anschaust;
wir werden nicht lange bleiben,
aber wenn du angenehm haust,
ist's ein kurzzeitiger gewinn,
und dem gelingen förderlich, -
mithin gut für den neubeginn.

"sag mir jetzt - worum zierst du dich?
rufst du das kind nicht beim namen,
wird es dich kaum registrieren.
besser nenntest du den rahmen,
bis wohin wir navigieren,
oder wie immer man da sagt;
fast fühle ich mich schon gelumpt,
und auch wenn es dir nicht behagt,
schuldest du mir bisher den punkt,
wo sich unser ziel wie darstellt.
warum ist's. daß dir das schwer fällt?"

der faden schien abgerissen,
das all durchleuchteten strahlen;
es hatte diesen gewissen -
glanz, wie von geistern gemalen.

geschrieben: Sa, 16. Apr 2016 19:31:07

zeitraffer erhellte das all, -
beide haben nichts gesprochen,
es war schon lange nicht der fall,
daß ein tag war angebrochen.

ich war vom schauspiel angetan,
zumal es das bei uns nicht gibt, -
was man wirklich genießen kann, -
vermutlich mehr, wenn man dort fliegt.

geschrieben: So, 17. Apr 2016 12:58:22

punkte wuchsen in der ferne
zu auffälligen gebilden;
dieses waren keine sterne
in den so schönen gefilden.



"schau, - hier war eben ein wächter"
begann front jetzt den dialog,
"der schaut aus, wie ein echter.",
während er einen hebel schob.

geschrieben: Mo, 18. Apr 2016 23:22:03

"ich hole den anblick näher,
dann werden wir viel mehr sehen;
einer dort ist der aufseher, -
er wird sich bald zu uns drehen."

"moment, ein glas muß ich haben,
wenn ich da genau schauen soll;
sonst muß ich die augen plagen,
jedenfalls unter vierzehn zoll."

"ja, aber mach schnell - beeil dich,
wir sollten handlungsfähig sein;
stress ist zwar sehr unwahrscheinlich,
aber bereitschaft wäre fein."

geschrieben: Di, 19. Apr 2016 09:54:25

"es ist nur ein handgriff - moment,
ich bin augenblicklich bereit."
"ja, wie gesagt - nicht daß es brennt,
wir haben noch genügend zeit."

backa ging zum tisch zwei schritte,
und schaute mit ratlosigkeit
am rand wie auch in der mitte.
"das chaos ist eine einheit",
lies sie als kommentar fallen,
und nahm ihre brille an sich.
sie gab creme auf die handballen
und ergänzte, "das entspannt mich".

danach ging sie zurück zu front,
und setzte sich neben ihn hin.
"ich bin schon gespannt, was da kommt,
falls ich dir hier nicht im weg bin."

"du kannst gerne sitzen bleiben, -
mich behinderst du derart nicht.
zu wippen solltest du vermeiden,
und paß auf, du sitzt knapp beim licht."

"diesem licht wird nichts geschehen,
ich werde darauf aufpassen;
schließlich hab' ich es gesehen.
möchtest du mich schauen lassen,
wo die wächter runden gehen?"

"die runden war sehr nett gesagt;
nein, runden drehen sie keine, -
oder vielleicht, wenn man sie fragt,
doch sie handeln wie die steine.

sie tauchen auf und verschwinden,
das ist ein lustiges schauspiel,
wo sie grenzen überwinden,
was ich schließlich auch machen will.

sie wechseln die dimension,
in die wir uns bald bewegen
mit verblüffender präzession,
die sie dabei beherzt leben.

und genau dort hinzukommen,
habe ich mir vorgenommen."

and


 
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geschrieben: Di, 19. Apr 2016 12:24:59


im leerraum - kapitel 5

"schön langsam wird mir damit klar,
wozu das steintheater war."

"ich weiß nicht, ob es uns gelingt,
irgendwann zurückzukehren;
selbst wenn es für dich verrückt klingt,
die praxis alle zu lehren, -
das ist meine zukunftsmusik.

wächter für uns gewinnen
erfordert einen guten trick.
ich denke mich zu entsinnen."

geschrieben: Mi, 20. Apr 2016 09:49:41

"kannst du mir jetzt erklären,
wie du dir das genau vorstellst,
bevor du in sphären verfällst,
die mir den zugang verwehren."

"das wird sicher nicht der fall sein, -
ohne dich würde ich bleiben.
das verspreche ich bei dem stein,
oder soll ich es dir schriftlich geben?"

"das kannst du dir freilich sparen,
wo ich dir doch blind vertraue.
nach all dem, wo wir waren,
weißt du, daß ich auf dich baue."

"es gibt ein paar möglichkeiten,
von denen ich eine plane, -
und genügend schwierigkeiten -
ist dazu meine annahme.

vorweg sei gesagt, ich trenne
möglichkeiten, die ich kenne,
andere, die ich vermute,
und solche, die ich nicht nenne, -
mag sein, es sind viele gute,
nur leider mir noch unbekannt,
weil sie versteckt existieren,
soweit ich die lehre verstand.
lass uns das durchexerzieren,
da bin ich auch schon sehr gespannt,
zumal ich variieren kann,
wo mir noch etwas unklar scheint.
vielleicht verstehe ich es dann,
wie die enzyklopädie meint.

geschrieben: Do, 21. Apr 2016 09:50:19

in der einleitung wird erwähnt,
daß man manchmal probieren muß,
wenn man sich nach verständnis sehnt, -
den ganzen weg lang bis zum schluß.

dieses ist auch der grund dafür,
daß ich manches ungeklärt ließ -
im wissen um die hintertür,
die ich bildlich gemeint aufstieß.

im kapitel "allweites sein"
wird das phänomen angeführt,
daß die mutation vom lichtschein
aus der fremddimension herrührt.

durch eine art magnetismus
werde das licht angezogen,
der so energetisch sein muß,
daß er unten gegen oben
genau wie vorne und hinten
auf mystische art ausgleicht,
wesen, die sich quasi einklinken,
wenn die energie dazu reicht,
bringen energie zur wandlung,
und wechseln so die dimension,
wo die umgekehrte handlung
als teil ihrer urintension
ihren sprung zurück verursacht.
sie tauschen ihre energie,
ist mein begründeter verdacht,
weil diese supersynergie
eine art zusammenhalt macht.

geschrieben: Sa, 23. Apr 2016 08:41:04

ist die raumlosigkeit im raum
oder außerhalb vorhanden?
ein umstand, den ich bisher kaum
oder besser unverstanden
leider offen lassen mußte.
er mag unwesentlich scheinen,
weil das bisher niemand wußte,
doch das blaue licht gleicht leinen,
um den wechsel durchzuführen,
sowie man eben mit wolle
pullis macht, um sie zu spüren.

wir werden experementieren,
sobald wir das licht empfangen.
hoffentlich wird sich rentieren
mit dem versuch anzufangen.

der versuch wird nett beschrieben, -
in dieser blumigen sprache, -
ist auslegbar nach belieben,
und eine komische sache.

kennst du diesen teil gegen schluß,
in dem der drache zum meer fliegt,
weil er etwas salz haben muß,
weil er den zucker derart liebt?

er nahm täglich ein stück zucker
und manchmal sagar sehr viel mehr.
es schmeckte ihm einfach super,
doch plötzlich litt dieses vieh sehr.

so flog er zum drachendoktor,
der ihm gerne helfen wollte;
doch drängte sich ein bock vor,
der gelegen kommen sollte.
sein drache zu hause war krank,
und er brauchte feuerzusatz
zur linderung vom maulgestank,
das feuer bräuchte rasch sein schatz.

der arzt gab ihm eine tinktur
für die hilfreiche feuerkur;
und mit dieser indikation,
sprang der bock gleich wieder davon.

der arzt verschrieb dem drachen salz
in nur ganz geringer menge,
und anstatt zucker nurmehr malz,
sowie vom meer wellenklänge.

der drache traf den bock am meer,
der im zeigte, wo man salz leckt;
beide schleckten einen stein leer,
und haben die steine versteckt.

geschrieben: So, 24. Apr 2016 11:37:36

kennst du diese stelle vielleicht?"
"es ist möglich, daß ich es las,
aber es hat dazu gereicht,
daß ich es schon wieder vergaß."

"na gut, wie dem auch immer sei,
lass mich dir weiter erzählen,
denn ich lernte viel durch die zwei.
meinem wissen würde fehlen,
was man dabei zu ausdruck bringt.
es verstrich unbekannt viel zeit, -
verzeih mir, falls das kitschig klingt.
in jüngerer vergangenheit
trafen sie einander am strand,
wie es das schicksal wollte,
weil jeder den falschen stein fand,
was eigentlich nicht sein sollte.

anstatt die steine zu tauschen,
wollte der bock mehr als den stein.
"kennst du dieses mulschelrauschen,
hör mal - du wirst begeistert sein.",
geschrieben: Mo, 25. Apr 2016 20:35:46

fragte der bock erst den drachen,
und sprang zu seinem ohr hinauf.
weil die krallen des bock's stachen,
kam es zu einem amoklauf
des drachens, der wild feuer spie
und blind dahin galoppierte;
er schaffte es irgendwie,
daß der bock nun kollabierte.

geschrieben: Di, 26. Apr 2016 17:21:45

der bock fiel am strand zu boden,
wo sein horn tief im sand steckte, -
mit dem maul offen noch oben
er da beinahe verreckte.

der drache half spontan dem bock,
denn er hatte mit ihm mitleid;
der erholte sich rasch vom schock,
und wurde so vom horn befreit,
geschrieben: Mi, 27. Apr 2016 13:36:32

welches fest im sand stecken blieb,
wo man es noch immer findet.
der bock, der sich den sand abrieb,
gab "wer salz aus dem fell windet,
hat sich zu viel eingebildet"
darauf hin zum abschied von sich.
der drache rief ihm nach "schon dich!".
 
ein minitou fand dieses horn
bei seinem spaziergang am strand.
darin war ein eisen salzkorn,
welches im inneren entstand.

das salzkorn fasste er in zink,
und hängte es auf seinen baum;
diese muschelkette in pink
auf der hausbaumrinde im raum
wurde sogar als bild gemalt,
für das man heute viel bezahlt.

eines morgens ist er erwacht,
und traute seinen augen kaum;
ein ziegenbock kam in der nacht,
und stand neben seinem hausbaum.

dem minitou gelang es nicht
den ziegenbock los zu werden,
und zum schluß schreibt dieser bericht,
"der bock blieb beim baum zum sterben."

den minitou gibt es nicht mehr,
und der baum ist vergangenheit,
doch der ziegenbock lebt seither
scheins unabhängig von der zeit.

trotz aller bekannten lehren
kann sich das niemand erklären.

der bock trägt die muschelkette
am hals mitsamt dem salzstein.
die sage ist eine nette,
und bringt gute aspekte ein.

geschrieben: Do, 28. Apr 2016 10:03:55

heftiges blitzlichtgewitter
unterbrach front's erklärungen;
eine wasserwand als gitter
entstand zu den erschwerungen,
die unerwartet einsetzten.
draußen wurde das wasser mehr,
zahllose tropfen benetzten
das glas der kamera so sehr,
sodaß nichts mehr zu sehen war.
das bild am schirm ganz in grau
dokumentierte die gefahr
verschwommen und sehr ungenau, -
man sah nur einen großen fleck.
auch vibrierte das kapselheck,
weil scheins draußen der sturm tobte;
die elektronik versagte.
weil front die lage nicht probte,
und ihm das gar nicht behagte,
sprang er hektisch aus dem sessel,
und stellte sich an die scheibe.
die sicht in den hexenkessel
war da keine augenweide.

kugelförmige gebilde
sind immer wieder erschienen;
die stärker werdenden winde
sollten beachtung verdienen.

die kugeln nahmen farben an,
und verloren diese wieder.
backa fragte, "was kommt denn dann?";
ihre stimme wie die glieder
spiegelten ihr unbehagen
in dieser prekären lage.
"wenn notsysteme versagen,
ist das ganze eine plage",
bemerkte front völlig ratlos.
seine sorge war deutbar groß.

geschrieben: Sa, 30. Apr 2016 13:37:06

egal, wohin front auch drückte,
die systeme standen nur still;
er fuchtelte doch nichts glückte.
"da kann ich machen, was ich will",
stotterte front besorgt aufgeregt.
backa sah man jetzt stumm nicken, -
sie war ebenso aufgelegt.
"auch unsere uhren ticken",
sagte sie mit unsicherheit.
"hilft dir dein stein vielleicht weiter?
das wäre die gelegenheit
seinen nutzen als mitstreiter
jetzt unter beweis zu stellen."
völlig aufgelöst ohne plan
hielt da front einen moment inne,
und bevor er noch stellung nahm,
meinte sie mit leiser stimme:
"er ist hinunter geflogen, -
wie konnte dir das entgehen?"
und hat den stein aufgehoben,
doch dabei nicht hingesehen.
"da, nimm dein gutes stück zu dir,
sonst wird es sicher nutzlos sein, -
so denke ich jedenfalls mir",
reichte backa front seinen stein.

in dem moment ging das licht an,
als das system plötzlich startet.
"du siehst das magische daran."
"dies habe ich nicht erwartet".
entspannung zeigte zuversicht
durch das verhalten der beiden;
das schauspiel draußen jedoch nicht,
und sollte noch länger bleiben.

geschrieben: Sa, 30. Apr 2016 21:40:10

in der kapsel wurde es wärmer, -
die hitze war unangenehm;
die entwarnung rückte ferner,
da war etwas faul im system.


"die temperatur ist zu warm,
und scheinbar steigt sie noch weiter, -
irgendetwas ist wohl ein schmarrn.
wer braucht gegrillte allreiter?",
bemerkte front ungeduldig.
"kannst du das nicht reparieren,
oder sterben wir unschuldig,
wenn uns die wächter frittieren?",
fragte backa durchnäßt vom schweiß.
"bitte habe etwas geduld,
weil ich die lösung glaublich weiß.
ausnahmsweise hat niemand schuld."

"wenn du dich ohnehin auskennst,
dann stelle den fehler richtig;
oder willst du, daß du verbrennst,
und ich bin dir nicht so wichtig?"

"wir müssen noch kurz aushalten,
bis der selbsttest erledigt ist.
ich kann da nichts mehr ausschalten,
auch wenn du ungehalten bist."

"das kühler werden ist spürbar,
es ist bereits erträglicher.
das war jetzt wirklich knapp für wahr."
"der fall ist kein alltäglicher.
glück im unglück gehört dazu.
alles ist gut und so auch schlecht,
sowohl offen als auch wenn zu, -
die balance ist immer gerecht.
mir fällt da eine stelle ein,
welche mir mehr als imponiert, -
aus dem buch "das wandelnde sein"
im kapitel "vom tod notiert":

wenn die einsicht plötzlich ausbricht,
bewirkt meist ein funke das licht,
daß man in eine sache bringt,
wobei dann alles logisch klingt,
was bis dato rätsel aufgab,
woran dieses auch immer lag.

die aussicht mag sich trüben,
wenn man merkt sich zu belügen,
denn ganz so einfach ist meist nicht,
zu klären durch das blaue licht.

geschrieben: So, 1. Mai 2016 12:56:37

das passt natürlich nicht ganz hier her,
und doch enthält es die wahrheit;
es trifft die lage ungefähr,
daher finde ich es gescheit,
wenn wir die weisheit aufgreifen,
und vor allem auch anwenden;
daher wollte ich abschweifen.
hilfe wird uns niemand senden, -
wir müssen für uns selbst sorgen;
fehler sollten wir vermeiden,
sonst erleben wir kein morgen,
und müssen mit pech noch leiden.
besser ist, wenn wir aufwachen,
so wie wir bereits besprachen,
und wie geplant zwischenlanden.
lassen wie uns nicht abbringen,
einzusetzen, was wir fanden,
dann wird alles gut gelingen."

"wenn du konkretisieren kannst,
was uns real bald bevorsteht, -
so du mich auf die folter spannst,
wisse, daß mir etwas abgeht."



geschrieben: Mo, 2. Mai 2016 10:11:59

"ich kann dir das erst sagen,
wenn wir aus dem schlamassel sind.
und so wir etwas glück haben,
gibt es bald nurmehr schwachen wind.

wenn wir uns schlimmeres sparten,
sind wir derzeit gut beraten,
vorerst einfach abzuwarten.
da bedarf es keiner taten."

geschrieben: Di, 3. Mai 2016 16:33:31

"was hat das ganze ausgelöst?
wir hatten doch schon ein problem.
was ist, wenn uns etwas zustößt?
vertraust du unserem system?"

"dem grund muß ich erst nachgehen;
mir fehlt leider das verständnis, -
doch will ich es bald verstehen,
oder wird mir zum verhängnis.

"so löse deine aufgabe;
ich weiß mich zu beschäftigen.
nicht, daß ich es dir auftrage,
doch lass mich dich bekräftigen."

"danke; bringst du mir noch stärkung?
darum würde ich dich bitten, -
und du steigst in meiner wertung, -
auf platz eins - drauf kannst du tippen."

"lass doch den süßstoff beiseite;
ich will dir gern alles bringen.
so ich den erfolg begleite,
wird dir jegliches gelingen."

lächelnd sprach backa diesen satz,
während sie gemächlich aufstand,
und verließ sogleich ihren platz.
sie ging schnell, - fast ist sie gerannt.

geschrieben: Fr, 6. Mai 2016 14:27:37

"was wolltest du überhaupt haben,
vergaß ich dich noch zu fragen.",
rief backa bei ihrem schwinden.
"ein getränk mit gelbem aufdruck,
und bring auch die augenbinden."
"das braucht zeit, bis ich sie ausgrub, -
ich bring' dir etwas zu trinken,
dann suche ich die zwei binden, -
muß mich allerdings ausklinken.
es wird brauchen sie zu finden."

nach kurzer zeit kam sie wieder,
und stellte das glas danieder.
front bedankte sich gebührend;
dazu erklärend ausführend
sagte er etwas nachdenklich,
"ich weiß, daß wir sie mithaben,
weil ich sie in der hand hatte;
ich kann mit sicherheit sagen,
du findest sie bei der watte."

"wenn sie in dieser kiste sind,
kann ich mir das suchen sparen;
denn dann habe ich sie geschwind.
allerdings will ich erfahren,
wozu wir die dinger brauchen.
würdest du mir das verraten?
wir werden kaum untertauchen,
oder was planst du für taten?"
"wir werden durch das licht fliegen,
und bei ungetönten scheiben
uns in sicherheit zu wiegen
heißt sehr vorsichtig bleiben.

nur vergleiche sind gegeben,
um das kommende zu ahnen,
doch die wirklichkeit erleben,
werden wir, wenn wir ankamen.

sorgen mache ich mir jetzt nicht,
diesen leerraum zu durchqueren,
und vielleicht haben wir kein licht.
was uns die kräfte bescheren,
ist theoretisch beschrieben,
doch wir tun pionierarbeit,
und so wird es an uns liegen,
zu berichten, daß die wahrheit
etwa der theorie entspricht."

backa hat front unterbrochen,
"etwa trübt aber die aussicht."
"es bliieb ja nicht unbesprochen,
worauf wir uns hier einlassen.
es wird noch sehr vieles geben,
und schwierigkeiten in massen
werden wir dabei erleben."

"was du da sagst, ist sicher wahr.
verzeih, wenn ich zu ängstlich bin, -
manches stellt sich sehr seltsam dar,
und mir fehlt zudem auch der sinn.

ich bin sofort wieder zurück."
"schau bitte mal, ich hatte glück.

ich fand den grund für den ausfall.
es gab vorhin ein kurzes stück
des leerraum's am weg durch's all,
und wir wechselten zwei mal.
hinein und auch wieder retour.
die rückkehr wirkte dann fatal,
und wider die systemnatur.

zumal es sich noch umstellte,
braucht es entwerder schockkälte
um diesen prozess zu stoppen,
oder muß sich selbst kalt schocken;

das wird im jargon so genannt,
sprich, es hilft ihm nur ein neustart,
und das restliche ist bekannt.
dieser fall ist natürlich hart,
doch kann uns wieder passieren.
jener teil schaut aus wie ergänzt,
wenn solche löcher grassieren,
was an die wahrscheinlichkeit grenzt,
die wir fast sicher erfahren.
wir können löcher nicht meiden, -
erst wenn wir in diesen waren,
werden sie hinter uns bleiben.

das ist so eine tatsache,
um die wir nicht herumkommen.
ganz egal, was ich auch mache, -
in das kraftfeld der zwei sonnen,
gelangen wir derzeit eben.
es wird noch einiges geben,
das uns rätsel zu lösen gibt;
und eine wegbeschreibung fehlt,
die zu verfassen an uns liegt;
den weg habe ich schon gewählt."

geschrieben: Sa, 7. Mai 2016 23:07:35

beide sind sie still geblieben,
bis backa mit den binden kam.
"wenn die dinge sichtbar liegen,
findet man sie, wo man annahm.",
sagte sie bein niedersetzen.
"sie waren nicht bei der watte,
sondern lagen auf den fetzen
oben auf der badematte.",
und warf sie gezielt beiseite.
backa blickte in die weite,

"ist jetzt wieder alles im lot?
jedenfalls fühlt es sich so an."
"wie du bemerkst, sind wir nicht tod,
was durchaus positiv sein kann.

geschrieben: So, 8. Mai 2016 09:43:04

da draussen ist es angenehm, -
wir könnten sogar aussteigen.
zur zeit funktioniert das system, -
meinetwegen darf es bleiben."

in weiter ferne war ein punkt
auf der anzeige zu sehen;
es schien, als wenn er etwas funkt, -
man sah signale eingehen.

am bildschirm war der punkt markiert,
auf den front backa jetzt hinwies.
"schau schatz - sei bitte nicht schockiert,
ein permanentwächter ist dies."

"empfangen wird funksignale?
was kommt da zum zigsten male?"

geschrieben: Mo, 9. Mai 2016 08:35:26

"es sind kommunikationen, -
er sucht sein pendant vis-a-vis
nach bestimmten konventionen.
das kostet ihn viel energie.

das prinzip ist ein eigenes,
weil viele in frage kommen.
das sein ist ein bescheidenes,
und wird oft bald angenommen.

das schauspiel wird da beschrieben,
wo der fisch durch den fels schwimmt,
um von diesem wegzufliegen,
und deshalb zu wandeln beginnt.

er wird daher zum steinbohrer,
wodurch er in den stein gelangt;
nur da schmerzt leider sein ohr sehr,
weshalb er zu rufen anfing.

"im stein komme ich nicht weiter,
irgendwer muß mich erhören;
ich würde gerne etwas breiter, -
den stein möge das nicht stören."

diesen spruch rief er nur drei mal,
dann war er spurlos verschwunden;
scheins hatte er einen einfall,
und hat den raum überwunden.

einige jahrzente darauf
war dieser große stein tief blau;
es passierte dort ein auflauf
und kam zu einem krabbenstau.

aus dem stein kam eine krabbe
mit ihrem hinterteil voran;
sie trug am rücken die flagge,
die man dort heute sehen kann -
in den fischfarben grün und rot
ist die krabbe der schutzpatron
für gläubige am fischerboot.
es gibt viele sagen davon.

geschrieben: Di, 10. Mai 2016 20:10:30

du kennst mit sicherheit eine,
oder ist dir das thema fremd?"
"verzeih, daß ich jetzt verneine,
ausnahmsweise nicht vehement.

jedenfalls klingt es unglaublich,
und ist es auch eine sage;
ein vergleich wäre untauglich;
um die zeit ist es mir schade, -
oder glaubst du diesen schwachsinn?
kann es sein, daß ich verbohrt bin?"

"halte einen moment inne,
klar ist die geschichte nicht wahr.
die wahrheit, die ich gewinne,
ist da hingegen wunderbar.

wichtig ist doch die aussage,
die verpackung ist meistens nett,
aber wer darüber klage,
dem bleibt verborgen, was er hätt."

"daraus ist alles ableitbar,
und wahrscheinlich ist es unwahr."

"du magst mich ja hinauswerfen,
und mir liegt fern dich zu nerven.
diese sage hat ausgelöst,
daß wir jetzt hier unterwegs sind.
selbst wenn es auf widerstand stößt,
bläst daher ein sehr wahrer wind.

aber lass dich überzeugen,
wenn wir unser sein verlassen.
wir wollen uns allem beugen,
um die energie zu fassen,
statt unsere lebensfreuden
weiter sinnlos zu vergeuden."

geschrieben: Mi, 11. Mai 2016 22:34:54

"letzteres kann ich verstehen,
die sage hat mich erheitert;
nun - wie soll es weitergehen,
damit die aktion nicht scheitert?"

"wir rufen schon eine weile, -
und senden energieströme;
unter anderem auch deine
sowie per schall laufend töne.

das gerät versendet ins all
auch von uns energiewellen
wir senden sie in form von schall
und dazu gleich ihren quellen."

geschrieben: Fr, 13. Mai 2016 19:26:40

"davon hast du mir nichts erzählt,
und ich hätte es gerne gewußt,
aber daß mir viel wissen fehlt,
verdrießt mir irgendwie die lust.

doch das tut dir nichts zur sache,
da bin ich eigentlich sicher;
also sag schon, was ich mache,
dieses scheint mir erheblicher."

"das richtet sich nach der lage,
in die wir erst kommen müssen;
falls ich tatächlich recht habe,
befinden wir uns in flüssen,
der undefinierbaren kraft,
die wir bisher nie erfuhren, -
deren sein uns das licht verschafft,
nur fehlen bisher die spuren.

die energie ist unbekannt,
es gibt nur spekulationen -
die sind übrigens klar genannt, -
doch reale konditionen
sind trotz zahlreicher visionen
alle mitsamat unzureichend,
und vom realen abweichend.

zumindest vermute ich das,
weil ich viele tests durchführte,
und da komme ich auf etwas,
daß ich mehr als real spürte,
und nicht in worte kleiden kann, -
nur einen eindruck vermitteln.
das mehr als positive daran
darfst du zwar anders betiteln,
dennoch bleibt die spannung aufrecht,
damit wir uns nicht langweilen,
und alles hier ist sicher echt,
um mit uns das sein zu teilen.

somit wird es auch schon konkret,
denn der schlüssel heißt verbindung;
bis diese mit wächtern besteht,
brauche ich meine erfindung,
welche die wächter günstig stimmt.
auf dieses gerät bin ich stolz,
falls es die sympathie gewinnt.
ich schätze, mit der kraft vom holz
wird uns dieser schritt gelingen,
weil sie das nicht kennen können.
wenn die vibrationen schwingen,
gilt es uns erfolg zu gönnen.

eine chance ist verschwindend klein,
daß sie darauf nicht ansprechen,
denn wir werden vielvältig sein,
und so die ignoranz brechen.

kannst du dir etwas vorstellen,
oder spreche ich in rätseln -
es geht um energiewellen,
und darum diese zu wechseln.

bewahre die feinfühligkeit,
und lass uns kommunizieren, -
ohne pause die ganze zeit,
wenn wir das ziel anvisieren.
denn es besteht die möglichkeit, -
das heißt, es könnte passieren,
daß wir spontan transformieren.
bleibe bitte darauf gefaßt,
daß uns wächter eskortieren,
wann auch immer es ihnen paßt.

geschrieben: Sa, 14. Mai 2016 09:15:24

hab keine angst vor der zukunft,
niemand wird uns leid zufügen;
die wächter haben viel vernunft, -
ihre erscheinungen trügen.

was uns ab sofort bevorsteht,
kann ich annähernd umschreiben,
doch was dann tatsächlich abgeht,
wird uns die umgebung zeigen.

wir gelangen in den leerraum,
wo wir raum- und zeitlos bleiben, -
das war ja schon immer mein traum.
dort wird unser sein bescheiden.

theoretisch gibt es uns nicht,
denn im leerraum kann niemand sein.
praktisch sind wir ein teil vom licht,
und tauchen so in sphären ein,
die derzeit noch unbekannt sind, -
ja, man nicht einmal noch erahnt;
wenn meine theorie stimmt,
dann ist, daß uns gutes schwant."

"darf ich dich zwischendurch fragen,
wieso du holzenergie nimmst?
warum nicht vom flugtiermagen, -
verzeih, ich weiß du nicht spinnst."

geschrieben: So, 15. Mai 2016 15:14:49

"das kann ich dir beantworten,
weil ich vieles darüber las, -
sogar das buch der zehn borken,
welches ich fast wieder vergaß.

durch tests habe ich erfahren,
daß die energie entscheidet.
den rest konnte ich mir sparen.
der ansatz schien mir geeignet, -
sonstiges halte ich für schrott.
es gibt vielleicht ähnlichkeiten,
doch meistens ist es dann ein gott
zur erklärung der unklarheiten.

die parallelen beim denken
von wesen vieler kulturen
kann man sich de facto schenken.
zu ähnlich sind die naturen
in verschiedenen epochen,
und daher fast ident geschnitzt.
wir haben unlängst gesprochen.
du hast vor ärger geschwitzt,
wenn du dich daran erinnerst;
du sagtest, was du dir dachtest,
und auch wenn du es verschlimmerst,
wolltest du weg vom planeten.
er nerve dich dieser morast.
du fühltest dich nur getreten,
und wünschtest dich manchmal im knast.

du last mir ein tagesgedicht
nach unserem mittagsgericht:

"'sie weisen jede schuld von sich,
die verantortung nicht haben,
und vielleicht trifft es heute dich,
wollte ich dir dazu sagen.

ihr charakter ist abscheulich,
die butter am schädel tragen.
ihr dasein ist unerfreulich,
wenn solche ihr leid beklagen.

nimm dich vor den wesen in acht,
die mit ihrer gier entscheiden;
dein schaden wird zu ihrer macht,
die in der gemeinschaft bleiben.

halte abstand zu dem abschaum,
der andere durch den dreck zieht -
sonst wird die nähe zum alptraum,
wo man den morast nicht sieht'"

siehst du, ich kann es auswendig,
weil ich das original fand;
nur ist da ein teil ausständig,
und steht in einem zweiten band."

"sicher erinnere ich mich,
es ging um die grundfunktionen
von uns wesen wie du und ich -
und um mögliche reduktionen
der schwachstellen unseres seins;
wir resümierten gleichheiten,
und zum thema "'weisheit des steins'"
begannen wir dumm zu streiten."

geschrieben: Mo, 16. Mai 2016 11:53:42

"unsere gleichheit ist leben;
manche gleichheiten sind allen
wesen im kosmos gegeben,
auch wenn sie uns nicht gefallen.

die wächter sind intelligent,
da bin ich mehr als nur sicher,
und auch was man gesellig nennt,
mancht sie glaublich erträglicher,
als man ihnen bisher zuschrieb;
jedoch ist viel erheblicher,
was uns bald zu erfahren blieb."

geschrieben: Di, 17. Mai 2016 09:48:29

"wann werden wir im leerraum sein?
kannst du das vielleicht sagen, -
werden wir groß oder sehr klein?
glaubst du, kann ich es ertragen?"

"zu ertragen gibt es gar nichts.
du wirst ja nicht abgeschoben,
sondern durch zweifach-kraft des lichts
fast unbemerkt angezogen.

wir waren bereits im leerraum,
und du merktest den wechsel kaum."

geschrieben: Do, 19. Mai 2016 10:03:36

"deine worte sind wie balsam,
um optimismus zu pflegen;
hoffentlich fängt der spaß bald an."

"oh danke, so bin ich eben;
kennst du vielleicht vom dunklen raum -
die abhandlung seiner umkehr?
in allen farben außer braun
kam dieses licht, - sonst war er leer -
das durch einen türschlitz eindrang,
und sich dort als kegel drehte,
womit es dem lichtstrahl gelang,
daß eine art luftzug wehte.

wasser gibt es im leerraum nicht,
daher muß auch die luft fehlen, -
was exakt der lehre entspricht,
die auch die weisen erzählen.

ich habe das selbst ausprobiert,
doch leider nur theoretisch;
mein ganzes labor hat rotiert,
von der mauer bis hin zum tisch.

du kannst dir das nicht vorstellen,
was mich wirklich beeindruckt;
da sah ich diese lichtzellen.
und mitten am helllichten tag
begann ich licht zu spalten,
ähnlich man es mit zucker tut.
diese energiegewalten
machten mir zum fortsetzen mut.

es gibt unterschiedliches licht -,
mehr arten, als uns bekannt sind,
gut erkennbar, wenn man es bricht.
und eine art erzeugt auch wind.

urwesen kannten schon die kraft,
die jeden planeten bewegt,
aber sie dachten, daß ein saft
unterirdisch linien legt, -
auch blaue kraftwellen genannt,
auf denen kreuzhäuser standen.
mehr ist bis heute nicht bekannt,
weil wir auf der leitung standen."

geschrieben: Sa, 21. Mai 2016 00:26:22

"das ist mir zu viel theorie;
wenn wir diesen wechsel machten,
was ist mit meiner energie,
die deine worte mißachten?"

"im hinblick auf den übergang
gibt es nicht sehr viel zu sagen;
es wird ein kleiner neuanfang,
den wir beide vor uns haben.

geschrieben: Sa, 21. Mai 2016 21:42:10

vorerst bist du umgebungslos,
bis dein sein sich integrierte;
du merkst nur einen kleinen stoß,
falls sich dein wesen doch zierte,
das heißt, du solltest offen bleiben, -
innerlich völlig unverkrampft -
nur keine angst vor dem leiden.
wir werden sehen, daß es dampft,
und weder die hitze spüren,
noch die sehr hohe feuchtigkeit.
lass dich von den kräften führen,
und misse nicht dinge wie zeit."

"verzeih, wenn ich jetzt ablenke,
doch will mir nicht aus meinem kopf,
worüber ich so nachdenke;
daher muß auch jetzt aus dem kropf,
was ich par tout nicht verstehe.
du hast vorhin den raum erwähnt,
und ihn als leerraum angesehen,
der die materie ablehnt.

wieso gibt es dort eine tür,
durch die ein licht einfallen kann?
das wäre ja wie ein geschwür,
im vollen steinbauch vom allmann."

"die frage hatte ich erhofft,
weil ich meinen faden verlor;
es kommt natürlich wie so oft
danach oder selten davor.

du hast offenbar aufgepaßt,
und dieses schätze ich an dir;
daß du erst jetzt nachgefragt hast,
ist jedenfalls unwichtig hier.
die türe hat eine seite, -
innen fehlt ihr die existenz,
und was ich davon ableite,
nenne ich dimensionsessenz.

wo es eine dimension gibt,
da vermißt man gewohntes sein,
weil darin sein geheimnis liegt -
bis hin zur brechbarkeit vom stein.

es gibt übrigens lektüre -
sogar über diese türe.

"das tor zur ersten dimension"
ist ein sehr lesenswertes buch.
es erklärt dir die situation
durch einen einfachen versuch,
der die linie zum punkt macht,
und dann die seiten reduziert.
so wird die sache dargebracht, -
sozusagen somit punktiert.

lies dieses buch einmal genau,
denn es erklärt die sache gut;
von vielem fehlte mir der tau,
womit es seine dienste tut.

die energie des bestrebens
gedeiht als motor des lebens.

davon handelt ein nettes buch,
und beschreibt einen allbesuch
in sehr besonderer weise.
auch das vorwort zu der reise
gab mir einige einblicke,
die mich später weiter brachten.
es trifft ein wenig die mitte
von vielem selbst erdachten.

um das vorwort dazulegen,
zitiere ich es deswegen.

geschrieben: Di, 24. Mai 2016 02:17:06



"das wesen vermag zu leben
oder auch sich selbst nicht finden;
das holz beginnt sich zu regen,
um im feuer zu verschwinden.

zu wandeln kommt uns gelegen,
weil uns die bänder verbinden.
hinderlich ist groll zu hegen
oder die faulheit zu pflegen,
förderlich sind entschlossenheit
sowie stetige ausdauer -
losgelöst der gegebenheit."
später schreibt man es genauer.

erst glaubte ich, ein glaubensschund
sei in meinen händen der mist,
doch las dann diesen einen spruch,
der defacto lesenswert ist.

das buch muß ich dir empfehlen;
es erklärt sehr leicht verständlich
durch geschichten, die erzählen,
wie das gesamte letztendlich
der ersten dimension entspringt,
und auch die zusammenhänge,
was ihm recht humorvoll gelingt."

"ich kenne dieses buch sehr gut,
doch hielt ich es für erfunden;
was du das sagtest, gibt mir mut.
zum schluß ist die crew verschwunden,
auf äußerst mystische weise, -
ist doch das buch, das du zitierst -
als erreichtes ziel der reise.
wenn du das ganze minimierst,
ist das tatsächlich ein aspekt,
den ich bisher immer ausschloß.
die weisheit, die dahinter steckt,
ist so betrachtet wirklich groß."

""die eindimensionalität
ist die mutter des bestehens,
weil dort das phänomen entsteht, -
als folge seines vergehens."

wenn man die weisheit verwendet,
beginnt zum schluß jeder anfang
des kreises, der niemals endet, -
mit dem gesamten im einklang.

geschrieben: Di, 24. Mai 2016 23:21:51



die zeit hindert gleichzeitigkeit,
heißt es später dort nebenbei, -
und beschreibt dazu die freiheit,
als wenn sie selbstverständlich sei."

ein knall riß mich aus dem halbschlaf,
und das bild begann zu flimmern;
so zählte ich mein achtes schaf,
um nichts um mich zu verschlimmern.

der faden schien mir verloren,
und träume begannen zu sein;
ich habe schafe geschoren, -
dabei schlief ich beinahe ein;

das mir jetzt angebotene
verstand ich allergings nur kaum;
ich empfand das verschobene
als beigabe für meinen traum,
weil das alles irreal scheint,
und schwer verständlich obendrein;
mag sein, es war anders gemeint, -
wahr sei davon nur ein fünklein.

ein bildchen wurde angezeigt,
daß jetzt dieses zur ansicht bleibt.


(unterbrechung - wir bedauern
auch ihr schauern )


"im leerraum funktioniert es nicht,
irgendeinen film zu drehen;
und weil das für den leerraum spricht,
bitten wir dies zu verstehen."

so saß ich da - etwas verdutzt, -
wusste nicht, wie es weitergeht;
oder wurde der film gestutzt?
nein, es wurde weitergedreht.

ich legte dennoch pause ein, -
weil mir die augen zufallen;
die unterbrechung muß jetzt sein,
nach flexiblen intervallen.
geschrieben: Di, 24. Mai 2016 23:21:51


 
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geschrieben: Mi, 25. Mai 2016 10:11:21


am gegensätzlichen wirkungskreis - kapitel 6

das all lag um uns - breit und weit;
leere hat uns freigegeben,
ob ihrer gegensätzlichkeit
gab sie uns erneut das leben.

kapitel 6


geschrieben: Do, 26. Mai 2016 08:15:39

"schlafst du mit offenen augen?",
hat front backa leise gefragt;
"komm um leben einzusaugen,
damit dir hier zu sein behagt.",
ergänzte er in lobender art.
jedoch blieb backa reaktionslos, -
regungslos hat sie da gestarrt,
mit ihren augen riesig groß.

front holte ein glas flüssigkeit,
und hielt kurz backa's hand hinein;
sie schüttelte sich wie befreit;
"danke, das war jetzt extrem fein.
hast du auch etwas zu trinken?"

"moment, du sollst nicht durstig sein, -
ich muß mich nur kurz ausklinken.
front schien antwort abzuwarten,
denn er blieb regungslos sitzen;
dann begann er durchzustarten.
als er kam, sah man ihn schwitzen.

tropfen wie perlen auf der stirn
sah ich sehr deutlich austreten, -
ähnlich solchen vom regenschirm
fiel das nasse vom poeten.

"danke, daß du zu trinken bringst,
das ist ein netter zug von dir;
allerdings, daß du sofort springst
wie ein jungtier von einem stier
fand ich wohl sehr bemerkenswert.
ich hoffe, du bist unversehrt.

du trägst sogar noch schweißperlen,
die deine anstrengung zeigen.
als bester von allen kerlen
solltest du genau der bleiben."

geschrieben: Fr, 27. Mai 2016 15:31:50

"warum hast du dich so beeilt,
und dir keine zeit gelassen?
hast du dir etwas eingeteilt?
sag, wofür die wassermassen?

"gründe gibt es da einige,
wie der, längst möglich hier zu sein.
doch ein grund ist der leidige,
und der bringt uns ein problem ein.

viel flüssigkeit ist verschwunden,
wir haben nur wenig vorrat.
den hat niemand angezunden,
nur wird es eine horrorfahrt,
wenn wir nichts zu trinken haben, -
jenes wäre zu beklagen."

"was du sagst, ist völlig unklar, -
ich denke nicht, daß etwas war."

"ich kann mir das nicht erklären,
denn ich weiß nicht, wo sie hinkam.
offenbar blieb sie im leeren, -
das ist sehr sonderbar daran;
lass mich noch auf den schirm schauen,
ob ich da etwas entdecke.
sonst hilft uns nurmehr vertrauen,
und glück, das ich gerne hätte."

"deswegen bist du aufgeregt,
und hast so extrem stark geschwitzt;
schau jetzt, daß dir der schweiß vergeht,
und finde, wo der fehler sitzt."

"ich werde mir mühe geben
herauszufinden, was da war;
manches kann einen aufregen,
und ist als ursache furchtbar."

front stürzte sich in die arbeit, -
er suchte einen anhaltspunkt;
allerdings kam er nicht recht weit.
"die ganze zeit hast du gebrummt,
und was konntest du herausfinden?",
fragte backa ungeduldig, -
doch front begann sich zu winden.
"dieses mal bin ich unschuldig, -
frage mich nicht nach den gründen;
ich weiß sie schlichtweg nicht."

"und falls sie da drinnen stünden,
bliebe das nasse auch dem licht;
was hätten wir also davon?"
"vielleicht kommt es trotzdem zurück,
dein beitrag war äusserst wichtig!
mag sein, es fehlt uns noch ein stück,
doch im grunde liegst du richtig, -
die nässe gibt das licht zurück.

die vorräte werden kommen,
sobald wir das licht verlassen.
gleich sehen wir die zwei sonnen,
dann wird alles wieder passen!"

"wir sollen das licht verlassen?
wie stellst du dir das zu tun vor?
zurück den weg durch's sonnentor?"

"es reicht, daß wir weiterfliegen,
denn es kommt das nächste segment, -
ich hoffe richtig zu liegen;
die materie kommt getrennt
in die dimensionalität,
welche hier der lichtfächer prägt,
und aus dem hier alles besteht,
so man dessen wirkung erwägt.

ein gutes werk trägt den namen
"das nächst segment im lichtstrahl";
es beschreibt versteckt den rahmen
um die wahrheit vom feuergral,
aus dem sich die sonnen nähren.
das buch ist dir sicher bekannt?"
"ja, ich mußte es auch lehren,
als ich in der ausbildung stand."

geschrieben: Sa, 28. Mai 2016 06:23:24

"erinnerst du dich daran noch,
oder weißt du nichts mehr davon?"
"ich kenne es - ja sicher doch,
fragtest du das mit unterton?"

"ich fragte dich nicht bösartig, -
man vergißt auch große sachen.
es beleuchtet die thematik,
bei der stelle mit den drachen,
die ihrem feuer nachflogen,
so die schallmauer durchbrachen,
und plötzlich nurmehr nach oben
nahe der lichtgeschwindigkeit
geradlinig dahinbrausten.
nun flogen sie unendlich weit, -
dort, wo ihre ahnen hausten
wollten sie am ende weilen.
ihr weg führte durch die sonne.
die drachen flogen acht meilen
entfernt vorbei als kolonne.
sie mußten ihr feuer lassen,
um weiterfliegen zu können,
und spien dort feuermassen.
sie wollten sich pause gönnen,
als ihr feuer explodierte,
und sie weit ins all hinauswarf;
weil dies die sonne kopierte,
schafften sie energiebedarf,
und derart entstand ein kreislauf
oder "goldener feuerkreis", -
zu dem steigt all die nässe auf,
und das hält ihn ausreichend heiß,
um ewig weiterzubrennen
nebst sich selbst gesund zu schwemmen.
diese art sich zu reinigen,
hieß die sonnen vereinigen."

geschrieben: So, 29. Mai 2016 08:57:00

"willst du sagen, da sind wir jetzt,
wo die sinnfibel es beschreibt?"
"so hätte ich das eingeschätzt,
weil sonst nur wenig überbleibt,
und eher unpassend erscheint."
"kann es sein, daß mein mann verneint,
daß er dem werk einst widersprach?
du schriebst damals "im nichts danach".

"ja, ich habe es widerlegt
ob endloser möglichkeiten,
und prädigte dann unentwegt
die erkenntnis dieser zeiten.

damals war ich nur dagegen,
und das wahre hab' ich negiert,
sowie des triumphes wegen
wirklich dumm, dafür ungeniert
teilweise falsch argumentiert.

geschrieben: Mo, 30. Mai 2016 07:59:20


"wer seine fehler korrigiert,
gewinnt weit mehr, als er verliert.

wir können nur zu spät kommen,
hingegen ist es nie zu spät,
wobei ganz genau genommen
jeder kreis aus sich selbst besteht, -
um ein sprichwort zu zitieren,
daß du so gerne von dir gibst."

"man bräuchte nicht laborieren,
damit du deinen luxus kriegst;
wenn nichts zu verbessern wäre,
genügten da automanten.
jeder schritt ist eine lehre, -
damit ist man gut beraten."

"was passiert jetzt für unser ziel?
reden können wir auch daheim.
sage gleich, was ich wissen will,
denn meine neugier möchte sein."

"wir warten auf die flüssigkeit,
und danken dem glück im unglück;
es ist nicht mehr besonders weit -
von der zukunft ein kleines stück -
zum wilden mond der planeten,
dessen flugbahn wir bald queren.
wir werden den mond betreten,
und uns um flüssigkeit scheren.
wenigstens ist dann bewiesen,
daß dieser mond flüssigkeit hat.
viele forscher halten diesen
für toten stein, wenn man so mag.
man hat mich sogar ausgelacht,
weil ich das gegenteil sagte.
sei sicher, daß mir das spaß macht,
weil ich daran lange nagte,
wenn eine gesteinsprobe zeigt,
daß doch meine theorie stimmt,
und den idioten der spott bleibt."

"solange dort trinkbares rinnt,
ist mir alles andere recht.
mein vertrauen ist grenzenlos,
das übrige ist dein gefecht,
und außerdem nur nebulos.
mich stört diese abschätzigkeit,
die du zum ausdruck gebracht hast;
mag schon sein, dir widerfuhr viel leid,
daß dir emotional nicht paßt."

"es wäre dumm jetzt zu streiten,
anstannt sinnvolles zu reden.
und die landung vorbereiten
ist mein primäres bestreben."

geschrieben: Di, 31. Mai 2016 02:21:56

tue, was wichtig ist zu tun,
wann willst du den fertig sein?"
"so in etwa um acht herum
hat es jetzt für mich den anschein."

front hämmerte auf die tasten,
die wie eine trommel klangen;
dann schien er sich auszurasten, -
und in gedanken verfangen.

backa ließ sich unterhalten, -
sie gab sich einem märchen hin;
den ton hat sie abgeschalten, -
den titel "goldgräber aus zinn"
konnte man am bildschirm lesen, -
ansonsten war nichts erkennbar.

stille ist höbar gewesen,
wo helle weite lautlos war.

"backa!", schrie front plötzlich sehr laut,
"bitte schaue sofort zu mir!".
backa hat erschreckt aufgeschaut,
"was gibt's, ich bin ohnehin hier."

"bitte schaue hier auf den schirm.
ich kann es selbst noch kaum glauben."
backa runzelte ihre stirn, -
"mußt du mir jetzt den film rauben?"

langsam ging backa zu front's platz.
"dein wunsch ist mir oft auch befehl,
das weißt du doch sehr gut, mein schatz;
was gibt es denn für einen hehl?"

"kannst du diesen fleck erkennen?
schaue ihn dir ganz genau an.
das bild darf man nicht verpennen,
so man es richtig deuten kann."

"kannst du den fleck größer machen?
für mich ist das ein tintenfleck.
ist das einer von den wachen,
oder nur fliegender alldreck?"

"backa, du kannst komisch fragen.
dieses objekt verdient respekt!
hallo darfst du ihnen sagen, -
zwei wilde monde sind entdeckt!

geschrieben: Mi, 1. Jun 2016 07:15:55

das ist zu schön, um wahr zu sein,
und zeigt die unzulänglichkeit
junger, wissenschaftlicher pein
die durch das all bis zu uns schreit."



"sagtest du, zwei wilde monde?
ich dachte, es sei ein planet.
lügt sogar schon eine sonde?
wen wundert da, daß man ansteht?"

geschrieben: Do, 2. Jun 2016 05:57:39

"den grund kann ich dir nicht nennen,
da ich selbst sehr überrascht bin;
doch wenn hier zwei sonnen brennen,
so machen auch zwei monde sinn.

die technik ist unzulänglich,
das hab' ich mehrfach bewiesen;
sie hilft teils, doch ist verfänglich,
und nicht halb so viel zu preisen,
wie man es immerwieder tut.
das un-niveau der wissenschaft
ist als komponente zu gut,
und daher eine starke kraft,
was die resultate spiegeln,
welche man laufend revidiert.
im buch der wandelnden siegeln
wird für die weisheit meditiert.
das würde der forschung nützen,
anstatt der machtinteressen,
die sich durch die fakten schützen.
wir sollten das nicht vergessen, -
das sage nicht nur ich allein.
aber vielleicht muß es so sein."

"du klingst aber sehr verzweifelt, -
es ist doch nicht alles so schlecht."
"wenn von der henne das ei fällt,
ist der fall für forscher unecht,
und man lobt das laborprodukt
um der verkaufszahlen wegen.
da wird keine wimper gezuckt, -
leider auch gegen das leben."

geschrieben: Fr, 3. Jun 2016 06:32:34

"wirf nicht alle in einen topf!
das ist, wie häutige dachten,
es ginge nur um ihren kopf,
und allen probleme machten.

seit dem ende vom unterschied
ist verallgemeinern verpönt.
die kette reißt beim schwächsten glied,
und das wurde früher verhöhnt."

"nennst du mich sogar schwachstelle?
oder denke ich da verkehrt?"

"da irrst du auf alle fälle, -
ich habe dich immer verehrt.

du brachtest mich auf die idee
der verhaltenssoziologie,
wovon ich ein wenig versteh".
im bereich energiekopie
sorgt die überräumliche zeit
für einen verbindungseffekt;
und ist die distanz noch so weit,
bleibt die energie der aspekt,
dem sich niemand entziehen kann.
alle merken das irgendwann.
darum bedeutet groll hegen
das schlechte in sich zu pflegen,
und dem gesamten zu geben.
man kann es vielfach auslegen, -
trotzdem ist schimpfen kein segen.

wenn wir uns hier mies einbringen,
wird uns vieles schwer gelingen."

geschrieben: Sa, 4. Jun 2016 04:17:35

"du mußt mich nicht noch belehren,
denn ich teile deine ansicht.
wenn sich erfahrungen mehren,
ersehnt man zu oft den verzicht,
und läßt der rede freien lauf.
ich nehme das einfach in kauf.
mich ärgert, daß nicht ein bericht
meine erkenntnisse anspricht,
wo doch im all wasser und licht
die motoren des lebens sind, -
sie produzieren sogar wind.

aber nein, das soll ja nicht sein;
lieber streitet man um profit,
und verkauft selbst den letzten stein.
jeden unsinn machen sie mit
und schlagen sich die schädel ein.
die lebensnähe ist ein hit,
doch man macht sie gierig zur pein.

ich muß manchmal luft ablassen,
sonst fräße mich die wut darauf,
und ich würde alles hassen;
bevor ich mich nurmehr besauf",
schimpfe ich lieber auf massen,
auch wenn ich es nicht so meine.
wirf mir dieses bitte nicht vor,
denn sünde gibt es keine.
nur weil ich geduld verlor,
ist das sicher kein verbrechen,
und ich halte mein versprechen
dem lebensfluß gut zu dienen.
ich entschärfte sogar mienen
ungeachtet jeder krankheit
aus räumlicher widerlichkeit
als extravaganz dieser zeit.
und empfinde zu oft mitleid."


ein paar momente war stille, -
ihr folgten zwei kurze töne;
da ergriff front eine brille,
und lobte sie eine schöne.

"die brille gefällt mir gut!
backa, jetzt brauchen wir mut.

wir wollen in kürze landen,
und sollten uns vorbereiten.
wenn wir die prüfung bestanden,
gilt's das thema auszuweiten."

"ich brauch' mich nur anzuschnallen,
um nicht vom sessel zu fallen?"

"hast du denn schon alles vergessen?
das atemgerät nimm dazu;
leg' es an und unterdessen
testest seine funktionen du."

"verzeih meine nervosität;
danke, jetzt ist mir wieder klar,
wie diese prozedur abgeht, -
wo immer ich im geiste war."

"gut, dann darfst du schon beginnen,
den landungsgurt anzulegen;
mich auf's landen zu besinnen
wird jetzt meine stimmung heben."

backa nahm ihren landungsgurt,
welchen sie gekonnt anlegte.
sie hatte ein wenig gemurrt, -
als sie einen verdacht hegte,
daß der atmungsschlauch schlecht passt.
front schien entspannt und recht gefaßt.

"der schlauch dürfte etwas klemmen;
du kannst ihn noch herausziehen."

"da muß ich farbe bekennen,
ich hätte deinen geliehen."
"das hab' ich kommen gesehen,
und er würde mir abgehen."



geschrieben: So, 5. Jun 2016 12:04:46

front schnallte sich am sessel fest
und erledigte auch den rest.

immer größer wurde der mond,
den man als weißen riesen sah.
"der anblick ist so ungewohnt, -
wunderschön ist er derart nah."

"ha, wir haben bodenkontakt,
der mond sei mithin infiziert
mit unserem dreivierteltakt,
der uns durch das all dirigiert.

ich schlage vor auszusteigen, -
sei gefaßt auf den druckausgleich."
"muß ich mich dazu umkleiden?
wäre diese aktion hilfreich?"

"du stellst die schönsten fragen.
nein, du brauchst dich nicht zu plagen;
nur immer bewußt luft holen,
und beim ausatmen zeit lassen.
bewege öfter die sohlen,
dann wird sicher alles passen.
geschrieben: Mo, 6. Jun 2016 06:58:41




ich gebe dir danach bescheid,
dann ist der schutzanzug fällig,
doch jetzt ist es noch nicht so weit.
die wartezeit ist einstellig,
du brauchst daher nicht viel geduld.
willst du die gegend hier sehen,
so nimm den hebel am schaltpult,
um den schirm zu dir zu drehen."

"ja, jetzt bin ich doch neugierig, -
könntest du das für mich machen?
mir ist das vielleicht zu schwer,
du kennst dich aus mit den sachen."

front drückte knöpfe, schob schalter,
und klopfte in die tastatur.
"drücke ich den knopf, dann galt er;
sag, das läge in der natur."

"ich weiß zwar wirklich nicht wofür,
so vollziehe die wichtigkeit!"
langsam öffnete da die tür,
und man hatte gelegenheit,
die mondlandschaft anzusehen.
front stand auf - er wollte gehen.

geschrieben: Di, 7. Jun 2016 20:25:42



"halt, so warte einen moment,
ich will dich hinaus begleiten."
"ich brauche ein stück pergament
von meinen forschungsarbeiten.

bitte nimm deinen schutzanzug, -
ich helfe dir dabei gerne,
aber du hast noch zeit genug
bis zum bewunden der sterne
da draussen im universum;
gedulde dich etwas darum."

geschrieben: Mi, 8. Jun 2016 18:30:27

"gut, ich harre hier der dinge,
die da so auf mich zukommen.
ich wünsch' uns, daß dir gelinge,
was du dir hast vorgenommen."

"mißlingen kann uns nicht mehr viel, -
wir brauchen nur auszusteigen;
wir sind hier an unserem ziel,
wenngleich wir nicht lange bleiben."

"hören wir jetzt auf zu reden,
schau zu, daß wir raus gelangen;
ich bin der neugier ergeben, -
sie ist mir schon abgegangen."

"deine aufgabe heißt warten,
bis wir den mondausgang starten."

front blätterte in einem buch,
daß handschriftlich geschrieben war;
"machen wir den ersten versuch, -
und vielleicht braucht's dann noch ein paar"

"wie meinst du das mit noch ein paar?
bist du dir denn nicht ganz sicher?"
"mir ist nicht hundert prozent klar,
ob wir das wasser nördlicher
oder hier im umkreis finden;
erst nach der messung von winden
wird sich gewißheit ergeben, -
wir werden es bald erleben."

geschrieben: Do, 9. Jun 2016 09:19:55

"ich werde den anzug anziehen,
dann bin ich zum ausstieg bereit!"
"so sei dir ein preis verliehen,
für deine einzigartigkeit."

backa zog ihren anzug an,
als machte sie das jeden tag.

"notwendiges ist jetzt getan,
was immer jetzt da kommen mag,
sind wir darauf vorbereitet,
jede prüfung zu bestehen.
wer solch einen weg beschreitet,
der kann alle wege gehen."

"was dir so manchmal entgleitet,
mögen manche anders sehen;
nett hast du das abgeleitet, -
war das 'mit worten verwehen'?"



"ja, du hast vollkommen recht,
aus dem achten vers im nachwort
zum "unlogischen wortgefecht
beim aufstand um den einsatzort".

doch komm, wir wollen jetzt gehen
und uns ein wenig umsehen."

geschrieben: Fr, 10. Jun 2016 10:09:43

so nahm front backa bei der hand,
und sie beschritten das neuland
mit dem gebotenen anstand,
den ich als anmutig empfand.

es wurde dieser kitsch gezeigt,
den man von der mondlandung kennt, -
doch als front stehen bleibt,
wo eine flamme vor ihm brennt,
kam backa zu ihm gelaufen.
sie fuchtelte mit den händen,
und fiel über einen haufen.

"da würdest du schlimm verenden,
wenn du hier auf den boden fällst",
meinte front, der backa auffing.
"wenn du dich da dazu gesellst,
bist du ein gefressenes ding.",
zeigte front hinab zu boden,
wo massen an krabben krochen.

front hat eine aufgehoben.
"schau, wir könnten diese kochen,
was hältst du von diesem essen?
du mußt sie nur richtig halten,
sonst wirst leider du gefressen, -
so herrschen hier die gewalten."

"sind die überhaupt genießbar?
die könnten doch auch giftig sein.
siehst du denn das nicht als gefahr?"
"giftig sind sie schon - aber nein,
es reicht sie ganz kurz zu kochen,
um sie genießbar zu machen."

front hat ein tier aufgebrochen,
und begann lautstark zu lachen.

geschrieben: Sa, 11. Jun 2016 12:20:01

"schau, sie tragen wasser mit sich, -
unter dem panzer als speicher.
wo recht viel flüssigkeit entwich."

"man kann sagen, sie sind reicher,
als unsereins vermag zu sein."

"erfreulich ist für uns dabei, -
das wasser scheint mir klar und rein.
wir sind von einer sorge frei,
und müssen nun fündig werden,
denn es muß hier wasser geben."

"das erspart uns hier zu sterben,
denn wir wollen weiterleben.
ich mache die einen vorschlag,
du fängst acht von diesen tieren,
die ich im anschluß kochen mag;
wir könnten welche einfrieren."

geschrieben: So, 12. Jun 2016 12:07:48

"so bringst du doppelten nutzen, -
klar fange ich unser futter.
du musst sie danach noch putzen, -
und ein rezept ohne butter
will ich dir gleichfalls verraten.
das ist noch von meiner mutter, -
zuerst kochen und dann braten."



"zuerst bringe mir die ware
und schau zu, daß sie nicht leiden;
sag, die dinger haben haare,
könntest du die gleich wegschneiden?"

geschrieben: Di, 14. Jun 2016 13:35:57

"das ist vermeindlich recht einfach, -
feuer wird uns dabei nützen;
in's kochende wasser danach -
der panzer wird das fleisch schützen.

das rezept ist so geschmiedet,
daß man wasser acht mal siedet,
dann sind die dinger entgiftet,
und wenn dann der film verschwindet,
wird die dem feuer gestiftet,
die zuerst nach oben gelangt.
mit ihr kocht der topf noch einmal,
bevor man den rest heraus fangt
und legt sie auf den heißen stahl.
wenn man sie dann angreifen kann,
ist die arbeit auch schon getan!"

"woher weißt du das so genau?"
"das leben ist eine rundschau, -
über diese lebewesen
habe ich sehr viel gelesen;

sie leben interplanetar,
und besiedeln selbst kometen,
wo man schon öfter fündig war;
sie sind manchmal raritäten,
jedoch meistens stark verbreitet;
sie haben sogar fischgräten.
wenn man sie gut zubereitet,
wird diesen spezialitäten
vorab wasser abgeleitet.

geschrieben: Mi, 15. Jun 2016 20:59:24

die ungeklärte lektüre
konnte ich großteils auftreiben,
da ich solch' bücher aufspüre,
als wolle ich sie selbst schreiben,
deren herkunft ungewiß ist;

die methode zu entgiften,
damit man sie gefahrlos ißt,
stammt aus mehreren epochen,
die man teils nicht zuordnen kann.
allen gemein ist das kochen;
manche schreiben vom weassermann,
dem die krabben davon liefen,
weil er sein haus nicht versperrte,
während einige nicht schliefen,
und er am fluß steine kehrte.

das interessante daran
ist die zeitlose ähnlichkeit,
die doch nur gegeben sein kann,
so darin auch eine wahrheit
einer quelle zeitlos entspringt;
ist doch überräumlich zu sein
das, was großen geistern gelingt, -
solchen vom ewigkeitsverein."

"was spinnst du da vor dich hin?
hat das durchgehend einen sinn?"

"nun, lass dir bitte erklären,
wir haben schriften gefunden,
welche uns einblick gewähren,
daß sonnen sterne umrunden,
die nicht bei uns entstanden sind,
sondern per bruchlandung kamen;
das wüßte sogar jedes kind, -
aber das sprengt jetzt den rahmen.



einzig ist jetzt klar bewiesen,
daß es außer und leben gibt;
eben begegnen wir diesem,
was hier ganz allein bei uns liegt.

geschrieben: Fr, 17. Jun 2016 07:00:57

der urplanet ist die mutter,
und der doppelmond sein wächter;
quasi ein energiefutter
für alle anderen pächter."

"tut mir leid, ich versteh' dich nicht, -
was du redest, ist dubios;
zwar schätze ich deine ansicht,
und hoffe, es ist nicht taktlos,
nur klingt das nicht besonders dicht."



geschrieben: Sa, 18. Jun 2016 20:55:18

"fangen wir zuerst das essen,
dann will ich dir gerne sagen,
warum ich derart versessen
suche etwas beizutragen,
damit wir mehr vom sein wissen;
jetzt mußt du dich bitte plagen,
damit wir die fahne hissen.
kannst du auf den boden stampfen,
und die dinger nervös machen;
sie werden ein wenig dampfen,
außer von ihnen die schwachen;

dann kann ich sie leichter fangen,
und du bekommst sie kochfertig, -
vierzehn stück werden uns langen,
sind sie doch allgegenwärtig."



geschrieben: So, 19. Jun 2016 09:50:19

backa sprang locker auf und ab,
sodaß sie sand aufwirbelte;
panisch wurde, was herumlag,
als wenn man späne schmiergelte,
um die über sie zu schüetten,
wollten sie die flucht ergreifen.
front griff gekonnt zu den stücken,
und warf sie durch den fangreifen
in den speziell genähten sack,
der bißsicher und kratzfest war.
"die da haben guten geschmack,
ich entschärfe jetzt die gefahr."



geschrieben: Mo, 20. Jun 2016 16:33:17

backa bewegte sich ein stück -
unbeholfener als vorhin, -
danach ging sie schneller zurück.
"ich funke kurz, wenn ich da bin."
kommunizierte sie geneigt,
wenngleich der weg sehr kurz erscheint,
der seine lange täuschung zeigt,
auch wenn man sie vorerst verneint.

front, der jetzt die krabben putzte,
agierte gekonnt fachgerecht,
wobei er ein feuer nutzte, -
und teilte sie nach dem geschlecht.

"wasserlose männchen da rein,
wasserspenderinnen geben
für die suppe nässe als schleim
ihrer beschaffenheit wegen, -
heil bringt ihr wasser zum kochen.",
sang front als refrain gut gelaunt;
er hat alle aufgestochen
und zum schluß nachdenklich gestaunt.

"backa, die arbeit ist gemacht, -
ich bin so gut, wie schon bei dir;
schalte den herd schon mal auf acht,
oder vorweg zuerst auf vier.

geschrieben: Di, 21. Jun 2016 17:12:34

die antwort kam von backa gleich,
als stünde sie knapp daneben;
"ich koche sie dann vorerst weich,
und richte die pfanne eben."

"ich brauche nicht allzu lange,
lass uns das miteinander tun;
unnötig sind angst und bange, -
warte einfach entspannt darum.

geschrieben: Do, 23. Jun 2016 17:11:46

"wenn du es mir so befiehlst,
will ich mich nicht widersetzten, -
weil du die erste geige spielst,
kann ich dein bemühen schätzen."

"danke sage ich dem respekt,
der sich mit der erwartung deckt."

"erhalte den wahnsinn normal,
dann bin ich dein glückliches weib;
ich schätze dich als mein portal
für eine aufregende zeit.

sag, wo bleibst du denn so lange?
ich bin unendlich neugierig.
wenn ich jetzt ein buch anfange,
wird der umstieg viel zu schwierig."



"ich stehe bereits hinter dir -
wo ist eigentlich kochgeschirr?"

"jetzt bin ich ganz schön erschrocken;
ja, es steht schon alles bereit.
zeig mal die nahrhaften brocken!"
"hier habe ich die kostbarkeit;
doch komm, wir wollen sie kochen.
besser wir machen das zu zweit.
alle sind schon aufgebrochen."

die beiden gingen nach hinten,
wo sich die küche befindet.
ein paar lämpchen blinken,
bis die dunkelheit verschwindet.
backa nahm etwas zu trinken.

front ergriff zwei große töpfe,
und zerteilte all die tiere, -
erst die körper, dann die köpfe.
"falls ich die geduld verliere,
erbitte ich deinen beistand
in form deiner helfenden hand."

"gut, ich folge dem geschehen,
um die sache zu verstehen."

front operierte konzentriert, -
er trennte körper und köpfe,
und backa hat ihn observiert;
unbewußt flochte sie zöpfe
mit ihren eigenen haaren.
"nervosität kannst du sparen,
falls wir nicht erfolgreich waren.".

ausgerechnet in dem moment
hat sich plötzlich ein tier bewegt,
und wie es ein paar schritte rennt,
hat es sich wieder hingelegt.

instinktiv griff front nach dem vieh, -
er wollte es retournieren.
"du mieses stück entkommst mir nie,
scherzte front bevor er aufschrie,
weil ihm das tier an die brust sprang.
im tumult geschah irgendwie
vom schmerzvollen biß der anfang.

front hat sich leidend gewunden.
"backa, gib mir die medizin!"
backa hat sie nicht gefunden,
"verzeih, daß ich nicht fündig bin,
wo soll sein, was zu derzeit brauchst?
glaubst du, daß du das übertauchst?"

"ja, der schmerz hat nachgelassen,
aber sie hat sich verbissen.
ich muß ein serum ausfassen,
das sollte ich vorher wissen.
sonst wird bald meine brust zu stein,
ich hoffe, es wird anders sein."

geschrieben: Fr, 24. Jun 2016 08:33:21




backa war über front gebeugt, -
sorge war ihr anzumerken;
die krabbe hat backa beäugt.
"es zählte zu ihren stärken
wesen zu hypnotisieren,
um sie willenlos zu machen.

geschrieben: Sa, 25. Jun 2016 13:22:43

waren sie beim anvisieren,
hätte man nichts mehr zu lachen.",
sagte front, als er zu sich kam,
und am weg der besserung war.
"also, jetzt kochen wir sie dann;
das pech hielt ich für undenkbar,
doch gut ist, wenn man lernen kann.

unglücke werden immer wahr,
sobald einem sein glück wegrann."

"ich bin froh, daß du es jetzt schaffst;
mir war sehr unwohl zumute, -
schau, daß du kräfte an dich raffst;
du benötigst jetzt das gute."

geschrieben: So, 26. Jun 2016 10:34:19

"ich darf mich nicht mehr ausruhen,
und muß mich nun viel bewegen;
also weg mit samthandschuhen,
um irrwege zu verlegen."

"ein wenig mußt du dich schonen,
verschieß nicht gleich die kanonen."

geschrieben: Mo, 27. Jun 2016 12:40:53

"das rasten läßt mich nur rosten,
mein geist sollte etwas leisten,
oder wird zum ruheposten;
das besorgt mich jetzt am meisten, -
die ganze zeit will ich denken,
dabei fühle ich mich blockiert.
ich vermag mich nicht zu lenken, -
das ist, was mich wahrlich schockiert."

"werde erst innerlich stressfrei, -
mache jetzt keinen druck auf dich;
die zeit ist uns hier einerlei,
und vergiß nicht, du hast ja mich."

geschrieben: Di, 28. Jun 2016 07:23:19

ich bin mir meines glücks bewusst,
trotzdem suche ich lebenslust;
leider spüre ich nur viel frust."

"nun komm - lass den kopf nicht hängen,
nur das nichts kann uns besiegen.
hör auf, dich selbst zu bedrängen,
dann wirst du dich wieder lieben."

"gut, ich will die tiere essen, -
schon wegen des gewesenen;
vielleicht kann ich dann vergessen,
und bin von den genesenen."

"verzeih, aber das ist zu spät;
ich warf sie doch bereits zum mist,
damit keine seuche entsteht.
weißt du, wie lange das her ist?"

"mir ist, als geschah es unlängst, -
aber dann fragtest du mich nicht."

"drei wochen ist es, daß du hängst -
doch mir gefällt deine ansicht."

gesprächspause war jetzt der fall, -
der film zeigte das weite all.

geschrieben: Mi, 29. Jun 2016 08:09:42

front ist starr waagrecht gelegen,
sein körper schien reaktionslos;
backa war anders deswegen, -
ihre sorge war sichtlich groß.

sie stand auf, ging ein paar schritte,
und setzte sich, sagte "bitte",
legte um fronts hand das pulsband,
nahm es herunter - und verschwand,
doch kehrte sofort wieder um,
und ging einmal um front herum.

sie legte ihm ihre hand auf,
zitternd und schnell an seinen kopf, -
und dann relativ kurz darauf
raufte sie ihre haare am schopf
und stammelte "front, komm zurück",
doch scheinbar hatte sie kein glück.

geschrieben: Fr, 1. Jul 2016 10:01:17

front blieb weiter ohne regung
auf dem weg zur leichenstarre.
planlos war backa's bewegung;
"wo ich ihn hier wohl verscharre",
waren ihre leisen worte
ganz offensichtlich unter schock,
und "spar dir die sterbetorte *)
und genauso den blumenstock."

backa's nervosität stieg an;
"was soll ich ohne dich machen?
sag mir, wie ich jetzt leben kann!
lass mich vom albtraum erwachen!".

geschrieben: Sa, 2. Jul 2016 08:29:01

sie setzte sich erschöpft nieder,
und vergrub ihren kopf im schoß
stark zitterten ihre glieder, -
sie stammelte "was jetzt denn bloß?"

in dem moment kam front zu sich,
und begann sich aufzurichten;
noch benommen und gemählich
versuchte er zu berichten.

anfänglich kamen nur laute,
dann besann er sich der sprache, -
wobei front abwesend schaute,
"wenn ich mir nur nichts vormache",
war sein erster hörbarer satz,
wonach er lachte "hallo schatz!"

geschrieben: So, 3. Jul 2016 10:42:43

backa strahlte augenblicklich, -
ihr zittern war vergangenheit;
weißt du, auch mein glaube liebt dich!"
rief backa von sorge befreit.

schweigend verging noch etwas zeit,
dann umarmten sie einander.
"es war wie eine ewigkeit -
der moment ein endlos langer;
mein kreislauf hat hier begonnen,
und ist auch hier abgeschlossen;
ich habe dazugewonnen,
wo energien rundum flossen,
die mich die ergänzung lehrten,
um durch die umkehr zu kommen,
und mich zusätzlich ernährten -
mit der kraft der beiden sonnen.

wir werden zusammen gehen,
damit du energie erhältst,
diese reise zu bestehen,
wo die lichthitze das erz schmelzt."

"front, halte bitte jetzt inne,
denn du sprichst wieder rätselhaft;
sei doch so nett und beginne
wo mir dein wort verständnis schafft."

geschrieben: Mo, 4. Jul 2016 07:47:52

"ich möchte dich wählen lassen,
probieren oder studieren,
um vorab kaum zu erfassen
wechselseitig zu mutieren.
welchem weg gibst du den vorzug?"

"die frage ist schwierig genug, -
das gleicht jetzt einem überfall
auf meine entscheidungsschwäche,
als führten wir das südseetal
entlang vieler kleiner bäche
bis ganz hinauf zum nordportal,
wo zu beginn der alten zeit
ewiger schatten regierte,
bis dort ein einziger holzscheit
das feuer hindelegierte."

geschrieben: Di, 5. Jul 2016 07:29:32

"so gib dir bitte jetzt mühe,
sonst muß ich für dich entscheiden,
damit so dein geist erblühe,
anstatt abhängig zu bleiben."

"du gehst mit mir hart ins gericht,
also sag mir die theorie,
ansonsten schontest du dich nicht, -
und du brauchst deine energie."

"wahrscheinlich hast du recht damit;
daher will ich dir erklären,
ich bin in kürze wieder fit,
weil sich meine kräfte mehren;
da ist sorge nicht angebracht,
die immer alles schlimmer macht.

geschrieben: Mi, 6. Jul 2016 11:13:51

das wasser ist bereits zurück, -
diese tatsache war kein glück!"

da funkte backa dazwischen,
"moment, nicht so schnell, mein lieber.
ich will dermal nichts vermischen, -
sonst frage ich immerwieder
nach den selbstverständlichkeiten,
die du als bekannt voraussetzt,
oder passiert, daß wir streiten,
was niemand von uns beiden schätzt."

"ich muß dir wieder recht geben,
und versuch's anders deswegen.
ich benannte das phänomen
gegesätzlicher wirkungskreis.
diese krabbe war ein omen,
oder lieferte den beweis, -
mag sein sowohl als auch - wer weiß.

geschrieben: Do, 7. Jul 2016 00:10:19

der wirkungskreis hat mich erfaßt,
so ließ ich mich in ihm treiben;

an der umlaufbahn ohne rast
sollte mir mein schicksal zeigen,
daß mein jahrelanges streben
nach dem realen erleben
des mehrdimensionalen seins
der wahrheit auf der spur war.

mein instinkt gleich der gier des schweins
stellte sich als zielführend dar.

so geschah einst vor langer zeit
die folgende begebenheit.

ein schriftstück bei meinen füssen
hatte mich neugierig gemacht.
darauf stand, - mit lieben grüssen,
sei diese weisheit dargebracht,
da bald die zeit gekommen sei,
die der große umbruch bestimmt, -
von intriegen und leiden frei,
weil die weise vernunft gewinnt.

ich las interessiert weiter,
was weises auf der rolle stand,
und wurde bald zum mitstreiter
der wahrheit, die ich eben fand.

wo mich der gegensatz ergänzt,
kann unser körper entstehen,
und weil du das wasser verbrennst, -
wachsen, reifen und vergehen.

um den gegensatz zu finden,
und den ursprung zu ergründen,
wollte ich dem sein entschwinden, -
mein feuer löschen und zünden
wäre ein passender vergleich.

ich wanderte den kreis entlang
bis in den anderen bereich,
und wieder zurück zum anfang.

das will ich jetzt wiederholen,
doch dermal mit dir zusammen
bis zu den energiepolen,
die im kreis die bögen spannen.

allerdings brauchst du einen biss,
so wie es auch mir widerfuhr.
dieser umstand ist dir gewiss, -
das kann ich dir nicht ersparen."

geschrieben: Sa, 9. Jul 2016 19:22:49

"ich glaube, dir geht es nicht gut!
ich soll mich anbeissen lassen?
was glaubst du, wer sich das antut -
himmel, das ist schwer zu fassen."

front zeigte sich unbeeindruckt,
und setzte die ausführung fort,
backa hat auffällig geschluckt,
und front sagte, "ich war jetzt dort!

ich fand die vision der mission,
die in dem text enthalten war;
darum ist diese situation
einfach ausgedrückt wunderbar.

dich will ich an meiner seite,
und zwar am liebsten tag und nacht,
wohin ich dich nun begleite,
oder was hast du denn gedacht?"

"wie ist die alternative?
einen krabbenbiss will ich nicht;
weil ich ansonsten wegliefe,
oder verliere mein gesicht."

"ich kann sonst nichts anbieten,
da führt leider kein weg vorbei.
den kreislauf kann man nicht mieten,
und der biss ist defacto schmerzfrei.

das heisst, ich möchte ehrlich sein,
von dem krabbenbiss weiss ich nichts,
nur seine bissspur ist noch mein,
dies ist auch inhalt des gedichts,
das diese reise andeutet -
als mittelteil des gesamten
in dem das wesen ausbeutet,
wohin die beine auch rannten.
soll ich es für dich zitieren?"
"ja, wenn du es auswenbdig kannst,
soll es mich interessieren,
daß du sofort damit anfängst."

geschrieben: So, 10. Jul 2016 10:04:56

"auf der rolle war ein auszug,
doch ich fand das original,
wo sich im vierten band auftut,
all das verrückte sei normal.

im letzten satz - kapitel drei
machen flammen vom schlechten frei,
wo man als conclusio schreibt,
was uns wesen hier vorantreibt.

"'wir wesen sind intelligent,
und eigens unterschiedlich dumm;
die neugier im feuer verbrennt
mit dem blindwütigen konsum.'"

und weiter imponierte mir
nachfolgend im kapitel vier,
"'vor den jahren des neuanfangs,
wurde alles sinnlos verbraucht.
es war auch die zeit des umdenkens, -
bis war das pestfeuer verraucht.'",

so steht es darauf geschrieben;
wenngleich sehr symbolisch gemeint
ist der satz hängen geblieben,
was mir erst jetzt sonnvoll erscheint.

und weiter heißt es dann im kern,
der gegensatz sei immer ziel,
wie auch planeten um den stern
in seinem hof als domizil
im ausgleich rundherum fliegen, -
wie zu beginn erläutert steht -
und weil sie nie im all liegen,
ensteht mit ihnen, was vergeht.

geschrieben: Di, 12. Jul 2016 08:28:44

die neuzeit führt zur ewigkeit
entlang relativer dauer;
schmerzen vergehen wie das leid -
staub verzehrt der regenschauer
auf den galaktischen wegen;
ein kreis bestimmt den gegensatz
um dem dasen sinn zu geben -
als ursprünglicher lebensschatz.

das scheint mir die kernaussage,
die ich gern im herzen trage."

"nur erklärt mir das den biss nicht;
und ich bin kein krabbengericht."

"warte einen moment bitte, -
das sind nur vorweg ausschnitte."

geschrieben: Mi, 13. Jul 2016 20:58:26

"dann erzähle bitte weiter,
vielleicht werde ich gescheiter."

"das werk dokumentiert zum teil
den umbruch in die neue zeit;
manche aussagen sind recht steil,
andere bringen heiterkeit.

ich hätte mich selbst verwettet,
daß du das werk gelesen hast;
der titel 'der die zeit rettet'
ist sehr treffend, weil er gutpasst."

"leider muß ich das verneinen;
ich habe davon nie gehört -
will ich wohl entschieden meinen,
selbst wenn dich dieses noch so stört."

"mich stört nicht, daß du es nicht last, -
das empfände ich vermessen."
"ich ertrage die kritik fast,
aber lass uns das vergessen."

"es gibt nicht mehr viel zu sagen,
ausser, bitte - vertraue mir;
du füllst nicht den krabbenmagen,
jedoch brauchst du den biss vom tier,
um mit mir weiterzugehen,
damit du nicht alleine bleibst.
ich bin nicht bereit zum flehen,
falls du mir keine treue zeigst."

"wo ist da der zusammenhang?
dein argument ist ur-männlich;
das kannst du so nicht verlangen,
das bist typisch du - ich kenn' dich.

gib mir bitte die zeit für mich,
das ganze zu verarbeiten.
nur das eine frage ich dich,
wie kann ich den frust ableiten,
ohne jetzt mit dir zu streiten?
denn hätt' ich das vorher gewußt,
wär's leicht mich vorzubereiten."

"das kleine opfer zu bringen
wird dir hoffentlich gelingen.

geschrieben: Do, 14. Jul 2016 16:26:39

ich mache dir einen vorschlag,
mach du jetzt deine sachen;
ich studiere erst den vortag,
und will eine runde machen.
dann werden wir weiter sehen.
falls du mit mir übereinstimmst,
wird großartiges entstehen."

"sobald du mich wieder vernimmst,
stehe ich dir zur verfügung;
nun will ich mich zurückziehen, -
meine meditationsübung
hat mir immer kraft verliehen."

geschrieben: So, 17. Jul 2016 10:45:10

die unterhaltung war vorbei, -
jetzt blieb der film von sprache frei,
eines hat nun doch sein müssen, -
sie nahmen sich zeit zum küssen.





backa saß in ihrem sessel,
und nahm ihren medienhelm.
das buch 'die goldene fessel'
handelte vom einsamen schelm,
der in reicher gesellschaft war, -
und immer etwas anstellte;
er handelte unzumutbar,
weil er die katze verbellte,
alle bankkonten sperren lies,
oder gab holzspäne zum wein.
seine aktionen waren fies -
jeder schabanak fiel ihm ein, -
mal jenes, mal das, mal dies.

der text war noch zu erkennen,
bevor man die szene abbrach.
man sah front beim hinausrennen,
die schritte verursachten krach.
rennen hat er gleich beendet,
und ging sehr behutsam weiter.
helles licht hat ihn geblendet -
er hielt inne auf der leiter,
und nahm die hand vor sein gesicht,
stieg zurück hinein in's raumschiff,
und murmelte, "so starkes licht",
als er zu der schutzbrille griff.

front drehte die brille umher,
und überprüfte sie genau,
um dann zu sagen, "sie kann mehr,
doch jetzt reicht mir die brillenschau.".
er setzte sie fachgerecht auf.
vier drähte wurden angesteckt,
dann gab front einen schutz darauf,
und hat die kabeln gut verdeckt.

geschrieben: Mi, 20. Jul 2016 17:13:58

in der montur mit schutzanzug
ging er zur ausgangsschleusse
am tiefsten punkt vom kapselbug;
es gab komische geräusche.

man sah viele einzelheiten
bunter kapselinnenwände,
verschiedenste kleinigkeiten
am ganzen weg bis zum ende;
das licht hat überall rotiert -
die technik schien mir kompliziert.

geschrieben: Fr, 22. Jul 2016 12:10:58

front blieb am weg öfters stehen,
und machte ein paar handgriffe;
das hat einfach ausgesehen, -
sichtlich kannte er die kniffe,
die man an bord wissen mußte,
um das schiff zu kontrollieren.
wie als wenn er es es schon wußte,
lauschte front dem detonieren;
sehr weit entfernt explodierte,
was die leinwand exponierte.
aus sämtlichen perspektiven
wurde die explosion gezeigt,
mehrer aufnahmen liefen -,
erschwerend, daß man sie beschreibt.

auf bildern der gewalten
war erst nicht mehr als staub sichtbar;
mehrmals wurde angehalten,
was für mich recht nichtssagend war.





langsam erschienen konturen
von schwach erkennbaren skulpturen.
der staub wechselte die farben,
und zeigte ein buntes schauspiel;
während sie ihr sein bewarben,
näherte er sich seinem ziel
am boden friedlich zu rasten,
bis ihn wieder ein sturm bewegt,
um den boden zu entlasten,
den der wind zeitweise belebt.

geschrieben: So, 24. Jul 2016 19:58:12

immerwieder detonierte
irgendetwas draussen im all,
was den staub hertransportierte, -
das war ein unliebsamer fall.

"unendlich sind möglichkeiten
der staubkörner zueinander
als spiegel endloser weiten;
es gibt hinter der stirnwand mehr",
waren fronts gedanken lesbar, -
ich fragte mich, wie spät es war.

"sobald man in einen film sieht,
welche zeit eine uhr anzeigt,
ist es gut, wenn man sich verzieht,
damit die filmuhr stehen bleibt,
bis man dieselbe uhrzeit hat,
damit man die zeit fühlen kann,
so es die gegebenheit gab,
daß man den film auch irgendwann
zur synchonen zeit weiterschaut,
und im moment dem sein vertraut.",
hat mir ein freund einmal gesagt,
doch schaue ich viel zu selten.
danach habe ich mich gefragt,
ob solche weisheiten gelten.

ich wollte kurz pause machen,
um mein sitzfleisch zu entlasten;
mir war nach möglichst einfachem,
um nicht immer nur zu fasten.

zu hause war nichts vorhanden,
worauf ich mich freuen wollte,
weil die bedürfnisse fanden,
daß ich etwas kaufen sollte.

ich kleidete mich entsprechend,
schnappte geld wie auch die schlüssel,
schlüpfte in das schwere blechhemd,
und schlapfte doch zur fahrschüssel.
zwar wollte ich schoppen gehen,
jedoch lies ich das jetzt bleiben.
von der faulheit abgesehen
war ich lieber unbescheiden.
auch ist die strassenluft verdreckt,
und weil altöl den weg verdeckt,
der sich in der schmutzschicht versteckt,
habe ich die schüssel gecheckt,
um nahrhaftes zu erwerben.
der kühler hat anfangs geleckt,
um mir die lust zu verderben.

mag ein problem gekommen sein,
hatte es beinah' den anschein;
ich bin trotzdem weggefahren, -
wohl war der drang des magens los;
wo ein paar gasthöfe waren,
war mein hunger bereits sehr groß.

der kühler tat, was er sollte,
und alles funktionierte fein;
doch dann, als ich bremsen wollte,
meinte die technik "leider nein."

geschrieben: Mo, 25. Jul 2016 14:31:44

dank meiner schnellen reaktion
rettete ich die situation,
und lenkte links in den graben,
um meinen schaden zu haben.

ich bin wohlauf ausgestiegen,
und lies mein fahrzeug dort liegen.

erst musste ich etwas essen,
und durst hatte meine kehle, -
zudem wollte ich vergessen,
damit ich mich nicht mehr quäle,
was meiner schüssel widerfuhr, -
draussen, kaputt in der natur.

es war wieder einmal klassisch,
fast müssig, daß man es erwähnt,
die versicherung "für die fisch",
hat zu bezahlen abgelehnt.

geschrieben: Di, 26. Jul 2016 11:16:52

vorerst durfte ich noch hoffen,
daß man mir den schaden ersetzt;
ich habe mich angesoffen,
und dann bei einem schnaps geschwätzt,
wo einige menschen lachten,
die sich keine sorgen machten.





es folgte ein fauler morgen,
an dem das aufstehen schwer fiel, -
daher ist es spät geworden,
ich verlor gestern geld beim spiel,
und offenbar auch mein gewand,
denn ich hatte nur ein hemd an,
nächtens fehlte mir der anstand,
doch dieses war der spaß daran.

die gelegenheit zur faulheit
genoß ich als meine freizeit.

den einkauf lies ich mir bringen,
denn beim bestellen sind sie schnell,
als würden sie zeit gewinnen.
vom nachbarn nervte das gebell,
das bereits stunden dauerte;
der kleine hund ist furchtbar laut.
weil meine katze lauerte,
hat er sich nicht vorbeigetraut.
das hat recht komisch ausgeschaut.
den hund hätte es nicht gestört,
aber der nachbar war feige.
der stand und schimpfte unerhört,
und drohte, daß er da bleibe,
bis die polizei eintreffe,
oder den hund auf mich hetzt,
und dann die katze verdresche,
weil er dieses vieh nicht schätze.
ich bin zu ihm hingegangen,
und er hat eine gefangen.

seither ist er auf mich sauer,
und mir der typ total egal,
oder noch etwas genauer
ist mir das staubkorn im regal
mittlerweile doch wichtiger,
zumal ich es öfter sehe;
es ist als staub vielschichtiger,
als des nachbars große zehe.

geschrieben: Do, 28. Jul 2016 08:34:37

der hund hat andauernd gebellt,
und ich drehte den sound ganz laut;
mein lieblingssender war verstellt,
und die redaktion auf urlaub.
dauernd erfolgten durchsagen,
man würde jetzt urlaub haben,
weswegen nur musik spiele,
weil das den hörern gefiele.

endlich hatte man mir gebracht,
was ich im internet erstand,
es war viel teurer als gedacht,
was ich finanziell lästig fand.

ich schaltete die kiste ein,
und naschte hungrig nebenbei.
die naschereien waren fein, -
vom leckeren gab's allerlei.
nur bestellt hatte ich das nicht,
und hatte viel zu spät die einsicht,
daß nurmehr wenig übrig war.
somit vertilgte ich was blieb, -
das schmeckte gleichfalls wunderbar, -
auch weil es den hunger vertrieb.

geschrieben: Fr, 29. Jul 2016 08:35:51

front war dabei auszusteigen, -
eben betrat er den boden;
kurz sah man ihn stehen bleiben -
hat er den ausflug verschoben?
er drehte sich zur kapsel hin,
gab die leiter dort nach oben,
und setzte einen neubeginn,
den spaziergang auszuführen,
um die außenwelt zu spüren.

sofort sind krabben erschienen,
aus dem nichts sind sie aufgetaucht, -
so, als wollten sie front dienen
haben sie allen platz gebraucht,
der um front vorhin noch frei war.
sie hielten rund zwei schritt abstand.
das wirkte extrem sonderbar,
denn sie sind immer mitgerannt.
front ging langsam zurück und vor,
und mit ihm die krabbenherde,
sodaß er sie wohl schwer verlor, -
vielmehr sogar nicht los werde.

fronts gedanken in der laufschrift
konnte ich gemächlich lesen;
ich schriebe schneller mit dem stift,
bin ich mir sicher gewesen.

er dachte über backa nach,
weil sie den biss verweigerte,
und als er schmerzfreiheit versprach,
weil sie ihre angst steigerte, -
zumindest war das sein eindruck, -
plagte ihn die ratlosigkeit
als nervender charakterzug.
es war für eine lösung zeit.

front ging ein paar mal hin und her,
und auch die krabben gingen mit;
er tat das fünf mal ungefähr, -
das mit den krabben war ein hit.

langsam stapfte er zum raumschiff,
wie es auch die krabben taten.
eine saß frech am leitergriff,
wo bereits weitere nahten.

front hat die krabben weggewischt,
gedankenlos mit seiner hand;
eine hat gefährlich gezischt,
die saß entfernt am leiterrand.
front warf sie auch auf den boden.
angst hatte er keine gehabt,
hat sie achtlos weggeschoben,
und nicht entschuldigung gesagt.

ein stück fehlte der leiter noch,
damit front in die kapsel kroch.
er zog die leiter aus der wand,
bis sie endlich am boden stand.

geschrieben: So, 31. Jul 2016 13:32:13

er kroch langsam in das raumschiff,
und warf noch ein tier herunter,
das einen komischen ton pfiff;
ich war mit einem schlag munter.

"also gut", sprach backa front an,
"falls ein ding schmerzfrei beissen kann,
bin ich ausnahmsweise dabei,
das mach ich nur für uns zwei."

geschrieben: Mo, 1. Aug 2016 11:27:21

"ist dir etwas widerfahren?",
fragte front mit besorgter stimme.
"wie schön mir gründe zu sparen,
damit ich anders beginne,
meine zeit hier zu verbringen,
als ich soeben noch dachte.
es wird uns also gelingen
zu finden, was feuer machte,
lange bevor wir es fanden,
um bald im zentrum zu landen.",
setzte er mit bestimmtheit fort,
doch backa fiel ihm da ins wort.
"mach' es bitte nicht kompliziert,
denn mich verwirren die sätze.
du hattest so viel schon zitiert,
was ich ansich an dir schätze.
mir fehlen zusammenhänge,
weswegen mir viel unklar ist.
wenn es dir jedoch gelänge,
daß du erst diese lücken schließt,
wäre ich dir äusserst dankbar,
so du das nachvollziehen kannst."
"es stellt sich vieles anders dar,
wenn du dich erst einmal entspannst."

solche ratschläge will ich nicht, -
die kannst du dir bitte sparen."
"auch eine lampe um das licht
wirft schatten unter den haaren;
es war immer meine absicht,
dir überblick zu verschaffen."
"das ist etwas, das für dich spricht."

"mit den primitiven waffen,
um den irrtum zu verbreiten,
werden dumme ratlos gaffen,
und zuletzt den tod bestreiten,
steht zu beginn in einem buch, -
das heißt, 'verfolgt vom süssen fluch'.".

"ja, das habe ich gelesen -
von den primitiven wesen, -
haben einander erschlagen,
einfach nur um recht zu haben -
wo sie selbst unsicher waren.
das ist für uns unvorstellbar,
solch massen an dummen scharen;
selbst wenn es schon lange her war,
wirkt ihre selbstsucht bis heute.
doch wir sollten nicht urteilen.
zu denken mit zwanzig prozent
an bewußter gehirnmasse
ist, was man heute nicht mehr kennt.
so ich es richtig erfasse,
wär' das krank und müßte heilen;
mich beschäftigt das zuweilen."

geschrieben: Mi, 3. Aug 2016 15:21:11

"da steht ganz genau beschrieben,
warum wir durch das all fliegen,
wenn du dir dabei überlegst,
daß du die neue zeit erlebst."

"du spannst den bogen wieder weit, -
aber ja, ich gebe dir recht.
die schlußfolgerung ist gescheit, -
die chancen stehen daheim schlecht,
noch etwas neues zu machen;
unsere nutzfläche schwindet,
die sie als zukunft versprechen.
wo man sich derzeit befindet,
ist eine miese position."

"jetzt unterbreche ich dich auch, -
ob der prekären situation,
sage ich einfach aus dem bauch,
daß ich dir nicht widerspreche, -
wenn auch etwas anders sehe.

geschrieben: Do, 4. Aug 2016 14:17:44

ich hab' dafür eine schwäche, -
damit ich ein buch verstehe,
lese ich zwischen den zeilen,
und drehe die aussagen um;
derart ergibt sich zuweilen,
dieses immerwieder zu tun,
weil oft ein anderer aspekt
parallel in jedem werk steckt."

"grundsätzlich ist mir das bekannt,
da ich derart einiges fand,
das ich mit der reise verband."

"leider müssen wir abbrechen,
und uns die krabben vorknöpfen;
lass uns das später besprechen,
um das thema auszuschöpfen."

"gibt es gründe für dein drängen?
müssen wir uns denn beeilen?"
"es lohnt nicht herumzuhängen;
diese ansicht, die wir teilen,
gibt einzig dafür den ausschlag,
welchen ich zu nennen vermag.

wenn wir zwei im wirkungskreis sind,
werden wir uns dort ergänzen,
und wenn meine theorie stimmt,
verlieren wir auch die grenzen."

geschrieben: Sa, 6. Aug 2016 10:41:36

"du sagst das alles beiläufig, -
somit muss ich mich dem fügen.
bisher war das gute häufig,
sonst würde ich dich belügen."

"so wird auch dieses eine mal
zu deinem vorteil gereichen.
ich danke dir für deine wahl
einfach der vernunft zu weichen.

jetzt möchte ich dir vorschlagen,
daß wir uns gleich daran machen,
uns zu den krabben zu wagen,
wo wir schon darüber sprachen.

nimm all deinen mut zusammen,
dann wird sicher nichts schiefgehen,
oder du sollst mich verdammen,
und wirst mich nie wieder sehen."

geschrieben: So, 7. Aug 2016 09:47:53

"du übertreibst wieder schamlos,
und angst habe ich keine mehr;
eigentlich ist die neugier groß,
und nebenher der magen leer."

"ein leerer magen ist nicht gut,
doch das trifft sich derzeit nicht schlecht, -
ich freue mich auf krabbensud,
der schmeckt hier derart selten echt,
sodaß wir jetzt krabben fangen,
und nach rezept kochen werden.
danach wird an's werk gegangen, -
komm, jetzt müssen krabben sterben."

"gibt's nichts anderes zu essen?
krabben sind derzeit nichts für mich;
vielleicht hast du es vergessen,
aber ich bin nicht unsterblich.
diese krabben zu verzehren
ist für mich derzeit undenkbar.
ich muss mich entschieden wehren,
vor allem nach all dem was war."

"gut, das kann ich nachvollziehen,
vielleicht reagierte ich gleich;
sie werden sicher nicht fliehen, -
sind wir hier doch in ihrem reich."

"dann hole ich jetzt uns ein mahl.
mache du, was notwendig ist;
jedoch ist draussen deine wahl,
so schau bitte, daß du da bist."

"ich verlasse die kapsel nicht,
und warte, bis du fertig bist;
ausserdem bin ich der ansicht,
daß es gar nicht notwendig ist,
noch einmal hinaus zu gehen,
denn wenn wir die tür aufmachen,
werden wir gleich welche sehen,
die unser raumschiff bewachen, -
könnte man beinahe meinen.
sie kleben mit ihren beinen
auf jeglicher oberfläche,
und sie haben eine schwäche
für eine fläche aus metall,
denn es gibt nicht viele im all."

"hör' jetzt bitte auf zu reden,
ich komme gleich mit essbarem;
das tut uns gut in den mägen,
und das will ich bald erfahren."

geschrieben: Mo, 8. Aug 2016 08:27:12

nun ging front ein paar mal herum,
als würde ihm etwas fehlen,
er murmelte einmal "sehr dumm",
und begann schalter zu zählen,
von denen es sehr viele gab,
was an der komplexität lag,
die das schaltpult vermuten lies.
man sah ein kleines lichtermeer,
und viele knöpfe überdies -
da waren hundert ungefähr.

geschrieben: Do, 11. Aug 2016 10:04:24

front's suche wurde abgekürzt,
da backa mit dem essen kam.
"schatz, frisches essen gut gewürzt, -
mit wenig künstlichem daran
hab' ich für uns zubereitet.
du wirst sicher begeistert sein,
und auch zum genuss verleitet,
das gericht ist wirklich sehr fein."

das ist eine gute nachricht,
die du da gelassen mitteilst.
hast du vielleicht ein kleines licht,
und zeit, daß du hier kurz verweilst,
damit ich in den spalt sehe?
mir ist mein stift hinein gerutscht,
und er würde mir abgehen,
weil er schmeckt, wenn man ihn lutscht.
es ist der letzte mit geschmack,
sowie dem genießbaren lack."

"eine taschenlampe hab' ich;
moment - ja, ich habe sie schon.
ob sie hilft, ist mehr als fraglich.
ihr licht ist wirklich fast ein hohn,
und ihr akku beinahe leer;
lass uns probieren - bitte sehr."

backa stellte sich vor den spalt,
und leuchtete in ihn hinein;
front griff hinunter und schrie "halt,
jawohl - dieses da wird er sein.",
und holte seinen stift hervor,
den er vorhin eben verlor.

die zwei setzten sich zum essen,
und ließen sich das mahl schmecken;
die portion war angemessen.
"lass uns das neue entdecken -
ich hole für dich jetzt ein tier,
während du schutzkleidung anziehst.
und im anschluss versuchen wir,
daß du dir den kreislauf ansiehst.
wenn wir uns komplett ergänzen,
sind wir frei von allen grenzen."

"das hast du ja bereits erwähnt,
auch wenn ich dich nicht verstehe."
backa hat ganz entspannt gegähnt.
"gib mir fünf momente ehe,
um das essen zu verdauen,
und die sinne sein zu lassen.
danach werde ich mich trauen,
eine krabbe anzufassen."

geschrieben: Fr, 12. Aug 2016 10:21:32

"das brauchst du nicht allein zu tun, -
zieh dich nur um, und setz dich her;
selbst bin ich zum glück schon immun;
du wirst sehen, es fällt nicht schwer."

"wollen wir nicht diskutieren,
und hör auch mich anzuschmieren."
"ich sage ja nur die wahrheit
aber egal - so ist's zur zeit."

"ich werde mich jetzt umziehen",
sagte backa unzufrieden.
"geh schon, ich kann ja nicht fliehen."
"verzeih mir, ich kann nicht fliegen",
hat front zur antwort gegeben,
und hat den schutzhelm aufgesetzt.
"darf ich dazu noch anregen,
das ist kein grund, daß du dich hetzt",
lächelte backa jetzt wieder,
und auch front war wieder locker.
er setzte sich seufzend nieder, -
auf einen hellgelben hocker.





"ja, gehen wir in ruhe an,
weil mit stress schlechtes werden kann."

geschrieben: Sa, 13. Aug 2016 10:41:30

"wo hast du denn diesen spruch her,
der gefällt mir ausnahmsweise."
"ganz ehrlich, ich weiss es nicht mehr;
ich denke, auf einer reise
hat das einmal jemand gesagt,
und er hat mir sehr imponiert.
ich habe damals auch gefragt;
den hätte er selber kreiert,
gab er mir grinsend zur antwort,
drehte sich um und war gleich fort."

backa musste jetzt kurz lachen;
"wo du deine sachen herhast,
will ich meinen urlaub machen,
nur käme ich dort nie zur rast."

geschrieben: So, 14. Aug 2016 23:13:16

mit einem lächeln nickte er,
und zog seine schutzkleidung an;
ich erschrack, denn er blickte her,
und fragte, ob es denn sein kann,
daß ihn ein zuschauer anschaut,
dem er die wahrheit anvertraut.

ich müsse die zeit verlassen,
und die energie aufbringen,
die situation zu erfassen,
um mich dazu aufzuschwingen,
den raum mit ihnen zu teilen,
denn die bindung aufzulösen
gelte vorerst anzupeilen,
und abseits vom ominösen
im stillen zustand zu verweilen,
der die energie transformiert,
wenn sie real transponiert.

geschrieben: Mo, 15. Aug 2016 14:11:23

jetzt starrte front aus der röhre,
sodaß ich frost in mir spürte,
und meinte, "wenn ich dich höre,
weil dein ton dich zu mir führte,
dann bist du zu uns getreten,
und hast deine welt verlassen.
so habe ich dich gebeten,
dich dem kreislauf anzupassen."

er kehrte mir den rücken zu,
sagte, "die entscheidung triffst du",
und trottete richtung ausgang;
andauernd schaute er umher, -
auf seinem weg zum krabbenfang
erkannte man ziemlich unschwer,
daß front vor freude erstrahlte;
seine laune stieg im nu sehr.
ich sah, wie er sich ausmahlte,
in anderer sphäre zu sein, -
typisch war demnach der anschein.
die nebelige umgebung
zitterte verzerrt und flimmernd.
das bild zeigte die umdrehung
der vergänglichkeit leicht schimmernd,
wie front es selbst kommentierte,
und kurz darauf offerierte,
daß er wieder zurückkehre,
damit er mir die kunst lehre.

ein wenig kitschig war's gemacht,
und die szene unverständlich, -
hatte ich mir dabei gedacht,
und schaute weiter schlussendlich.

geschrieben: Di, 16. Aug 2016 13:02:24

"dich fange ich, wie du schon weißt,
weil dein schicksal dich zu mir treibt,
damit du meine holde beißt,
derweil ihr geist vom sein aufsteigt,
wo uns der wirkungskreis verheißt,
weshalb er uns den weg beschreibt",
war front überaus gut gelaunt.
er legte ein paar schalter um,
und ich habe erneut gestaunt, -
ob der umbgebung rundherum.

die kapseltür öffnete sich,
bis sie am anschlag offenstand;
der nebel, welcher langsam wich,
verdeckte anfänglich die hand, -
er hatte sich rasch verzogen;
lichtstrahlen beschienen die wand, -
etwas ist vorbeigeflogen.

es flog langsam - und doch zu schnell,
um zu erkennen, was es ist.
der anblick war originell, -
erst glich das ding einem stück mist.

geschrieben: Mi, 17. Aug 2016 16:24:35

front schien bereits sehr versiert zu sein,
denn es reichte ihm kurze zeit,
und er fing so zwölf krabben ein.
backa schien tatsächlich bereit,
die erfahrung zu gewinnen;
sie war eben beim umkleiden,
und dabei sich zu besinnen,
möglichst kontrolliert zu bleiben.

das bild hat hinüber geschwenkt,
wo backa verschiedenes tat,
und man mitlas, was sie denkt,
zumal es unterititeln gab.

front kam mit den krabben zurück,
die im behälter ausharrten,
"wir benötigen für dein glück
eines von denen, die warten.
mach bitte den oberarm frei,
dann laß ich die krabbe beissen.",
und backa meinte, "gut, au wei,
wenn solch sitten nicht einreissen,
so will ich es überstehen,
um den wirkungskreis zu sehen".

front nahm eine krabbe zur hand,
geschickt - in guter position,
die er für geeignet empfand,
und initierte die aktion,
indem er ihr auf den kopf schlug,
und von der seite leicht drückte.
dieses war für den biss genug,
sodaß ihr vorhaben glückte.

geschrieben: Do, 18. Aug 2016 10:33:20

backa verdrehte ein auge,
während sie fast in ohnmacht fiel.
"mach, daß dies tier wenig sauge, -
mein blut bringe ich in mein ziel.",
sprach sie leise - kaum vernehmbar,
und entschwand derart den sinnen.
das bild stellte sie im lehm dar,
wohl um 'erde' zu gewinnen,
die das wasser zwischenspeichert
bis zur rückkehr von der reise -
um die dimension bereichert,
wo sich als hilfreich erweise,
kaltes metall abzulegen,
damit feuer auf ihm brenne -
dem holz durch die kraft ergeben,
die man im kreis neu erkenne.





nun zwang auch front ein tier zum biss,
um seine trance anzuregen,
die ihn aus seinem dasein riss, -
der wandlungsenergie wegen.

verschwommene bilder sah man,
die deren zustand beschrieben,
den man sich kaum vorstellen kann;
das mag jedem selbst obliegen.

geschrieben: Sa, 20. Aug 2016 12:26:48

die beiden kreisten in welten,
und beide drehten sie sich;
blitze, die das bild erhellten,
machten mich beinahe schwindlich.

die zwei schwebten im wirkungskreis,
vis a vis im energiefeld, -
was man zwar nicht ganz genau weiss,
doch wurde es so dargestellt.

geschrieben: Sa, 20. Aug 2016 12:26:48


 
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geschrieben: Sa, 20. Aug 2016 14:20:44


in der quantenharmonie - kapitel 7





geschrieben: Sa, 20. Aug 2016 18:19:41

"die energie ist überall, -
vergleichbar mit hellem nordlicht
und ein tief vibrierender schall
begleitete unsere einsicht.

mit den magischen schwingungen
hat sich ein gefühl verbreitet,
bei mystischen bedingungen
wurde die zeit umgeleitet.

so zog sich der raum zusammen,
bis seine energie entwich -
sie strahlte peitschende flammen,
weil anderswo die zeit verstrich.

die flammen brannten spuren,
entlang der quantenharmonie;
quer durch sämtliche kulturen
bishin zu ihrer agonie.

sie brannten für die entstehung
aus den vergangenen wegen;
stillstand entsprach der vorsehung, -
er war der zukunft erlegen."

geschrieben: So, 21. Aug 2016 09:01:19

dieser text wurde angezeigt,
der mir in erinnerung bleibt.

bilder zeigten die phantasie
stimulierender energie.

plötzlich schien der teil zu ende,
die beiden lagen zur seite, -
überkreuzt waren ihre hände,
und am körper blieb die zweite.

sie bewegten sich zur selben zeit, -
und öffneten ihre augen
im moment ihrer einigkeit,
um sich der trance zu berauben.

anfänglich herrschte stille vor, -
sie dauerte eine weile;
front war der wortgenerator,
"wenn ich mich noch einmal teile,
werde ich dich nie vermissen;
willkommen zurück in der zeit, -
willst du schon vom sein mehr wissen,
oder bist du noch nicht so weit?"

geschrieben: Di, 23. Aug 2016 11:45:09




backa meldete kurz und knapp,
"ich brauche noch mehr zeit, shut up!",
als sie bewegungslos dalag.

front entkam ein schweres schnaufen,
und öffnete die lucken.
da sind noch krabben gelaufen;
als würde es draussen spuken,
saß eine sogar am fenster
vor dem ewig scheinenden all.
es fehlten nur noch gespenster,
war bei dem anblick mein einfall.

"front, ich will dich nicht plagen, -
jetzt bin ich wieder ansprechbar,
was wolltest du vorhin sagen?"
"lass mich kurz nachdenken, was war, -
was gibt es, das du dringend magst?"
"speichel ist im mund keiner mehr, -
wenn du mich schon so direkt fragst,
wasser zu trinken fehlt mir sehr."
"ich hole etwas zu trinken,
auch für mich möchte ich etwas;
ich gehe eben nach hinten.
als ich vorhin auf dem bett saß,
habe ich vieles überlegt,
und habe mir dabei gedacht,
daß sich das all um uns bewegt,
sodaß es für uns mehr sinn macht,
dieses bewegung zu nützen.
zwar scheint mir vorsicht angebracht,
um die konsistenz zu schützen, -
ich habe da eine idee, -
ein paar tests vorab wären gut,
aber jetzt mach ich, daß ich geh".
damit uns der durst nichts antut."

geschrieben: Mi, 24. Aug 2016 23:02:13

"ja, erzähl' mir doch später mehr;
jetzt quält mich der durst bereits sehr."

front ist aus dem bild gewichen,
und backa stieg aus dem anzug.
mit vor dieser trance verglichen
änderte sich an ihr genug.
sie wirkte stärker als vorhin,
und strahlte voller vertrauen.
die meditation hatte sinn,
wenn auch keinen ganz genauen.

geschrieben: So, 28. Aug 2016 10:14:28

backa blickte da und dort hin,
und scheinbar war sie gut gestimmt.
sie sprach laut, "gut, daß ich hier bin,
wo die weiterreise beginnt."

sie nahm dinge aus der tasche,
die in griffweite bereit stand.
so öffnete sie die masche,
und nahm einen schreibstift zur hand,
und dazu einen notizblock,
auf den schrieb sie deutlich lesbar,
"ich bekomme doch auf mehr bock,
als dermal im all der fall war."
und kritzelte noch klein anbei,
"alles das passiert irgendwann,
und ich bin darin endlos frei,
weil ich die weite spüren kann."

spontan ist sie aufgestanden,
und drehte sich einmal herum.
"jetzt, wo meine zweifel schwanden,
hier nur eine dummheit zu tun,
kommst du genau zur rechten zeit!",
freute sich backa, daß front kam.
"jetzt hast du auch die gewißheit,
es habe sich etwas getan.
komm, lass uns erst etwas trinken,
bevor die reise weitergeht,
und wir uns wieder einklinken,
damit die entwicklung entsteht."

sie nahm das glas und einen schluck;
front meinte dazu gelassen,
"wir haben zur zeit keinen druck.
einzig sollte wir aufpassen,
hier nicht zu lange zu bleiben,
um uns die zeit zu vertreiben."

geschrieben: Mo, 29. Aug 2016 12:06:12

"wann möchtest du weiterfliegen, -
willst du etwa gleich wieder fort?"
"wir sind hier nur ausgestiegen,
weil die tiere an diesem ort
zu unserem nutzen waren.
ich möchte schnellstmöglich weiter,
um uns das zu offenbaren,
was logischer weise weit mehr
der mystischen möglichkeiten -
abseits meiner vorstellungskraft,
die nicht lohnt, sie zu verbreiten, -
für unser dasein vorteilhaft
in großer auswahl bereit hält;
so kann ich endlich aufklären,
was mich bisher vor rätsel stellt."

geschrieben: Mi, 31. Aug 2016 10:12:41

"ich will mich gegen nichts wehren,
doch hätte ich gerne gleichstand,
oder du kannst mir erklären,
was ich unzureichend verstand.
du hast einen biss mehr als ich,
das kannst du wohl kaum abstreiten,
und das ist mir unverständlich."

"erst warst du schwer zu verleiten,
und jetzt bekommst du nicht genug.
du brauchst keine sorge haben,
du seist einen biss im verzug,
kann ich mit sicherheit sagen.
entscheidend ist die qualität,
während quantität schaden kann.
oft zeigte die realität,
daß man verlor, was man gewann,
weil man noch mehr haben wollte,
als man schon ausreichend hatte.
aber wie dem auch sein sollte,
du bist keine nimmersatte.
ich meinte dies nur als ratschlag -
also gut gemeinten beitrag.

wenn du auf einen biss bestehst,
so sollst du einen bekommen.
so du einen fehler begehst,
hast du erfahrung gewonnen."

geschrieben: Do, 1. Sep 2016 10:31:50

"woher nimmst du diese wahrheit,
wenngleich ich sie bereits erfuhr?
belassen wir meine freiheit
in ihrer gierigen natur,
und setzen wir die reise fort,
wenn du dich damit wohler fühlst.
doch glaube ich dir jedes wort,
auch wenn du manchmal zu viel wühlst.
letzteres ist auch ein ratschlag,
und als solcher nur ein beitrag."

"ich habe dich gut verstanden,
daher solltest du entscheiden."
"wir werden hier nicht mehr landen,
also sollten wir noch bleiben;
allerdings pflichte ich bei,
daß die abenteuer warten;
also fühle dich möglichst frei,
und lass uns mithin gleich starten."

geschrieben: Fr, 2. Sep 2016 16:41:10

"du bist immer verständnisvoll,
noch viel besser, als es sein soll;
gut, ich mache das schiff startklar,
sobald wir getrunken haben."
"ich fand, daß es sehr schön war,
das muß ich auch einmal sagen."

"willst du ein thema auswählen,
das uns vom krabbenbiss ablenkt?
wollen wir uns doch nicht quälen;
leicht werden momente verschenkt,
weil man darüber nicht nachdenkt."

"ein buch beschäftigt mich zur zeit, -
das ist mir jetzt eingefallen;
du bist sonst immer so gescheit, -
hilfst du mir mich loszuschnallen?"

backa holte eben kurz luft,
als front erfreut dawischenruft,
"du weißt, ich bin ein bücherwurm,
das muß ich nicht extra kundtun;
ich war stammgast im bücherturm,
sag schon, welches buch meinst du nun?"

"laß mich doch einfach ausreden,
das wird dein problem beheben",
konterte backa schlagfertig,
und sprach in einem zug weiter,
"ich meinte das nicht abwertig,
sondern sah die sache heiter.

geschrieben: Sa, 3. Sep 2016 10:10:19

'energie der harmonie'
ist der titel von dem schinken.
teils ist es eine parodie, -
hast du etwas zu triinken?
es enthält wahre aspekte,
die der autor da aufdeckte.
aufdecken ist ein schlechtes wort,
denn die fakten waren bekannt.
ich las das buch einst an dem ort,
aus dem dieser buchautor stammt.
mir sind die namen entfallen,
aber das tut nichts zur sache.
in mir wird niemals verhallen,
weil ich mir gedanken mache,
warum manches nie anders wird, -
scheinbar selbst, wenn man daran stirbt."

front füllte backas tasse nach,
und goss für sich ein wenig ein.
"wie ein philosoph einmal sprach,
'der tod muß wohl am leben sein',
jedoch worauf beziehst du dich?
was beschäftigt dich denn so sehr?"
backa nahm die tasse zu sich
mit ihren beiden händen her.

"kennst du denn diesen dicken band
von allen vielen, die er schrieb?"
"ja, den fand ich interessant,
wenn er auch manchmal übertrieb."

"ich bin durchaus deiner meinung,
einiges ist übertreibung.
er bring zum beispiel zu beginn
folgende sätze zu papier.
vielleicht erklärst du mir den sinn
in deiner gewohnten manier.
ich finde da diese stelle
beinahe hart an der schwelle.

geschrieben: So, 4. Sep 2016 13:42:12

"'sie waren lange verschollen -
kräfte der übersinnlichkeit;
anderswo, um dort zu grollen
ob einer menschlichen dummheit
irgendwann vor dem jahrtausend,
als die menschen sie angriffen -
mit ihren waffen aufbrausend,
mit pferden, kutschen und schiffen
zogen sie in richtung norden,
um die kräfte zu ermorden.'"
das steht auf der fünften seite,
wenn ich mich richtig entsinne;
was ich so davon ableite,
damit ich spontan beginne
über anderes zu reden, -
da denke ich nach deswegen;
was hast du dem beizugeben?"

geschrieben: Mo, 5. Sep 2016 21:58:46

"du hast recht, das werk ist extrem,
und wahrscheinlich übertrieben,
aber denke an das problem,
das teils irrtümer vorliegen,
die dem eigennutz entspringen.
da gab es den glaubensverein,
von dem die menschen abhingen,
der auch log, um im recht zu sein.
es ist viel unrecht geschehen,
selbst bis in die nachzeit hinein
sollten kartelle bestehen,
die machtinteressen wahrten.
verbrechen wurden verheimlicht,
damit reiche strafe sparten.
schockierend spät kam die einsicht,
sekten den einfluss zu nehmen;
die grösseren unter ihnen,
konnten das verbot ablehnen, -
mit dem argument zu dienen
verteidigten sie ihr unrecht.
politik diente nur der macht,
und der wirtschaft war nichts zu schlecht,
so sie den umsatz vervielfacht.

man hat fakten manipuliert,
seit sich die menschen umbrachten;
letztlich wurde kapituliert,
seitdem wir das leben achten.

geschrieben: Do, 8. Sep 2016 23:10:27

als dokument der geschichte
ist das werk mehr als nur brauchbar;
es enthält viele berichte
und schildert was tatsächlich war.

die analysen sind hilfreich,
um die lage zu verstehen,
da gibt es kaum einen vergleich,
um die aspekte zu sehen,
die einst ausschlaggebend waren,
damit die einsicht um sich griff.
man kann darin doch erfahren,
wie manche ungereimtheit lief."

backa versuchte zum zweiten mal
ihr anliegen mitzuteilen.
"manche passagen sind genial,
und sogar spannend zuweilen.
ich freu' mich, daß du das werk kennst,
auch weil du mich besser verstehst,
wenn du mir argumente nennst,
mit denen du auf mich eingehst.

mich beschäftigt der zweite teil
mit der globalen analyse
am ende vom thema 'unheil'.
ein fisch frißt meeresgemüse,
da fiel ein zwiebelstück auf ihn
von oben aus der kombüse.
er meinte, 'ob ich das verdien,
weiß mit sicherheit mein schicksal,
und wahrscheinlich sogar den grund.
leider ist das für mich abfall,
doch keine füllung für den mund,
denn ich bin ein fisch zu der stund'."

geschrieben: So, 11. Sep 2016 17:38:12

"der vergleich sei tiefsinnig,
wie die erklärung dazu schreibt,
und auf alle fälle stimmig,
wobei er diverses aufzeigt.

man habe vieles dargestellt,
um selbst vorteile zu haben,
und so entscheidungen gefällt,
die gebote untersagen.

zwar pflichte ich dem umstand bei,
nur ist mir einiges unklar;
und davon gibt es vielerlei, -
stell' bitte deine ansicht dar."

"fakten entschied damals die macht,
das muß man miteinbeziehen;
für reichtum wurde krieg entfacht, -
da ist schindluder gediehen.

das wird einleitend gut erklärt;
mit zerstörung verdiente man,
und keinen menschen hat's geschert;
es gab auch müllmillionäre,
aber weil niemand sagen kann,
wie alles gewesen wäre,
wenn man friedlich gelebt hätte,
sollte wir den ahnen danken;
das schicksal gleicht einer kette,
welche vorfahren verkannten."

geschrieben: Di, 13. Sep 2016 19:39:48

"nun ja, das ist mir durchaus bewusst, -
auf dem weg zur gemeinsamkeit
erlebten viele leid und frust,
und das eine sehr lange zeit,
die ich mir schwer vorstellen kann."
"zur fischzeit gab es haß und neid,
und während der langen nachzeit
war das leben wieder so weit,
daß lebewesend entstanden -
nach unbekannt vielen ären,
wie die forscher herausfanden."
"die basis so zu verheeren
übersteigt alles fassbare,
weswegen ich schon trauerte;
und wer weiß, wie viele jahre
die zerstörung andauerte!"

geschrieben: Fr, 16. Sep 2016 09:42:14

"aufzeichnungen gibt es keine;
man konnte rekonstruieren -
doch leider bisher nur teile,
die wert sind sie zu studieren.

ich hoffte spuren zu finden,
aber die chance war zu gering,
daher sah ich sie verschwinden,
zumal schon zu viel zeit verging.
das sage ich nur nebenbei,
es tut nichts zur sache, verzeih.

ein punkt ist die unsicherheit,
ob das bisher bekannte stimmt,
ein anderer die wichtigkeit,
die in diesem moment beginnt."

"das ist mir eine tatsache,
ich bin eben wissbegierig,
weshalb ich mir sorgen mache."
"Mir ist gewiß nichts zu schwierig,
bevor ich es nicht probierte,
nur deine gedankengänge
sind, wogegen ich verlierte;
und selbst, wenn es mir gelänge,
deine ansichten zu teilen,
fehlte mir der weg zum erfolg
auf dem weg endloser meilen.
andererseits ersetzt du gold,
wenn meine spinnerei still steht,
was mir manchmal sogar abgeht."

"komm wieder zurück zum thema,
und spar' dir das doppelschema,
mich erst in's zwielicht zu rücken,
und dann mein herz zu beglücken."

"dein vorwurf ist ansichtssache,
jedoch hast du wie immer recht,
weil ich sehr vieles gut mache,
erscheint dabei auch manches schlecht;
wie die analyse beschreibt,
wo zwei kapiteln weiter steht,
daß jedes sein vielseitig bleibt,
und in's gegenteil übergeht,
damit es seine ganzheit zeigt,
weil sich die energie bewegt,
die immer nach harmonie strebt, -
jedenfalls solange sie lebt."

geschrieben: So, 18. Sep 2016 12:32:58

"warum lebte jeder für sich,
oder wieso wurde dieses?
die texte sind zwar ausführlich, -
und sag' mir bitte nicht, "lies es",
weil das habe ich oft getan,
doch von allem reicht's irgendwann."

"intelligenz versus dummheit
war der evolutionsmotor;
der kampf dauerte lange zeit,
und schoss sich manches eigentor
auch zu lasten des planeten.
ich will es einmal anders sehen,
was die kräfte einst aussäten.
damit sie ihren weg gehen,
durchlebten sie diesen prozess.
dem leben gelang ein werkzeug
mit mühen und viel cleverness.
'schnipp und da' ist, was einen freut,
aber widerspricht der wahrheit,
und daher brauchte es die zeit
bis zur heutigen brauchbarkeit.
wir sind noch lange nicht so weit,
wenn auch zur harmonie bereit."

geschrieben: Mo, 19. Sep 2016 22:49:58

"ich kann dem viel abgewinnen,
was du mir zum thema erzählst;
mag es nun nicht oder stimmen,
tut es mir gut, was du auswählst,
womit ich viel anfangen kann.
trotzdem bleibt es mir rätselhaft,
was man als gegeben annahm,
dmit man es letztendlich schafft,
sich dabei selbst auszurotten.
das ist doch wirklich unglaublich.
es würden einzeller spotten, 11*)
verrate ich dir vertraulich."

"du bestärkst mein selbstbewußtsein,
wofür ich dich immer liebe,
es existiert viel, und muß sein,
wenn ich damit richtig liege."

geschrieben: Fr, 23. Sep 2016 06:47:30

"ich schlage vor, wir wechseln jetzt -
zu einer anderen sache,
bis sich gesagtes in mir setzt.
bringe doch bitte zur sprache,
was uns momentan bevor steht, -
das wäre vielleicht essentiell,
bevor sinnlos mehr zeit vergeht."
"das ist ja sensationell, -
erst machst du dir kopfzerbrechen.
um jene so wichtige zeit,
und willst nicht mehr davon sprechen.
jetzt denke ich an den vergleich
vom flügel und seinen federn
am überfahrenen vogel,
wo das gefieder auf rädern
sozusagen ganz auf nobel
unfreiwillig zur hölle fuhr.
die feder zierte den wagen
als überrest aus der natur
und musste keine angst haben
ihrem dasein zu entrinnen.
sie wurde als schmuck getragen,
um von neuem zu beginnen.
nun wirst du mich sicher fragen,
was dies denn mit dir zu tun hat."
"ja, was mir auf der zunge lag,
ist ganz genau dieser umstand;
mir scheint der vergleich ein vorwand."

"relativ schillert die ansicht
unterschiedlich stark je nach licht.
die feder entkam dem schicksal
natürlich nur für kurze zeit,
dann kam es zu einem unfall
zum schluss ihrer vergangenheit.
sie verkam in einem rinnsal,
wie auch schon das flugtier zuvor,
und behielt die abhängigkeit,
bis auch sie ihr dasein verlor.
wenn es uns wie der feder geht,
verschließen wir das weisheitstor,
wie übrigens im anhang steht.
dein sein enthält den wissensdrang,
damit man irgendwann versteht,
warum man einmal darum rang,
vollkommenheit zu erreichen,
und sucht in der art den anfang
mit dem ende zu begleichen;
deine ganze existenz lang
finden sich laufend anzeichen
bis zum letztendlichen ausklang.
die zeichen zeigen aufgaben,
die man in angriff nehmen kann.
daher möchte ich dir sagen,
du tätest wirklich gut daran,
unklarheiten auszuräumen,
oder wirst sonst dann und wann
von diesen resten schlecht träumen.
sie mutieren zu bösen geistern,
die von dir besitz ergreifen,
da sie unfug spielend meistern,
so sie dich erst einmal streifen."





geschrieben: So, 25. Sep 2016 05:52:55

"du vergleichst mich mit der feder?
oder etwa mit dem vogel?
ist dein gehirn gar aus leder?
du schläfst heut' allein im kobel!"

"jetzt möchte ich dir auch sagen, -
die frage wird immer gestellt.
eigentlich bist du der wagen,
der sich die feder einbehält.

doch weil dir dein schicksal passiert,
das da die ohrfeigen kassiert,
die du bereits gegeben hast, -
und auch schon wieder vergessen -
bekommst du eine neue last.
es liegt in deinem ermessen,
dir das brauchbare zu nehmen,
oder auch liegen zu lassen.
fast ist's müßig zu erwähnen,
den moment nicht zu verpassen,
das übel zu überkommen,
sei von mir dazugesponnen.
wenn der vogel dein schicksal prägt,
wird dich eine feder schmücken,
aber wer die gabe ablegt,
dem verbleibt der rest in stücken,
habe ich vom vogelwesen
auch noch irgendwo gelesen."

geschrieben: Mo, 26. Sep 2016 17:14:48

"ich schlage vor, es sei genug,
reden wir über deinen plan;
ansonsten bist du selbst am zug, -
fange irgendein thema an,
mit dem ich nichts zu tun habe,
und trotzdem auch mitreden kann.
es wäre doch jammerschade,
wenn ich in unserer lage
nur die unklarheit beklage."

backa blickte kurz provokant,
sodaß ihre augen blitzten,
als hätte ihr feuer gebrannt;
weil die gemüter erhitzten,
blieben ausdrücke unbekannt,
womit der fantasie obliegt,
daß ihr dialog sinn ergibt,
falls ein solcher jetzt entstünde, -
weswegen hier mein vorschlag sei,
ob zuvor genannter gründe, -
nehmen sie sich ein wenig frei!

lehnen sie sich entspannt zurück,
und hören sie auf zu lesen!
spüren sie so ganz tief ihr glück,
und ihr liebenswertes wesen.

wenn sie ihr innerstes spürten,
so stärken sie ihren magen.
wo sie leckeres zuführten,
sollten sie zeit gehabt haben,
ihren geist frei sein zu lassen,
um mit frischer kapazität
all die mystik zu erfassen,
die backa und front bevorsteht.

so will auch ich mir erlauben,
eine pause einzulegen, -
und mir aus den fingern saugen,
wie die dinge sich ergeben.

geschrieben: Sa, 01. Okt 2016 22:45:56

haben sie sich zeit genommen,
und sind entspannt wie ausgeruht,
sind sie überaus willkommen
zu lesen, warum sich mehr tut.

die leise hintergrundmusik
hat die schweigepause gefüllt,
und die folgende akustik
unglaubliche fakten enthüllt.

**********************************
in unbegrenzter harmonie
entstand im kern raumlosigkeit
inmitten ihrer energie
abseits der vergänglichen zeit.
**********************************

"lassen wir die disharmonie
hier bei diesen krabben zurück,
und leben wir die energie
aktiv für unser glück.",
sagte backa überraschend
noch ein keks vom teller naschend.

geschrieben: So, 02. Okt 2016 07:22:28

"dem leben möchte ich danken,
und dabei dem tod ebenfalls,
was lässt mich energie tanken,
in ihrer kraft des widerhalls.

ja, das ist ganz in meinem sinn,
zumal wir aufbrechen sollten,
sobald ich damit fertig bin
zu tun, was wir wissen wollten,
als das system zuletzt ausfiel.
in hellem stimulationsstil
gibt es ein simulationsspiel
mit einem getreuen nachbau
vom dritten reserveantrieb,
und damit spüre ich ganz genau,
daß dieser unbeachtet blieb.

geschrieben: Mo, 03. Okt 2016 20:52:33

"das ist mir sicher zu schwierig;
mache zuerst deines fertig, -
ich bin nicht unterhaltungsgierig,
und trotzdem wäre es sehr lieb,
wenn du mir irgendwann verrätst,
wie es demnächst weitergeht,
oder auch sonstiges ablädst,
sobald die möglichkeit besteht."

"ja, wir brechen die bleibe ab, -
lass uns alles vorbereiten;
wann immer es günstig sein mag,
wollen wir durch das all gleiten."

da wurde front unterbrochen,
weil lärm die ohren betäubte;
er hätte weitergesprochen,
jedoch dieser sound erzeugte
einen spontanen gegensatz
zu der helen welt von vorhin.
lautes rauschen ließ keinen platz
als beeindruckender beginn
von einer naturaktivität
auf diesem fernen planeten,
die einem unter die haut geht -
abseits der banalitäten.

geschrieben: Fr, 07. Okt 2016 06:45:54

die kapsel vibrierte lautstark,
und das licht war ausgefallen;
den dino vom jouressik-park
hörte man nur leise hallen;
legte man das ohr in sein maul,
krächzte der wie ein alter gaul.

das spektakel zu beschreiben
ist in worte schwer zu kleiden.
daher lasse ich jetzt bleiben
hier die details aufzuzeigen.

das raumschiff wirkte wie zerstört,
wo das chaos am boden lag;
man hat laufend grollen gehört,
und so wurde nacht aus dem tag;
ein wenig schien das sternenlicht
in der herrschenden dunkelheit.
dementsprechend schlecht war die sicht,
und hoch die unfallmöglichkeit.

geschrieben: Sa, 08. Okt 2016 08:26:32

"der boden hat sogar gebebt",
zeigte sich backa fassungslos.
"der sturm hat sich etwas gelegt,
der schaden ist nicht übergroß",
meinte front etwas aufgeregt.

die beiden seufzten fast zeitgleich
ins mikrofon der schutzmaske.
chaos herrschte im wohnbereich;
vom stift bis zu der schuhpaste
lagen die dinge am boden.
backa ging wenige schritte,
und hat etwas aufgehoben;
das ding lag in der raummitte.

das glänzende metallstück
drückte backa innig an sich.
"die energie brachte mir glück,
sobald der zweifel daran wich."

"das urgesetz anzustreben,
lässt vollkommenheit erleben,
gegen die wir uns querlegen.
was stört die brücke zur weisheit
in deiner einfältigkeit?"

geschrieben: Di, 11. Okt 2016 15:08:32

"das amulett meiner schwester
ist mit sicherheit kein humbug, -
das sage ich dir, mein bester;
dies ding ist wahrlich kein unfug!
meine schwester gab energie,
die das amulett transportiert,
und du übst schlechte ironie,
wenn dich derartiges mokiert."

front schaute backa stutzig an,
dann erweichten seine züge.
"bitte verzeih' meine rüge,
du hast mir nie davon erzählt;
das finde ich ein wenig schade, -
sag nicht, daß dir vertrauen fehlt,
weil ich meine meinung sage."

backa lachte kurz und laut,
und meinte dann sehr gelassen,
"ich hoffe, daß es dich aufbaut,
falls diese worte jetzt passen.
ich vertraue dir vollständig, -
ansonsten wäre ich nicht hier,
und jetzt ordnen wie vierhändig
das chaos in alter manier."

geschrieben: Di, 18. Okt 2016 15:44:42

"da möchte ich dir recht geben;
machen wir uns an die arbeit
dieses problem hier zu beheben.
sagen wir, zum reden war zeit."

die beiden klaubten alles auf,
was da nicht beschädigt aussah,
und achteten dabei darauf,
daß all den dingen nichts geschah.

die ordnung war schnell hergestellt,
das tempo hat mich verwundert;
schnell ordneten sie ihre welt -
plötzlich schien backa auf hundert.

es glich einem tobsuchtsanfall,
den sie begann auszuleben.
"jetzt sind die steine mein schicksal!
sie sind nicht nur dagelegen,
weil sie aus ihrer box flogen;
sag mir jetzt bitte, weswegen
ist meine brille verbogen, -
und just die beste von allen
ist somit total unbrauchbar.
nur diese hat mir gefallen,
auch weil sie mehr als sehr schön war!"

front wollte sie beschwichtigen,
"du siehst das sicher viel zu schlimm.",
begann er zu berichtigen.
"das macht doch wirklich keinen sinn.",
begann er noch fortzusetzen,
doch backa hackte sofort ein.
"du mußt mich immer verletzen!
wann lässt du denn das endlich sein?"
fragte sie front extrem sauer,
und funkelte in den augen;
ihre stimme war viel rauer,
sie begann damit abzustauben.

geschrieben: So, 23. Okt 2016 21:06:15



front blickte indes betroffen,
und meinte mit leiser stimme,
"darf ich wenigstens hoffen,
daß ich deine gunst gewinne?
bitte mich zu entschuldigen, -
es lag mir fern dich zu kränken.
ich will die allkraft huldigen,
und mein haupt in schmach versenken."

das hat backa aufgeheitert,
und ein wenig grinste sie.
"damit der friede nicht scheitert,
frage ich dich kurz nach dem 'wie',
und meine dabei das lesen, -
dazu brauche ich die brille,
denn ich bin ein blindes wesen.
was glaubst du, ist der allwille?"

"suchen wir das problem zu lösen,
um geeignetes zu finden,
so wir im guten wie bösen
alle hürden überwinden.

backa schien das einzusehen,
und räsperte laut zustimmend.
"die lösung wird kaum entstehen,
doch wäre auch gewinnbringend
einen ersatz aufzutreiben.
ich will gut lesen statt leiden.



"du hast doch genügend brillen,
wozu brauchst du denn noch eine?
sogar die neue mit rillen,
und die voller schöner steine."

"ich gebe ja ganz offen zu,
daß mir die alle nicht reichen.
doch, ich bin eine blöde kuh,
denn es sind nie die gleichen."

"könntest du mir eine geben?
ich will sie analysieren.
danach kann ich weiterreden,
und mögliches resümieren."

"klar, soviele dein herz begehrt,
zwanzig werden circa da sein.
lass mich wissen, was du erfährst,
denn ich bleibe jetzt allein!"

"dein vorschlag ist mir willkommen,
ich habe eine genommen,
und werde mich erst schlau machen;
du wirst schon bald wieder lachen."


geschrieben: Fr, 28. Okt 2016 09:45:58

backa wirkte nun optimistisch,
und regelrecht gut aufgelegt -
"die angel hängt an deinem fisch,
jedoch wirfst du sie unentwegt.".
hat sie darauf zu front gesagt.

front suchte das unbekannte
in seiner wissensdatenbank,
und fand, was sich allglas nannte.
"der allkraft sei ein riesen dank!"-
murmelte der abgewandte.

"der weise verlor seine sprache,
wie sein feuer jener drache,
der da kerzen anzündete,
womit sich licht begründete.",
meinte backa zu front fragend,
der erst nur zu ihr aufblickte,
und nach kurzer zeit vielsagend
zu den worten wissend nickte.
"der weise braucht die sprache nicht,
solange man ihn ignoriert.
nur im dunkeln vermisst man licht,
vor allem, wo man manövriert."

geschrieben: So, 06. Nov 2016 14:24:14

"verzeih, ich bin noch unschlüssig,
denn es kommt so viel in frage.
bitte sei nicht überdrüssig,
wenn ich es dir später sage.",
gab front unsicher zur antwort, -
ganz in den bildschirm vergraben.
"und doch sind wir baldigst hier fort,
denn den wechsel zu ertragen
erscheint mir als bloßer selbstmord.
unwetter sind zu beklagen,
zumal die stürme im akkord
bei tag-nacht-wechsel zuschlagen.
wir müssen bereits abreisen,
bevor der nächste orkan bläst,
oder werden ewig kreisen,
worauf weder du noch ich stehst."

"das wollte ich auch vorschlagen, -
derartiges dachte ich mir.
mich soll die ordnung plagen,
denn mit dieser helfe ich dir."

"doch ja, bitte lass mich suchen,
ob irgendetwas kaputt ist.
haben wir noch einen kuchen?
schau bitte, wenn du so nett bist."

"es ist noch reichlich vorhanden,
ich hole uns sofort welchen,
weil wir das hier überstanden,
und uns die winde nicht selchen."

geschrieben: Fr, 11. Nov 2016 20:52:11

"backa, du musst dich nicht sorgen,
vorerst haben wir verschnaufzeit, -
der nächste orkan kommt morgen;
es gibt schon die möglichkeit,
daß die gezeiten hier schwanken,
doch ist die unwahrscheinlichkeit
ein berechtigter gedanken.
der zyklus einer herrlichkeit
wirkt immer einen kreislauf lang.
das phänomen ist verlässlich -
durch eines mondes allgesang,
und dieser macht den sturm hässlich."

"besser beeilen wir uns jetzt,
bevor uns der gesang verletzt."

"ja, da muss ich dir recht geben,
bleiben wir gesund am leben!"

front pausierte einen moment,
und kratzte dabei sein schienbein;
dann meinte er, "wer den ton kennt,
der lässt sich nicht mehr darauf ein.
bitte vergiß den kuchen nicht,
da schätzte ich deine absicht."

backas zustimmung war schweigend,
und sie setzte die arbeit fort -
langsam das chaos vertreibend.
man zeigte rundherum den ort,
mit leergefegtem sandboden,
wo kleine windrosen tobten;
feuerbälle sind geflogen,
als ob sie den kunstflug probten;
zwei bälle kreisten wie ringe, -
voller glanz war ihr feuerschweif.
ich sah imposante dinge,
und will sagen, fast schon filmreif.

geschrieben: Sa, 12. Nov 2016 13:55:20

man sah backa ordnung schaffen,
die sich für die dinge zeit nahm.
front sah man in den schirm gaffen,
wo er scheinbar infos bekam,
nach denen er gesucht hatte.
er meinte plötzlich, "so ist das,
ich fand endlich meine mappe,
deren speicherort ich vergaß.
jetzt brauche ich nicht mehr lange,
dann können wir weiterfliegen, -
sowie ich schon bald dort lande,
wo ein paar programme liegen,
die ich für meine tests suche,
damit ich sicherheit habe,
und einen erfolg verbuche.
die grösse meiner ablage
fasziniert mich immerwieder;
hauptsache, ich bleibe sieger!"

backa warf ihm einen blick zu,
der voller fragezeichen war.
sie murmelte, "ich dumme kuh,
mein wissen gedeiht nur furchtbar."

geschrieben: Mi, 16. Nov 2016 19:16:59

alles kann doch niemand wissen,
und interessen sind nicht gleich;
ich will die vielfalt nicht missen, -
alle haben ihren bereich;
wir ergänzen uns doch traumhaft,
also sag nicht, daß du dumm bist,
oder verbrauchst viel meiner kraft,
weil dein wesen negativ ist."

"schon gut, schon gut, - mein lieber mann,
verzeih die destruktivität;
wir sind optimal als gespann,
und im all eine rarität!"

"endlich habe ich gefunden,
was mir schon so lange aßbging;
was habe ich mich geschunden,
als ich mit dem ganzen anfing."

backa war dabei zu putzen,
und doch hat sie front zugehört;
fast schien sie sich zu verkutzen,
und sagte, "weißt du, was mich stört?
du bist niemals wirklich sicher,
und suchst oft das unbekannte;
ich denke da noch ehrlicher,
du willst wasser, das verbrannte,
um deine worte zu wählen,"
"lass uns das schiff startklar machen;
ich will dir dann mehr erzählen,
wenn wir den flug überwachen;"

"verzeih, ich störe dich nicht mehr,
und möchte geduldig warten;
hin und wieder ist schweigen schwer,
also schau zu, daß wir starten."

"ich habe jetzt, was ich wollte!
wir können mithin loslegen,
was nun gesichert sein sollte.
machen wir pause deswegen -
nur ganz kurz, um zu verschnaufen,
statt mit den dingen zu raufen."

"der kuchen ist auch gleich bereit,
damit wir die zeit genießen,
und er uns vom guster befreit,
um daran nicht zu verdrießen."

geschrieben: Fr, 18. Nov 2016 13:26:32

als backa mit dem kuchen kam,
war front schon zum essen bereit.
"sag, was hast du dir angetan?"
"ach, das war eine kleinigkeit,
jedoch lese ich etwas für dich;
am ende der uralten zeit,
schrieb man da beinahe rühmlich
im werk 'vom irrglauben befreit'."
front hielt unerwartet inne,
und backa ermutigte ihn,
"warte nicht sondern beginne, -
ich nehme nur die medizin."

"nun gut, ich will wiedergeben,
was ich für wichtig erachte,
und mir für den schluss aufheben,
was ich mir dazu ausdachte.

begonnen beim vierten abschnitt,
zählt für mich der auszug als hit.

jedes materielle stück
entspringt hier seiner energie, -
ist es nun pech oder auch glück,
oder erklärt sich da sonst wie.

der prozess des seins kostet kraft,
und anders gesagt den lebenssaft.

die reste dienen dem leben -
um aas der erde zu geben,
oder hitze zu erzeugen;
sich dem tod als brennstoff beugen
heisst nicht alles zu vergeuden.

die entstehung scheint teils bekannt,
doch vor der manifestation
ist man vielleicht einmal verbrannt;
dies ist und bleibt spekulation.

mit dem wachstum sind wir vertraut,
und länger dauert die reife,
doch wenn man den verfall anschaut,
wird aus manchem tier noch seife,
oder kommt der rest als aas weg.
man kennt den auflösungsprozess, -
sei es den würmern zum gedeck,
oder vielleicht zum aaskongress
mit oder ohne kranzgesteck.

manche sekte nennt es anfang
einer ungewissen phase,
begleitet von totengesang
oder gebeteter phrase.

soviele spekulationen
existieren unterschiedlich
in kulturen und nationen, -
kriegerisch oder auch friedlich
reden menschen einander ein,
der andere soll anders sein.

um nicht noch mehr abzuschweifen, -
jede weisheit muss ausreifen.

sowohl werden wie verderben
muss alles gleich hier auf erden, -
sowie mutter erde vergeht,
was immer dann aus ihr entsteht.

wir unterliegen durchgängig
einem funktionalen prinzip, -
dies seit langer zeit beständig;
zwar sind wir im weltall winzig,
doch leben enorm aufwendig.

alles unterliegt dem gesetz,
eines entstehenden verfalls,
so als zappelten wir im netz,
eines besiegelten schicksals.

selbst die antimaterie
ist als gegenteil vorhanden,
quasi als die aterie
wird der teil verstanden,
wo das nichts darin residiert,
das jede masse liquidiert,
doch die energie erneuert,
die zurück ins diesseits steuert.

unser universum besteht,
sowie alles enthaltene,
das rundum kommt und wieder geht -
das ganze und gespaltene -
aus seiner gesetzmäßigkeit,
materie und energie
auf grund der gegensetzlichkeit
wechselnder quantenharmonie.

jedes phänomen ergänzt sich
mit einem gegenphänomen;
dieses sei naturgesetzlich
der erhalt von seinem ohm-gen.

geschrieben: So, 04. Dez 2016 17:32:14

die kehrseite scheint essentiell, -
unabdingbar zwingend präsent;
ganz langsam versus superschnell
sind gegenteile die man kennt;
im wird ist das war vorhanden,
so wie wir zu sein verstanden.

ein blatt hat immer zwei seiten, -
oben braucht zwingend ein unten, -
ohne nähe keine weiten, -
es taucht auf, was war versunken.
andererseits kann es auch sein,
daß alles doch ganz anders ist.
denn was macht den felsen zum stein,
wenn das leben den spender frisst?

jeder punkt und so auch ein ball
besitzen aussen und innen,
und sieht man als punkt das weltall,
mag man sich darauf besinnen,
daß die spaltung leben erzeugt,
was heißt, etwas muss zerfallen,
selbst wenn es sich dagegen sträubt;
manches wird dabei laut knallen.

nun ist das gegenphänomen,
das jede erscheinung ausmacht,
oftmals gleichzeitig das problem, -
zumal solcher art unbedacht.

die kehrseite vermiest,
was zuvor erst angenehm ist;
dann sei, daß kein problem ansteht,
weil es irgendwie weitergeht.

die grundfunktion der zwei seiten
lässt sich schon vom blatt ableiten, -
und dagegen anzukämpfen
mag den optismismus dämpfen.

so liegt die weisheit des wandelns
auch in der umsicht des handelns,
denn das gegenteil zu nützen
heisst sich vom unheil zu schützen.

es ist jeder platz des lebens
ein spiegel kosmischen strebens.

die intelligenz des wesens
verursacht seine begierde
in der ganzheit des sich regens
nicht nur als störende zierde.

die intelligente dummheit
vernichtet sich im kampf um zeit,
und sie besitzt fähigkeiten
die zerstörung auszuweiten.

geschrieben: Di, 13. Dez 2016 10:00:07

wir lernten vor geraumer zeit
dem leben von nutzen zu sein,
und gewannen die einigkeit, -
macht es zumindest den anschein.
wir reaktivierten leben,
sowie unsere fähigkeit
nach vollkommenheit zu streben.
individuelle freiheit
überwindet die räumlichkeit,
und trotzdem ist der weg noch weit,
der unbeschrieben vor uns liegt, -
vollgepflastert mit freud" und leid,
was immer sich dorthin ergibt.

die interaktion mit neuem
möge unser sein erfreuen!

wohin uns dieser weg noch führt,
werden wir demnächst erfahren.
gar vieles scheint noch unberührt,
weil wir erst am anfang waren."

"stopp jetzt!", gebot backa einhalt,
"sonst werden wir zwei hier zu alt."

"ich will dir später mehr sagen,
wenn wir die zeit dazu haben."


 
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im vorfeld der torwelt - kapitel 8




geschrieben: Sa, 24. Dez 2016 17:55:07


jetzt war dieser film gerissen, -
und ihn zu flicken gar nicht leicht,
doch ich will sein ende wissen.
soeben habe ich erreicht,
dass mir die kiste weiterzeigt,
was bei der allreise passiert.
ich sehe front, der eben schweigt,
und backa, die ihr bein massiert.
ein kurzes stück ging verloren,
hoffentlich hab' ich nichts versäumt -
auf dem allflug zu den toren,
von denen man ansonsten träumt.

backa knetete fest ihr bein,
und äusserte tiefe laute;
was sie tat, musste schmerzhaft sein,
weil sie gezeichnet ausschaute.

soeben ging front auf sie zu.
"meine liebste energie, du -
was plagt dich ungeheuerlich?
kann ich dir helfen, brauchst du mich?"

"danke, dies ist sehr lieb von dir,
doch meine massage hilft mir.
es ist bloss ein altes leiden -
mit nachfolgen, die ewig bleiben.
mach dir bitte keine sorgen,
denn das dauert nur bis morgen, -
jedenfalls in unserer zeit,
war es danach immer so weit,
dass meine schmerzen verschwanden;
und es war dann überstanden."

front blieb noch ein wenig stehen,
und streichelte ihren rücken.
"gut, dann will ich jetzt gehen,
dir wird dein bestreben glücken."

geschrieben: Mo, 02. Jan 2017 13:33:43

front ging zur kommandobrücke,
und studierte das geschehen,
da erschien am schirm die lücke,
wie front von sich gab zu sehen.

backa kam zu ihm gehumpelt,
und schaute suchend auf den schirm.
"schau, hier siehst du unser umfeld,
und ebenso des urkerns stirn.",
meinte front, der jetzt glücklich schien.
"genau dort fliegen wir nun hin."
 
geschrieben: Do, 18. Mai 2017 14:41:12

ein text, der da am schirm flimmerte,
nahm zusehens konturen an,
bis die schrift deutlich schimmerte,
die sich ihrer natur entsann,
um nach oben zu entschwinden, -
mag man den text sinnvoll finden:

"aus der entfernung gesehen
sind alle einzelnen teile
als ein ganzes zu verstehen.
zum zeitpunkt wird eine weile,
wo man eine epoche sieht, -
zeitlos erscheint die ewigkeit,
wenn sie am moment vorbeizieht, -
in ihrer präsenten einheit,
mit der all ihr dasein geschieht.
raumlos lebt die vergangenheit,
wenn sie in ihre zukunft flieht."

unter solcherlei umständen
beschrieb front den zeitlosen traum;
die theorie sollte enden, -
im entstandenen lebensraum,
wo die phantasie verbreitet,
ihre freiheit zu erleben,
die sie der existenz wegen
begann hier offen zu legen.

backa pflichtete nickend bei, -
sie war von vorbehalten frei.



... fortsetzung folgt ...


 

durch ihre spende wächst sie weiter, -
die pflanzenbar, nett und heiter. lesen sie mehr ...
 
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fussnoten

*) - spass der spiele

"spass der spiele" sagt man salopp,
wenn etwas keine freude macht,
und meint, es sei am weg jetzt stopp,
weil es nicht eintrifft, wie gedacht.

früher waren spiele üblich,
die man später verboten hat,
weil zu viele unermüdlich
selbst noch am violetten tag
spielten, wie davon besessen;
zwar weiss niemand, woran das lag, -
doch führte das zu exzessen.

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**) - fonym

"fonym" als mystischer begriff
beschreibt in der mythologie
gleichnamig eines teils vom riff
die spezielle typologie
der überlieferten lehre
der aktiv präsenten kräfte,
die wohl bereits bekannt wäre,
schätzte man die lebenssäfte
dieser versteckten lebensform;
jedoch ist sie noch unbekannt,
weil diese ausserhalb der norm
bis zum heutigen tag bestand.
dies wurde vom film so erklärt,
falls jemand das wissen begehrt.

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***) vorsatz

ich habe mir vorgenommen,
nach dem schreiben der geschichte
dem wissensdurst nachzukommen,
sobald ich den text ablichte.

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****) kralle

die kralle ist die legende,
die zum allgemeinwissen zählt;
sie fand ihr fälliges ende
von enormem stumpfsinn gequält.

man kennt sie als symbol für halt,
die alles immer an sich reißt;
doch irgendwann war sie zu alt,
wie es in der legende heißt.

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5*) das buch

dieses buch findest du für geld,
so der verleger die schrift fand;
ich habe es bereits bestellt,
doch was ich schrieb, blieb unbekannt.

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6*) zeichen der drei scheren

               X X X

als die zeichen der drei scheren,
werden drei ixe geschrieben;
dreissig laut den alten lehren
sind die bedeutung geblieben.

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7*) minitou

in der prähistorischen zeit
gab es zwergwüchsige männlein.
sie trugen ein langes schutzkleid
und lebten vorwiegend allein.
weil sie manitou verehrten
und es nur sehr wenige gab,
die sich damals kaum vermehrten,
was nur an ihrem wesen lag,
sagte man "manitous brüder".
einer baute ein haus im wald.
groß beim tor schrieb er darüber:
"minitou's kräuterheilanstalt".
seither heißen sie minitou's,
was man jedoch nicht wissen muß.


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8*) muß aus dem kropf

diese nette redewendung
heißt eigentlich wortverschwendung,
und wird humorvoll eingesetzt,
wenn man den gesprächsfluss verletzt.


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9*) allmann


der allmann fing einst das sein an.
er füllte seinen bauch mit stein,
um niewieder hungrig zu sein.
das machte ihn unverletzbar,
so stellt es eine sage dar.

man meint mit der redewendung
"geschwür im steinbauch vom allmann"
daß etwas glaublich verblendung
der subjektivität sein kann.


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10*) sterbetorte


einst endete die alte zeit
mit einer pest und großem leid.
die pest ergriff da mensch wie tier, -
so endete die zeit der gier.

nach dem ende dieser wende
gab es nur wenig bestände
der einzelnen lebensarten
in den vorhandenen sparten,
und der ganze planet brannte,
wie man es derart nicht kannte,
als man leichen ins feuer warf,
und seither nicht begraben darf.

zum verbrennen einer leiche
wird eine torte gebacken,
die man den flammen nachreiche -
bei rituellem zerhacken.

die flammen hätten geburtstag,
und der muß gefeiert werden,
seit die pest dem feuer erlag, -
immer dann, wenn wesen sterben.

das zerhacken dieser torte
vernichtet symbolisch die gier;
dazu spricht man ein paar worte
wie als ein beispiel diese hier.

"du hattest glück in dem leben,
und trennst dich von allem schlechten,
wir werden dir die kraft geben,
das kommende durchzufechten.

wir wollen deiner gedenken,
und dir dabei stärke schenken."


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11*) einzeller spotten


die redewendung wird gesagt,
wenn etwas aus jeder norm fällt,
und sich jemand dabei fragt,
wie man sich den umstand vorstellt,
weil dazu jeder ansatz fehlt.
das fehlen der vorstellungskraft
hat allzeit immer sehr gequält,
und galt zudem als ekelhaft.


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durch ihre spende wächst sie weiter, -
die pflanzenbar, nett und heiter. lesen sie mehr ...
 
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fische
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you may say I am a dreamer, but I'm not the only one -
maybe some day you'll join us and the world will be a better one.