kurzgeschichten in gedichten
 
 
 
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reime & mehr - rhymes & more wachsende wortkunst
spenden sie jetzt für ein gedicht, so wird dies demnächst erscheinen,
um eine weitere ansicht - oder umsicht neu zu reimen. - lesen sie weiter
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mistkübel - inhalt

der mistkübel
( So, 27. Mrz 2016 01:51:23, verfasst davor )

der mistkübel enthält den mist;
weil er ein virtueller ist,
sammelt er texte und bilder,
fotos zeigen vielleicht schilder,
oder auch schräge motive, -
aus der sammelkiste geholt.
die kübelinitiative
entstand, als ein papier verkohlt
aus dem ofen gefallen war.
es gab keine feuergefahr,
nur war der zettel sonderbar.
sein gesamter rand war verbrannt,
doch sein zentrum schien unversehrt;
einen kübel hab' ich erkannt,
wenn auch optisch etwas verzehrt.

und ein stück zerknülltes papier
sah man auf einer kuhflade
in einem foto von einem stier
mitten an der promenade
der genannten kulturstätte
als simples zeugnis seiner zeit
einfallsloser verlegenheit.

die mistkübelidee entstand
angesichts der gegebenheit,
die ich als geeignet empfand
eine solche unnötigkeit
mithin ins leben zu rufen,
die bald die texte schufen,
die unfertig liegen blieben.
jedenfalls ist mein anliegen
die sammelkiste zu leeren,
und mich bald darum zu scheren.

im mistkübel hat alles platz, -
selbst ein noch so sinnloser satz.

 
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verkehrt
( enstanden vor Do, 7. Apr 2016 08:38:41 )

auf der welt läuft so viel verkehrt.

wem zu viel schlechtes widerfährt,
der sich auch dem guten verwehrt,
weil ihn dieser dreck nicht mehr schert,
und stehe er im sumpf verkehrt,
damit er den abschaum nährt,
der schmerzlos charakter entbehrt,
damit ihn sein schweinehund ehrt.

auf der welt läuft so viel verkehrt.

 
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bodennahe
( Do, 14. Apr 2016 16:09:52 , entstanden irgendwann davor )

wer ein paar menschen einmal kennt,
der weiß, warum er sehr schnell rennt,
damit er sich vom übel trennt.
ob der charakterlosigkeit
der fragwürdigen gestalten
will man ihre unverschämtheit
nur kürzest möglich aushalten.

man lernt aus schlechter erfahrung
eher auf distanz zu bleiben.
die negative hirnnahrung
ist nicht näher zu beschreiben.

man sucht aus allem zu lernen, -
doch manch sinn bleibt in den sternen.
alles hat auch einen vorteil,
mag man ihn auch übersehen.
die ruhe bringt der zeit das heil, -
sie lässt kommendes entstehen.

wenige können einsam sein, -
viele brauchen die gesellschaft;
die wolken macht der sonnenschein
und gibt uns licht mit seiner kraft.
ich bin im universum klein, -
wann habe ich mein soll geschafft?

die zukunft wird besser werden, -
für die wahrheit will ich sterben.

 
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unpassend
( Fr, 15. Apr 2016 20:16:50 , entstanden irgendwann davor )

ein gedicht soll ich dir schreiben, -
mir fällt in dem moment nichts ein;
soll ich dir gedanken zeigen,
manche ja - die anderen nein?

mir ist nicht nach schmeichelware, -
daher hier das zum teil wahre.

ich möchte dich dafür lieben,
daß du nicht sagst, was du begehrst,
und tag wie nacht bei dir liegen,
außer wenn du dich darum scherst,
was wir dann zum essen kriegen.
weil du dich von süßem ernährst,
ist mir mein hunger geblieben;

ich bin von dir hingerissen,
weil dein make up so gut duftet,
und will auf dir nicht mehr wissen,
wer für tierversuche schuftet.

ja, ich will dich dafür lieben,
daß du ein neues handy hast.
damit lässt du mich zufrieden, -
zwischendurch und während der rast.
daß menschen in minen sterben,
dazu kriege bezahlt werden,
kannst du im internet lesen,
doch was nichts kostet, ist nichts wert;
der tod ist gratis gewesen, -
was alle tun, ist nicht verkehrt.

ich will deine mode kaufen,
und auf mein leben verzichten;
aber zuerst davonlaufen,
und mein verlangen vernichten.

ich bin sicher, du wirst finden,
was dir im leben freude macht;
für dich will ich mich nicht schinden, -
das hättest du wohl nicht gedacht.

laß uns einfach freunde bleiben,
und unnötiges vermeiden.

 
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widerlich
( Di, 20. Sep 2016 20:08:55 , entstanden am wc )

menschen sind wirklich widerlich,
überhaupt durch den alkohol;
beim grölen der tiefen lieder
geben sie sich oftmals frivol.

so grunzte die brave hausfrau,
die sich ansonsten bieder gibt,
beinahe wie eine drecksau,
bevor sie an ihrem glas nippt.

einer fuchtelte mit dem stock, -
fast fiel er an der bar vom sitz;
er streckte ihn zu ihrem rock,
und lallte, "kennst du eh den witz?

die schwester vernascht den bruder,
der besser als der vater liebt,
als die mutter dieses luder
mit einem ruck beiseite schiebt,
und gönnt sich selbst den hochgenuss,
weil sie danach zum vater muß."

ich wollte schon etwas sagen,
doch die vernunft ließ mich schweigen;
nüchtern war niemand in dem laden,
so beschloss ich dies zu schreiben.

 
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unwichtiger mist
( Sa, 10. Dez 2016 18:54:15 )

ich darf die umwelt versauen,
denn ich bezahle geld dafür;
mich kann jeder blöd anschauen,
doch ich zahle meine gebühr,
und der rest ist mir unwichtig.
den dreck räumen müllmenschen weg, -
die machen das sicher richtig, -
irgendwo hin in ein versteck,
um das ich mich nicht kümmern muss,
weil ich doch dafür bezahle.
für mich zählt einzig mein genuss,
und dazu noch meine schale,
die irgendwann beim müll endet,
wenn sich mein blatt einmal wendet.

 
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ratten
( Di, 31. Jan 2017 22:17:47 )

manche menschen nennt man ratten,
die ohnehin alles hatten,
und trotzdem kommen sie schnattern,
um noch ein stück zu ergattern,

hinterrücks machen die dich schlecht,
denen jedes mittel scheint recht;
sie müssen sich profilieren
nur verlogen zu brillieren.

da dreht man sich am besten um,
und denkt sich lächelnd das seine;
denn manches ist einfach zu dumm,
was hat noch dazu zwei beine.

 
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würstchen
( Sa, 17. Jun 2017 07:41:37 )

frankfurter essen sie in wien,
dafür die wiener in frankfurt.
wo ist das würstchenmagazin?
hat ein würstel eine geburt?

ein link im netz hat mir erklärt,
wie dieses zu verstehen ist;
doch wovon man sich da ernährt,
ist gesundheitlich grosser mist.

willst du mehr darüber wissen,
so lies hier vom leckerbissen.
 

 
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lebensregeln
( Sa, 15. Jul 2017 14:04:18 )

mich hat gestern jemand gefragt,
ob ich sein gedicht hier schriebe;
ich habe einfach ja gesagt,
weil ich spontanität liebe.

man kann regeln übertreiben,
denke ich mir zu dem gedicht;
trotzdem will ich es hier schreiben,
zumal man hält, was man verspricht.

ich finde, das einheitsdenken
könnten wir uns bereits schenken.
und fanatiker von regeln,
wollen die freiheit aushebeln.

es darf den mistkübel füllen,
um die lyrik zuzumüllen,
bis es ein recycling erfährt,
um das sich irgendjemand schert.

"lebensregeln einzuhalten
bedeutet sich zu verwalten.

es bedarf der selbstkontrolle,
sowie äusserster disziplin;
dann bekommt man seine rolle
jeden moment irgendwie hin,
denn nur der erfolg ist, was zählt,
und dieser bedeutet meistens,
dass man sich bis zum letzten quält.
als kerneigenschaft des leistens,
wo einem für alles zeit fehlt,
steht man mitten im geschehen,
das man als lebenssinn auswählt,
um stetig voranzugehen.

ich will ein paar regeln nennen,
die im urbanen raum gelten,
wenn sie auch schon viele kennen, -
wohingegen kühe melken
als ländliche gepflogenheit
in der stadt niemandem einfällt,
wo man doch fast die ganze zeit
sich nur im stastbereich aufhält.

'die kuh melken' kann man wollen,
aber nicht zur milchgewinnung, -
eher 'schöpfen aus dem vollen'
sei die menschliche gesinnung
in einer modernen grossstadt,
wo man wohl wenig kühe hat.

um da anderes zu meinen,
könnte man durchaus auch reimen,
dort wo kühe herumlaufen,
entsteht zumeist ein sauhaufen,
denn besonders bei den affen
können regeln ordnung schaffen.

die erste regel in der stadt,
an die man sich zu halten hat,
heisst entsprechen auszusehen,
um unter menschen zu gehen.

'schein und sein' sind das um und auf,
um im rechten licht zu stehen;
also passe man auf darauf,
gepflegt ausser haus zu gehen.

was frauen naturgemäss tun,
sollten männer auch beachten;
dreh dich vor'm spiegel einmal um, -
schau was deine haare machten,
um sie dir zurecht zu legen;
und friesiere sie deswegen.
putze deine fingernägel,
und berachte den alkpegel
in deinen noch müden augen,
welche eingetropft gehören,
falls sie nicht zur klarheit taugen.
die ohren müssen gut hören,
und sind daher auch zu putzen.
das rasieren nicht vergessen,
sowie die dusche benutzen,
und nach eigenem ermessen
ist zahnpaste zu verwenden,
damit nicht reste vom essen
deinem lächeln den grind spenden.

beachte regel nummer zwei,
und diese sei die pünktlichkeit;
bewege dich verspätungsfrei,
und halte dich stets an die zeit,
die du bereits vereinbartest,
da du auch nicht gerne wartest.

die regel drei heisst freundlichkeit.
überall sowie jederzeit
trage ein lächeln auf dem mund, -
es erfreut und hält dich gesund.

die lebensregel nummer vier
mahnt dich zur gepflegten sprache.
es ist eine schlechte manier
zu schimpfen oder nach rache
hinter jemandem zu fluchen,
wie auch zu leise zu sprechen,
oder reden zu versuchen,
um menschen zu unterbrechen,
welche soeben am wort sind,
damit man seinen senf beigibt, -
unkontrolliert wie ein kleinkind,
wofür man aufmerksamkeit kriegt.

dein verhalten ist sehr wichtig,
und als regel fünf zugegen.
agiere immer umsichtig,
um in gesellschaft zu leben.

beachte jede kleinigkeit,
die dir verhilft aufzufallen.
mitdenken schafft gemeinsamkeit,
und du sollst dir chancen krallen,
dein feingefühl zu beweisen,
damit man dir beachtung schenkt,
denn wenn man in manchen kreisen
später positiv an dich denkt,
mag dir das iregndwann nützen,
und deine vorhaben stützen.

mit offenem mund zu gähnen,
ohne die hand vorzuhalten,
scheint mir müssig zu erwähnen
als gewohnheit auszuschalten,
sowie man gleichfalls, wenn man niesst,
oder auch dann, wenn man hustet,
dabei nicht den handschutz vergisst,
und seine viren verpustet.

wenn man in die gesellschaft geht,
sollte man benehmen haben,
weil man menschen lieber versteht,
die 'bitte' und 'danke' sagen.

wie viele bücher beschreiben,
was man so beachten sollte,
weiss ich nicht und will's nicht wissen,
weil ich dies nie wissen wollte.

die regel nummer sieben
bedeutet unauffälligkeit;
so genieße man verschwiegen
die präsente gelegenheit.

weiters heisst regel nummer acht
zu wissen, was jetzt dein feind macht.
sind dir menschen schlecht gesonnen,
so wisse über sie bescheid,
und hat dann ein streit begonnen,
so bleibe höflich und gescheit,
doch nütze gezielt dein wissen,
um feinden ans bein zu pissen.
schätze deine feindesfeinde,
und schliesse freundschaften mit ihnen.
respektiere die gemeinde,
um den frieden zu verdienen.

regel neun ist leicht verständlich,
doch wir leider oft missachtet.
kurz gesagt, respektiere dich.
wer das als normal betrachtet,
dem gebühre ehre dafür,
und stehe offen meine tür.

die lebensregel nummer zehn
ist wichtig, damit man frei ist,
sonst hat man länger ein problem,
falls man einmal darauf vergisst,
die gesetze einzuhalten,
um seine zeit zu gestalten.

es wird noch mehr regeln geben,
um organisiert zu leben."

nun bleibt im "mistkübel" liegen,
was man dafür wohl dichtete;
denn es wär' auch dort geblieben,
so man es gleich vernichtete.


 

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maybe some day you'll join us and the world will be a better one.