witze in gedichten
 
 
 
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witze

 
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witze - index

vor den witzen
  1. im supermarkt
  2. suppenfliege
  3. ein säufer zum kiffer
  4. unfall
  5. politisiert
  6. elefant und maus im kino
  7. der autoknacker
  8. das auge
  9. der floh
  10. operation
  11. ihr auto
  12. der leichenzehrer
  13. die beichte
  14. kalt in der hölle
  15. rolltreppe-pe-pe
  16. ketchup
  17. blinker
  18. ai kuh ( IQ )
  19. himmel versus hölle
    himmel versus hölle - nachsatz
  20. realismus
  21. kaktus
  22. hefenbrüder
  23. graf bobby II
  24. kein witz
in eigener sache
zu den 20 stuben-un-reinen witzen

 
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witze - inhalte


vor den witzen
( gedichtet am Mo, 1. Mai 2017 00:10:12 )

vor den witzen

einst kannte ich viele witze, -
beinahe zu jedem stichwort;
da fällt mir ein, wo ich sitze -
sie zu reimen sei ein denksport.

ich will diese witze sammeln,
und gedichte daraus schreiben,
statt vorm fernseher zu gammeln,
um das denken zu vermeiden.

hoffentlich lacht man deswegen,
und kann lustiges erleben.

willst du mir einen witz schreiben,
kannst du mir viel freude machen;
dichte ihn ihn zum vorzeigen,
denn ich möchte selbst gern lachen.

 
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im supermarkt
( gedichtet am Mo, 1. Mai 2017 00:29:53 )

das mädel an der kassa meint,
"gne frau, wollen's eine tüte?"
die betagte dame verneint,
"danke ihnen für die güte,
doch wenn ich jetzt haschisch rauche,
bleibt eine gedächtnislücke,
und ich vergess', was ich brauche."

 
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suppenfliege
( gedichtet am Mi, 03. Mai 2017 00:39:18 )

die frau wollte suppe essen,
jedoch schrie sie laut stattdessen,
"ober, da schwimmt eine fliege
gar so frech in meiner suppe!"
der kellner dachte, "die ziege, -
was will den die blöde puppe ...",
und sagte, "da schauen sie her,
die fliege gibt es bald nicht mehr,
weil's ohnehin gleich so weit ist,
dass sie die spinne am rand frisst."

 
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der säufer zum kiffer
( gedichtet am Mi, 03. Mai 2017 00:39:18 )

da lallt ein säufer zum kiffer,
"haschisch macht dumm und gefühlskalt."
der meinte, er sei zwar wiffer,
als manch' betrunkene gestalt,
aber er wisse dieses nicht,
und egal sei's ihm außerdem,
weil es seinem wesen entspricht,
und dies sei ihm high angenehm.

 
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unfall
( gedichtet am Mi, 03. Mai 2017 17:00:20 )

ich will sterben, wie mein opa, -
mit einem lächeln im gesicht,
als läge er auf dem sofa, -
im schlaf laut polizeibericht,
und nicht so wie sein beifahrer, -
kreischend geschockt am nebensitz.
der unfall war ein furchtbarer;
doch zum glück ist dies nur ein witz.

 
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politisiert
( gedichtet am Do, 04. Mai 2017 00:48:52 )

von kapitalismus spricht man,
wenn einer alle vögel hat;
und kommunismus sagt man dann, -
so man sich den vergleich antat, -
wenn allen ein vogel gehört.
und hat jeder einen vogel,
klingt dieses vielleicht unerhört,
oder nicht besonders nobel;
als gesellschaftsform wohlbekannt
wird das sozialismus genannt.

 
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elefant und maus im kino
( gedichtet am Do, 04. Mai 2017 10:59:58 )

im kino saß der elefant
neben seiner freundin, der maus.
"hatschi", nieste da der gigant.
die maus hob es regelrecht aus;
sie flog zum plafond und zurück.
der elefant meinte, "verzeih!"
"ach, macht nichts, das ist kein unglück.",
fiepste die maus, und nebenbei,
"ich will für nichts garantieren,
das könnte mir auch passieren.

 
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der autoknacker
( gedichtet am Fr, 05. Mai 2017 22:36:47 )

nach einem kurzen geistesblitz
dichtete sie folgenden witz,
den ich mitgeschrieben habe,
und nun hier zu tippen wage.

ein mann stochert am autoschloss, -
bemüht es aufzubekommen,
wo es vom himmel herabgoss;
schuhe sind vorbei geschwommen.

eine streife kam gefahren,
und ist prompt stehen geblieben;
"blauspechte" sind ausgestiegen,
ähh, - ich will mich korrigieren, -
zwei "bullen" sind ausgestiegen,
um den fall zu inspizieren.
auch das schickt sich nicht zu sagen.
die beiden gingen zum wagen,
um den jungen mann zu fragen,
was am tatort vor sich gehe,
doch trauten ihren augen nicht,
was ich persönlich verstehe, -
glaubt man dem polizeibericht.

er wollte das schloss aufsperren,
weil er den schlüssel stecken lies, -
sagte er den beiden herren,
doch sei er beim knacken sehr mies,
während drinnen seine frau saß,
die keine reaktion zeigte,
und eine modezeitschrift las,
wie sich kekse einverleibte.

die papiere waren korrekt,
ergab die nachprüfung am funk,
und am wagen war nichts defekt,
nur das ehepaar hatte stunk,
"und weil ich hier pinkeln musste,
hat sie von innen zugemacht,
obwohl sie ganz genau wusste,
dass es danach umso mehr kracht",
stand im polizeiprotokoll;
und weiter gab's da zu lesen,
"dass man das schloss aufschiessen soll,
wäre sein einfall gewesen",
den die beamten ablehnten,
wie sie abschließend erwähnten.

 
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das auge
( gedichtet am Sa, 06. Mai 2017 22:31:59 )

da schwimmt ein einzelnes auge
in der reagenzglaslauge.
kommt das zweite, und fragt darum,
"sag', warum schaust du gar so dumm?"

 
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der floh
( gedichtet am So, 07. Mai 2017 17:19:39 )

ein floh kehrte viel zu spät heim,
und frau floh meinte aufgebracht:
"kannst du nicht einmal pünktlich sein?
was hast du so lange gemacht?"
da antwortete ihr der floh,
"verzeih, es war keine absicht,
denn das ganze passierte so, -
mein stammhund ging mit zum gericht,
und war da draußen angeleint;
dort ist er sitzen geblieben.",
hat der floh ganz erschöpft gemeint.
deshalb sei er umgestiegen,
und dann irgendwo gelandet,
wo er sich gar nicht auskannte;
er wär' beinahe versandet,
bis dann ein hund vorbeirannte,
auf den er spontan übersprang,
und der ihn fast bis hierher trug,
womit es ihm schließlich gelang,
das so begehrte hundeblut
endlich nach hause zu bringen,
hat der floh seiner frau erzählt.
"die geschichte wird schon stimmen, -
so bleibe ich mit dir vermählt.",
hat frau floh ihm beigepflichtet,
und das hundeblut vernichtet.

 
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operation
( gedichtet am Mo, 08. Mai 2017 06:15:44 )

"operiert wurde ich noch nie.
herr doktor, meine allergie
gegen operationsmesser
ist zwar schon wesentlich besser,
aber angst dominiert in mir.",
meinte der mann auf der bare.
"sie sind nicht der einzige hier,
denn ich sag' ihnen das wahre,
auch ich bin noch ein pionier.",
erwiderte ihm der doktor;
er kramte in seiner tasche,
und holte ein skalpell hervor;
er trank aus der wasserflasche,
und sagte zu dem armen mann,
"ich schaue, was ich machen kann, -
operiert habe ich noch nie,
aber es geht schon irgendwie."

 
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ihr auto
( gedichtet am Di, 09. Mai 2017 15:37:56 )

wurde ihr auto gestohlen,
gab es ein recht nettes 'blabla', -
"hallo, fahren sie nach polen,
denn ihr auto ist bereits da."

 
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der leichenzehrer
( gedichtet am Mi, 10. Mai 2017 09:34:20 )

folgender witz ist unreimbar,
ist er doch eher ein wortspiel,
das früher einmal bekannt war,
wie "dikurannte bissi viel";
"dikurannte" am 'a' betont,
klingt doch ein wenig ungewohnt,
wenn man eigentlich sagen will, -
nun, - "die kuh rannte, bis sie fiel.".

im satz werden silben verdreht,
womit das folgende da steht:

"im grinterhunde seiner krabbelpuppe
aß ein übgefielter leichenzehrer,
und eichznete mit eidreck und scheißrinne
die rattenschisse freiner sau."

so man die silben richtig schreibt,
ist's folgendes, das stehen bleibt:

"im hintergrunde einer pappelgruppe
saß ein vielgeübter zeichenlehrer,
und zeichnete mit dreieck und reißschiene
die schattenrisse seiner frau."

 
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die beichte
( gedichtet am Fr, 12. Mai 2017 05:44:04 )

hier ein witz von den 'spitzbuben'.
haben sie ihn selbst erfunden?
mag sein, dass sie ihn ausgruben, -
lustig war's dort viele stunden.

der maxi, dieser kleine held,
hatte wieder einmal kein geld.

er wollte ein fahrrad haben,
und fragte daher die mutter,
"mama, darf ich etwas sagen?
ich verzichte auf mein futter,
wenn ich ein fahrrad haben kann.
ich schlage vor, von ostern an."

die hoffnung wurde zerschlagen,
denn mutter hat das abgelehnt;
daher hat sich zugetragen,
was folgend sei als witz erwähnt.

maxi kam mit dem fahrrad heim,
welches er sich gekauft hatte,
und sein fahrrad war wirklich fein.
"verzeih, wenn ich mir gestatte
dich nach dem rechten zu fragen,
doch woher hast du denn das geld?",
hörte man vater streng sagen.
"ich hoffe, dass es dir gefällt!
ich hab' meinen brummbär verkauft,
und dieses fahrrad erworben."
da hat der vater tief geschnauft,
und ist dann sehr ernst geworden.
"max, das klingt aber nach betrug.
sag mir, wie du das gemacht hast!",
meinte der vater im anzug.
"ach, da war zu hause ein gast.",
begann da der max zu schildern,
"und ich stand vor dem schlafzimmer
gleich neben den großen bildern,
und hatte noch keinen schimmer,
wie ich mir das fahrrad leiste.
mama und der gast hatten spaß,
und ich lachte mit im geiste,
aber plötzlich passierte das,
dass du die tür aufgesperrt hast.
dann kam der typ nackt gelaufen.
ich wusste, dass etwas nicht passt,
sprang über den wäschehaufen
in euren schlafzimmerkasten,
und hielt mich dort leise versteckt.
doch anstatt mich auszurasten,
hab' ich meinen brummbär vercheckt,
weil der mann in den kasten kam.
er hatte nur sein sakko an.
zweihundert euro gab er mir,
wofür ich mich bedankt habe,
und ein wenig redeten wir;
dann meinte ich zu ihm, "schade,
aber ich will den brummbären,
oder fange an zu plärren."
er gab mir den bären zurück.
so verkaufte ich ihn wieder,
und hatte ein zweites mal glück.
er legte den bären nieder,
und bezahlte ein zweites mal.
den bären bekam ich retour,
denn es blieb ihm ja keine wahl.
dann leistete ich ihm den schwur,
alles für mich zu behalten,
um keine freundschaft zu spalten."

der vater konnte nicht lachen,
und hat zu maxi nur gesagt,
"so etwas darf man nicht machen, -
jetzt ist eine beichte gefragt."

also ging maxi zum beichtstuhl,
um die beichte abzulegen.
er fand das nicht überaus cool,
aber da half kein aufregen.

doch als er im beichtstuhl platz nahm,
fluchte der pfarrer plötzlich sehr.
"fängst du schon wieder damit an?
jetzt reicht's mir von dem teddybär!"

 
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kalt in der hölle
( gedichtet am Sa, 13. Mai 2017 09:46:57 )

sitzen hochhäuser im keller,
schneiden sie dort meistens benzin;
eines ist meistens viel schneller,
und braucht keinen ersatztermin.
im dachgeschoss ist es heller,
doch benzin schneiden ist unsinn.

stell dir vor, es sei weihnachten,
denn ich schwor, nicht hinzugehen,
wo die engeln zeit zubrachten,
damit winde wieder wehen,
doch die teufeln sie verachten,
weil sie das grelle licht sehen.

ganz genau zu diesem zeitpunkt
starb ein alter mann, der schwul war, -
es hatte bei männern gefunkt, -
und der machte dem petrus klar,
dass er im himmel tod sein will,
doch dieser gab darauf nicht viel,
und schickte ihn in die hölle,
weil er zu aufdringlich wäre,
damit er nachdenken könne,
worum er sich besser schere,
als jedem mann nachzupfeifen, -
nämlich frauen anzugreifen,
womit der schwule typ verschwand,
und nun beim teufel einlass fand.

danach verging nur kurze zeit,
dann wurde es im himmel kalt;
man vermisste geborgenheit,
und fürchtete diese gestalt,
welche jedem arsch nachstellte,
zu dem sie sich hin gesellte.

man hörte engelsbeschwerden,
von denen, die fast erfroren;
da schrien die engelsherden,
denn kälte kam aus den rohren.

die sachlage spitze sich zu,
bis jesus in die hölle stieg,
und fragte, "teufel, was machst du,
damit ich keine wärme krieg'?"

der teufel antwortete ihm,
"mir fehlt derzeit jeder einfall,
wende dich doch besser an 'ihn',
denn für's holz bück' du dich einmal!"

 
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rolltreppe-pe-pe
( geschrieben am Do, 18. Mai 2017 07:33:54 )

einst klang beinahe wie ein fluch -
"mist, eine rolltreppe-pe-pe"
als der erbse letzter ausspruch,
bevor sie fiel, - in der stätte.

 
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ketchup
( geschrieben am Fr, 19. Mai 2017 06:40:17 )

zwei tomaten auf der straße
konnte man einst rollen sehen.
sie kamen zu einer gasse,
da sah man ein auto stehen,
doch plötzlich fuhr dieser karren.
eine wollte sich umdrehen,
jedoch wurde überfahren.
"come on, ketchup - lass uns gehen!"
rief die zweite zum sichtbaren;
dieses verspeisten die krähen.

 
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blinker
( geschrieben am Sa, 20. Mai 2017 11:40:00 )

es gab kärtner-steirer-witze, -
ich weiß nicht, ob es die noch gibt;
manche davon waren spitze,
bei andern bin ich eingenickt.

der rassismus gefällt mir nicht, -
und steckt nicht ein wenig drinnen?
doch ist's egal für dies gedicht, -
wichtig sei, der witz muss stimmen.

fahren im auto zwei männer;
der fahrer war ein anfänger
aus dem bergigen steirer land;
der beifahrer trug kärntner g'wand.

fragt der steirer den kärntner mann,
ob er ihm bestätigen kann,
dass der blinker ordnungsgemäß
links vorne regelmäßig blinkt.
jener erhob sich vom gesäß,
"lies einen fahren", damit's stinkt,
machte sich freilich nichts daraus,
und meinte, "du hast heute schwein.";
er lehnte sich beim fenster raus,
und sage dann: "ja, nein, ja, nein, ..."

( anmerkung für "deutsch lernende" leserInnen:
korrekt wäre der konjunktiv,
"... bestätigen könne,
dass der blinker ... regelmäßig blinke",
leider reimt sich die korrekte textvariante nicht ... *g* )

 
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ai kuh ( IQ )
( geschrieben am Mo, 22. Mai 2017 10:55:10 )

die wiener erzählten witze
einst über die burgenländer, -
schmierten solche vor klositze
neben die ritzen und ständer,
wie sonstige schmierereien,
um sich vom frust zu befreien.

viele gute kenne ich nicht,
doch dieser reicht für mein gedicht.

passend zu meinem silbenstil
schwimmt etwas im neusiedlersee;
intelligenz hat es nicht viel,
denn 8 ist der "ai kuh" per se.

die frage, was denn dieses sei,
macht von der ungewissheit frei,
sobald die antwort aufschluss gibt,
was eigentlich im wasser liegt.

8 burgenländer schwimmen dort, -
in summe macht ihr "ai kuh" acht -
und tragen jedes wissen fort,
dass ihnen kopfzerbrechen macht.

zu lachen fällt mir heute schwer;
es ist wohl schon eine zeit her,
dass mich ein lachen kostete,
wenn ich etwas 'her-postete'.

 
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himmel versus hölle
( geschrieben am Mi, 24. Mai 2017 06:54:56 )

himmel und hölle sind worte,
mit denen wir das verbinden,
was die vorstellung der orte
in uns auslöst zu empfinden.

wir menschen denken da ungleich -
je nach kultur und dem glauben;
ganz egal, ob arm oder reich, -
mag es uns den verstand rauben,
oder lebt man als atheist
von der thematik losgelöst, -
es bleibt ein faktum, dass man isst,
sowie man auch müde eindöst.

begriffe lösen denken aus;
gute wie schlechte gedanken, -
sind sie schön oder auch ein graus,
und ja, es gibt auch die kranken,
die man widerlich empfindet -
angesichts der abartigkeit,
die man mit jenen verbindet.
dies scheint eine gegebenheit
intelligenter menschlichkeit,
sowie wir dinge vergleichen,
um uns etwas vorzustellen.
es wird noch viel zeit verstreichen,
bis wissen in den hirnzellen
irgendwann den glauben ersetzt,
sowie es sicher lange dauert,
bis die menschheit den frieden schätzt,
wo der tod durch den krieg lauert.

himmel und hölle - das ist was?
folgender vergleich erklärt das.

überlanges besteck bei tisch
haben in der hölle leute;
das essen ist gut und auch frisch, -
vor ihnen liegt reichlich beute.
löffel, gabel, und auch messer
messen länger als zwei meter;
eingesperrt in die weinfässer
schmachten manche missetäter.
sie wollten mit fingern essen,
und müssen im weinfass schmoren.
doch sie werden nicht vergessen;
wird endlich ein stern geboren,
so dürfen sie weiterfressen.

man nimmt essen mit der gabel,
und streift es hoch über sich ab;
es fällt brennheiß auf den schnabel,
und so geht das den ganzen tag.

sie hindern sich gegenseitig,
auch weil die menschen hungrig sind,
und sie ermüden frühzeitig,
bei all diesem glühenden grind,
der rundherum am boden liegt,
bis es am esstisch nichts mehr gibt.

die menschen leiden beim essen,
und sind vom teufel besessen.

im himmel ist das besteck gleich, -
es ist exakt genau so lang;
doch die praxis ist kein vergleich,
denn ganz anders ist der umgang,
wo alle andere füttern,
und niemanden kann erschüttern,
dass das besteck überlang misst,
weil man gerne gemeinsam isst.

und die moral von dem gedicht
ist eine traurige einsicht;
wir könnten im himmel leben,
wenn es gemeinsamkeit gäbe,
so bleibt der teufel deswegen
in irdisch menschlicher pflege,
wo wir uns zu allen zeiten,
auf erden die hölle machen,
weil wir schon bei kleinigkeiten
oft sinnlos zusammenkrachen, -
auch weil alle ihres glauben,
doch hier niemand die wahrheit weiß,
die wir aus den fingern saugen,
und ist es auch noch so ein scheiß, -
einfach nur um recht zu haben,
könnte man vielleicht auch sagen.

himmel versus hölle - nachsatz
( geschrieben am Do, 25. Mai 2017 06:28:16 )

nimmt man die wahrheit gelassen,
lässt sich ergänzend verfassen:

mir hat's keine ruh' gelassen,
und so wollte ich verfassen,
warum wir menschlichen massen
die gemeinschaft scheinbar hassen.

eine antwort auf das warum
wäre hier viel zu umfangreich;
also beschreibe ich darum
eine tatsache zum vergleich.

alle kochen ihre suppe -
allein oder in der gruppe;
von jeder bleibt etwas über,
und der rest wird weggeschmissen.
wahrscheinlich wäre es klüger, -
doch was hilft es, dies zu wissen,
wenn es nur zehn suppen gäbe, -
oder sollen es zwanzig sein,
so man das problem behebe,
in gemeinschaft uneins zu sein.

würden zwanzigtausend leute
ihr essen gemeinsam kochen,
statt dass alle in der meute
nur auf ihr eigenes pochen,
bräuchten wir weniger nahrung,
und würden ressourcen sparen;
wir machten auch die erfahrung,
weniger müll wegzukarren, -
im unterschied zu dem umstand,
dass jede zutat verpackt ist -
in plastik und mit klebeband
als gabe für unseren mist.

jedoch ist mist gut für das geld,
und daher wächst er auf der welt.

der weg zum himmel scheint mühsam, -
gehen wir dorthin irgendwann?

 
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realismus
( geschrieben am Fr, 26. Mai 2017 08:36:21 )

wenn mir eine frau gut gefällt,
die offenbar zu haben ist,
weiß ich, irgendwo auf der welt
wurde ein typ zum realist,
der sicher ein bier darauf trinkt,
sie nun losgeworden zu sein,
und seine zeit damit zubringt,
gelernt zu haben, "danke nein."


 
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kaktus
( geschrieben am Fr, 26. Mai 2017 13:46:08 )

ein luftballon meinte zum schluss,
achtung, da vorn' ist ein kaktus(sss..).


 
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hefenbrüder
( geschrieben am Sa, 27. Mai 2017 12:54:36 )

im gefängnis unterhalten -
sich zwei finstere gestalten.

"hast du die zeitung gelesen?",
fragte ein ganove den freund.
"nein, was ist denn wo gewesen?",
sagte der andere verträumt,
der eben aus dem bett aufstand.
"zwei kieberer sind gestorben, -
die streife fuhr gegen die wand."
"und, was ist daraus geworden, -
vielleicht eine fernsehsendung?",
fragte der zweite zellengast.
"nein, nur steuergeldverschwendung.
ins auto hätten fünf gepasst."


 
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graf bobby II
( geschrieben am Sa, 27. Mai 2017 13:46:19 )

der bobby kommt zum rudi heim,
und ist dort scheinbar ganz allein.
nirgendwo brannte da ein licht,
und im bett war rudi auch nicht.
rudi hat den bobby gesucht,
und der hat mit einer kerze
furchtbar enttäuscht am klo geflucht.
rudi fragte, ob er scherze.
"unerwartet fiel das licht aus.",
hat der bobby sich laut beklagt.
"dann war's finster im ganzen haus,
und so habe ich mich gefragt,
wie ich das problem lösen kann,
so rief ich dann das e-werk an -
mit meinem neuen telefon.
die wollten mich nicht verstehen,
und sagten mir mit bösem ton,
ich solle doch scheißen gehen."

 
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kein witz
( geschrieben am Fr, 21. Jul 2017 08:14:56 )

eine wahre begebenheit
möchte ich hier auch noch dichten;
beim lesen ist zum lachen zeit,
beim erleben, - na, mitnichten.

lustige dinge passieren
zwischendurch immer mal wieder.
da kommt ein ober kassieren,
doch ich setzte mich erst nieder,
und hatte noch gar nichts bestellt.
der ober schaute nachdenklich,
"dann warten's halt noch mit dem geld!",
und verschwand - wie unzulänglich!

so habe ich angenommen,
ein anderer würde kommen.

nach circa zwanzig minuten
kam ein anderer ober her;
schwitzend schien er sich zu sputen, -
so, als ob er in eile wär'.
"darf ich bitte abkassieren?",
hat er sich getraut zu fragen.
ich stand auf, um zu maschieren,
und wollte nur "trottel" sagen, -
trotzdem blieb ich dabei höflich,
"wenn ich etwas gehabt hätte,
zahlte ich dieses womöglich."
dann verließ ich die gaststätte.

 
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in eigener sache
( geschrieben am Fr, 25. Aug 2017 18:22:37 )

zum schluss der witzseite schreib' ich,
was war bereits unvermeidlich;
weitere 44 witze
entstanden während der hitze.

daraus wird ein buch entstehen,
dass du käuflich erwerben kannst;
lasse es dir nicht entgehen,
damit du dich dadurch zerfranzt.

lass mich "bis bald einmal" schreiben,
und damit herzlich verbleiben.


weiter zu den 20 stuben-un-reinen witzen

 
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nicht witzig
bilder elektronisch nachbearbeitet - originale erwerbbar
© 2017 by me

you may say I am a dreamer, but I'm not the only one;
maybe some day you'll join us and the world will be a better one.